Die Tribit StormBox Blast 2 ist, wie es sich für einen Nachfolger gehört, schwerer, größer und lauter. Aber nicht nur beim Krach hat Tribit zugelegt: Der Sound ist insgesamt besser geworden, die Box ist viel besser gegen Wasser und Staub geschützt, die Beleuchtung ist effektvoller und für die Karaoke-Sänger:innen an den Mikrofonen gibt es sogar einen einstellbaren Hall.
- kräftiger Bass
- klangstabil
- Mikroeingänge für Karaoke oder für sonstige Stimmverstärkung
- Robust mit Schutzklasse IP67
- TWS-Funktion
- Aux-Eingang
- Powerbank-Funktion
- 30 Stunden Laufzeit
- recht schwer
Die Tribit StormBox Blast 2 bietet deutlich mehr als Version 1. Aber überzeugt sie in Sachen Sound, Licht und Features? Unser Test findet es für euch heraus.
Inhaltsverzeichnis
Hardware
Die Tribit StormBox Blast 2 bringt stattliche 7,14 Kilogramm auf die Waage und mit den Ausmaßen 48x26x19,3 Zentimeter ist diese Box auf jeden Fall größer als die StormBox Blast (zum Test) und fast so groß wie die JBL Boombox 4 (zum Test). Darauf muss man sich also einstellen, wenn man das Gerät „mal eben“ zu einer abgelegenen Partylocation schleppen will. Dort kann die Box dann in Regen, Pfützen, Staub und Dreck stehen und bis zu 30 Stunden Sound machen, denn dank Schutzklasse IP67 ist sie genau dafür gemacht.
Look & Feel ist typisch für diese Art Partyboxen: Rahmen und Griff sind aus kräftigem Plastik. Front und Rückseite werden von feinmaschigen Gittern aus Metall geschützt, in den beiden Flanken sind jeweils Auslässe für den passiven Radiator zur Bassverstärkung. Zum Teil beleuchtete Taster zur Steuerung befinden sich an der Oberseite der Box. Das Ganze ruht sicher und fest auf einem großen Gummifuß. Hinter einer Abdeckung auf der Rückseite kommen dann noch ein Stromanschluss, eine USB-C-Buchse zum (nicht so schnellen) Laden des verbauten Akkus und eine USB-A-Buchse dient zum Betanken von Smartphone und Co.
- © Tribit
Die zwei regelbaren Mikrofon-Eingänge nehmen 6,35-Millimeter-Klinken-Stecker auf. Dazu kommt schließlich noch ein Miniklinken-Aux-Eingang zur Verarbeitung analoger Signale.
Treibertechnisch ausgestattet ist die Tribit StormBox Blast 2 mit einem 80-Watt-Subwoofer, zwei Midrange-Treibern zu 45 Watt und zwei Hochtönern mit jeweils 15 Watt, womit sie über eine beachtliche Gesamtleistung von bis zu 200 Watt verfügt. Für den optischen Party-Flow sorgen dann zwei Lichtbänder an den Seiten und weitere Lichtquellen an den Mitten-Treibern und dem Racetrack-Subwoofer.
Specs und Bedienung
Bluetooth 5.4 ermöglicht eine stabile Verbindung von bis zu 30 Metern bei freier Sicht sowie Multipoint – also die Kopplung von zwei Quellen gleichzeitig. Dazu können zwei Tribit StormBox Blast 2 mit der TWS-Funktion zu einem Stereopaar verbunden werden. Bluetooth, Musiksteuerung und Features können direkt an der Box geregelt werden. So auch die DSP-gestützte sogenannte XBass-Technologie und die drei Beleuchtungsmodi.
Mit der Tribit-App lassen sich dann noch ein Equalizer mit sieben Presets oder ein 10-Band-EQ zur genaueren Bearbeitung des Sounds aufrufen.
Auch können zahlreiche Einstellungen und Variationen der Party-Beleuchtung durchprobiert werden, damit es nicht nur gut klingt, sondern auch noch gut aussieht, während die Party läuft.
Sound
Der Sound der Tribit StormBox Blast 2 ist wuchtig, aktiv und ziemlich geradlinig. Dank des Drei-Wege-Systems kommen Bässe, Mitten und Höhen gut definiert und recht abgegrenzt aus der Box, wobei eine gewisse Abstimmung hin zum Bassgeschehen nicht zu überhören ist. Das ist wegen der Partytauglichkeit sicherlich auch so gewollt – gerade wenn die XBass-Funktion aktiviert ist, was für noch mehr Druck sorgt und für alle drei Presets in der EQ-Sektion bereit steht.
Präzision und gute Abbildungskraft gehören dabei allerdings nicht zu ihren Stärken – die Tribit StormBox Blast 2 kann laut mit fettem Bass und will Party machen, dabei zur Bewegung auffordern und nicht zum stilvollen Genuss-Hören einladen.
Karaoke-Funktion
Ein oder zwei Mikrofone mit 6,3-Millimeter-Klinkenstecker reinstecken, den Mic-Pegel einstellen, um die eigene Stimme zu hören, dann Hall zumischen. Taylor Swift „The fate of Ophelia“ bei Apple Music raussuchen, Songtext aufrufen, mit der Sing-Funktion unter iOS den Original-Gesang unterdrücken und beherzt lossingen. That’s Karaoke, baby! Erstes Gebot: Spaß haben. Zweites Gebot: Nicht mich zur Karaoke-Session einladen.
Natürlich geht das mit den Mikros und der Stimmverstärkung über die Box auch zur rede-inhaltlichen Beschallung bei Demos, Veranstaltungen oder Auftritten vor einer größeren Gruppe.
Und es klappt so tadellos und einfach, wie erläutert.
Fazit
Die Tribit StormBox Blast 2 hat eigentlich alles, was eine gute Partybox heutzutage so mitbringen muss: genügend Druck und Power vor allem in den Bässen, eine gute Laufzeit von bis zu 30 Stunden, genügend Wege, um sie zu bespielen, Partylicht und dank der Karaoke-Funktion sogar noch ein Spaßfeature, das dank Hallfunktion sogar für ein wenig Wohlklang auch bei weniger stimmlichem Talent sorgen kann.
Preislich ist sie dabei gar nicht mal so viel teurer als der Vorgänger, welchen sie in Austattung, Leistung und Klang deutlich überholt hat. Let’s Karaoke-Party!
Technische Daten
- BauformLautsprecher
- Bauweisetragbar
Lieferumfang
- Netzkabel
Besonderheiten
- BT-Version: 5.4
- BT-Protokoll: A2DP,AVRCP










