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Sonos Ace

Bluetooth Over-Ear mit hervorragendem ANC, Headtracking und Dolby Atmos

Kurz & knapp

Sonos setzt mit dem Ace Maßstäbe: Sound, Funktion, Komfort und die Möglichkeit, mittels einer Sonos-Soundbar einen beeindruckenden Kinoton auf den Kopfhörer zu transferieren, bescheren dem Multiroom-Experten auf Anhieb einen Spitzenplatz im Segment Premium-Kopfhörer.

Vorteile:
  • sehr guter Sound
  • sehr gutes Noise Cancelling sowie Transparenzmodus
  • hoher Tragekomfort
  • gute Akkulaufzeit
  • BT 5.4 und demnächst LE-Audio-fähig (Qualcomm Snapdragon Sound)
  • Kino-Ton über Sonos-Soundbar
Nachteile:
  • Kino-Ton bedingt zusätzlicher Sonos Hardware
  • für Neukunden teuer in der Anschaffung (Sonos Soundbar)
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Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern: Sonos will einen Kopfhörer veröffentlichen (zur News). Nach fünf Jahren an Gerüchten und Blicken in die Glaskugel ist es nun endlich so weit: Der Sonos Ace betritt die Weltbühne und verspricht State-of-the-Art-Technik samt unvergleichlichem Sound-Erlebnis. Doch was kann der Ace besser als alle anderen und wie will Sonos einen Kopfhörer in ihr Multiroom-Audio-System integrieren? Das sind nur zwei der spannendsten Fragen, die der amerikanische Hersteller zumindest in Teilen mit der Veröffentlichung des Ace beantwortet hat.

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Was der Sonos Ace kann: die Fakten

Der Sonos Ace bietet aktives Noise Cancelling und einen Transparenzmodus, kann Multipoint, funkt über Bluetooth 5,4, soll demnächst LE-Audio-fähig werden, kann via USB-Audio digital oder analog kommunizieren und verfügt mit 30 Stunden Laufzeit über eine praxisgerechte Akkuleistung. So weit, so normal, zumal der angegebene Preis von 499 Euro den Ace in ein starkes Feld der Mitbewerber stellt, die da wären: Apple AirPods Max, Bowers & Wilkins Px7 S2e sowie Px8, Sennheiser Momentum 4 Wireless, aber auch den preiswerteren Sony WH-1000XM5.

Was der Sonos Ace von den Mitbewerbern unterscheidet

Allen Erwartungen zum Trotz, kann der Sonos Ace nicht in ein klassisches Sonos-Multiroom-System integriert werden. Zugegeben, was wir später beschreiben, wird dem User einiges kosten, aber es wird sich lohnen. Der Sonos Ace lässt sich mit Sonos Soundbars koppeln und spielt auf Knopfdruck einen beeindruckenden Kinosound direkt auf die Ohren – und das macht den Unterschied zu den Mitbewerbern aus, aber der Reihe nach…

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Erster Eindruck

Aus dem selbstredend nachhaltig produzierten Karton präsentiert sich ein aus recyceltem Kunststoff bestehendes, filzbeschlagenes Hardcase in dem nach Öffnen eines Reißverschlusses der Sonos Ace zu sehen ist. Die Materialien wirken edel und auf Langlebigkeit ausgelegt, so, wie man es in der 500-Euro-Klasse auch erwarten darf.

Die Ohrpolster bestehen aus Memory-Foam, sind mit Kunstleder überzogen und lassen sich austauschen. Im Sonos-Shop sind die Ersatzpolster für 49 Euro das Paar zu bekommen. Die Treiberkapseln sind matt beschichtet und hinterlassen Fingerabdrücke nicht übermäßig stark. Über in Gehäusefarben eloxierten Führungen lässt sich der Ace sehr gut an die Kopfform anpassen. Der an der Unterseite gut gepolsterte Kopfbügel ist ebenfalls mit Kunstleder eingefasst. Der Tragekomfort des 312 Gramm leichten Kopfhörer ist sehr gut, auch bei längerem Tragen wirkt der Sonos Ace eher angenehm und wenig störend, bei höheren Temperaturen wünscht man sich dann doch textile Ohrpolster wie z.B. die des AirPods Max herbei, der im Gegenzug aber deutlich schwerer ist.

Bluetooth-Verbindung plus USB-Audio

Auf der rechten Unterseite befindet sich der Ein-/Ausschalter, der auch für die Bluetooth-Koppelung zuständig ist. Einmal gemerkte Verbindungen werden spontan wiederhergestellt, sobald die „Gegenstelle“ aktiv ist. In der Testphase war der Ace noch nicht in der Lage, via Multipoint zwei Verbindungen herzustellen. Dies soll erst mit einem Update möglich sein.

Es empfiehlt sich, die aktuelle Sonos-App zu laden, auch wenn man nicht über ein Sonos-System verfügt, da man erst dann Zugriff auf alle Funktionen hat.

Die Reichweite entspricht den üblichen Werten von ca. neun Metern im Haus mit einer Wand dazwischen und ca. 15 Metern im Freifeld. Als Bluetooth-Codecs bietet der Ace SBC, AAC und aptX Lossless. LC3 und Auracast sollen nachgereicht werden.

Inzwischen zum Standard geworden ist die Möglichkeit, verlustfreie Audio Streams via USB-Schnittstelle bereitzustellen. So lässt sich auch der Sonos Ace als latenzfreies Audio-System für Medienproduktionen einsetzen. Versuche mit Apples GarageBand liefen erfolgreich. Ein zweites USB-Kabel liefert Sonos ebenfalls mit, nur ist am anderen Ende dann kein USB-C-, sondern ein Miniklinkenstecker, um den Ace dann an analoge Quellen anzuschließen. So lässt sich der Sonos-Kopfhörer zum Beispiel auch mit dem Bordprogramm bei Langstreckenflügen nutzen, dies auch bei eingeschaltetem Noise Cancelling.

Steuerung am Kopfhörer und in der App

Die Steuerung am Kopfhörer hat uns sehr gut gefallen. Auf der linken Seite gibt es wie schon erwähnt den Power-Taster, der auch dem Pairing mit euren Bluetooth-Devices dient. Auf der rechten Seite gibt es einen Schieberegler, der stets in die Mittelposition zurückspringt. So lässt sich intuitiv die Lautstärke regeln. Längeres Verharren bewirkt eine stetige Veränderung, ein kurzes Antippen verändert die Lautstärke schrittweise. Durch einmaliges Drücken des Reglers könnt ihr die Musik pausieren, ein mehrfaches Betätigen den nächsten oder vorherigen Titel anspringen. Unterhalb dieses Toggle-Schalters befindet sich ein Taster zur Aktivierung der Voice-Control-Funktion und der Geräuschunterdrückung. Letztere wechselt zwischen aktivem Noise-Cancelling und dem Transparenzmodus sowie – wer will – per App einstellbar auch ein komplettes Ausschalten des ANC, was gegebenenfalls Strom sparen kann.

Noise Cancelling und Aware-Modus belegen Spitzenplatz

Zwischen den drei Modi ist klanglich kein Unterschied hörbar. Und auch die beiden Modi selbst brillieren bei unseren Tests. Die Außendämpfung bei aktiviertem ANC ist breitbandig und lässt keine Lücken für Störgeräusche.

Ebenso überzeugend ist der Aware-Modus, der anderenorts auch Transparenzmodus genannt wird. Unser bisheriger Transparenzmeister – der AirPods Max – ist hier zumindest nicht mehr alleiniger Sieger. Mit dem Sonos Ace könnt ihr das akustische Geschehen eins zu eins durch die Kopfhörer wahrnehmen, ohne störendes Rauschen, wie auch im Gegenzug der Lärm des Alltags über das ANC zu einem hohen Prozentsatz ausgeblendet wird. Sehr gut!

Verbindung mit dem Sonos-TV-Setup

Kommen wir zum „Uniqe Selling Point“ des Sonos Ace. Über die hauseigene Soundbar Arc lässt sich der Kopfhörer nämlich in ein TV Setup einbinden und somit das akustische Kinoerlebnis aus dem Fernseher übertragen. Voraussetzung ist ein TV mit HDMI-Arc-Rückkanal und selbstredend die Möglichkeit, Surround-Formate abzuspielen. So habe ich z.B. die Stadion-Atmosphäre des DFB-Pokalfinales in der ARD via Sonos Ace akustisch so wahrgenommen, als ob ich selbst im Stadion sitzen würde. Und natürlich die ein oder andere Netflix-Folge mit dem Ace genossen. Mehr dazu im Kapitel Sound.

Die Arc Soundbar muss einmalig mit dem Sonos Ace verknüpft werden. Wenn über einen Fernseher ein Tonsignal an der Soundbar anliegt, kann dieses durch längeres Drücken des Toggle-Schalters auf den Sons Ace übergeben werden. Im Kopfhörer ertönt dann der Fernsehton im besten Fall als Surround-Kino-Sound. Später sollen auch die Soundbars Beam 1st und 2nd Gen sowie die Sonos Ray die Fähigkeit bekommen, Surround-Formate aus dem TV auf die Sonos Ace zu übergeben. Da die Ace Auracast-fähig werden sollen, könnte man sich natürlich spannende Home Theater-Szenarien ausdenken wie „Silent Cinema Partys“ oder Open Air Kino Events mit perfektem Sound für jeden einzelnen Zuschauer.

So gut klingt der Sonos Ace

Wir haben den Sonos Ace in verschiedenen Hörsituationen getestet: unterwegs, zu Hause bei Alltagsarbeiten wie Staubsaugen oder Rasenmähen, auf dem Sofa beim Musikgenuss und vor dem TV in Verbindung mit einer Arc Soundbar sowohl bei Stereo- als auch Surround Angeboten via Kabel-TV bzw. Apple TV-Streams. Zudem wurden dem Ace auch High-Res-Audio-Files via USB-C als Lossless-Datentransfer zugespielt. Bei Bluetooth-Verbindungen wurde der jeweils bestmögliche Codec wie aptX Lossless (Android) bzw. AAC (iOS) genutzt. Mit dem Mac wurden FLAC-Dateien sowohl via Bluetooth als auch per USB-Audio-Transfer abgespielt. Als Quellen dienten sowohl Spotify-Tracks in höchstmöglicher Qualität, Apple Music Inhalte in Stereo und Dolby Atmos sowie Video- und TV-Inhalte (Stereo als auch Surround). Gehört wurde entweder bei aktiviertem Noise Cancelling, aber auch im Aware-Modus, denn beim Fernsehgucken will man ja auch mit seinem Partner das ein oder andere Wort tauschen, was beim Transparenzmodus des Ace wunderbar funktioniert.

Ein pauschales Urteil vorweg: Bei allen Musikgenres und Podcasts klingt der Ace sehr gut bis großartig. Auf meiner musikalischen Entdeckungsreise habe ich mich zunächst durch unsere Spotify-Liste geskippt. Sonos hat es geschafft, ihre im Bereich Lautsprecher erarbeitete Sound-Expertise auf den Kopfhörer zu übertragen. Der Sonos Ace zaubert mittels vermeintlich permanenten Trueplays stets ein optimales Klangerlebnis.

Meine All-Time-Favorite-Stereo-Produktionen zeigen mit dem Ace eine fein gestaffelte Räumlichkeit mit klar definierter Aufteilung der Frequenzen. Besonders der Genuss von Aufnahmen sakraler Musik in Kirchenräumen macht mit dem Sonos Ace Spaß. Aber auch aktuelle Pop-Produktionen von Billie Eilish oder Ed Sheeran über Apple Music in Dolby Atmos angespielt, überzeugen durch ihre weite Klangbühne mit einer sehr definierten Tiefenstaffelung samt klarer Ortung.

Die Bässe erleben gerade bei 3D-Audio-Produktionen eine beeindruckende räumliche Tiefe, und der Hauch und das Spiel mit jeder Silbe einer Billie Eilish vermochte der Sonos Ace regelrecht mit Freude wiederzugeben.

Richtig spannend wurden dann die Heimkino-Hörtests, die unter anderem dazu geführt haben, dass ich die ein oder andere Serie ein weiteres Mal „gehört“ habe, oder den Blockbuster Dune Teil 1 über Netflix, dessen akustische Qualitäten ich im Kino so nicht in der Erinnerung hatte. Und hier hilft natürlich noch ein Feature, das wir noch gar nicht erwähnt haben: der Sonos Ace bietet ein sehr akkurat agierendes Headtracking.

Der Sonos Ace in der Praxis

Während unserer Testphase begleitete uns der Sonos Ace bei verschiedenen Alltagssituationen. Der Tragekomfort ist gut bis sehr gut. Der Ace ist für einen Over-Ear einer der leichteren Sorte, die Ohrpolster sind angenehm und schmiegen sich sehr gut an. Brillenträger erfahren beim Tragen des Ace kein unangenehmes Druckgefühl, und auch die Materialien des Sonos Ace wirken hochwertig.

Die Bluetooth-Verbindungen sind schnell aufgebaut und bis neun Meter im Haus mit einer Wand dazwischen sowie bis 15 Meter im Freifeld stabil. Die Reichweite des mit der Arc Soundbar verbundenen Sonos Ace riss allerdings beim Verlassen des Raums schnell ab. Ein Bierholen während des Fußball-Pokalfinales wurde innerhalb des neun Meter Radius mit einer Klangunterbrechung quittiert, und auch das Neuverbinden bedurfte eines „Re-Swaps“ des Soundbar-Klangs auf die Kopfhörer. Multipoint-Verbindungen gingen mit der zum Zeitpunkt des Tests aktuellen Systemversion noch nicht und konnte nicht ausprobiert werden.

Der Sonos Ace kann auch ohne Sonos App betrieben werden. Hier stehen dann immerhin ANC- und Aware-Modus sowie Lautstärkeeinstellungen und Laufwerksteuerung zur Verfügung.

Die App selbst benötigt eine Personalisierung. Es lassen sich diverse Einstellungen wie EQ, Steuerung des ANC und natürlich die Verkoppelung mit einer Sonos-Soundbar bewerkstelligen.

Die Akkuleistung ist mit 30 Stunden im grünen Bereich. Wem ein Tag Reichweite zu wenig ist, kann dank Schnellladeoption binnen 3 Minuten für 3 Stunden nachtanken. Der Stromfluss geschieht ausschließlich über die USB-C-Buchse. Induktives Laden ist nicht vorgesehen. In puncto Noise Cancelling und Aware- bzw. Transparenzmodus setzt der Sonos Ace unserer Meinung nach einen neuen Maßstab, zumal eine Klangveränderung nicht wahrzunehmen war, egal ob man sich von außen abschottet, oder auch Geräusche von außen durchlässt. Dabei ist das Grundrauschen so gering, dass es nie stört.

Und schließlich der Sound: Das Musikhören mit dem Sonos Ace macht aufgrund der überzeugenden Klangqualität einfach Spaß und wir waren immer wieder erstaunt über die Qualität, die unsere verwöhnten Ohren zu hören bekamen. Das gilt vor allem dem Surround-Feature via Soundbar. Der Fernsehton in bester Kinosaal-Qualität über Kopfhörer zu erleben ist im wahrsten Sinne ganz großes Kino. Und natürlich haben wir zwischendurch auch ein wenig gearbeitet. Video-Calls per MacBook und Google Meet, Facetime-Video-Calls oder auch Telefonie pur waren zu jederzeit in hochwertiger Qualität und Sprachverständlichkeit möglich. Last but not least habe ich mit dem Sonos eine kleine Podcast-Produktion ausproduziert, und selbst das Ace-Mikrofonsignal überraschte durch ein verwertbares Stimmensignal.

Zum Schluss des Praxisteils noch ein paar Worte zur Integration des Sonos Ace in die Sonos-Multiroom-Umgebung. Der Kopfhörer kann nicht zu Räumen hinzugefügt werden und auch nicht gruppiert werden. Auch über Apples Airplay wird der Stream auf Sonos-Audio-Systeme unterbrochen, sobald der Ace angewählt wird. Auch ist es nicht möglich, das TV-Tonsignal auf der Soundbar zu belassen und parallel über Sonos Ace das TV-Signal zu hören. Das mag man kritisieren, vermisst habe ich die Funktion allerdings nicht, denn das Hören via Kopfhörer ist ja ein persönliches, fast intimes Verhalten. Es geht keinem an, was ich gerade höre. Es sei denn, man öffnet den Kanal via Auracast weiteren Zuhörern.

Sonos Ace im Vergleich zu Apple, Bowers & Wilkins, Sony und Co

Es gibt mit dem Apple AirPods Max einen Konkurrenten, den der Sonos Ace nun vom Sockel stößt. Der Klang des Ace ist offener, weiter, immersiver, detaillierter, was beim 1:1-Hörvergleich festzustellen ist. Der AirPods Max geht allerdings auch schon ins vierte Jahr, und wir erwarten vielleicht schon im Herbst die nächste AirPods-Max-Generation, aber spätestens bis dahin setzt der Sonos Ace eine neue Benchmark. Man darf aber erwarten, dass der Tech-Riese aus Cupertino über Apple-TV und ihr Home-Audio-Konzept mit ähnlichen Produkten um die Ecke kommen wird.

Im Wettbewerb mit den Bowers & Wilkins Px7 S2e bzw. Px8 zeigt Sonos auch hier in Sachen Sound den Engländern ihre Grenzen auf.

Der Vergleich zum Sony WH-1000XM5 ist dann allerdings schon deutlicher, aber hier sollte dann natürlich auch das Preisargument eine Rolle spielen. Mit 499 Euro setzt Sonos schon eine Marke. Der PX7 kostet zurzeit 80 Euro weniger, der Sony sogar 200 Euro, und wenn man die ganze Stärke des Sonos Ace ausspielen will, braucht es zumindest eine Soundbar aus dem Hause Sonos, und wer die hat, wird sich dann auch noch nach Subwoofer und eventuell ein paar Sides zulegen. Das Geldausgeben hört also mit dem Erwerb der Sonos Ace noch nicht auf.

Fazit

Sonos Ace hat uns extrem positiv überrascht! Das Erstlingswerk der Multiroom-Experten trumpft auf mit sehr gutem Sound, Kino-Ton via Sonos-Soundbar, Bluetooth-Codecs nach technischem Stand der Dinge und eine sehr edle Anmutung bei hervorragender Verarbeitung. Der hohe Tragekomfort sowie ein herausragendes Noise Cancelling samt Transparenzmodus machen den Sonos Ace als universellen Alltagskopfhörer aber auch als musikalisches Genussmittel zur ersten Wahl. Besitzer eines Sonos-Multiroom-Systems können sich auf einen Kino-Sound freuen, den bisher noch keine Kopfhörer-Marke bieten konnte. Sonos setzt hier sicherlich Maßstäbe und fordert die Mitbewerber heraus. Es wird wieder spannend im Kopfhörer-Markt.

vor 2 Wochen von Ralf Willke
  • Bewertung: 5
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformOver-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Druck gemittelt aus großem und kleinem Kopf587,5 g
  • Gewicht mit Kabel329 g
  • Gewicht ohne Kabel313 g
  • Kabellänge115 cm

Lieferumfang

  • USB-C-Kabel
  • USB-C auf Miniklinkenkabel
  • Kabeltasche
  • Hardcase

Besonderheiten

  • In Schwarz und Weiß erhältlich
  • BT-Version: 5.4
  • BT-Codecs: SBC, AAC, aptX Lossless

4 Antworten auf “Sonos Ace”

  1. Andreas B. sagt:

    FÜNF Sterne????
    Leute – ernsthaft?!?
    So langsam geht eure Reputation bei mir flöten.
    Auch dieser Test ist wie bereits der Test der Bose Ultra leider dem Verdacht der herstellerseitigen Auftragsarbeit ausgesetzt! Ich hatte die KH nach eurem Test bei HiFi-Klubben in Düsseldorf Probezeiten dürfen.
    Habe speziell für KH-Tests eine Hires-Playlist in Deezer und Tidal erstellt.
    Und ich bin schon recht enttäuscht.
    Man bedenke immer: die Songs gibt es aktuell (Ende Juni 24) überall zum gleichen Preis von 499€.
    Dafür konkurrieren sie mit jeder Menge guten Kh am Markt. Und sie sind es einfach nicht wert – vor allem keine fünf (!!!) Sterne, Leute.

  2. Stefan Laps sagt:

    Hallo zusammen, ich hatte gestern die Gelegenheit, den Sonos Ace Probe zu hören. Zuerst zeigte mein Gesicht Begeisterung, doch die schwand leider schnell.

    ANC und Tragekomfort empfand ich als hervorragend, wobei sich schon nach zehn, 15 Minuten Tragens Schweiß an den Ohrpolstern absetzte. Bei den Ohrpolstern von meinem Beoplay H95 habe ich auch nach zwei Stunden noch keinen Schweiß an den Polstern.

    Der Sound vom Sonos Ace kommt detailreich und breit gefächert daher, auch die breite Klangbühne gefiel mir sehr. Musikalisch bin ich viel im elektronischen Bereich unterwegs (Progressive House, Organic House), höre aber auch Rock, Pop, Klassik.

    Beim Sound habe ich für meinen Geschmack zwei Mankos feststellen müssen: Der Bass dringt mir persönlich nicht tief genug in den Subbass-Bereich vor, das lässt sich auch per Equalizer in der App nicht gezielt verbessern (dasselbe Phänomen wie bei den B & W-Modellen Px8 und Px7 S2e). Hier hat mein Bang & Olufsen Beoplay H95 auch nach Jahren immer noch die Nase vorn – spielt aber auch in einer anderen Preisklasse.

    Darüber hinaus gibt es beim Sonos Ace einen messbare Anhebung rund um 6 kHz, die ich bei Zischlauten schnell als anstrengend und unangenehm empfand. Ich gehöre leider zu den Menschen, die in dem Frequenzbereich empfindlich sind.

    Somit ist der Sonos Ace leider nichts für mich. Stundenlanges laid back listening ist für mich nicht möglich und durch den fehlenden Druck im Subbass-Bereich geht mir der Spaß bei einigen elektronischen Liedern verloren.

  3. N.Sabeti sagt:

    Also, ich hab mir auf euer Anraten, aber auch viele anderen Tester, den Bowers & Wilkins Px7 S2e vor paar Monaten zugelegt. Hab den für 290€ nagelneu gekriegt. Der Sound ist recht ok. Haut mich jetzt nicht um, aber ganz gut.Benutze ihn aber nur für Unterwegs.
    Vielleicht bin ich auch zu verwöhnt.
    Hatte den Edifier STAX Spirit S3 in der Hand, aber für 400€ hat mir das Teil zu sehr geknarzt, aber die Auflösung hat den PX vernichtet, schade.
    Was ist jetzt groß der Unterschied hier gegenüber den PX7 s2e?
    Lohnt sich jetzt die 500€, oder soll ich warten, bis jemand einen hochwertigeren Planar Bluetooth-Kopfhörer auf den Markt bringt?

    • N.Sabeti sagt:

      Hallo nochmals. Sorry, ist mir jetzt aufgefallen, dass mein Kommentar oben ohne Begrüßung ist.
      Ich hab bißchen recherchiert, so wie es aussieht, bin Nobele Audio mit dem Noble Audio FoKus Apollo einen Hybride Kopfhörer heraus der einen dynamischen Treiber und einen 14mm Planar Treiber hat. Kosten soll der um 700€, ist von der Verarbeitung gleichzusetzen mit PX8.
      Ein Test von euch wär interessant.
      Ich behalte den mal auf jeden Fall im Auge.
      mfg

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