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Nothing Ear (3a): Audio-Aufnahme direkt über die Buds, größerer Treiber und 45 dB ANC für 99 Euro

Von Peter Schloßnagel vor 2 Wochen

Die Nothing Ear (3a) sind offiziell! Und sie bringen zwei Features mit, die man bei 99-Euro-Earbuds nicht erwartet: einen integrierten Flash-Speicher für Audio-Aufnahmen und Anrufmitschnitte direkt über die Buds.

Dazu gibt es einen neuen 12-mm-Treiber, Wideband-ANC mit bis zu 45 dB und weiterhin LDAC. Erhältlich ab sofort in Schwarz, Weiß, Gelb und erstmals Pink.

Audio Snapshot: 32 MB Flash-Speicher in den Nothing Ear (3a)

Das auffälligste Feature der Nothing Ear (3a) ist Audio Snapshot. In jedem Bud stecken 32 MB Flash-Speicher. Durch gleichzeitiges Drücken beider Buds lässt sich ein Audio-Clip des gerade laufenden Inhalts speichern, etwa ein Ausschnitt aus einer Vorlesung oder einer Sprachnachricht.


Nothing Ear (3a)

Bassbetonte True Wireless In-Ears mit cleveren Aufnahmefunktionen.


Die Nothing Ear (3a) erfassen dabei Audio unmittelbar vor und nach dem Auslösen. Die Aufnahmen synchronisieren sich automatisch mit der Nothing X App, wo sie sich wiedergeben, bearbeiten, transkribieren und als Zitatkarten teilen lassen.

Call Recording: Gespräche mitschneiden

Darüber hinaus lassen sich Telefonate und Meetings direkt über die Buds aufzeichnen – per Geste, ohne das Smartphone in die Hand zu nehmen. Laut Nothing sind Aufnahmen von bis zu rund zwei Stunden möglich.

Ein akustischer Hinweis informiert alle Gesprächsteilnehmenden, sobald eine Aufnahme aktiv ist. Auch diese Mitschnitte landen automatisch in der Nothing X App.

Neuer 12-mm-Treiber mit LDAC

Im Inneren arbeitet ein neuer dynamischer 12-mm-Treiber mit einer leichten PMI-Membran. Nothing verspricht bis zu 5 dB kräftigeren Bass gegenüber dem Vorgänger Ear (a). LDAC bleibt an Bord und überträgt mit bis zu 24 Bit/96 kHz. Die Nothing Ear (3a) sind Hi-Res Audio Wireless zertifiziert.

Statisches Spatial Audio soll Stereoinhalte auf eine breitere Klangbühne heben. Über die Nothing X App steht ein 8-Band-EQ zur Verfügung, eigene Audioprofile lassen sich erstellen und mit anderen teilen.

Wideband-ANC mit bis zu 45 dB

Die aktive Geräuschunterdrückung erreicht laut Nothing bis zu 45 dB. Gegenüber dem Vorgänger wurde der abgedeckte Frequenzbereich um 17,1 % erweitert, insbesondere zwischen 400 und 2.000 Hz – dort, wo Stimmengewirr und Verkehr am stärksten stören.

Ein Transparenzmodus ist ebenfalls an Bord. Drei Mikrofone pro Bud und ein KI-gestütztes System zur Geräuschreduzierung sollen die Sprachqualität bei Telefonaten verbessern.

Design und Akku

Das überarbeitete Ladecase fällt runder aus als beim Vorgänger. Inspiriert sei es, so Nothing, von Retro-Tablettenblistern. Eine 1×3-LED-Statusanzeige zeigt Akkustand, Ladestatus und Kopplungsfortschritt. Die Buds behalten Nothings transparente Designsprache bei. Neu im Lieferumfang sind Ohreinsätze in Größe XS.

Bei der Akkulaufzeit gibt Nothing bis zu zehn Stunden pro Bud ohne ANC an (42 Stunden mit Case), mit ANC sind es sechs Stunden (25 Stunden mit Case). Fünf Minuten Schnellladung liefern rund eine Stunde Wiedergabe.

Preis und Verfügbarkeit

Die Nothing Ear (3a) sind ab dem 7. Juli in Schwarz, Weiß, Pink und Gelb für 99 Euro (89 CHF) über nothing.tech erhältlich. Ab dem 8. Juli folgt der Verkauf bei MediaMarkt Saturn, Amazon und Otto (DE), MediaMarkt, e-Tec und Amazon (AT) sowie MediaMarkt, Digitec, Interdiscount und Brack (CH).


Nothing Ear (3) im Test

Frischer Look, cleveres Case und starkes Super Mic – die Ear (3) im ausführlichen Test.


Nothing Ear (a) im Test

Der direkte Vorgänger: Solide ANC-Leistung und guter Klang zum fairen Preis.


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