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JBL Bar 500MK2

Kompakte All-in-One Soundbar mit kabellosem Subwoofer

Kurz & knapp

Die JBL Bar 500MK2 baut konsequent auf der JBL Bar 300MK2 auf und ergänzt sie um einen kabellosen Subwoofer. Das Ergebnis ist mehr Tiefgang, mehr Druck und insgesamt ein erwachseneres Klangbild – ohne den unkomplizierten Charakter der Serie aufzugeben. Virtuelles Dolby Atmos bleibt weiterhin frontbetont, der Zugewinn im Bass ist jedoch klar hörbar. Sehr hohe Lautstärken sollte man meiden, da es dann zu leichtem Kratzen bzw. Rauschen kommen kann.

Vorteile:
  • Solider Heimkino-Sound
  • spürbar mehr Bass dank Subwoofer
  • Dolby Atmos & DTS Virtual:X
  • einfache Einrichtung und Bedienung
  • gute Streaming-Ausstattung
Nachteile:
  • Design eher funktional
  • Atmos bleibt virtuell und frontlastig
  • bei sehr hoher Lautstärke leichtes Kratzen/Rauschen
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Mit der JBL Bar 500MK2 zielt JBL auf Nutzer, denen die JBL Bar 300MK2 klanglich gefallen hat, die sich aber mehr Tiefbass und Heimkino-Feeling wünschen. Technisch und optisch sind beide Modelle nahezu identisch – der entscheidende Unterschied ist der mitgelieferte Subwoofer. Damit rückt die JBL Bar 500MK2 bereits in Richtung klassisches Wohnzimmerkino, bleibt aber bewusst einfach im Aufbau.


JBL Bar 300MK2 im Test

Kompakte All-in-One-Soundbar mit Dolby Atmos & DTS Virtual:X – ohne Subwoofer.


Design & Verarbeitung

Bei der JBL Bar 500MK2 handelt es sich um exakt dieselbe Soundbar wie bei der JBL Bar 300MK2. Abmessungen, Gewicht, technische Daten und Optik sind vollständig identisch. Die Soundbar misst 940 × 50,5 × 104 Millimeter, bringt rund 2,9 Kilogramm auf die Waage und ist bewusst sehr flach gebaut. Dadurch passt sie problemlos unter nahezu jeden Fernseher – auch bei niedrigen Standfüßen oder bei wandnaher Montage.

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Das Gehäuse besteht rundum aus Kunststoff, eine Stoffbespannung gibt es nicht. JBL setzt hier auf einen funktionalen Look. Die Soundbar ist ausschließlich in Schwarz erhältlich und fügt sich entsprechend unauffällig ins Wohnzimmer ein. Ein Design-Statement möchte sie nicht sein – vielmehr ordnet sie sich optisch dem Fernseher unter.

An der Front sitzt hinter dem feinen Mesh ein dezentes Display, das über Lautstärke, aktive Quelle oder den aktuellen Betriebszustand informiert. Die Anzeige ist gut ablesbar, schaltet sich im Alltag automatisch zu und wieder ab und wirkt nie störend. Auf der Oberseite befinden sich kapazitive Touchtasten für Lautstärke und den Wechsel der Quelle, die zuverlässig reagieren und eine schnelle Bedienung direkt am Gerät ermöglichen.

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Der einzige optische und konstruktive Unterschied zur JBL Bar 300MK2 ist der zusätzliche Subwoofer. Dieser misst 325 × 400 × 325 Millimeter, wiegt rund 8,1 Kilogramm und ist ebenfalls in schlichtem Schwarz gehalten. Dank kabelloser Verbindung lässt er sich flexibel im Raum platzieren und ergänzt das ansonsten sehr zurückhaltende Erscheinungsbild des Systems um das nötige Volumen.

Bedienung & Ausstattung

Da die Soundbar der JBL Bar 500MK2 identisch zur JBL Bar 300MK2 ist, unterscheidet sich auch die Bedienung nicht. JBL setzt auf ein bewusst unkompliziertes Konzept, das ohne lange Einarbeitung auskommt. Neben den kapazitiven Touchtasten auf der Oberseite liegt eine klassische Fernbedienung bei, über die sich Lautstärke oder Quellenwahl, Bass, Klangmodi und mehr direkt steuern lassen. Alle wichtigen Funktionen sind schnell erreichbar, verschachtelte Menüs gibt es nicht.

Für deutlich mehr Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten steht die JBL One App im App Store bereit. Sie wird für Einrichtung, Updates und Klangoptimierung genutzt. Die App führt übersichtlich durch den Einrichtungsprozess, erkennt verfügbare Firmware-Updates automatisch und bietet Zugriff auf verschiedene Klangmodi sowie einen Equalizer. Besonders sinnvoll ist die integrierte Sound-Kalibrierung, die bei der JBL Bar 500MK2 auch den Subwoofer einbezieht. Damit lässt sich das Bassverhalten an Raumgröße und Aufstellung anpassen, was Dröhnen effektiv vorbeugt.

Zur Anschlussausstattung zählen HDMI mit eARC, ein zusätzlicher HDMI-Eingang mit HDR-Passthrough für HDR10+ und Dolby Vision, ein optischer Digitaleingang sowie Bluetooth 5.3 und WLAN 6. Damit eignet sich die JBL Bar 500MK2 nicht nur für den klassischen TV-Betrieb, sondern auch als vielseitiger Streaming-Lautsprecher. Unterstützt werden Chromecast, Spotify Connect, AirPlay 2, Tidal Connect und Roon Ready, sodass sie sich problemlos in bestehende Multiroom- oder Streaming-Setups integrieren lässt.

Die kabellose Kopplung des Subwoofers erfolgt automatisch und erwies sich im Test als stabil und unauffällig. Einmal eingerichtet, arbeitet das System zuverlässig im Hintergrund. Auch Sprachsteuerung ist möglich – über Google Assistant oder Siri, allerdings ausschließlich in Verbindung mit externen Endgeräten, da keine Mikrofone integriert sind.

Klang

Klanglich bleibt die JBL Bar 500MK2 ihrer Herkunft treu: Die Soundbar selbst ist identisch zur JBL Bar 300MK2, der entscheidende Unterschied liegt im zusätzlichen Subwoofer – und genau der prägt den Gesamteindruck maßgeblich.

Grundsätzlich baut das System eine breite, aufgeräumte Frontbühne auf. Dank Multibeam 3.0 wirkt der Klang räumlich, solange er von vorne kommt. Subjektiv erstreckt sich die Abbildung über etwa 160 Grad vor dem Hörer: Effekte reichen gut nach links und rechts, erreichen die Ohren jedoch nicht steil von der Seite oder gar von hinten. Dolby Atmos und DTS Virtual:X sorgen für zusätzliche Offenheit und Luftigkeit, bleiben aber klar virtuell. Höhen- und Surround-Effekte werden angedeutet, nicht präzise im Raum verortet. Das Resultat ist stimmig und sauber, aber nicht immersiv im klassischen Heimkino-Sinne.

Der größte klangliche Unterschied zur JBL Bar 300MK2 zeigt sich im Bassbereich. Der mitgelieferte Subwoofer erweitert den Frequenzgang spürbar nach unten (bis etwa 40 Hz) und verleiht Filmen deutlich mehr Fundament. Actionsequenzen gewinnen an Druck, Explosionen wirken voller und körperlicher, ohne sofort zu dröhnen. Das Wohnzimmer bebt zwar nicht wie bei großen Subwoofern der Oberklasse, der Zugewinn an Tiefe und Volumen ist jedoch klar hörbar und macht sich im Film- und Serienbetrieb deutlich positiv bemerkbar.

Dialoge bleiben dabei jederzeit sauber zentriert und gut verständlich. Stimmen wirken natürlich und setzen sich auch bei basslastigen Szenen klar durch. Gerade im Serienalltag spielt die JBL Bar 500MK2 damit eine ihrer größten Stärken aus: Sie kombiniert Verständlichkeit mit spürbarer Dynamik, ohne chaotisch zu klingen.

Auch bei Musik profitiert das System vom Subwoofer. Elektronische Tracks, Rock oder Hip-Hop erhalten mehr Körper und Druck, während der Bass sauber integriert bleibt. Die Abstimmung ist dabei eher kontrolliert als spektakulär – audiophile Feinzeichnung darf man nicht erwarten, dafür wirkt der Klang ausgewogen und alltagstauglich.

Ein Punkt, den man kennen sollte: Sehr hohe Lautstärken sollte man meiden. Sowohl bei der Soundbar als auch im Zusammenspiel mit dem Subwoofer kann es dann zu einem leichten Kratzen bzw. Rauschen kommen, was den ansonsten sauberen Eindruck schmälert. In praxisnahen Lautstärken spielt die JBL Bar 500MK2 jedoch stabil und unauffällig.

Alltag & Langzeiteindruck

Im Alltag profitiert die JBL Bar 500MK2 spürbar vom zusätzlichen Subwoofer. Während die Bedienlogik identisch zur JBL Bar 300MK2 bleibt, verändert sich das Nutzungserlebnis deutlich: Der Klang wirkt voller, souveräner und verlangt im täglichen Betrieb seltener nach manuellen Eingriffen. Gerade bei Filmen und Serien entsteht schneller das Gefühl, dass „genug passiert“, ohne die Lautstärke stark anheben zu müssen.

Die Kopplung zwischen Soundbar und Subwoofer funktionierte im Test zuverlässig. Nach der Ersteinrichtung arbeitet das System im Hintergrund. Positiv fällt auf, dass der Subwoofer nicht permanent im Vordergrund steht, sondern sich sauber ins Klangbild einfügt – ein wichtiger Punkt für den Langzeitbetrieb, insbesondere in Wohnräumen mit Nachbarn.

Im Vergleich zur JBL Bar 300MK2 wirkt die JBL Bar 500MK2 dadurch insgesamt entspannter im Alltag: Dialoge bleiben verständlich, Effekte haben aber gleichzeitig mehr Gewicht, und der Klang wirkt auch bei moderater Lautstärke vollständiger. Lediglich sehr hohe Pegel sollte man weiterhin meiden, da sich dann ein leichtes Kratzen bemerkbar machen kann. Im praxisnahen Einsatz bleibt dieser Punkt jedoch die Ausnahme.

Fazit

Die JBL Bar 500MK2 richtet sich an Nutzer, denen die JBL Bar 300MK2 klanglich gefallen hat, die sich aber mehr Tiefbass und ein kräftigeres Heimkino-Erlebnis wünschen. Genau diesen Wunsch erfüllt JBL mit dem zusätzlichen Subwoofer: Filme und Serien gewinnen hörbar an Druck und Volumen, ohne dass die Bedienung komplizierter oder das System unübersichtlich wird.

Virtuelles Dolby Atmos und DTS Virtual:X sorgen weiterhin für eine breite, luftige Frontabbildung, bleiben aber klar frontlastig. Echtes Rundum-Heimkino darf man nicht erwarten, dafür überzeugt die JBL Bar 500MK2 mit sauberer Sprachverständlichkeit, kontrolliertem Bass und einer insgesamt stimmigen Abstimmung für den Wohnzimmeralltag. Sehr hohe Lautstärken sollte man allerdings meiden, da sich dann ein leichtes Kratzen beziehungsweise Rauschen bemerkbar machen kann.

Am Ende liefert die JBL Bar 500MK2 genau das, was der JBL Bar 300MK2 gefehlt hat: mehr Fundament. Ohne komplizierter zu werden, wirkt das System im Alltag runder und souveräner – ein klarer Mehrwert für alle, die den JBL-Klang mögen, aber mehr Tiefgang wollen.

vor 5 Minuten von Benjamin Otterstein
  • Bewertung: 4
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformLautsprecher
  • BauweiseSoundbar
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)40 Hz - 20 kHz
  • Gewicht ohne KabelSoundbar ca. 2.900 g; Subwoofer ca. 8.100 g

Lieferumfang

  • Fernbedienung
  • HDMI-Kabel
  • Wandhalterung
  • Stromkabel

Besonderheiten

  • Treiber: 5 Racetrack-Treiber 42 x 80 mm, 4 Hochtöner 0,75 Zoll (20 mm), Subwoofer mit 10 Zoll (260 mm)
  • Verbindung: Bluetooth 5.3, WLAN 6 (2,4 GHz, 5 GHz), HDMI (eARC)
  • Codecs: MPEG 1 Layer 2/3, MPEG 2 Layer 3, MPEG 2.5 Layer 3, A2DP v1.3, AVRCP v1.5
  • Audioausgabe: Dolby Atmos, DTS Virtual:X
  • Konnektivität: Chomecast, Spotify Connect, AirPlay 2, Tidal Connect, Roon Ready
  • Anschlüsse: HDMI (2x), Optical, USB (nur Wartung)
  • Abmessungen: 940 x 50,5 x 104 mm (Soundbar), 325 x 400 x 325 mm (Subwoofer)
  • Extras: Multibeam 3.0, Sound-Kalibrierung, JBL One App, Sprachsteuerung via Google Assistant oder Siri, HDR-Passthrough für HDR10+ & Dolby Vision

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