Vincent bringt seine Kult-Linie zurück – 30 Kilo geballte Technik mit SV-600 und CD-600
Der SV-600 vereint audiophile Class-A-Schaltung mit modernen Anschlüssen wie HDMI ARC. Zusammen mit dem CD-600 für 5.098 Euro.
Neben dem kürzlich vorgestellten Primo Plus mit doppeltem DAC schiebt Volumio jetzt den Primo V3 nach – gleiche Plattform, einzelner ESS Sabre ES9039Q2M, 350 Euro günstiger.
Der Streaming-DAC und Netzwerkplayer Volumio Primo V3 aus Florenz bietet acht schaltbare DAC-Filter, einen NOS-Modus, symmetrische XLR- und unsymmetrische RCA-Ausgänge mit jeweils acht einstellbaren Pegelstufen sowie PCM-Wiedergabe bis 384 kHz/32 Bit und DSD256. Ab sofort für 849 Euro erhältlich.
Wie der bereits vorgestellte Primo Plus basiert auch der V3 auf Volumios aktueller Hardware-Plattform mit Quad-Core-A72-Prozessor (1,5 GHz), 2 GB DDR4-RAM und 16 GB eMMC. Der wesentliche Unterschied: Statt zweier ESS Sabre ES9039Q2M im Dual-Mono-Betrieb (Primo Plus, 1.199 €) arbeitet im V3 ein einzelner ES9039Q2M. Die übrige Architektur (lineare Stromversorgung, überarbeitete Ausgangsstufe, OTA-Updates) teilen sich beide Modelle.
Über das Volumio-Menü stehen acht PCM-Filter mit unterschiedlichen Phasen- und Roll-Off-Charakteristiken zur Auswahl. Zusätzlich lässt sich ein NOS-Modus (Non-Oversampling) aktivieren, der die internen DAC-Filter und das Oversampling umgeht. Ein Feature, das in audiophilen Kreisen für seine natürliche, ungefilterte Klangcharakteristik geschätzt wird.
Der Volumio Primo V3 verfügt über symmetrische XLR- und unsymmetrische RCA-Stereoausgänge. Beide bieten jeweils acht schaltbare Ausgangspegel: XLR von 1,00 bis 6,30 Vrms, RCA von 0,50 bis 3,15 Vrms. Damit lässt sich die maximale Ausgangsspannung präzise an die Eingangsempfindlichkeit nachgeschalteter Verstärker anpassen – praktisch, um Übersteuerung oder zu geringe Aussteuerung zu vermeiden.
Als Zuspieler unterstützt der Volumio Primo V3 Tidal, Qobuz, Spotify, HighResAudio, TuneIn sowie Roon und Tidal Connect. Die Netzwerkanbindung erfolgt über Gigabit-Ethernet oder Dual-Band-WLAN (2,4/5 GHz, 802.11ac). Bluetooth 5.0 ist ebenfalls an Bord. Zwei USB-A-Host-Ports nehmen externe Speicher oder DACs auf, ein Micro-SD-Slot erlaubt lokale Musikspeicherung. Über den HDMI-Ausgang lässt sich die Volumio-Oberfläche auf einem externen Display darstellen (bis 4K/60 fps).
Ein integriertes Display gibt es nicht. Die Bedienung erfolgt über die Volumio-App (Android/iOS) oder einen Browser im selben Netzwerk.
Im Vergleich zum Vorgänger setzt Volumio auf eine komplett neue Hardware-Plattform: Der Volumio Primo V3 besitzt einen schnelleren Prozessor, ein überarbeitetes lineares Netzteil, einen neuen DAC-Chip, eine verbesserte Ausgangsstufe mit geringeren Verzerrungen, die acht DAC-Filter und der NOS-Modus sowie höhere unterstützte Samplingraten und OTA-Updates.
Der Volumio Primo V3 ist ab sofort für 849 Euro (UVP inkl. MwSt.) über audioNEXT / audioDOMAIN.de bestellbar. In Kürze soll er auch bei den Handelspartnern von audioNEXT in Deutschland und Österreich verfügbar sein.
| Typ | Streaming-DAC / Netzwerkplayer |
| DAC | ESS Sabre ES9039Q2M |
| PCM (Netzwerk) | bis 384 kHz / 32 Bit |
| DSD (Netzwerk) | bis DSD256 |
| USB-Digitalausgang | bis PCM 1.536 kHz / 32 Bit, DSD1024 |
| DAC-Filter | 8 wählbare PCM-Filter |
| NOS-Modus | schaltbar |
| Analogausgänge | XLR (sym.), RCA (unsym.) |
| Ausgangspegel XLR | 1,00 – 6,30 Vrms (8 Stufen) |
| Ausgangspegel RCA | 0,50 – 3,15 Vrms (8 Stufen) |
| Ausgangsimpedanz | ca. 140 Ω |
| Netzwerk | Gigabit-Ethernet, WLAN 802.11ac (2,4/5 GHz) |
| Bluetooth | 5.0 |
| USB-Ports | 2× USB-A 2.0 |
| Speicher | Micro-SD-Slot |
| HDMI | Ja (bis 4K/60 fps) |
| CPU | Quad-Core A72, 1,5 GHz |
| RAM / Speicher | 2 GB DDR4 / 16 GB eMMC |
| Stromversorgung | Linear, 5 V / 3 A |
| 12V-Trigger | 3,5-mm-Klinke |
| Abmessungen | 27 × 15 × 5 cm |
| Gewicht | 2,5 kg |
| Preis | 849 € (UVP) |
Volumio Primo Plus – Streaming-DAC mit Dual-Mono-DAC
Preis: 1.199 €
„Zwei ESS Sabre ES9039Q2M im Dual-Mono-Betrieb, symmetrische XLR-Ausgänge und Volumio OS.“
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