Dolby Atmos, ein zweiter DAC für den Studio Pro Modus und bis zu 50 Stunden Akku: Der T+A Solitaire T Pro soll den Solitaire T auf ein neues Klangniveau heben und als „T+A Studio in Motion“ vom heimischen Hörraum bis zum Langstreckenflug funktionieren. Den geschlossenen dynamischen Kopfhörer gibt es in den zwei Farbvarianten Nightflight und Riviera; einen Preis nennt der Hersteller bislang nicht.
Bilder: T&A
Studio Pro Modus: ein zweiter DAC für den mobilen Hörraum
Das Herzstück des T+A Solitaire T Pro ist ein 42-mm-Wandler mit Zellulosemembran, der laut Hersteller schon ohne jede elektronische Korrektur überzeugen soll. Darauf setzt die Elektronik auf: Für die Funkstrecke ist der Qualcomm QCC 5181 zuständig, beim Solitaire T war es noch der QCC 5127. Wer das Maximum will, wechselt in den Studio Pro Modus. Dann wandelt ein zweiter ESS-Sabre-DAC das Digitalsignal, vor allem über den USB-C-Eingang, und speist es in einen Analogverstärker mit eigener analoger Lautstärkeregelung. Der Preis dafür: Die Laufzeit halbiert sich von 50 auf 25 Stunden.
Beim Wandlertyp widersprechen sich die Produktseiten des Herstellers: Die Nightflight-Seite nennt den ES9219, die Riviera-Seite den ES9218. Wir führen beide Angaben in der Tabelle auf; eine Klärung steht aus.
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Dolby Atmos, Codecs und Bedienung
Neu beim T+A Solitaire T Pro ist die Integration von Dolby Atmos. Bei räumlichen Audioinhalten soll aus dem High-Fidelity-Kopfhörer ein Privatkino mit 360-Grad-Schallfeld werden. Bluetooth läuft in Version 6.0, die Codec-Liste reicht von SBC und AAC über LDAC bis zu aptX in mehreren Ausbaustufen, darunter aptX Lossless. Außerdem nennt der Hersteller Auracast und LC3. Zwischen den drei Betriebsarten Studio, Noise Cancelling und Studio Pro wechselst du per Taste und Schalter; dazu kommen ein Touchpad, ein Transparenzmodus und Sprachrückmeldungen. Die Steuerung per App übernimmt der T+A Solitaire Companion für iOS und Android.
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Active Analog: kabelgebunden, aber mit ANC
Der T+A Solitaire T Pro bleibt ein Kopfhörer für Kabelfans. Passiv liegt das Signal vollsymmetrisch über Pentaconn, 3,5 mm oder 6,3 mm an, digital geht es per USB-C. Das Active-Analog-Konzept erlaubt es, auch ein analoges Signal über die Lautstärkeregelung und die aktive Geräuschunterdrückung des Kopfhörers laufen zu lassen. Die Geräuschunterdrückung arbeitet hybrid: Die passive Isolation fängt Mitten und Höhen ab, die aktive Elektronik die tiefen Frequenzen. Das Gehäuse besteht aus vollem Aluminium, die Hörmuscheln lassen sich um 90 Grad drehen und einklappen; das Gewicht liegt bei 336 Gramm.
Nightflight und Riviera: zwei Looks, gleiche Technik
Der T+A Solitaire T Pro Nightflight kombiniert eine schwarze Basis mit tiefgrauen und silbernen Akzenten. Der Riviera setzt auf Cremeweiß mit cognacbraunen Kontrasten. Die technischen Daten sind auf beiden Produktseiten identisch, bis auf den genannten DAC-Typ.
Preis und Verfügbarkeit
Ab sofort gibt es den T+A Solitaire T Pro für 1.590 Euro. Die Produktseiten zu beiden Varianten findest du bei T+A.
Technische Daten T+A Solitaire T Pro (Herstellerangaben)
| Typ | ohrumschließend, geschlossen, dynamisch |
| Wandler | 42 mm, Zellulosemembran |
| Frequenzgang | aktiv 4 bis 22.000 Hz, passiv 4 bis 45.000 Hz |
| Klirrfaktor | unter 0,05 % (1 kHz / 94 dB) |
| Geräuschunterdrückung | hybrid |
| Mikrofone | zwei Kommunikationsmikrofone rechts, zwei Noise-Cancelling-Mikrofone pro Seite |
| Bluetooth | Version 6.0, Chipsatz Qualcomm QCC 5181 |
| Profile | A2DP, AVRCP, HSP, HFP |
| Codecs | SBC, AAC, aptX, aptX HD, aptX Adaptive, aptX Lossless, LDAC, LC3, Auracast |
| Studio-Pro-DAC | ESS Sabre ES9219 (Angabe Nightflight-Seite) bzw. ES9218 (Angabe Riviera-Seite) |
| Räumlicher Klang | Dolby Atmos |
| Anschlüsse | USB-C, Pentaconn, 3,5 mm, 6,3 mm |
| Akku | Lithium-Ionen, 1.200 mAh |
| Laufzeit | 50 Stunden, 25 Stunden im Studio Pro Modus |
| Laden | USB-C, 5 V / 1 A (max. 5 W), Ladezeit 2 Stunden |
| Gewicht | 336 g |
| Farben | Nightflight (Schwarz, Grau, Silber), Riviera (Cremeweiß, Cognac) |
| Preis | 1.590 Euro |
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