Warum klingen manche MP3s so schlecht?

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MP3s sind künstlich verkleinerte Dateien.

Wird ein MP3 File erstellt, werden Frequenzen weggelassen, die das menschliche Gehör nicht wahrnimmt. So wird mit unterschiedlichen Datenraten die Dateigröße erheblich verkleinert. MP3-Dateien sollten mindestens eine Datenrate von 192 kbit/s (Kilobit pro Sekunde) besitzen, damit die Qualität vertretbar ist. Je größer die Datenrate, desto besser klingt die MP3-Datei, aber auch desto größer ist die Datei – wer keine Kompromisse eingehen möchte und genügend Speicherplatz hat verwendet 256kbit/s oder gleich 320kbit/s.

Heutzutage ist dies freilich kaum noch relevant. Die meisten Streaming-Anbieter setzen inzwischen auf verlustfreie Versionen der Musikstücke. Und wer doch mal MP3s kaufen will, kann davon ausgehen, dass diese mit mindestens 256kbit/s kodiert wurden.

Tipp: Wer online Musik kauft, kauft am besten gleich verlustfreie Formate wie zum Beispiel FLAC („Free Lossless Audio Codec“) und kann – falls nötig – davon hochwertige MP3s erstellen. Das gleiche gilt übrigens für CD-Käufe.

→ siehe auch: Welchen Einfluss hat die MP3-Qualität auf meinen Sound?

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