Kurz & knapp
Die Anker Soundcore AeroClip 2 bieten jetzt eine bessere Störgeräuschunterdrückung beim Telefonieren, Soundpersonalisierung mit HearID und Spatial Audio. Die Buds sind schlanker und sitzen bequemer, Silikon-Wechselaufsätze brauchen sie nicht mehr. Physische Taster lösen die Touchsteuerung ab, und das kabellos ladbare Case ist deutlich geschrumpft.
Vorteile:
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natürlicher Höreindruck
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angenehmer Sitz
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satter Klang
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Multipoint
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Spatial Audio und HearID
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kompaktes Ladecase
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IP57
Nachteile:
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anfällig für Umgebungslärm
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keine Geräuschunterdrückung
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Spatial Audio qualitativ unterschiedlich
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Einleitung
Mit dem neuen Markenauftritt bringt Anker bei den Soundcore AeroClip 2 zahlreiche Verbesserungen bei Hard- und Software, die Sound, Tragekomfort und Bedienung zugutekommen. Schon der Vorgänger klang überzeugend, die zweite Generation ist aber flexibler und ausgereifter. Was sie für 179,99 Euro in den Farben Burgunder, Mitternacht, Wolkenweiß und Nebelblau bieten, zeigt dieser Test.
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Hardware und Tragekomfort
Auf den Punkt: Die Anker Soundcore AeroClip 2 sitzen bequem, trotzen dem Wetter und passen mit dem neuen Case in jede Hosentasche.
Ein einzelner Bud wiegt minimal mehr als sein Vorgänger (ca. 6,35 g), am Ohr bleibt das völlig unbemerkt. Die C-Bridge-Konstruktion, die jetzt nicht mehr „Open-Ring“, sondern „Golden-Fit“ heißt, sitzt nach wie vor ausgesprochen bequem und nichts drückt bei den Anker Soundcore AeroClip 2.
Die 12-Millimeter-Dual-Magnet-Treiber liegen sicher vor dem Gehörgang und verrutschen auch bei wilderen sportlichen Aktivitäten nicht. Die Schutzklasse der Buds schnellt von IPX4 auf IP57 hoch, was für die Nutzbarkeit bei Wind, Wetter und vor allem Regen eine gute Nachricht ist.
Auch die Überarbeitung beim Ladecase ist gelungen: Es ist rund ein Drittel schmaler und lässt sich neben USB-C jetzt auch kabellos laden. Bei den Laufzeiten bleibt laut Hersteller alles beim Alten: etwa acht Stunden pro Ladung, dazu dreimal Nachladen im Case. Die Schnellladefunktion liefert nach zehn Minuten Strom für vier Stunden.
Bild: Anker
Konnektivität
Das Koppeln über Bluetooth 6.0 geht leicht von der Hand. Dank Multipoint können sich zwei Quellen die Anker Soundcore AeroClip 2 teilen und im Wechsel nutzen. Verwaltet wird das bequem in der Anker-Soundcore-App. Zu den Standard-Codecs SBC und AAC kommt der höherwertige LDAC-Codec.
Der Lieferumfang der Anker Soundcore AeroClip 2 | Bild: Anker, kopfhoerer.de
Bedienung
Auf den Punkt: Physische Taster steuern präzise auch im Nickerchen-Modus.
Schon beim Vorgänger war die Touchsteuerung, die den Steg als berührungsempfindliche Zone einbezog, sehr gut. Die Anker Soundcore AeroClip 2 gehen mit physischen Tastern auf der Akkukammer hinter dem Ohr noch einen Schritt weiter: Die Bedienung ist präziser und vor allem zielsicherer.
Die Belegung für Steuerung, Assistent und Lautstärke lässt sich in der App anpassen, allerdings nicht vollständig. Dreimaliges Drücken schaltet immer in den (etwas albern übersetzten) Nickerchen- bzw. Nap-Modus. Dann laufen Entspannungsklänge, Rauschen oder beruhigende Naturszenen, oder namhafte Sprecher lesen Einschlafgeschichten vor.
Funktionen und die Anker Soundcore App
Auf den Punkt: Mit HearID, 8-Band-EQ und Presets lässt sich der Klang genau auf das eigene Ohr abstimmen und zahlreiche Features bieten viele Funktionen.
Die Equalizer-Sektion der App bietet fünf Presets und einen 8-Band-Equalizer. Neu ist HearID: Über eine siebenstufige A/B-Auswahl entstehen bis zu zehn Klangprofile, die sich speichern und bei Bedarf abrufen lassen. Die App benennt die Profile selbstständig und recht sinnvoll, etwa „Gesangsbetonter Bass“ oder „Vielschichtige Höhen“. Aktiviert man Spatial Audio, werden alle anderen Equalizer-Funktionen abgeschaltet.
Weitere App-Features runden das positive Gesamtbild ab: Einstellung der Nickerchen-Dauer, Gaming-Modus mit geringerer Latenz, Balance-Regler, automatische Abschaltung und Update-Verwaltung. Die übrigen Funktionen rund um das KI-Modell Anka, etwa Chat oder Echtzeitübersetzung, sind nicht exklusiv an die Anker Soundcore AeroClip 2 gebunden. Da sie derzeit noch kostenlos sind, lohnt ein Versuch mit der Live-Übersetzung. Sie funktioniert in den Standardsprachen gut und überwindet so manche Verständigungsbarriere.
Sound
Auf den Punkt: Typisch Open-Ear: Ein natürlicher und frischer Klang, solange es ringsum ruhig bleibt.
In ruhiger Umgebung klingen die Anker Soundcore AeroClip 2 vollmundig und bringen schon im Grundsetup genügend Bass und Druck. Die Abstimmung ist ausgewogen und gut durchhörbar, nur echter Tiefbass fehlt. Mit passendem Preset, passender EQ-Kurve oder, noch genauer, nach dem HearID-Prozess klingt der Sound rund, kraftvoll und dank der Einbeziehung der Umgebung luftig, natürlich und frisch. Das ist das Open-Ear-Feeling! Spatial Audio legt eine zusätzliche Ebene darüber, die mal besser, mal schlechter klingt.
Phil Collins’ 2025 auf Dolby Atmos neu abgemischtes, alles andere als aktuelles Album „No Jacket Required“ öffnet sich in diesem Modus ungemein und gewinnt überraschend an Weite und Tiefe. Unsere Empfehlung: „Take Me Home“. Das aktuelle Bonobo-Album tut sich mit Spatial Audio dagegen schwer und neigt bei höherer Lautstärke zum Rumpeln im Bassbereich.
Generell hängt der Klangeindruck bei Open-Ear-Kopfhörern stark von der Umgebung ab. Ist es zu laut, etwa an einer belebten Straße, stoßen sie schnell an ihre Grenzen, und vom Hörbuch oder Podcast kommt kaum noch etwas an. Die Anker Soundcore AeroClip 2 bilden da keine Ausnahme.
Sprachqualität bei Telefonaten
Auf den Punkt: Gute Verständlichkeit dank sechs Sensoren und Thus-KI-Chip.
Vier Mikrofone und zwei VPUs (Knochenschallsensoren) isolieren im Zusammenspiel mit Ankers Thus-KI-Chip die Sprechstimme gut von der Umgebung. Das klappt am lauten Straßenrand erstaunlich gut und der Angerufene versteht einen trotz des Lärms. Nur hört man selbst umso weniger, je mehr Autos und Busse vorbeirauschen.
Fazit
Die Anker Soundcore AeroClip 2 sind ein gelungenes Update eines ohnehin guten Vorgängers. Überarbeitetes Design, physische Taster, schmaleres Case und bessere Sound-Features samt Spatial Audio machen die Open-Ears moderner, flexibler und noch alltagstauglicher.
Als größter Kritikpunkt bliebe das Fehlen einer Art Open-Ear-ANC, die das Problem mit dem Umgebungslärm abmildern könnte. Mitbewerber sind hier bereits weiter.
Soundcore AeroFit 2 Pro
Soundcore beweist mit den AeroFit 2 Pro, dass luftige Open-Ears und halboffene In-Ears mit ANC gleichzeitig in ein System passen.
FAQ: Häufige Fragen zu den Anker Soundcore AeroClip 2
Was kosten die Anker Soundcore AeroClip 2?
Die Anker Soundcore AeroClip 2 kosten 179,99 Euro. Zur Wahl stehen die Farben Burgunder, Mitternacht, Wolkenweiß und Nebelblau.
Wie lange hält der Akku der AeroClip 2?
Ein Bud schafft laut Hersteller etwa acht Stunden Musikwiedergabe, mit dem Case sind es bis zu 32 Stunden. Beim Telefonieren sind es bis zu fünf Stunden pro Ladung und bis zu 20 Stunden mit Case. Nach zehn Minuten Schnellladen reicht der Strom für etwa vier Stunden.
Sind die AeroClip 2 wetterfest?
Ja, die Buds haben die Schutzklasse IP57. Beim Vorgänger waren es noch IPX4, jetzt ist die Nutzung bei Wind, Wetter und vor allem Regen unproblematisch.
Haben die AeroClip 2 eine Geräuschunterdrückung?
Nein, eine Art Open-Ear-ANC bieten die AeroClip 2 nicht. Dadurch stoßen sie bei viel Umgebungslärm an ihre Grenzen. Beim Telefonieren filtern vier Mikrofone, zwei Knochenschallsensoren und der Thus-KI-Chip die Stimme dennoch gut heraus.
Welche Codecs und welche Bluetooth-Version unterstützen die AeroClip 2?
Die AeroClip 2 funken über Bluetooth 6.0 und unterstützen SBC, AAC und LDAC. Dank Multipoint lassen sich zwei Quellen gleichzeitig verbinden.
Wie lässt sich der Klang der AeroClip 2 anpassen?
Die Anker-Soundcore-App bietet fünf Presets, einen 8-Band-Equalizer und HearID. Mit HearID entstehen über eine A/B-Auswahl bis zu zehn gespeicherte Klangprofile. Aktiviert man Spatial Audio, sind alle anderen Equalizer-Funktionen abgeschaltet.
Technische Daten
| Bauform | Offene Clip-on-Earbuds, C-Bridge |
| Treiber | 12 mm, dynamisch, titanbeschichtet |
| Bluetooth | 6.0, Multipoint, ca. 10 m Reichweite |
| Codecs | SBC, AAC, LDAC |
| Frequenzgang | 20 Hz – 20.000 Hz |
| Impedanz | keine Herstellerangabe |
| Mikrofone | 4 Mikrofone + 2 VPUs, Thus™-KI-Chip |
| Schutzklasse | IP57 |
| Bedienung | Physische Tasten |
| Akku Musik | bis 8 h, mit Case bis 32 h |
| Akku Telefonie | bis 5 h, mit Case bis 20 h |
| Schnellladen | 10 Min. = ca. 4 h |
| Laden | USB-C, kabellos |
| App-Funktionen | HearID 5.0, 3D-Surround, KI-Übersetzung, KI-Aufnahme, Gaming-Modus, Nap Mode |
| Sonstiges | MFi-zertifiziert, Fast Pair |
| Gewicht | je ca. 6,35 g, Case 44,3 g |
| Farben | Burgunder, Mitternacht, Wolkenweiß, Nebelblau |
| Preis | 179,99 Euro |
| Lieferumfang | Open-Ear-Buds, Ladecase, USB-C-Kabel |
Fazit
Vorteile / Nachteile:
Vorteile:
-
natürlicher Höreindruck
-
angenehmer Sitz
-
satter Klang
-
Multipoint
-
Spatial Audio und HearID
-
kompaktes Ladecase
-
IP57
Nachteile:
-
anfällig für Umgebungslärm
-
keine Geräuschunterdrückung
-
Spatial Audio qualitativ unterschiedlich
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