Mit dem Sennheiser Momentum True Wireless 5 wagt Sennheiser etwas, das im Premium-TWS-Segment bislang niemand konsequent umgesetzt hat: austauschbare Akkus in Earbuds und Case. Dazu kommen spürbar verbessertes ANC, ein warmer, kraftvoller Klang und Dolby Atmos mit Head-Tracking. Im Praxistest zeigt sich aber auch: Das neue, flügellose Design sitzt nicht bei jedem Ohr gleich gut, und ob sich der Akkutausch am Ende wirklich lohnt, hängt entscheidend vom noch unbekannten Ersatzteilpreis ab.
- Austauschbare Akkus in Earbuds und Case
- Kein Aufpreis trotz erweitertem Funktionsumfang
- Sehr gutes ANC
- Sehr gute Sprachqualität
- Bluetooth 6.0, Multipoint, aptX Lossless
- Warmer, kraftvoller Klang
- Dolby Atmos mit Head-Tracking zählt zu den besten der Klasse
- Durchdachte App mit editierbaren EQ-Presets
- Flügelloses Design sitzt nicht bei jedem Ohr sicher
- Akkulaufzeit mit ANC kürzer als beim MTW4 (6 statt 7,5 Std.)
- Head-Tracking reagiert etwas träge
- LE Audio und Auracast noch nicht freigeschaltet
Inhaltsverzeichnis
- Überblick
- Was ist neu gegenüber dem MTW4?
- Austauschbarer Akku im Test
- Design und Tragekomfort
- ANC und Transparenzmodus
- Telefonieren mit dem Momentum True Wireless 5
- Konnektivität und Codecs
- Klangqualität
- Dolby Atmos und Head-Tracking
- Akkulaufzeit im Praxistest
- App
- Upgrade-Überlegungen
- Fazit
- FAQ: Häufige Fragen zur Sennheiser Momentum True Wireless 5
- Technische Daten
Überblick
Auf den Punkt: Wechselakkus in Earbuds und Case sind die große Neuerung, dazu kommen Bluetooth 6.0, aptX Lossless und Dolby Atmos. LE Audio und Auracast bleiben trotz vorhandener Hardware vorerst deaktiviert.
Mit dem Momentum True Wireless 5 bringt Sennheiser seine bisher ambitioniertesten True-Wireless-In-Ears an den Start und wartet mit einer echten Besonderheit auf. Sowohl die Akkus der Earbuds als auch der Ladecase lassen sich austauschen. Ein Feature, das im Premium-TWS-Bereich bislang praktisch nicht zu finden ist und die Lebensdauer der In-Ears deutlich verlängern könnte. Dazu kommen Bluetooth 6.0, aptX Lossless, Dolby Atmos mit Head-Tracking sowie ein komplett überarbeitetes Design, bei dem Sennheiser auf die bislang typische Stabilisierungsflosse verzichtet.
Mit einer UVP von 299,90 Euro positioniert Sennheiser den Momentum True Wireless 5 klar im Premiumsegment. Er ist seit dem 3. September 2026 in fünf Farben erhältlich. Die technischen Eckdaten lesen sich entsprechend vielversprechend – doch wie gut funktionieren die Neuerungen in der Praxis?
- @ Sonova Consumer Hearing GmbH
Was ist neu gegenüber dem MTW4?
Auf den Punkt: Wechselakku, aptX Lossless, Bluetooth 6.0 und Dolby Atmos mit Head-Tracking bringen den größten Generationssprung der Momentum-True-Wireless-Reihe, während das neue flügellose Design die vertraute Stabilisierungsflosse ersetzt.
Die größte Neuerung des Momentum True Wireless 5 steckt nicht in einem neuen Codec oder einer zusätzlichen Softwarefunktion, sondern im Akku. Sowohl die beiden Earbuds als auch das Ladecase besitzen vom Nutzer selbst austauschbare Akkuzellen. Mit einem handelsüblichen Schraubendreher lassen sie sich innerhalb weniger Minuten wechseln. Damit übernimmt Sennheiser ein Konzept, das bereits beim Momentum 5 Wireless zum Einsatz kommt, und bringt es erstmals in die True-Wireless-Klasse. Im Premium-TWS-Markt ist diese Lösung derzeit tatsächlich eine Besonderheit.
Auch bei der Bluetooth- und Codec-Ausstattung hat Sennheiser gegenüber dem MTW4 nachgelegt. Neben aptX Adaptive mit bis zu 24 Bit und 96 kHz unterstützt der Momentum True Wireless 5 erstmals aptX Lossless für eine bitgenaue Übertragung. Bislang war diese Funktion dem Momentum 5 Wireless vorbehalten. Snapdragon Sound ist ebenfalls an Bord und bringt unter anderem einen Low-Latency-Modus für Gaming mit.
Sennheiser Momentum 5 Wireless
Das Over-Ear-Flaggschiff, dessen Akku- und Codec-Technologie die Momentum True Wireless 5 jetzt übernimmt.
Bluetooth 6.0 ersetzt beim neuen Modell Bluetooth 5.4. Ergänzt wird die Verbindungsausstattung durch Multipoint, Google Fast Pair und Microsoft Swift Pair. Neu ist außerdem der Robust Mode, der die Verbindung insbesondere in Umgebungen mit vielen konkurrierenden Funksignalen stabiler halten soll. Auf dem Papier bietet der MTW5 damit ein deutlich umfassenderes Verbindungspaket als sein Vorgänger.
Eine weitere wichtige Neuerung ist Dolby Atmos mit Head-Tracking. Sennheiser übernimmt damit eine Funktion vom Momentum 5 Wireless und erweitert die räumliche Wiedergabe um eine dynamische Anpassung an die Kopfbewegungen. Der Klang bleibt dadurch bei entsprechender Unterstützung stärker im virtuellen Raum verankert. Der Momentum True Wireless 5 gehört damit zu den wenigen True-Wireless-Modellen, die bei der räumlichen Audiowiedergabe über einfaches Spatial Audio hinausgehen.
Optisch fällt der Generationswechsel sogar noch deutlicher aus. Sennheiser verabschiedet sich von dem textilbezogenen Ladecase, das seit der ersten Momentum-True-Wireless-Generation aus dem Jahr 2019 zum charakteristischen Erscheinungsbild gehörte. Das neue Case ist schmaler und deutlich stärker auf eine möglichst bequeme Unterbringung in der Hosentasche ausgelegt. Geladen wird es unter anderem über Qi 2.1.
Auch bei den Earbuds selbst gibt es eine deutliche Veränderung. Die von MTW3 und MTW4 bekannte Stabilisierungsflosse entfällt. Stattdessen setzt Sennheiser auf eine flügellose, aerodynamisch überarbeitete Form. Ob das neue Design tatsächlich genauso sicher und komfortabel im Ohr sitzt wie die bisherigen Generationen, lest ihr weiter unten.
Beim Treiber geht Sennheiser dagegen bewusst keinen neuen Weg. Im Momentum True Wireless 5 arbeitet weiterhin der hauseigene 7-Millimeter-TrueResponse-Wandler, der in Tullamore, Irland, gefertigt wird. Überarbeitet wurde hingegen die Geräuschunterdrückung. Das adaptive ANC passt sich automatisch an die Umgebung an und verfügt nun über eine Anti-Wind-Funktion. Zusammen mit neu entwickelten Ohradaptern soll dadurch nicht nur die Abschirmung, sondern auch die Passform verbessert werden.
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Austauschbarer Akku
Auf den Punkt: Der Akkuwechsel gelingt beim Ladecase mit einer einzigen Schraube erstaunlich einfach, bei den Earbuds etwas aufwendiger – offen bleibt vorerst nur der Preis der Ersatzakkus.
Das Versprechen eines einfach wechselbaren Akkus klingt zunächst gut und Sennheiser löst es beim Ladecase tatsächlich erstaunlich unkompliziert. Auf der Unterseite befindet sich eine kleine Kreuzschlitzschraube. Nach dem Entfernen mit einem Kreuzschlitzschraubendreher der Größe PH000 lässt sich der Boden des Cases einfach zur Seite schieben. Ein kleiner Pfeil auf dem Gehäuse zeigt dabei die richtige Richtung. Anschließend liegt die Akkuzelle frei und kann ohne weitere Demontage herausgezogen werden.
Viel einfacher kann ein Akkuwechsel kaum gestaltet werden. Für uns ist das ein ausgesprochen positiver Schritt, denn gerade bei True-Wireless-In-Ears ist ein nachlassender Akku häufig der Punkt, an dem ein ansonsten noch völlig funktionstüchtiges Produkt ausgemustert wird. Beim Momentum True Wireless 5 lässt sich dieses Problem zumindest grundsätzlich beheben.
Bei den kleinen Earbuds ist der Wechsel naturgemäß etwas aufwendiger. Hier müssen pro Seite jeweils zwei winzige Schrauben entfernt werden. Anschließend kommt das mitgelieferte Werkzeug zum Einsatz, mit dem sich das Gehäuse vorsichtig aufhebeln lässt. Das erfordert etwas mehr Fingerspitzengefühl als beim Ladecase, ist für halbwegs geübte Hände aber durchaus machbar. Wer bislang noch nie einen so kleinen Elektronikartikel geöffnet hat, sollte allerdings entsprechend vorsichtig vorgehen oder um Hilfe bitten.
Damit macht Sennheiser einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltigerer und langlebigerer True-Wireless-Produkte. Entscheidend wird allerdings sein, wie einfach und vor allem wie günstig die Ersatzakkus später erhältlich sind. Zum Zeitpunkt unseres Tests war der Preis der Ersatzakkus noch offen, die entsprechenden Ersatzteile im deutschen Sennheiser-Shop noch nicht gelistet.
Das ist aktuell der größte offene Punkt des Akku-Konzepts. Denn ein technisch hervorragend lösbarer Akkuwechsel bringt wenig, wenn die Ersatzakkus nur schwer erhältlich oder unverhältnismäßig teuer sind. Hier muss Sennheiser noch liefern. Das Grundprinzip selbst verdient aber bereits jetzt ein großes Lob.
Design und Tragekomfort
Auf den Punkt: Das neue flügellose Design sitzt in unserem Test nicht ganz so souverän wie die alte Stabilisierungsflosse und drückt bei längerem Tragen spürbar, während das Ladecase mit 55 Gramm deutlich leichter wird.
Beim Design geht Sennheiser mit dem Momentum True Wireless 5 einen deutlich anderen Weg als bei den bisherigen Generationen. Die markante Stabilisierungsflosse der MTW3 und MTW4 ist Geschichte. Stattdessen setzt Sennheiser auf eine flügellose, aerodynamisch optimierte Form, die auf Basis von Tausenden analysierten Ohrmodellen entwickelt worden sein soll. Nach Angaben des Herstellers bewerteten in internen Tests 73 Prozent der Teilnehmer den neuen Earbud als komfortabler als das Vorgängermodell.
In der Praxis fällt unser Urteil allerdings etwas nüchterner aus. In unseren Ohren sitzt der Momentum True Wireless 5 nicht ganz so souverän. Auch der integrierte Fit Test benötigt mehrere Anläufe, bevor die App einen guten Sitz bestätigt. Das ist zunächst kein Drama, zeigt aber, dass die neue Form nicht automatisch für jede Ohranatomie die bessere Lösung darstellt.
Für empfindlichere Ohren kann die neue Konstruktion sogar zum Nachteil werden. Bei unserem Tester sitzen die MTW5 spürbarer im Ohr und erzeugen nach längerer Tragezeit einen gewissen Druck. Nach rund drei Stunden war deshalb eine kurze Pause nötig. Das ist gerade bei einem Premium-In-Ear, der auch unterwegs oder über längere Arbeitstage eingesetzt werden soll, ein Punkt, den wir nicht unerwähnt lassen möchten.
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Auch beim Sport zeigt sich bei uns ein kleiner Schwachpunkt der neuen Form. Beim Laufen und bei schnellen Kopfbewegungen veränderte sich die Position der Earbuds leicht. Führten wir anschließend den Fit Test in der App erneut durch, wurde teilweise kein optimaler Sitz mehr erkannt. Für den normalen Alltag ist das weniger problematisch, bei sportlicher Nutzung hätten wir uns allerdings einen etwas stabileren Halt gewünscht.
Dabei ist ausdrücklich zu berücksichtigen, dass die Passform von In-Ears extrem individuell ist. Die menschliche Ohrform unterscheidet sich von Person zu Person erheblich; was bei einem Tester drückt oder nicht optimal hält, kann bei einem anderen hervorragend funktionieren. Sennheisers eigene Testergebnisse zeigen schließlich, dass die Mehrheit die neue Form als komfortabler empfindet. Für unsere Ohren lösen einige Konkurrenten die Kombination aus sicherem Halt und Langzeitkomfort allerdings besser.
Beim Gewicht legt der Momentum True Wireless 5 nur geringfügig zu. Mit rund sieben Gramm pro Earbud sind die neuen In-Ears etwa 0,8 Gramm schwerer als die 6,2 Gramm des MTW4. Ein möglicher Grund dafür dürfte die integrierte Mechanik für den wechselbaren Akku sein. Im Gegenzug wird das Ladecase deutlich leichter: Mit 55 Gramm bringt es elf Gramm weniger auf die Waage als das 66 Gramm schwere Case des Vorgängers. Das macht sich insbesondere beim Transport in der Hosentasche positiv bemerkbar.
Beim Schutz vor Staub und Wasser setzt Sennheiser auf eine IP54-Zertifizierung, die nur für die Earbuds gilt, nicht für das Ladecase. Die Earbuds sind damit gegen Staub in schädigender Menge sowie gegen Spritzwasser aus allen Richtungen geschützt. Für Sport und Alltag ist das eine sinnvolle Absicherung, für den Einsatz im Wasser sind die MTW5 dagegen nicht ausgelegt.
ANC und Transparenzmodus
Auf den Punkt: Das ANC rückt mit effektiver Unterdrückung tieffrequenter Störgeräusche nah an Apple und Sony heran, der Transparenzmodus bleibt aber mit leichtem Grundrauschen hinter Apples Lösung zurück.
Beim Noise Cancelling hat Sennheiser gegenüber dem MTW4 spürbar nachgelegt. Zum Einsatz kommt ein adaptives Hybrid-ANC mit automatischer Anti-Wind-Funktion. Neu entwickelte Ohradapter sollen zusätzlich für eine bessere passive Abdichtung sorgen, während eine mikroperforierte Abdeckung der Mikrofone Windturbulenzen reduzieren soll.
Das ANC der Vorgänger war bereits ordentlich, konnte bei der Unterdrückung von Außengeräuschen aber nicht mit den besten Modellen von Apple oder Sony mithalten. Beim Momentum True Wireless 5 hat Sennheiser diese Lücke deutlich verkleinert. Das Noise Cancelling arbeitet breitbandig und reduziert insbesondere tieffrequente Störgeräusche sehr effektiv.
Turbinenartige Geräusche werden deutlich abgeschwächt und auch Zuggeräusche verlieren erheblich an Energie. In unserem Vergleich hatten die AirPods Pro 3 bei besonders tiefen Frequenzen noch einen kleinen Vorsprung. Der Unterschied ist allerdings gering und bewegt sich aus unserer Sicht klar im Bereich des Jammerns auf sehr hohem Niveau.
Der Transparenzmodus arbeitet ebenfalls angenehm natürlich. Stimmen und Umgebungsgeräusche werden glaubwürdig ins Klangbild integriert, sodass man die Earbuds im Alltag nicht unbedingt herausnehmen muss, um sich mit anderen Personen zu unterhalten. An Apples Lösung kommt Sennheiser für unseren Geschmack allerdings noch nicht ganz heran. Zudem ist ein leichtes Grundrauschen wahrnehmbar, das vor allem in sehr ruhiger Umgebung auffällt.
Telefonieren mit dem Momentum True Wireless 5
Auf den Punkt: Acht Mikrofone inklusive Knochenleitungsmikrofon und KI-Sprachisolierung sorgen für sehr klare, natürliche Sprachübertragung, selbst wenn im Hintergrund deutlich hörbare Musik läuft.
Für Telefonate setzt Sennheiser auf eine umfangreiche Mikrofon-Ausstattung. Jeder Earbud verfügt über vier Mikrofone, die bis 16 kHz arbeiten. Darunter befindet sich jeweils ein Knochenleitungsmikrofon. Insgesamt kommen acht MEMS-Sensoren zum Einsatz, die durch KI-gestützte Sprachisolierung und Beamforming unterstützt werden.
Das Ergebnis kann sich hören lassen. Die eigene Stimme wird auf der Gegenseite sehr natürlich und klar übertragen, vorausgesetzt, die Qualität der Telefonverbindung stimmt. Auch in etwas lauteren Umgebungen gelingt es dem Momentum True Wireless 5, die Stimme sauber aus dem Umgebungsschall herauszulösen.
Besonders positiv fällt die Unterdrückung von Hintergrundgeräuschen auf. Selbst deutlich hörbare Musik im Hintergrund wurde von unseren Gesprächspartnern kaum beziehungsweise gar nicht wahrgenommen. Damit eignet sich der Momentum True Wireless 5 nicht nur für kurze Telefonate unterwegs, sondern durchaus auch für längere Gespräche in einer lebhafteren Umgebung.
Konnektivität und Codecs
Auf den Punkt: Bluetooth 6.0, Multipoint, aptX Lossless und Snapdragon Sound bieten ein umfangreiches Verbindungspaket, Hi-Res- und Lossless-Modus sollten aber immer gemeinsam aktiviert werden, sonst droht Mono-Wiedergabe.
Bei der Konnektivität fährt Sennheiser mit dem Momentum True Wireless 5 nahezu alles auf, was man von einem aktuellen Premium-TWS erwarten kann. Die Verbindung erfolgt erstmals über Bluetooth 6.0 und unterstützt Multipoint für die parallele Verbindung mit zwei Geräten. Hinzu kommen Google Fast Pair und Microsoft Swift Pair für eine besonders unkomplizierte Kopplung mit kompatiblen Geräten.
Neu ist außerdem der Robust Mode, der insbesondere in funkintensiven Umgebungen für eine stabilere Verbindung sorgen soll. Das kann beispielsweise dort interessant sein, wo zahlreiche Bluetooth- und WLAN-Verbindungen gleichzeitig aktiv sind. Im Alltag zeigt sich der MTW5 damit ausgesprochen verbindungsfreudig und flexibel.
Auch bei den unterstützten Audio-Codecs macht Sennheiser einen deutlichen Schritt nach vorn. Neben SBC, AAC und aptX steht aptX Adaptive mit bis zu 24 Bit und 96 kHz zur Verfügung. Neu hinzu kommt aptX Lossless, das eine bitgenaue Übertragung kompatibler Inhalte ermöglicht. Voraussetzung dafür ist allerdings ein entsprechend ausgestattetes Quellgerät. Ergänzt wird das Paket durch Snapdragon Sound, inklusive eines Low-Latency-Modus, der insbesondere beim Gaming die Verzögerung zwischen Bild und Ton reduzieren soll.
Beim Wechsel zwischen Hi-Res und Lossless gibt es allerdings eine wichtige Besonderheit zu beachten. Sennheiser empfiehlt, den Hi-Res-Modus immer gemeinsam mit dem Lossless-Modus zu aktivieren. Ohrhörer und Quellgerät können sich dann automatisch auf die optimale Verbindungsart abstimmen. Wird dagegen ausschließlich der Hi-Res-Modus aktiviert, kann es in seltenen Fällen zu einer Mono-Wiedergabe kommen. Das sollte man wissen, bevor man die Einstellungen in der App entsprechend anpasst.
LE Audio und Auracast sind hardwareseitig bereits vorbereitet, stehen zum Testzeitpunkt aber noch nicht zur Verfügung. Sennheiser hat die Funktionen bislang nicht per Firmware freigeschaltet. Der Hersteller begründet dies mit der noch geringen Verbreitung von Auracast und der entsprechend begrenzten Zahl kompatibler Quellgeräte. Technisch wäre der Momentum True Wireless 5 damit bereits für die Zukunft gerüstet. Nutzen lässt sich dieses Potenzial aktuell allerdings noch nicht.
Ganz nachvollziehbar ist diese Zurückhaltung aus unserer Sicht trotzdem nicht. Gerade Auracast entwickelt sich zunehmend von einer Zukunftstechnologie zu einer praktisch nutzbaren Funktion. So haben beispielsweise die Berliner Philharmonie, der Frankfurter und der Münchner Flughafen im Rahmen von Pilotprojekten begonnen, Auracast an einzelnen Gates anzubieten. Gerade ein Premium-In-Ear wie der Momentum True Wireless 5 könnte hier bereits heute einen echten Mehrwert bieten.
- @ Sonova Consumer Hearing GmbH
Klangqualität
Auf den Punkt: Satter, kontrollierter Bass, warme Mitten und präsente, nicht überzeichnete Höhen ergeben einen musikalischen statt analytischen Klang, der vor allem bei Pop, Rock und elektronischer Musik überzeugt.
Beim Klang legt der Sennheiser Momentum True Wireless 5 gegenüber seinen Vorgängern vor allem im Tieftonbereich noch einmal spürbar zu. Der Bass reicht tief hinab, klingt satt und entwickelt deutlich mehr Körper. Dabei geht es nicht nur um die Menge, sondern vor allem um die Qualität der Wiedergabe. Der Subbass reicht weit genug hinunter (5 Hz), um elektronischen Produktionen ein solides Fundament zu geben, ohne dabei unangenehm zu wummern. Im Mittelbass zeigt der Momentum True Wireless 5 dann seine eigentliche Stärke: Er spielt druckvoll, sauber konturiert und mit einer angenehmen Wärme. Bassläufe bekommen dadurch spürbar mehr Gewicht, bleiben aber jederzeit kontrolliert.
Gerade bei Bassgitarren macht sich diese Abstimmung positiv bemerkbar. Gezupfte Saiten besitzen Substanz und lassen sich gut verfolgen, während elektronische Bässe und andere tiefe Synthesizer-Sounds mit ordentlich Druck aus dem Hintergrund nach vorne treten. Auch bei komplexeren Arrangements behält der Momentum True Wireless 5 dabei die Übersicht. Der Bass ist präsent und durchaus charakterstark, drängt sich aber nicht dauerhaft in den Vordergrund. Für meinen Geschmack gelingt Sennheiser hier eine sehr gute Balance zwischen Spaß und Kontrolle.
Die Mitten schließen nahtlos an und verleihen dem Klangbild eine angenehme Fülle. Vor allem Stimmen und Instrumente im unteren Mitteltonbereich wirken warm und körperhaft, ohne dass die Abstimmung ins Dumpfe oder Verwaschene kippt. Stimmen stehen sauber im Mix und behalten ihre Verständlichkeit. Die Detailauflösung ist ordentlich, erreicht allerdings nicht das Niveau wirklich audiophiler In-Ears. Dafür klingt der Momentum True Wireless 5 angenehm direkt und natürlich.
Besonders bei Gesang gefällt uns die Abstimmung, weil sie Stimmen nicht künstlich in den Vordergrund rückt. Männliche Stimmen profitieren von der leichten Wärme und wirken angenehm voll, während weiblicher Gesang ausreichend Klarheit und Präsenz erhält. Auch Gitarren, Klavier oder Streicher werden sauber abgebildet, ohne dass einzelne Frequenzbereiche unangenehm herausstechen. Insgesamt wirken die Mitten eher musikalisch als analytisch – genau das dürfte vielen Hörern entgegenkommen.
In den Höhen zeigt sich der Momentum True Wireless 5 präsent und detailfreudig, ohne anstrengend zu werden. Becken, Hi-Hats und feine elektronische Effekte besitzen eine knackige Kontur und lassen sich gut aus dem Mix heraushören. Gleichzeitig verzichtet Sennheiser auf eine übertriebene Hochtonbetonung. Dadurch fehlt es ein wenig an der letzten Portion Luftigkeit und Glanz, dafür bleibt der Klang auch bei längeren Hörsessions angenehm.
Sehr schön gelingt dem True Wireless 5 die Darstellung von Ausklängen und Nachhall. Einzelne Töne dürfen hörbar ausklingen, bevor sie kontrolliert im Hintergrund verschwinden. Gerade bei Live-Aufnahmen oder akustischen Stücken entsteht dadurch ein glaubwürdiger Eindruck von Raum. Der Kopfhörer versucht dabei nicht, künstlich möglichst viele Details herauszuarbeiten, sondern integriert sie sinnvoll in das Gesamtbild.
Unterm Strich ist der Momentum True Wireless 5 klar auf einen satten, körperhaften und gleichzeitig kontrollierten Klang abgestimmt. Der kräftige Bass sorgt für den nötigen Spaßfaktor, die warmen Mitten geben Stimmen und Instrumenten Substanz und die präsenten Höhen bringen ausreichend Klarheit ins Spiel. Wer eine maximal neutrale oder analytische Abstimmung sucht, wird hier nicht unbedingt glücklich. Für den täglichen Musikgenuss ist die Abstimmung dagegen ausgesprochen gelungen und macht besonders bei Pop, Rock, Hip-Hop und elektronischer Musik richtig Spaß.
Dolby Atmos und Head-Tracking
Auf den Punkt: Die räumliche Wiedergabe zählt zu den saubersten in dieser Geräteklasse, ein echtes Gefühl von Klang außerhalb des Kopfes entsteht aber nicht, und das Head-Tracking reagiert spürbar träge.
Dolby Atmos ist längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr und lässt sich grundsätzlich mit praktisch jedem Kopfhörer wiedergeben. Sennheiser optimiert die räumliche Wiedergabe beim Momentum True Wireless 5 allerdings so, dass Filme und Serien tatsächlich immersiver wirken. Stimmen, Effekte und einzelne Geräuschquellen lassen sich besser voneinander lösen und bekommen eine überzeugendere räumliche Anordnung.
Bei entsprechender Musik fällt der Effekt dagegen etwas weniger spektakulär aus. Zwar gehört die immersive Wiedergabe des Momentum True Wireless 5 für uns zusammen mit den AirPods Pro 3 zum Besten, was wir bislang in dieser Geräteklasse gehört haben, ein echtes Gefühl von Klang außerhalb des Kopfes entsteht aber auch hier nicht. Die Schallquellen bleiben bei uns letztlich innerhalb der gewohnten Kopfhörerbühne. Eine überzeugende Lokalisation vor dem Kopf, bei der sich zusätzlich Höhen- und Tiefeninformationen klar voneinander absetzen, stellt sich nicht ein.
Das ist allerdings Kritik auf hohem Niveau, denn der Algorithmus arbeitet ausgesprochen sauber. Auch bei komplexen Passagen bleibt der Klang stabil. Bassdrums verlieren weder an Kontur noch wirken sie verwaschen oder phasenverschoben. Sennheiser gelingt es damit, die räumliche Verarbeitung einzusetzen, ohne den eigentlichen Klang unnötig zu verfremden.
Beim Head-Tracking hätten wir uns dagegen eine schnellere Reaktion gewünscht. Wie schon beim Momentum 5 Wireless reagiert die Ausrichtung des Klangbilds relativ träge auf Kopfbewegungen. Bis sich die virtuelle Mitte wieder entsprechend zur neuen Kopfposition ausrichtet, vergehen bei uns etwa acht bis zehn Sekunden. Für Filme fällt das weniger ins Gewicht, bei Musik kann die Verzögerung allerdings irritieren, wenn man eine unmittelbare Reaktion erwartet.
Akkulaufzeit im Praxistest
Auf den Punkt: Unser Praxis-Check ergibt hochgerechnet rund achteinhalb Stunden bei gemischter Nutzung und bestätigt damit die Herstellerangaben von sechs bis zwölf Stunden als plausibel.
Für einen ersten Praxis-Check haben wir die Momentum True Wireless 5 rund acht Stunden lang bei gemischter Nutzung getragen – abwechselnd mit aktivem ANC, während Telefonaten und mit eingeschaltetem Head-Tracking. Der Akkustand sank nach rund drei Stunden dabei von rund 95 auf 60 Prozent, also um 35 Prozentpunkte. Hochgerechnet auf eine volle Ladung ergibt das eine Laufzeit von etwas mehr als achteinhalb Stunden.
Dieser Wert lässt sich gut einordnen: Er liegt plausibel zwischen den beiden Herstellerangaben von zwölf Stunden ohne und sechs Stunden mit durchgehend aktiviertem ANC. Wer wie in unserem Test zwischen ANC, Telefonaten und Head-Tracking wechselt, landet demnach realistisch irgendwo dazwischen. Die Sennheiser-Angaben erweisen sich damit als grundsätzlich glaubwürdig, auch wenn ein einzelner Praxis-Check natürlich keine Laborvalidierung ersetzt.
App
Auf den Punkt: Die Sennheiser Smart Control Plus App überzeugt mit Fit Test, Soundzones und einem editierbaren 8-Band-Equalizer, ohne den Nutzer mit unnötigen Optionen zu überfordern.
Die Sennheiser Smart Control Plus App bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Momentum True Wireless 5 an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Dazu gehören unter anderem der bereits erwähnte Fit Test, eine Suchfunktion zum Auffinden der Earbuds sowie die bekannten Soundzones. Damit lassen sich abhängig vom jeweiligen Standort automatisch bestimmte Funktionen oder Klangprofile aktivieren.
Ein besonderes Lob verdient der integrierte 8-Band-Equalizer. Neben der manuellen Anpassung stehen verschiedene Presets für unterschiedliche Musikrichtungen zur Verfügung. Praktisch und keineswegs selbstverständlich: Die Presets lassen sich anschließend selbst bearbeiten. Sie dienen damit nicht nur als fertige Klangprofile, sondern können als Ausgangspunkt für die eigene Abstimmung verwendet werden.
Insgesamt wirkt die App durchdacht und funktional, ohne den Nutzer mit unnötigen Optionen zu überfordern. Die wichtigsten Einstellungen sind schnell erreichbar, während ambitionierte Nutzer ausreichend Möglichkeiten bekommen, Klang, Bedienung und Funktionen individuell anzupassen. Einen detaillierten Überblick über die einzelnen Menüs und Einstellmöglichkeiten gibt das folgende Video.
Upgrade-Überlegungen
Auf den Punkt: Am meisten lohnt sich das Upgrade für alle mit spürbar nachlassendem MTW4-Akku, während Nutzer, die mit Klang und ANC bereits zufrieden sind, nicht zwingend wechseln müssen.
Am eindeutigsten lohnt sich der Wechsel für alle, deren MTW4 spürbar an Akkuleistung verloren hat. Für sie löst die Momentum True Wireless 5 genau das Problem, das sie gerade im Alltag stört. Der Austauschakku ist hier kein nettes Extra, sondern ein echter Grund zum Umstieg. Auch preislich spricht einiges dafür: Mit 299,90 Euro kostet die MTW5 zum Marktstart genauso viel wie einst der MTW4, obwohl Bluetooth 6.0, aptX Lossless, Dolby Atmos und der Akkutausch dazukommen. Wer bereits ein Momentum 5 Wireless besitzt und ein passendes TWS fürs Unterwegs sucht, bekommt zudem ein stimmiges Ökosystem mit identischem Codec- und Akkukonzept.
Wer mit Klang und ANC des MTW4 dagegen zufrieden ist und primär auf klangliche Verbesserungen aus ist, muss nicht zwingend wechseln. Der Sprung ist zwar spürbar, aber kein Quantensprung. Auch sportliche Vielnutzer sollten vor dem Kauf unbedingt selbst anprobieren: Bei uns saß das neue, flügellose Design nicht durchgehend so sicher wie die alte Form mit Stabilisierungsflosse, wobei hier die individuelle Ohrform entscheidend ist. Und wer auf LE Audio oder Auracast wartet, muss sich weiter gedulden: Die Hardware ist vorbereitet, einen Freischalt-Termin nennt Sennheiser aber nicht. Auch der Preis der Ersatzakkus steht noch nicht fest. Für alle, denen der Nachhaltigkeitsaspekt also besonders wichtig ist, kann sich ein Abwarten lohnen, bis Sennheiser hierzu Klarheit schafft.
Fazit
Sennheiser traut sich beim Momentum True Wireless 5 an ein Problem, das die gesamte True-Wireless-Branche seit Jahren ignoriert: den nachlassenden Akku als Ablaufdatum eines ansonsten funktionstüchtigen Produkts. Die Lösung ist technisch überzeugend umgesetzt, gerade beim Ladecase geradezu vorbildlich einfach. Dazu kommt ein rundum modernisiertes Paket aus Bluetooth 6.0, aptX Lossless, Dolby Atmos mit Head-Tracking und einem ANC, das erstmals wirklich extrem nah an die Klassenbesten von Apple und Sony heranrückt. Unser Praxis-Check der Akkulaufzeit bestätigt zudem, dass Sennheisers Angaben nicht schöngerechnet sind.
Nicht alles daran ist aber uneingeschränkt gelungen. Das neue, flügellose Design fühlt sich bei uns nicht durchgehend so sicher und komfortabel an wie die bisherige Form mit Stabilisierungsflosse, und gerade bei sportlicher Nutzung hätten wir uns einen stabileren Sitz gewünscht, auch wenn Sennheisers eigene Zahlen und die stark individuelle Ohrform hier ein differenzierteres Bild zeichnen, als unser Einzeltest es kann. Auch beim Head Tracking darf die Reaktion gerne einen Tick fixer ausfallen. Und: Ohne bekannten Preis für die Ersatzakkus lässt sich das Nachhaltigkeitsversprechen aktuell nicht abschließend bewerten, und auch LE Audio sowie Auracast sind trotz vorhandener Hardware noch nicht nutzbar.
Wer auf der Suche nach einem Premium-In-Ear mit Zukunftsperspektive ist und dem Klanggeschmack aus warmem Bass und angenehmen Mitten etwas abgewinnen kann, bekommt mit dem Momentum True Wireless 5 dennoch eines der besten TWS-Modelle des Jahres.
FAQ: Häufige Fragen zur Sennheiser Momentum True Wireless 5
Was ist neu am Momentum True Wireless 5 gegenüber dem MTW4?
Die größte Neuerung sind die vom Nutzer selbst austauschbaren Akkus in Earbuds und Ladecase. Dazu kommen Bluetooth 6.0, aptX Lossless, Dolby Atmos mit Head-Tracking sowie ein komplett überarbeitetes, flügelloses Design ohne die bisherige Stabilisierungsflosse.
Wie funktioniert der Akkutausch der Momentum True Wireless 5?
Beim Ladecase lässt sich der Akku nach dem Lösen einer einzelnen Kreuzschlitzschraube ohne weitere Demontage herausziehen. Bei den Earbuds ist der Wechsel aufwendiger: Hier müssen pro Seite zwei winzige Schrauben entfernt und das Gehäuse mit dem mitgelieferten Werkzeug vorsichtig aufgehebelt werden.
Wie lange hält der Akku?
Laut Datenblatt bis zu 12 Stunden ohne und bis zu 6 Stunden mit aktiviertem ANC, mit Ladecase insgesamt bis zu 40 Stunden. Unser eigener Praxis-Check bei gemischter Nutzung – ANC, Telefonate, Head-Tracking – ergab hochgerechnet rund achteinhalb Stunden, was gut zwischen beiden Herstellerwerten liegt.
Sind LE Audio und Auracast nutzbar?
Die Hardware unterstützt beides bereits, Sennheiser hat die Funktionen aber noch nicht per Firmware freigeschaltet. Der Hersteller begründet das mit der noch begrenzten Marktakzeptanz und der überschaubaren Zahl kompatibler Quellgeräte, etwa an Flughäfen, die Auracast bislang nur im Rahmen von Pilotprojekten an einzelnen Gates anbieten.
Was ist beim Hi-Res- und Lossless-Modus zu beachten?
Der Hi-Res-Modus sollte immer gemeinsam mit dem Lossless-Modus aktiviert werden. Wird ausschließlich der Hi-Res-Modus genutzt, kann es in seltenen Fällen zu einer Mono-Wiedergabe kommen.
Wie gut ist das ANC der Momentum True Wireless 5?
Deutlich verbessert gegenüber dem MTW4 und nah an den Klassenbesten von Apple und Sony. Das Noise Cancelling arbeitet breitbandig und reduziert vor allem tieffrequente Störgeräusche wie Turbinen- oder Zuggeräusche sehr effektiv, nur bei besonders tiefen Frequenzen hatten die AirPods Pro 3 in unserem Vergleich noch einen minimalen Vorsprung.
Sind die Momentum True Wireless 5 wasserdicht?
Nein, die IP54-Zertifizierung schützt nur vor Staub und Spritzwasser aus allen Richtungen, nicht vor Untertauchen. Zudem gilt die Zertifizierung laut Datenblatt ausschließlich für die Earbuds, nicht für das Ladecase.
Lohnt sich das Upgrade vom MTW4?
Vor allem für alle, deren MTW4-Akku spürbar nachgelassen hat. Wer mit Klang und ANC des MTW4 bereits zufrieden ist, muss dagegen nicht zwingend wechseln – der klangliche Sprung ist spürbar, aber kein Quantensprung.
Technische Daten der Sennheiser Momentum True Wireless 5 (Herstellerangaben)
| Bauform | True-Wireless-In-Ear, Ohrkanal-Kopplung |
| Bluetooth-Version | 6.0, Klasse 1, max. 10 mW Sendeleistung |
| Betriebsfrequenz/Modulation | 2.402 bis 2.480 MHz; GFSK, π/4 DQPSK, 8DPSK |
| Unterstützte Profile | A2DP, AVRCP, HFP |
| Unterstützte Codecs | SBC, AAC, aptX, aptX Adaptive/Lossless |
| Treiberprinzip | Dynamisch |
| Treibertyp/-größe | TrueResponse, 7 mm Durchmesser |
| Frequenzgang | 5 Hz bis 21 kHz |
| Empfindlichkeit | 107 dB SPL (1 kHz / 1 mW) |
| Klirrfaktor (THD) | < 0,08 % (1 kHz / 94 dB) |
| Active Noise Cancelling | Adaptives Hybrid-ANC |
| Mikrofonprinzip | MEMS |
| Mikrofon-Frequenzbereich | bis zu 16 kHz (Super-Wideband-Telefonie-Modus) |
| Mikrofonbestückung | 4 Mikrofone pro Earbud inkl. Knochenleitungsmikrofon, KI- und Beamforming-gestützte Rauschunterdrückung |
| Akkulaufzeit | Bis zu 12 Std. mit den Earbuds (ANC aus), bis zu 6 Std. mit den Earbuds (ANC an), bis zu 40 Std. Gesamtlaufzeit mit Ladecase (Testbedingung: iPhone, mittlere Lautstärke) |
| Ladezeit | Ca. 1,5 Std. für vollständige Ladung; nach 8 Minuten Laden 1 Std. Wiedergabe. Umgebungstemperaturen unter 15 °C oder über 30 °C sowie Qi-Laden verlängern die Ladezeit. |
| Akkutyp | Lithium-Ionen, vom Nutzer mit Standardwerkzeug austauschbar. Earbud links/rechts: 72 mAh, Ladecase: 760 mAh |
| Stromversorgung | 5 V / 1.000 mA, Ladeleistung bis 5 W, USB-C-Ladebuchse (kein Power Delivery), Qi-Wireless-Charging Version 2.1 |
| Magnetfeldstärke | Earbuds: 1,48 mT, Ladecase: 97 mT |
| Schutzklasse | IP54, staub- und spritzwassergeschützt (nur Earbuds, nicht das Ladecase) |
| Gewicht | 7 g pro Earbud, 55 g Ladecase |
| Abmessungen | 67,2 x 48,4 x 25,0 mm (Ladecase mit Earbuds) |
| Betriebsbedingungen | Betriebstemperatur 0 bis 40 °C, Ladetemperatur 5 bis 35 °C, rel. Luftfeuchtigkeit 25 bis 75 % (nicht kondensierend) |
| Lagerbedingungen | Temperatur −20 bis 60 °C, rel. Luftfeuchtigkeit 10 bis 90 % |
| App-Unterstützung | Sennheiser Smart Control App für iOS und Android |
| Herkunft | Design in Deutschland, gefertigt in China |
| Preis (UVP) | 299,90 Euro |
- 299,00 € *Zum Angebot
- 299,90 € *Zum Angebot
Technische Daten
- BauformIn-Ear
- Bauweisegeschlossen
- Wandlerprinzipdynamisch
- Audio-Übertragungsbereich (Hörer)5 Hz - 21 kHz
- Schalldruckpegel (SPL)(1 kHz / 1 mW) 107 dB
- Gewicht ohne Kabelje 7 g, Case 55 g
Lieferumfang
- USB-C-Ladekabel
- Ohrstöpsel (XS/S/M/L)
- Werkzeug zum Batteriewechsel
- Ladecase





















