Teufel IKONIO: Hersteller packt einfach einen fetten Subwoofer ins All-in-One-Gerät
Zwei gegenüberliegende 200-mm-Treiber sorgen beim Teufel IKONIO für Tiefbass, der sonst einen dedizierten Subwoofer braucht. Alles in einem...
Ein kompakter 8-Zoll-Down-Firing-Sub mit 170 Watt RMS und Class-D-Verstärkung, der farblich auf die hauseigenen Regallautsprecher KUPID und SONIK 1 abgestimmt ist. Fünf Farben, MDF-Gehäuse, LFE- und Line-Eingänge. Preis: 500 Euro, erhältlich ab Oktober 2026.
Kompakte Streaming-Amps, Plattenspieler zum Smartphone-Preis und Regallautsprecher wie die DALI KUPID (ab 169 Euro/Stück) oder die SONIK 1 (ab 249 Euro/Stück) haben das Einstiegs-Hi-Fi in den letzten Jahren neu definiert. Was solchen 2.0-Setups fehlt, ist der untere Frequenzkeller – Standboxen passen oft nicht in kleinere Wohnungen, und ohne Sub bleibt unterhalb von 50–60 Hz wenig übrig.
Der BASIK SUB soll genau diese Lücke füllen: ein 2.1-Upgrade für kompakte Systeme, das Musik mehr Fundament und Filmen mehr Körper gibt.
Krestian Pedersen, Head of Product Management bei DALI, formuliert es so: Fast alle bezahlbaren Streaming-Amps und Regalboxen bringen mittlerweile einen Subwoofer-Ausgang und Bassmanagement mit – der BASIK SUB nutzt genau das aus.
Den 8-Zoll-Langhub-Woofer hat DALI selbst entwickelt. Die Membran besteht aus Papierpulpe – leicht und steif zugleich, ein Material, auf das DALI auch bei seinen höherpreisigen Lautsprechern setzt. Ein überdimensionierter Ferrit-Magnet mit High-Flux-Motorsystem treibt das Ganze an, die belüftete Langhub-Schwingspule soll bei höheren Pegeln Kompression minimieren und Kühlung sicherstellen.
Down-Firing hat einen praktischen Vorteil: Der Treiber feuert nach unten auf den Boden, was eine gleichmäßigere Bassverteilung im Raum verspricht und die Aufstellung flexibler macht, egal, ob Wandnähe oder Ecke, beides soll funktionieren. Vier entkoppelte Füße heben das Gehäuse 25 mm an und reduzieren die Vibrationsübertragung auf den Boden.
Angetrieben wird der Treiber von einem Class-D-Verstärker mit 170 Watt RMS und 220 Watt Spitze. Ein Schaltnetzteil hält Stromverbrauch und Abwärme niedrig. Ein Dual-Stage-Limiter schützt den Treiber und soll die Signalintegrität bei hohen Pegeln bewahren. Gain, Übergangsfrequenz und Phase (0–180°) lassen sich am Gerät einstellen, sodass der Sub zu unterschiedlichen Lautsprecher-Setups und Raumverhältnissen passt.
Das MDF-Gehäuse gibt es in fünf Farben: Solid Black, Solid White, Caramel White, Golden Yellow und Chilly Blue. Drei davon – Caramel White, Golden Yellow und Chilly Blue – tauchen exakt so auch bei den KUPID-Regallautsprechern auf. Wer ein farblich durchgängiges 2.1-System aufbauen will, bekommt hier erstmals die Möglichkeit, Sub und Satelliten aus einem Guss zu kombinieren. Im Einstiegs-Hi-Fi-Segment, wo Subwoofer in der Regel schwarz oder weiß sind, ist das ein Alleinstellungsmerkmal.
Auf der Rückseite sitzen zwei Eingänge: Line L/R für klassische Stereo-Systeme (etwa vom Vorverstärkerausgang) und ein Mono-LFE-Eingang für AV-Receiver, Heimkino-Setups oder Streaming-Amps mit dediziertem Subwoofer-Ausgang. Einen kabellosen Eingang oder eine App gibt es nicht, beim BASIK SUB dreht man am Regler.
Mit 319 × 295 × 310 mm und 9,75 kg fällt der BASIK SUB kompakt aus – etwas kleiner als eine Schallplattenhülle in der Breite. Zum Vergleich: Der Velodyne MiniVee X mit gleicher Treibergröße kommt auf 30 × 29 × 29 cm bei rund 15 kg, liefert aber 350 W RMS und kostet das Doppelte. Der Crossover-Bereich des BASIK SUB liegt bei 40–120 Hz. Damit lässt er sich sowohl an kleinere Regalboxen als auch an größere Kompaktlautsprecher anpassen.
Der DALI BASIK SUB erscheint im Oktober 2026 für 500 Euro. In Kombination mit einem Paar KUPID (ab 338 Euro/Paar) ergibt sich ein farblich abgestimmtes 2.1-System ab rund 838 Euro – ein Paket, das sich klar an Einsteiger richtet, die ihr kompaktes Stereo-Setup um Tiefbass erweitern wollen, ohne Standboxen aufstellen zu müssen.
| Typ | Aktiver Subwoofer, Bassreflex, Down-Firing |
| Treiber | 8 Zoll, Langhub-Woofer, Papierpulpe-Membran, eigenentwickelt |
| Magnet | Überdimensionierter Ferrit, High-Flux-Motorsystem |
| Schwingspule | Langhub, belüftet |
| Verstärker | Class D, 170 W RMS / 220 W Spitze |
| Netzteil | Switch-Mode (Schaltnetzteil) |
| Limiter | Dual-Stage |
| Übergangsfrequenz | 40 – 120 Hz (stufenlos regelbar) |
| Phase | 0 – 180° |
| Lautstärke | stufenlos regelbar |
| Eingänge | Line L/R (Stereo), LFE (Mono) |
| Gehäuse | MDF |
| Füße | 4 × entkoppelt, 25 mm Bodenfreiheit |
| Betriebsmodi | ON / AUTO / OFF (Auto-Standby nach ca. 20 Min. ohne Signal) |
| Standby-Verbrauch | 0,4 W |
| Farben | Solid Black, Solid White, Caramel White, Golden Yellow, Chilly Blue |
| Abmessungen | 319 × 295 × 310 mm (H × B × T) |
| Gewicht | 9,75 kg |
| Preis (UVP) | 500 € |
| Verfügbarkeit | Oktober 2026 |
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