Bose Sport Open Earbuds

Druckvolle Open-Ears für intensiven Sport und Workout

Zuletzt aktualisiert:

Kurz & knapp

Nichts nervt mehr als rutschige Kopfhörer beim schweißtreibenden Sport. Die Bose Sport Open Earbuds haben etwas dagegen: festen Sitz, gute Belüftung und satten Sound zur besseren Motivation.

 

Wer sich viel an der frischen Luft oder im Gym bewegt und dabei guten Klang auf den Ohren haben will, sollte sich die Bose Sport Open Earbuds anhören, auch wenn die technische Ausstattung für 199,95 Euro etwas mager ist.

Vorteile:

  • Fester Sitz, trotzdem bequem
  • Guter, natürlicher Klang
  • Physische Taster
  • Multipoint
  • Schutzklasse IP54

Nachteile:

  • Magere Ausstattung
  • Keine personalisierbare Steuerung
  • Shortcut bietet nur zwei Funktionen zur Auswahl (Update soll aber kommen)

Affiliate-links:

Für 199,00 € * bei

Zum Angebot

Für 199,95 € * bei

Zum Angebot

Für 199,95 € * bei

Zum Angebot

Mit "*" gekennzeichnete Preise sind Affiliate Links. Diese Werbelinks helfen uns bei der Finanzierung unserer Seite. Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision, der Preis bleibt für euch aber immer gleich. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Hardware

Auf den Punkt: Die Bose Sport Open Earbuds sitzen bombenfest, sind mit IP54 wetterfest und lassen sich per Taster hinter dem Ohr blind bedienen.


Die Bose Sport Open Earbuds gibt es in den zwei klassischen Farben Schwarz und Rauchweiß sowie als Limited Edition in Eukalyptus-Grün. Ein farblicher Akzent auf der Akkukammer sorgt dafür, dass die Konstruktion nicht zu monochrom wirkt.

Zur schnellen Orientierung, welcher Bud in welches Ohr gehört, hat Bose zwei große Links-Rechts-Markierungen aufgedruckt. Wer Sport machen will, möchte nicht lange suchen, sondern loslegen.

Die C-Bridge, von Bose als geschwungenes, schweißfestes Band beschrieben, ist mit weichem Silikon ummantelt. Sie sorgt am Ohr für einen festen und sicheren Halt, bei dem auch nach Stunden nichts unangenehm drückt. Ein zusätzliches, rutschhemmendes Silikonkissen auf der Akkukammer hält die Bose Sport Open Earbuds auch bei viel Schweiß und wildesten Bewegungen sicher an Ort und Stelle. So liegen die Treiberauslässe immer optimal vor dem Gehörgang.

Dank Schutzklasse IP54 könnt ihr die Bose Sport Open Earbuds bei Regen und in staubiger Umgebung sorglos tragen. Zum Schwimmen müsst ihr sie allerdings abnehmen.

Die physischen Buttons haben einen klaren Druckpunkt und sind hinter dem Ohr gut erreichbar. So bedient ihr sie auch unter widrigen Umständen schnell und zielsicher.

Die Bose Sport Open Earbuds sind in drei Farben erhältlich. | Bilder: Bose

Akkulaufzeit

Auf den Punkt: Sieben Stunden am Stück, im Case weitere 22 Stunden, auch kabellos ladbar.


Mit bis zu sieben Stunden Laufzeit haben die Bose Sport Open Earbuds genug Reserven für einen Marathon. Durch Zwischenladen im Case könnt ihr weitere 22 Stunden ohne Steckdose Musik hören.

Das nicht ganz so kompakte Transportetui mit halbtransparentem Deckel hat einen USB-C-Anschluss und lässt sich aufrecht hinstellen. Auch kabelloses Laden ist möglich.

Bilder: Bose

Specs und Features

Auf den Punkt: Bluetooth 5.4, Multipoint und EQ sind an Bord, Spatial Audio und Noise-Cancelling fehlen, und die Shortcuts warten noch aufs Update.


Bluetooth 5.4 sorgt bei den Bose Sport Open Earbuds für schnelles Koppeln und eine stabile Verbindung mit den Codecs SBC und AAC. Dank Multipoint gilt das für zwei Quellen zugleich. Die Reichweite in geschlossenen Räumen reicht gut aus, sodass das Zuspielgerät auch mal in der Sporttasche bleiben kann, während ihr Gewichte stemmt.

Die Remote am Ohr bietet Start/Stopp, Skip und Lautstärke. Diese Belegung lässt sich in der Bose-App nicht ändern.

Lediglich zwei Shortcuts, einen für rechts und einen für links, könnt ihr definieren. Aktuell beschränkt sich das allerdings auf den Aufruf von Spotify Tap oder den schnellen Zugriff auf den nativen Sprachassistenten des Smartphones.

Bose verspricht ein Firmware-Update mit weiteren Optionen (Google Find Hub, Alexa+ und Shortcut-Unterstützung für Apple Music), was die Shortcut-Funktion deutlich sinnvoller machen würde.

Es gibt einen 3-Band-EQ mit vier Presets und eine automatische Lautstärkeregelung. Sie versucht, die Lautstärke an den Umgebungspegel anzupassen, der wegen der Open-Ear-Konstruktion ungefiltert durchdringt. Das funktioniert mittelprächtig, ist aber trotzdem eine gute Idee, um der Lärmanfälligkeit etwas entgegenzusetzen.

Modernere Features wie Spatial Audio oder aktives Noise-Cancelling sucht ihr bei den Bose Sport Open Earbuds vergeblich.

Telefonieren

Auf den Punkt: Gute Verständlichkeit auch in lautester Umgebung.


Zwei Mikrofone und SpeechClarity-Technologie (so nennt Bose seine Nebengeräuschunterdrückung) sorgen für gute Sprachqualität beim Telefonieren mit den Bose Sport Open Earbuds. Selbst wenn man sein eigenes Wort nicht mehr versteht, weil man vielleicht neben einem Kompressor steht, bleibt es auf der anderen Seite erstaunlich still und nur die Stimme kommt an. In diesem extremen Szenario allerdings reichlich abgehackt und zum Teil digital ins Unverständliche gerechnet, aber grundsätzlich verstehbar.

Sound

Auf den Punkt: Warm, direkt, knackiger Bass: Die Bose Sport Open Earbuds pushen beim Training, nur am lauten Straßenrand verlieren sie gegen den Lärm.


Klanglich agieren die Bose Sport Open Earbuds sehr druckvoll und direkt, mit der warmen Grundnote, die Bose auszeichnet. Der schnalzige Bass wirkt deutlich und bleibt bis fast zur maximalen Lautstärke präsent. Höhen und Mitten spielen hervorragend zusammen und sorgen für gute Ortung und Durchsetzungskraft. Die Musik fächert sich weit im Kopf auf. Das geht in Körper und Beine und erzeugt eine treibende Kraft, die euch nach vorne pusht, wenn ihr das passende Programm abspielt.

Auch für ruhigere Momente bieten die Bose Sport Open Earbuds dank gutem DSP-Einsatz eine hervorragende Klangqualität, die dem Bass auch bei geringer Lautstärke eine gute Präsenz verleiht.

Bauartbedingt klingt es natürlicher und freier, da sich der Sound mit der Umgebung vermischt. Das vermittelt ein gewohnteres, untechnisches Hörerlebnis. Am lauten Straßenrand kann allerdings der Podcast oder das Hörbuch im Lärm untergehen, auch wenn die Bose Sport Open Earbuds recht laut sind und tapfer dagegen ankämpfen.

Fazit

Die Bose Sport Open Earbuds sind stylisch, sitzen bombenfest und trotzdem bequem und liefern einen druckvoll-dynamischen Sound. Sie sind ideal für intensiven Sport drinnen wie draußen, auch bei widrigem Wetter. Die technische Ausstattung könnte umfangreicher sein, soll aber durch ein Update noch etwas nachgebessert werden.

Wer Bose kennt, weiß, was ihn erwartet: gute Hardware mit dem gewissen Etwas und hervorragender Klang. Genau das bieten die Bose Sport Open Earbuds.

Open-Ear Kopfhörer 2026: Die besten Modelle und worauf du beim Kauf achten solltest

Wenn du nach Kopfhörern suchst, die dir besten Tragekomfort bieten und gleichzeitig deine Ohren nicht komplett abschirmen, sind Open-Ear Kopfhörer definitiv einen Blick wert.

 

FAQ: Häufige Fragen zu Bose Sport Open Earbuds

Was kosten die Bose Sport Open Earbuds?

Die Bose Sport Open Earbuds kosten 199,95 Euro. Für diesen Preis ist die technische Ausstattung im Test etwas mager ausgefallen.

Wie lange hält der Akku der Bose Sport Open Earbuds?

Die Earbuds laufen bis zu sieben Stunden am Stück. Im Ladecase stecken weitere 22 Stunden, und das Case lässt sich auch kabellos laden.

Sind die Bose Sport Open Earbuds wasserdicht?

Nein, sie sind nach IP54 geschützt, aber nicht wasserdicht. Regen und staubige Umgebung sind kein Problem, zum Schwimmen müsst ihr sie allerdings abnehmen.

Haben die Bose Sport Open Earbuds aktives Noise-Cancelling?

Nein, aktives Noise-Cancelling gibt es nicht. Wegen der Open-Ear-Konstruktion dringt die Umgebung ungefiltert durch. Eine automatische Lautstärkeregelung passt den Pegel an den Umgebungslärm an, funktioniert aber nur mittelprächtig.

Welche Verbindung und Codecs unterstützen die Bose Sport Open Earbuds?

Die Earbuds nutzen Bluetooth 5.4 mit den Codecs SBC und AAC. Dank Multipoint lassen sie sich mit zwei Quellen gleichzeitig verbinden.

Lässt sich die Steuerung der Bose Sport Open Earbuds anpassen?

Nur eingeschränkt. Start/Stopp, Skip und Lautstärke sind fest belegt. Für zwei Shortcuts stehen aktuell Spotify Tap oder der Sprachassistent des Smartphones zur Wahl, ein Firmware-Update mit weiteren Optionen hat Bose angekündigt.

Technische Daten der Bose Sport Open Earbuds (Herstellerangaben):

Kopfhörer-Passform Open-Ear
Treiber keine Herstellerangabe
Frequenzgang keine Herstellerangabe
Impedanz keine Herstellerangabe
Mikrofone 2 Mikrofone
Kabellose Verbindung Bluetooth 5.4, Bluetooth Low Energy
Codecs AAC, SBC
Multipoint Ja
Wasserabweisend IP54
Material Polycarbonat, Silikon
Farben Schwarz, Rauchweiß, Limited Edition Eukalyptus-Grün
Akkulaufzeit 7 Stunden
Akkulaufzeit Ladecase 22 Stunden zusätzlich
Akkuladedauer 1 Stunde
Kabelloses Laden Ja (Case)
Ladeanschluss USB-C
Maße/Gewicht Earbud 2,0 cm H x 2,5 cm B x 2,79 cm T, 0,01 kg
Maße/Gewicht Etui 4,83 cm H x 6,79 cm B x 2,96 cm T, 0,05 kg
Preis 199,95 Euro
Lieferumfang Open-Ear-Buds, Ladecase, Schnellstartanleitung

Fazit

Vorteile / Nachteile:

Vorteile:

  • Fester Sitz, trotzdem bequem
  • Guter, natürlicher Klang
  • Physische Taster
  • Multipoint
  • Schutzklasse IP54

Nachteile:

  • Magere Ausstattung
  • Keine personalisierbare Steuerung
  • Shortcut bietet nur zwei Funktionen zur Auswahl (Update soll aber kommen)

Affiliate-links:

Für 199,00 € * bei

Zum Angebot

Für 199,95 € * bei

Zum Angebot

Für 199,95 € * bei

Zum Angebot

Mit "*" gekennzeichnete Preise sind Affiliate Links. Diese Werbelinks helfen uns bei der Finanzierung unserer Seite. Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision, der Preis bleibt für euch aber immer gleich. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Artikel teilen:

Über den Autor:

Autor Sven Opitz

Von Sven Opitz
Redakteur

Sven Opitz, Jahrgang 1971, macht in seiner eigenen Firma Filme, oft auch mit Ton. Aus irgendeinem Grund hat er ein Faible für Kopfhörer, dessen Ursache wohl tief in einer Vergangenheit liegen mag, wo am UHER Variocord Tonbandgerät seines Vaters hübsche Hörer mit gelben Schaumstoff hingen.
Verbindet bei kopfhoerer.de also seine Kindheit mit den Ohren.

Zum Anfang