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Nothing Ear (a)

Leichte, handliche True Wireless In-Ears mit personalisiertem ANC und LDAC

Kurz & knapp

Die Nothing Ear (a) sind auf eine moderne, kraftvolle Klangwiedergabe ausgerichtet, die sich mithilfe der regelbaren Bass-Enhance-Funktion einfach an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Eine automatische Analyse des Gehörgangs ermöglicht zudem eine optimierte Geräuschunterdrückung, während die KI-gestütze Mikrofontechnik für eine klare, deutliche Stimmenübertragung sorgen soll.

Vorteile:
  • bequemer Sitz
  • Hörer mit IP54-, Case mit IPX2-Zertifizierung
  • Schnellladefunktion
  • Multipoint-Verbindungen
  • Low-Lag-Modus
  • regelbare Bass-Enhance-Funktion
  • unterstützen AAC und LDAC
Nachteile:
  • kein manuelles Ein- und Ausschalten möglich
  • kein USB-Adapter im Lieferumfang
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Optisch bleibt sich die junge, in London ansässige Company treu, sodass sich die Nothing Ear (a) mit ihrem transparenten Design nahtlos in das bisherige Portfolio integrieren.

Auffällig ist jedoch, dass das Lade-Case deutlich kompakter als bei den Nothing Ear (Test) ausfällt und durch die Abrundungen ein wesentlich hosentaschenfreundlicheres Format besitzt, das zudem sehr angenehm in der Hand liegt.

Dabei bringt das Case lediglich 40 Gramm auf die Waage und erfüllt die Anforderungen der Schutzklasse IPX2, während die In-Ears gemäß IP54 staub- und wasserbeständig verarbeitet sind. Wie beim größeren Geschwisterchen besteht ein stabiler, bequemer Sitz, der sportliche Aktivitäten ermöglicht. Neu ist hingegen, dass die Nothing Ear (a) neben den bekannten Optionen in Weiß und Schwarz auch in Gelb erhältlich sind.

In Sachen Nachhaltigkeit gibt der Hersteller an, dass bei der Fertigung eine vollständig recycelte Lötpaste aus Zinn genutzt wird und die Endmontage mit erneuerbaren Energien erfolgt. Ausgeliefert werden die Hörer zudem in einer kunststofffreien Verpackung.

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Vergleich: Nothing Ear und Nothing Ear (a)

Im Unterschied zur dritten Generation der Nothing Ear unterstützt das kleinere Geschwisterchen mit LDAC zwar einen hochauflösenden Audiocodec, aber kein LHDC 5.0. Verzichtet werden muss darüber hinaus auf ein individuelles Klangprofil und den zusätzlichen 8-Band-Equalizer mit einer Sharing-Funktion für Presets. Das schlankere Lade-Case der Nothing Ear (a) ist zudem nicht staubgeschützt und lässt sich ausschließlich per Kabel, aber nicht drahtlos via Qi betanken. Stabiler als beim höherpreisigen Modell wirkte dagegen die Funkverbindung während der Testphase. Auch bei der Akkulaufzeit schneiden die Nothing Ear (a) im Vergleich etwas besser ab.

Akkulaufzeit

Pro Ladung lässt sich mit den True Wireless In-Ears bei gehobener Lautstärke eine Hördauer von neun Stunden erreichen, wenn der AAC-Codec genutzt wird. Ist die Geräuschunterdrückung dauerhaft aktiv, sind hingegen gute fünf Stunden realistisch. Dabei können die Hörer im Case drei Mal vollständig und ein weiteres Mal mit einer Restlaufzeit von vier Stunden aufgeladen werden, wodurch sich eine Gesamtlaufzeit von bis zu 40 Stunden im Standardbetrieb und etwa 23 Stunden im ANC-Modus ergibt. Während eine zehnminütige Schnellladung der In-Ears Kapazität für zweieinhalb Stunden bereitstellt, nimmt das Auftanken bei leeren Akkus etwa 60 Minuten in Anspruch. Die Reserve des Cases ist zudem nach 75 Minuten wieder hergestellt, wozu ein USB-C-Ladekabel mitgeliefert wird. Ein USB-Adapter liegt den Hörern jedoch nicht bei.

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Bluetooth Specs

Neben dem Bluetooth-Standard 5.3 unterstützen die Nothing Ear (a) SBC, AAC und LDAC an Audiocodecs. Zur Ausstattung zählen darüber hinaus Microsoft Swift Pair und Google Fast Pair zur schnellen Kopplung sowie Multipoint-Verbindungen mit zwei Geräten gleichzeitig. Dank einer stabilen Funkverbindung ist ein großer Bewegungsradius nutzbar, der im Garten etwa 30 Meter umfasst. Im Innenbereich sind außerdem mehrere Räume überbrückbar und ein Stockwerkwechsel möglich.

Bedienung

Zum Starten und Stoppen der Wiedergabe, dem Abwickeln von Telefonaten sowie einem Vor- und Zurückspringen bei der Titelauswahl dient eine drucksensitive Stielsteuerung. Vorgesehen ist auch ein Umschalten zwischen ANC- und Transparenzmodus, was sich über die App um den Grundmodus erweitern lässt. Ebenfalls nachrüstbar sind eine Lautstärkeregelung und der Sprachassistent, wobei die Nothing Ear (a) wie die Ear im Verbund mit einem Nothing Phone (2) optional Chat GPT einbinden können. Die Integration soll in Kürze zudem für das Nothing Phone (1) und (2a) verfügbar sein.

Allerdings erscheint die Drucksteuerung bei den Nothing Ear griffiger umgesetzt, wodurch sich das Bedienelement im Alltag einfacher erfühlen lässt. Das liegt an einer flacheren Einkerbung im Stiel, die den Fingern bei den Ear (a) weniger Orientierung bietet. Nicht unterstützt wird zudem ein Ein- und Ausschalten der Hörer über den Druckmechanismus, was auf beide Modelle zutrifft. Eine einseitige Nutzung im Single-Betrieb ist hingegen möglich. Ohne größere Verzögerungen und durchaus zuverlässig funktioniert darüber hinaus die Trageerkennung der In-Ears, die sich über die App flexibel (de-)aktivieren lässt.

Nothing X App

Die Geräuschregelung der App-Anbindung (Android und iOS) unterteilt sich in einen allgemeinen Transparenzmodus und mehrere Betriebsarten beim Noise Cancelling. Während zur manuellen Einstellung mit „Niedrig“, „Mittel“ und „Hoch“ drei statische ANC-Modi zur Auswahl stehen, passt sich die Geräuschunterdrückung bei der adaptiven Variante selbstständig an die Umgebung an.

Des Weiteren bietet die App eine Klangregelung über drei Achsen für den unteren, mittleren und oberen Frequenzbereich, wobei eigene Einstellungen leider nicht als Presets gespeichert werden können. Nutzbar sind mit „Mehr Bass“, „Mehr Höhen“ und „Stimme“ dagegen drei vorkonfigurierte Settings.

Ergänzend steht ein regelbarer Bass-Enhance-Algorithmus zur Verfügung, der das Audiomaterial in Echtzeit analysiert und den Bassbereich wie gewünscht verstärkt, was in fünf Intensitätsstufen erfolgen kann.

Zum weiteren Funktionsumfang der App zählt noch ein Low-Lag-Modus für Handy- und Computerspiele, ein Passformtest und die Option, Firmware-Updates durchzuführen. Eine Suchfunktion kann zudem beim Auffinden der Hörer behilflich sein, indem Geräusche abgespielt werden.

Sprachverständlichkeit beim Telefonieren

In einer ruhigen Umgebung bieten die Nothing Ear (a) eine klare und deutliche Stimmenübertragung, die tadellos zu verstehen ist. Auch bei einer belebten Hintergrundkulisse lässt sich gut kommunizieren, da Geräusche zielführend abgeschwächt werden, wodurch es dem Gegenüber nicht schwer fällt, der eigenen Stimme zu folgen. Windrauschen wird zudem vollständig gefiltert, was sich jedoch nachteilig auf die Sprachqualität auswirken kann, da die Stimmenübertragung nicht mehr flüssig erfolgt und etwas abgehakt auf der Gegenseite ankommt.

Geräuschunterdrückung (ANC) und Transparenzmodus

Das Noise Cancelling erinnert insgesamt mehr an die Nothing Ear (2) als an die dritte Generation und verhält sich vor allem im mittleren Frequenzbereich nicht so effektiv wie beim größeren Geschwisterchen. Leichte Vorteile zugunsten der Ear sind ebenfalls im tief- und hochfrequenten Bereich erkennbar, auffälliger ist jedoch, dass Hintergrundstimmen geringfügiger abgeschwächt werden. Das ist in jeder Variante der Fall, wobei der hohe ANC-Modus die besten Resultate erzielt. Angesichts der Preisklasse bietet die Geräuschunterdrückung jedoch eine solide Abschwächung.

Auch im Transparenzmodus sind Unterschiede feststellbar, wobei die Nothing Ear (a) eine intensivere Verstärkung des Außenbereichs bieten. Beim günstigeren Modell besteht zwar ein etwas höheres Grundrauschen, jedoch kann beim Musikhören von einer gesteigerten Wahrnehmung des Umfelds profitiert werden. Darüber hinaus lassen sich Durchsagen bei pausierender Wiedergabe besser verfolgen.

Sound – so gut klingen die Nothing Ear (a)

In der Werkseinstellung ist die Bass-Enhance-Funktion auf der dritten Stufe aktiv, wodurch die Nothing Ear (a) eine volle, satte Klangwiedergabe mit einem ausgeprägten Tiefgang bieten. Dabei wirkt das Bassfundament weicher und nicht so knackig wie bei den Ear, aber gehaltvoller, sodass der Spaßfaktor eindeutig im Vordergrund steht. Und das gelingt den Hörern gut, da sich die Bassverstärkung durch das Stufensystem unkompliziert und schnell an unterschiedliche Inhalte anpassen lässt. Zumal der Algorithmus auch komplett abgeschaltet werden kann.

Der warme Mittenbereich vermittelt einen direkten, vorwärts gerichteten Klangeindruck und verfügt im mobilen Einsatz über Durchsetzungsfähigkeit. Beim entspannten Hören lassen sich hingegen mühelos Details entdecken. Auch wenn die Stimmendarstellung keineswegs schlank, sondern eher etwas körperreicher erfolgt, erscheinen Wortbeiträge und Dialoge sowie Vocals und Gesang nicht zu vordergründig oder energetisch.

Es folgt eine präsente Höhenwiedergabe, die nicht merklich abfällt und das Klangbild vorteilhaft öffnet, wodurch die Darstellung weder beengt noch flach erscheint. Im gewöhnlichen Hörbereich werden dabei mit Elan und Frische gekonnt Akzente gesetzt, wohingegen die oberen Lagen bei höheren Lautstärkepegeln als etwas harscher empfunden werden können.

Fazit

Die Nothing Ear (a) empfehlen sich vor allem für eine bassbetonte Medienwiedergabe, deren Intensität sich durch den mehrstufigen Algorithmus wunschgemäß steuern lässt. Gute Dienste leistet auch der Transparenzmodus, während die Geräuschunterdrückung vorwiegend den tief- und hochfrequenten Bereich effektiv abschwächen kann. Als praktisch erweist sich der handliche Formfaktor, wodurch sich die wetterfesten True Wireless In-Ears unterwegs direkt in der Hosentasche verstauen lassen.

vor 4 Wochen von Maike Paeßens
  • Bewertung: 4.13
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformIn-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Gewicht ohne Kabelje 5g, Case 40 g

Lieferumfang

  • Eartips in 3 Größen (S, M, L)
  • USB-C-Ladekabel
  • Lade-Case

Besonderheiten

  • in Schwarz, Weiß und Gelb erhältlich
  • BT-Codecs: SBC, AAC, LDAC
  • BT-Version: 5.3
  • BT-Profile: RFCOMM, SPP, HFP, A2DP, AVDTP, AVCTP, AVRCP

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