Marshall Bromley 150: Der bisher mobilste Party-Speaker der Serie kostet 449 Euro

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Der Hersteller erweitert seine Bromley-Familie um den Marshall Bromley 150: Mit 6,3 Kilogramm und 29 x 29 x 20,8 Zentimetern ist er der bisher kompakteste und mobilste Party-Speaker der Marke. An Bord sind True Stereophonic 360°-Sound, synchronisierte Bühnenlichter sowie Mikrofon- und Instrumenteneingänge.

Der Marshall Bromley 150 lässt sich ab sofort für 449 Euro vorbestellen und ist ab dem 13. Oktober 2026 verfügbar.

Bilder: Marshall

Deutlich kompakter als die großen Geschwister

Wie kompakt der Bromley 150 tatsächlich ausfällt, zeigt der Vergleich innerhalb der eigenen Familie: Der Bromley 450 bringt laut kopfhoerer.de-Test bereits 12,3 Kilogramm auf die Waage, der Bromley 750 sogar 23,9 Kilogramm. Der Bromley 150 wiegt mit 6,3 Kilogramm nur etwa halb so viel wie der 450er und ist damit klar auf spontane Einsätze unterwegs ausgelegt, etwa am Strand, auf dem Balkon oder im Auto. Im Segment kompakter Party-Lautsprecher tritt er damit unter anderem gegen Modelle wie den JBL PartyBox Encore Essential oder Sonys ULT Field 3 an, die ähnliche Zielgruppen mit tragbarem Party-Sound bedienen.

Optisch bleibt der Marshall Bromley 150 klar als Teil der Familie erkennbar, wurde für das kleinere Format aber angepasst: Das Bedienfeld sitzt seitlich statt frontal, sodass die komplette Front für das Frontgitter und die dahinterliegenden Bühnenlichter frei bleibt. Laut Marshall behält der Speaker dabei die von den größeren Modellen bekannten taktilen Regler.

True Stereophonic 360° Sound in kleinerem Gehäuse

Für den Raumklang setzt Marshall wie bei den größeren Bromley-Modellen auf die patentierte True Stereophonic 360°-Technologie. Im Marshall Bromley 150 sitzen dafür laut Datenblatt ein 6,5-Zoll-Tieftöner (40 Watt), zwei 2-Zoll-Breitbandtreiber (je 6 Watt) sowie eine 7,5-Zoll-Passivmembran, angetrieben von einem 90-Watt- und zwei 55-Watt-Class-D-Verstärkern. Im Bromley-750-Test von kopfhoerer.de sorgte das gleiche Grundprinzip mit deutlich mehr Treibern für einen Sound, der laut Fazit “volle Wucht und Tiefe bis in den Bauch” bietet und sich rund um die Box gleich gut hält. Ob sich dieser Eindruck im kleineren Gehäuse des Bromley 150 mit maximal 97 dB Schalldruckpegel reproduzieren lässt, kann erst ein eigener Test zeigen. Der Frequenzbereich wird mit 40 Hz bis 20 kHz angegeben.

Über 40 Stunden Akku mit Wechselakku-Prinzip

Der Marshall Bromley 150 soll über 40 Stunden mit einer Akkuladung durchhalten. Anders als bei vielen Konkurrenzmodellen ist der LFP-Akku (LiFePO4) austauschbar und lässt sich in Sekunden wechseln, was gerade für längere Partys ohne Steckdose in der Nähe praktisch ist. Eine Schnellladefunktion bringt in 20 Minuten Energie für 5 Stunden Spieldauer, eine volle Ladung dauert laut Datenblatt 3 Stunden.

Passend zum Party-Anspruch integriert Marshall Bühnenlichter hinter dem Frontgitter, die sich synchron zur Musik bewegen und laut Hersteller drei Presets bieten, von dezenter Stimmung bis zur vollen Lichtshow.

Bild: Marshall

Mikrofon- und Instrumenteneingänge für Live-Momente

Für dich als Musiker oder für spontane Karaoke-Runden hält der Marshall Bromley 150 zwei XLR/6,35-mm-Kombibuchsen bereit, über die sich Mikrofone oder Instrumente direkt anschließen lassen. Eigene Regler für Lautstärke und Effekte pro Eingang sollen dabei helfen, Gesang oder Gitarre live in die Musik einzumischen, ohne dass die Stimmung abreißt.

Robust gebaut und auf Langlebigkeit ausgelegt

Das Gehäuse besteht laut Marshall zu 100 Prozent aus FSC-zertifiziertem Holz, ist mit PU-Leder bezogen und verfügt über weiche TPU-Eckkappen. Insgesamt soll der Lautsprecher zu 19 Prozent aus Recyclingmaterial bestehen, gemessen am Gesamtgewicht. Dank IP55-Schutzklasse übersteht der Marshall Bromley 150 Staub sowie gelegentliche Wasserspritzer, etwa am Strand oder bei Gartenpartys. Eckkappen, Tragegriff, Frontgitter, Regler und Akkuabdeckung lassen sich austauschen, zusätzlich bietet Marshall einen Reparaturdienst an. Der integrierte Tragegriff verschwindet nach Gebrauch bündig im Gehäuse, sodass sich mehrere Lautsprecher stapeln lassen.

Preis und Verfügbarkeit

Der Marshall Bromley 150 kostet 449 Euro (UVP) und lässt sich ab sofort auf marshall.com vorbestellen; die Auslieferung online sowie bei ausgewählten Händlern beginnt am 13. Oktober 2026. Zum Vergleich: Der größere Bromley 450 startet laut kopfhoerer.de-Test bei 649 Euro, der Bromley 750 bei 999 Euro.

Technische Daten des Marshall Bromley 150 (Herstellerangaben):

Typ Tragbarer Party-Lautsprecher
Maße 290 x 290 x 208 mm
Gewicht 6,3 kg
Farben Black and Brass
Materialien 100 % FSC-zertifiziertes Holz, PU-Leder, TPU-Eckkappen; 19 % Recyclingmaterial am Gesamtgewicht
Wasserbeständigkeit IP55
Lichteffekte Ja, synchron zur Musik, 3 Presets
Tragegriff Ja, versenkbar
Reparaturdienst Ja
Treiber 1x 6,5″ Tieftöner (40 W), 2x 2″ Breitbandtreiber (je 6 W), 1x 7,5″ Passivmembran
Endstufen 1x Class-D-Verstärker 90 W (Woofer), 2x Class-D-Verstärker je 55 W (Breitbandtreiber)
Frequenzbereich 40 Hz bis 20 kHz
Maximaler Schalldruckpegel 97 dB @ 1 m
Stereo/Mono Stereo
Audio-Codecs SBC, AAC-mpeg 2, LC3
Kabellose Konnektivität Bluetooth 5.3, Auracast, Multipoint
Bluetooth-Reichweite über 70 m im Freifeld
Anschlüsse (kabelgebunden) USB-C, AUX 3,5 mm (Eingang und Ausgang), 2x XLR/6,35 mm Kombibuchsen (Mikro/Instrument)
Netzeingang 100 bis 140 V, 50/60 Hz, 100 W (laut Datenblatt, unbestätigt für den deutschen Markt)
USB-C-Ladeanschluss 5 V / 3,0 A
Spieldauer über 40 Stunden
Schnellladefunktion 20 Minuten Ladezeit für 5 Stunden Spieldauer
Ladedauer 3 Stunden bis zur vollen Ladung
Austauschbarer Akku Ja, LFP-Akku (LiFePO4)
Preis 449 Euro (UVP)

Bromley-Familie bei kopfhoerer.de im Test

Marshall Bromley 750

Der große Bruder mit acht Treibern und True Stereophonic 360° Sound. Bewertung: 4.5 / 5.

„Der Marshall Bromley 750 bietet volle Wucht und Tiefe bis in den Bauch, ist treibende Kraft.”

Marshall Bromley 450

Der bisher kompakteste Bromley vor dem 150er, deutlich leichter transportierbar. Bewertung: 4.25 / 5.

„Der Bromley 450 ist viel besser zu transportieren, daher eher mit dabei, und klingt dabei auch mächtig, bassstark und warm.”

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