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JBL Bar 300MK2

Kompakte All-in-One Soundbar mit Dolby Atmos und DTS Virtual:X

Kurz & knapp

Die JBL Bar 300MK2 ist eine kompakte All-in-One Soundbar, die mit Dolby Atmos und DTS Virtual:X ein ordentliches Heimkino-Erlebnis verspricht – ganz ohne separaten Subwoofer. Im Test überzeugt sie mit einer breiten Klangbühne, einfacher Bedienung und einem sehr attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Tiefbass und echte Raumtiefe bleiben jedoch begrenzt.

Vorteile:
  • Solider Heimkino-Sound
  • Dolby Atmos & DTS Virtual:X
  • breite Klangbühne
  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Nachteile:
  • Design eher funktional
  • Sound fehlt Tiefe
  • bei sehr hoher Lautstärke leichtes Kratzen/Rauschen
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Die JBL Bar 300MK2 richtet sich an Nutzer, die ihren TV-Sound deutlich verbessern möchten, ohne gleich ein großes Heimkino-System mit Subwoofer und Rear Speakern aufzustellen. Die Soundbar setzt auf virtuelle Raumklangverfahren, moderne Streaming-Standards und eine besonders flache Bauform. Damit positioniert sie sich klar als unkomplizierte Lösung für kleinere bis mittlere Wohnzimmer.

Design & Verarbeitung

Die JBL Bar 300MK2 setzt auf ein bewusst schlankes, funktionales Design. Mit ihren kompakten Abmessungen von 940 × 50,5 × 104 Millimetern fällt sie sehr flach aus und passt problemlos unter nahezu jeden Fernseher – auch bei niedrigen Standfüßen oder wandnaher Montage. Gerade in kleineren Wohnzimmern oder bei Zweit-TVs ist das ein klarer Vorteil.

Im Gegensatz zu vielen anderen Soundbars verzichtet JBL vollständig auf Stoffbespannung. Stattdessen besteht das Gehäuse rundum aus Kunststoff, was der JBL Bar 300MK2 einen sachlichen, technischen Look verleiht. Erhältlich ist sie ausschließlich in Schwarz, wodurch sie sich unauffällig ins Setup integriert, ohne optisch Akzente zu setzen. Designliebhaber werden hier kein Statement-Piece finden, funktional orientierte Nutzer dagegen eine angenehm zurückhaltende Lösung.

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An der Front sitzt hinter dem feinen Mesh ein dezentes Display, das Informationen zur aktuellen Quelle, Lautstärke oder zum Verbindungsstatus anzeigt. Die Anzeige ist gut ablesbar, schaltet sich im Alltag unaufdringlich zu und wieder ab und erweist sich als praktisches Detail, das man schnell zu schätzen lernt.

Auf der Oberseite befinden sich kapazitive Touchtasten für Lautstärke, Wiedergabe sowie den Wechsel der Quelle. Diese reagieren zuverlässig und ermöglichen eine schnelle Bedienung direkt am Gerät.

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JBL Bar 500MK2 im Test

Soundbar mit zusätzlichem Subwoofer für mehr Tiefbass und echtes Heimkino-Feeling.


Bedienung & Ausstattung

Die Bedienung der JBL Bar 300MK2 ist bewusst einfach gehalten und dürfte auch weniger technikaffine Nutzer nicht überfordern. Neben den Touchtasten auf der Oberseite liegt eine klassische Fernbedienung bei, über die sich Lautstärke, Eingänge und Klangmodi direkt steuern lassen. Alle wichtigen Funktionen sind schnell erreichbar, verschachtelte Menüs gibt es nicht.

Ein zentrales Element ist die JBL One App, über die sich die Soundbar komfortabel einrichten und feinjustieren lässt. Die App führt übersichtlich durch den Einrichtungsprozess, erkennt verfügbare Updates automatisch und bietet Zugriff auf verschiedene Klangmodi sowie einen Equalizer. Besonders praktisch ist die integrierte Sound-Kalibrierung, mit der sich der Klang an die Raumakustik anpassen lässt – ein spürbarer Vorteil, gerade bei wandnaher Platzierung oder asymmetrischen Räumen.

Zur Ausstattung zählen HDMI mit eARC, ein zusätzlicher HDMI-Eingang, ein optischer Anschluss sowie Bluetooth 5.3 und WLAN 6. Damit lässt sich die Bar 300MK2 sowohl klassisch am Fernseher betreiben als auch als Streaming-Lautsprecher nutzen. Dank Chromecast, Spotify Connect, AirPlay 2, Tidal Connect und Roon Ready ist sie breit aufgestellt und problemlos in bestehende Multiroom- oder Streaming-Setups integrierbar.

Auch die Sprachsteuerung ist möglich: Über Google Assistant oder Siri lässt sich die Wiedergabe steuern, allerdings nur in Verbindung mit einem externen Endgerät – integrierte Mikrofone besitzt die Soundbar nicht.

Klang

Klanglich lässt sich die JBL Bar 300MK2 als solide bezeichnen – mit klarer Ausrichtung auf breite Frontabbildung statt spektakulärem Rundum-Sound. Dank Multibeam 3.0 baut die Soundbar eine angenehm weite Klangbühne auf, die sich deutlich vom Fernseher löst. Der Sound wirkt räumlich, solange er von vorne kommt. Subjektiv deckt die Bühne etwa 160 Grad vor dem Hörer ab: Effekte reichen gut nach links und rechts, erreichen die Ohren aber nicht steil von der Seite oder gar von hinten.

Dolby Atmos und DTS Virtual:X sorgen dabei für zusätzliche Offenheit, bleiben jedoch klar virtuell. Höhen- und Surround-Effekte werden angedeutet, nicht präzise im Raum platziert. Das Ergebnis wirkt stimmig und aufgeräumt, aber nicht immersiv im klassischen Heimkino-Sinne. Wer echtes Rundum-Gefühl sucht, stößt hier an die systembedingten Grenzen einer kompakten All-in-One-Soundbar. Auch sollte man die Lautstärke nicht zu hoch nehmen, da es dann leicht kratzig werden kann.

Dialoge stehen sauber zentriert im Raum und bleiben auch bei komplexeren Szenen gut verständlich. Stimmen wirken klar und natürlich, ohne scharf oder künstlich betont zu sein. Gerade im Serien- und TV-Alltag spielt die JBL Bar 300MK2 damit eine ihrer größten Stärken aus.

Der Bass ist vorhanden und liefert spürbaren Druck, bleibt aber im Rahmen dessen, was ohne separaten Subwoofer möglich ist. Ein Blick auf den angegebenen Frequenzbereich ab 50 Hz zeigt bereits, dass echter Tiefbass nicht das Ziel dieser Soundbar ist. Bei Actionsequenzen – etwa in Filmen wie Dune – fehlt es an der letzten körperlichen Wucht. Explosionen haben Volumen, bringen das Wohnzimmer aber nicht zum Beben. Gleiches gilt für basslastige Musik: Der Tiefton ist sauber und kontrolliert, erreicht jedoch nicht die Tiefe oder das physische Erlebnis größerer Systeme.

Die JBL Bar 300MK2 klingt ausgewogen, breit und angenehm, ohne zu übertreiben. Sie verzichtet bewusst auf Effekthascherei und liefert stattdessen einen ehrlichen, frontbetonten Klang, der im Alltag überzeugt, bei Heimkino-Enthusiasten aber nachvollziehbar Wünsche offenlässt.

Alltag & Langzeiteindruck

Im täglichen Einsatz erweist sich die JBL Bar 300MK2 als unkomplizierter und zuverlässiger Begleiter. Die Soundbar reagiert zügig auf Eingaben, Verbindungswechsel zwischen TV, Streaming-Diensten und Bluetooth funktionieren ohne spürbare Verzögerung. Auch die Kopplung ins heimische WLAN sowie die Nutzung über die JBL One App laufen stabil und ohne Aussetzer.

Im Langzeitbetrieb fällt positiv auf, dass der Klang nicht ermüdend wirkt. JBL setzt auf eine ausgewogene Abstimmung ohne überzogene Höhen oder aufdringlichen Bass, was sich besonders bei längeren Serienabenden oder im TV-Alltag auszahlt. Die frontseitige Anzeige erweist sich dabei als praktisches Detail, um Lautstärke oder Quelle kurz zu überprüfen..

Auch nach mehreren Tagen Nutzung bleibt der Gesamteindruck konstant: Die JBL Bar 300MK2 liefert verlässlichen, gleichmäßigen Klang und verlangt kaum Aufmerksamkeit. Genau darin liegt ihre Stärke – sie drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern erfüllt ihre Aufgabe als deutliche Verbesserung gegenüber TV-Lautsprechern souverän und dauerhaft.

Fazit

Die JBL Bar 300MK2 ist eine durchweg gelungene All-in-One-Soundbar für alle, die ihren TV-Sound deutlich verbessern möchten, ohne gleich in ein großes Heimkino-System zu investieren. Sie punktet mit moderner Ausstattung, einfacher Bedienung und einer breiten, frontorientierten Klangbühne, die Filme, Serien und TV-Inhalte klar hörbar aufwertet.

Virtuelle Dolby-Atmos- und DTS-Virtual:X-Effekte sorgen für zusätzliche Offenheit, bleiben jedoch bewusst zurückhaltend. Tiefer Tiefbass und echte Raumtiefe sind systembedingt nicht ihre Stärke – das zeigen sowohl der hörbare Eindruck als auch der begrenzte Frequenzbereich. Dafür überzeugt die Bar 300MK2 mit ausgewogenem Klang, sehr guter Sprachverständlichkeit und einem insgesamt stimmigen Auftritt.

Unterm Strich ist die JBL Bar 300MK2 eine sehr empfehlenswerte Soundbar für kleinere bis mittlere Wohnzimmer, Zweit-TVs oder Nutzer, die eine unkomplizierte, moderne Lösung mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis suchen. Wer echtes Heimkino-Feeling mit spürbarem Bass erwartet, sollte allerdings zu größeren Modellen mit Subwoofer greifen.

vor 5 Minuten von Benjamin Otterstein
  • Bewertung: 4.13
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformLautsprecher
  • BauweiseSoundbar
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)50 Hz - 20 kHz
  • Gewicht ohne Kabelca. 2.900 g

Lieferumfang

  • Fernbedienung
  • HDMI-Kabel
  • Wandhalterung
  • Stromkabel

Besonderheiten

  • Treiber: 5 Racetrack-Treiber 42 x 80 mm, 4 Hochtöner 0,75 Zoll (20 mm)
  • Verbindung: Bluetooth 5.3, WLAN 6 (2,4 GHz, 5 GHz), HDMI (eARC)
  • Codecs: MPEG 1 Layer 2/3, MPEG 2 Layer 3, MPEG 2.5 Layer 3, A2DP v1.3, AVRCP v1.5
  • Audioausgabe: Dolby Atmos, DTS Virtual:X
  • Konnektivität: Chomecast, Spotify Connect, AirPlay 2, Tidal Connect, Roon Ready
  • Anschlüsse: HDMI (2x), Optical, USB (nur Wartung)
  • Abmessungen: 940 x 50,5 x 104 mm
  • Extras: Multibeam 3.0, Sound-Kalibrierung, JBL One App, Sprachsteuerung via Google Assistant oder Siri, HDR-Passthrough für HDR10+ & Dolby Vision

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