Marantz Professional MPH-2

Günstiger Studio-Kopfhörer, der gut klingt und gut auflöst

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Kurz & knapp

Der MPH-2 von Marantz Professional ist definitiv für große Köpfe gemacht! Klanglich macht er eine gute Figur, er schirmt nach innen sehr gut ab und trägt sich, zumindest am Männerköpfen, sehr komfortabel. Für den preisbewussten Einsteiger ist er auf jeden Fall eine gute Wahl!

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Ein Studiokopfhörer unter 70,- Euro, da kommt man schon ins Grübeln. Kann der qualitativ mit den „Großen“ mithalten? Kann er! Zwar nicht in allen Bereichen, aber zumindest für Einsteiger ist er prima geeignet.

Erster Eindruck

Der Marantz Professional MPH-2 kommt aus der Verpackung und verströmt einen lästigen Lösungsmittelgeruch, der auch nach einigen Tagen noch recht gut wahrnehmbar ist. Er wird ausgeliefert mit einem 3 Meter langen, abnehmbaren Kabel mit schraubbarem Stereoklinken-Adapter von 3,5 mm auf 6,35 mm. Das Kabel kann mit Hilfe eines Klettbandes fixiert werden. Die Ohrhörer sind klapp- und nach innen und außen hin drehbar. Alles in allem macht der MPH-2 also einen guten Eindruck!

Komfort

Der MPH-2 trägt sich wie eine Ledercouch, in der man etwas zu tief einsinkt. Zumindest bei meinem Kopf ist er einfach ein paar Nummern zu groß. Er ist definitiv für Männerköpfe geschneidert und kann zwar vergrößert, aber leider nicht verkleinert werden. Die Ohrpolster tragen sich anfangs recht bequem, allerdings fängt es nach einiger Zeit an zu drücken. Die Polster sind nicht dick genug und so drückt die Kopfhörermembran auf die Ohrmuschel, dass es irgendwann schmerzt – und das obwohl ich weder große, noch abstehende Ohren habe. Das macht es für längere Studiosessions natürlich schwer. Ein Test auf einem normal großen Männerkopf hat gezeigt, dass er aber sehr gut und komfortabel sitzt. Im Zweifelsfall sollte das besser jeder für sich testen.

Klang

Klanglich macht der MPH-2 das, was man von einem Studiokopfhörer erwartet: er ist klangneutral, gibt alle Frequenzen sehr gleichmäßig wieder und besitzt eine sehr gute Stereoauflösung. Bei größerer Lautstärke klingen die Höhen allerdings etwas zu prägnant. Er schirmt nach innen sehr gut ab, nach außen ist aber leider deutlich zu hören, was gerade auf die Ohren kommt. Das könnte bei Gesangsaufnahmen mit zu lauter Musik zu Übersprechen führen.
Beim Test als Monitorkopfhörer in der Sprachkabine und beim Gesang hat er sich aber insgesamt als passabler Begleiter entpuppt. Auch für den preisbewussten Hifi-Enthusiasten, der sein Augenmerk nicht zu sehr auf das Design legt, könnte er ein passender Kandidat sein.

Fazit

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Über den Autor:

Von Gesa Lankers
Redakteur

Gesa Cecilia Lankers (Alter nicht nachweisbar) trägt Kopfhörer zu (fast) allen Gelegenheiten. Beim Jogging müssen diese endlose Sportplaylisten ertragen, im Tonstudio ihre Sprachdienstleistungen und zuhause die tägliche Dosis David Bowie. Gesa wartet noch auf die Entwicklung spezieller Kopfhörer fürs Kino, damit Nacho- und Popcorn-Geräusche endlich der Vergangenheit angehören.

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