Pioneer SE-NC31C

Günstiger Noise-Cancelling-Kopfhörer für unterwegs

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Kurz & knapp

Der SE-NC31C von Pioneer ist ein vergleichsweise günstiger Noise-Cancelling-Kopfhörer. Die Geräuschreduktion arbeitet nicht so effektiv wie bei teureren Modellen, sein Klang geht aber in Ordnung.

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Pioneer ist als Unternehmen im HiFi-Bereich seit vielen Jahrzehnten bekannt. Der günstige SE-NC31C tritt auf dem Spezialgebiet Noise Cancelling (NC) an. Er soll mithilfe aktiver Elektronik Umgebungsgeräusche reduzieren und damit störungsfreien Hörgenuss auch in lauteren Umgebungen wie in Flugzeugen, in der Bahn oder im Großraumbüro bieten.

Klanglich in Ordnung

Im Idealfall sollten NC-Kopfhörer mit eingeschalteter Elektronik so klingen wie ohne. In der Praxis ist das leider oft nicht der Fall. Pioneer hat das geschafft. Beim Ausschalten der aktiven Elektronik ist der Wechsel unhörbar, beim Einschalten gibt es eine kurze Verzögerung, so dass ein direkter Wechsel nicht möglich ist. Das Klangbild ist für diese Preisklasse recht ordentlich: Die Bässe sind warm und rund, drängen sich aber nicht auf, die Mitten sind ordentlich aufgelöst und die Höhen runden das Klangbild ab. Ein klangliches Problem gibt es aber bei unserem Testexemplar: Einstreuungen von Mobiltelefonen bei eingeschalteter Noise-Cancelling-Elektronik. Sobald das Mobiltelefon eine Verbindung mit dem Netz aufbaut, hört man sehr laute Störgeräusche im Kopfhörer. Auf einer Zugfahrt fiel mir auf, dass diese Einstreuungen auch dann zustande kommen, wenn der Kopfhörer zwar ans Notebook angeschlossen ist, aber die aktive Elektronik ganz in der Nähe des Smartphones liegt.

Für mobile Anwendungen

Das ca. 1,45 Meter lange, dünne und auswechselbare Anschlusskabel gibt den Hinweis, dass der SE-NC31C für den Gebrauch unterwegs gedacht ist. Ein weiteres Indiz ist der mitgelieferte Adapterstecker zum Anschluss an Unterhaltungssysteme im Flugzeug, der nur selten zur Grundausstattung gehört. Zum Tragekomfort kann man unterschiedlicher Meinung sein: Ich kam mit diesem Modell auch bei längeren Reisen gut zurecht und konnte die In-Ears auch über mehrere Stunden hinweg gut tragen. Meine Frau hatte trotz passender Ohrstöpsel hingegen Probleme und klagte schon nach kurzer Zeit des Tragens über Druckschmerz.
Überraschend fand ich, dass es trotz des 1,5-Volt-Batterie-großen Fachs für die Geräuschunterdrückungs-Elektronik am Kabel keine Fernbedienung gibt. Für mich ein echtes Manko.

Noise Cancelling

Die Elektronik zum Reduzieren von Umweltgeräuschen arbeitet ordentlich, aber weniger effektiv als bei sehr guten – und meist sehr teuren – Geräten. Tieffrequente Störungen wie das Brummen im Flugzeug oder in der Bahn werden ein wenig reduziert. Leider wird dem Klang bei aktiver Elektronik auch ein leichtes Rauschen hinzugefügt. Praktisch ist der „Monitor“ genannte Button, der im gedrückten Zustand die Elektronik ausschaltet, etwa um Durchsagen zu lauschen.

 

Fazit

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Über den Autor:

Von Mark Ziebarth
Redakteur

Mark Ziebarth arbeitet als Komponist, Toningenieur und Fachautor in Hamburg. Er schreibt für einige Fachzeitschriften und Portale, mit der Firma advertunes produziert er vorrangig Musik zum Bild (für TV-Werbung, Serien und Spielfilme) und macht Audio-Postproduction. Vorher hat er Jura studiert und trägt den Titel Diplom Jurist.

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