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Samsung Galaxy Buds3 FE

Ausgewogener Klang, solides ANC, starke App – besonders interessant für Galaxy-Nutzer

Kurz & knapp

Die Samsung Galaxy Buds3 FE positionieren sich als günstiger Einstieg in Samsungs aktuelle Earbud-Generation: ordentliches, bassfreundliches Klangbild, brauchbares ANC für Alltagslärm und eine enge Verzahnung mit Galaxy-Smartphones (inkl. Live-Übersetzung). Wer jedoch auf konstantes Noise Cancelling, top Mikrofonqualität in lauter Umgebung und „echtes“ Multipoint hofft, stößt an Grenzen. Für Galaxy-Nutzer mit Fokus auf Komfort-Features sind sie dennoch attraktiv.

Vorteile:
  • wertige Verarbeitung und kompaktes Design
  • stimmiges, alltagstaugliches Klangtuning mit kräftigem Bass
  • ordentliche Akkulaufzeit (bis 8,5 h ohne ANC)
  • einfache Integration ins Galaxy-Ökosystem
  • Bluetooth 5.3 mit stabiler Verbindung
Nachteile:
  • ANC nur mittelmäßig effektiv
  • Sprachqualität bei Anrufen inkonsistent
  • Tragekomfort abhängig von Ohrform
  • kaum Anpassungsmöglichkeiten außerhalb der Galaxy-App
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Design

Die Samsung Galaxy Buds3 FE greifen die reduzierte, leichte Formensprache der aktuellen Buds-Generation auf. Sie sind in Grau und Schwarz verfügbar und wirken auf den ersten Blick wie Apples AirPods. Beim genaueren Hinsehen wird die kantige Rückseite sowie eine größere Einkerbung (für Touch-Steuerung) sichtbar.

Die Passform ist sehr gut, da sie sicher und unauffällig im Ohr sitzen, die Gehäuse sind durch die kantige Form angenehm griffig. Mehrere Silikon-Eartips erleichtern die Passformfindung; im Test ergibt sich ein stabiler Sitz für Pendeln, Büro und leichte Work-outs.

Das Ladecase der Galaxy Buds3 FE ist kompakt und leicht. Es lässt sich einhändig öffnen; der transparente Deckel ist dabei ein echter Hingucker, während das Scharnier sehr solide ausfällt. Verarbeitung und Haptik entsprechen der Preisklasse. Die matte Oberfläche – sowohl bei den Buds als auch dem Ladecase – nimmt nur wenige Fingerabdrücke an und wirkt auch nach häufigem Ein- und Aussetzen gepflegt. Das geringe Gewicht begünstigt langes, ermüdungsfreies Tragen; passiv dichten die Tips ordentlich ab, was der aktiven Geräuschunterdrückung (ANC) in der Praxis hilft.

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Für den schweißtreibenden Sport oder den Spaziergang bei Regen sind die Galaxy Buds3 FE ausreichend gegen Staub und Feuchtigkeit gewappnet (IP54), ohne als Outdoor-Spezialist aufzutreten.

App & Bedienung

Gesteuert werden die Galaxy Buds3 FE über die Galaxy Wearable-App. Allerdings ist sie nur für Samsung-Geräte sowie Smartphones anderer Hersteller verfügbar, die auf Googles Android-Betriebssystem setzen. Apple-Nutzer gehen leer aus beziehungsweise können keine Einstellungen vornehmen.

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Die App bietet einen Neun-Band-EQ mit Presets für ausgeglichene, basslastige, dynamische, weiche, klare oder auch angepasste Hörerlebnisse.

Daneben sind Funktionen wie Touch-Gesten-Mapping, Firmware-Updates, Sprachansagen-Optionen und SmartThings Find zum Orten der Buds verfügbar.

Eine tolle Möglichkeit zur Individualisierung ist auch die Anpassung der Geräuschunterdrückung, die mittels Schieberegler funktioniert. Im Galaxy-Ökosystem greifen Komfortfunktionen: Auto Switch wechselt zwischen angemeldeten Galaxy-Geräten (Phone/Tablet/Watch) – klassisches Bluetooth-Multipoint (zwei parallele Streams mit Fremdgeräten) gibt es nicht. Zudem stehen KI-Funktionen wie Live-Übersetzung und Systemfeatures wie Google Gemini bereit.

Auf anderen Android-Smartphones läuft die App ebenfalls: EQ, Gesten, Updates & Co. sind verfügbar, Auto Switch und KI-Sonderfunktionen entfallen. Mit dem iPhone lassen sich die Buds3 FE als Standard-Bluetooth-In-Ears nutzen (Pairing, Wiedergabe, Grundbedienung). Eine iOS-App zur Feinjustage stellt Samsung nicht bereit – EQ/ANC-Feintuning und Ortung sind daher auf dem iPhone nicht verfügbar.

Die Touchflächen reagieren präzise; Wischgesten für Lautstärke und Moduswechsel sind zuverlässig, lassen sich aber je nach Profil gegenseitig ersetzen (Tradeoff zwischen Lautstärke-Wischen und Zusatzfunktion).

So klingen die Galaxy Buds3 FE

Samsung setzt auf ein spaßbetontes, aber kontrolliertes Tuning. Der Bass reicht tief, liefert spürbaren Punch und bleibt dabei ausreichend straff – ideal für Pop, EDM und Hip-Hop. In dichten Arrangements hält er sich meist im Zaum, drängt aber bei sehr basslastigen Mixes gelegentlich in die unteren Mitten.

Die Mitten sind klar und leicht nach vorn gezogen: Vocals stehen sauber im Fokus, Gitarren und Keys haben Körper. Podcasts profitieren von der guten Sprachverständlichkeit. Die Höhen sind präsent, ohne scharf zu werden; Becken und S-Laute bleiben kontrolliert.

Feindynamik und Mikrodetails liegen über dem, was man in dieser Preisklasse oft hört – an höherpreisige LDAC-Setups kommen sie erwartungsgemäß nicht heran, bleiben aber angenehm langzeittauglich. Insgesamt ziemlich ausgeglichen und im Vergleich zu den Buds3 Pro fehlt in beim Bass etwas der Druck.

Noise Cancelling der Galaxy Buds3 FE

Das aktive Noise Cancelling dämpft tieffrequente, gleichmäßige Geräusche (Bahnrollen, Klimaanlage, Stadtbrummen) zuverlässig. Stimmen, Tastaturgeklapper und Wind werden weniger konsequent reduziert – hier wirkt das System inkonsistent: mal ordentlich, mal nur leicht verringert.

Positiv: Der Klangcharakter bleibt mit aktiviertem ANC weitgehend stabil, ohne Druckgefühl oder deutliche Tonalitätsverschiebung. Der Transparenz-/Umgebungsmodus ist praxisgerecht, vermittelt Ansagen und kurze Gespräche verständlich, wirkt aber nicht ganz so natürlich/offen wie bei teureren Konkurrenzmodellen.

Unterm Strich liefern die Galaxy Buds3 FE ein gefälliges, energiereiches Klangbild, das den Mainstream gut bedient und dank ordentlichem ANC im Alltag spürbar Ruhe schafft – ohne Referenzansprüche, aber zum kleinen Preis.

Akku & Alltag

Samsung gibt bis zu rund 6 Stunden mit ANC bzw. etwa 8,5 Stunden ohne an; mit dem Case sind Tagesdistanzen problemlos drin. Im Alltag hängt die Laufzeit spürbar von Lautstärke, Codec (SSC/AAC) und ANC-Einsatz ab – realistisch bewegt sie sich nahe an den Herstellerwerten, mit ausreichend Reserve für Pendelweg, Büro und Rückweg.

Die Verbindung bleibt stabil, Lippensynchronität bei Video ist gut. Die Mikrofone liefern in ruhigen Räumen klare Sprache, bei Wind und Verkehr nimmt die Verständlichkeit ab, bleibt aber brauchbar.

Fazit

Die Samsung Galaxy Buds3 FE sind Allrounder für den Alltag: ein angenehmes, druckvolles Klangbild, praxisgerechtes ANC und eine runde App – besonders schlüssig im Galaxy-Universum. In lauten Außenumgebungen und bei Telefonaten zeigt das System Schwächen, und echtes Multipoint fehlt. Wer jedoch ein aktuelles Galaxy-Smartphone besitzt und die Komfortfunktionen nutzen kann, bekommt viel Komfort und Sound fürs Geld.

vor 5 Tagen von Benjamin Otterstein
  • Bewertung: 4.13
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformIn-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Gewicht ohne Kabelje 5 g, Case 41,8 g

Lieferumfang

  • Silikon Ohrpolster (3 Sets: S/M/L)
  • Lade-Case

Besonderheiten

  • in Schwarz und Weiß erhältlich
  • BT-Version: 5.4
  • Codecs: SBC, SSC, AAC

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