Harman Kardon NI

Dezente In-Ears mit schickem Design

Zuletzt aktualisiert:

Kurz & knapp

Mir ist der Klang der NI eindeutig zu spitz, die Bässe kommen aus diesem Grund im Gesamtklangbild etwas zu kurz. Deshalb kann ich mich trotz der ansprechenden Optik nicht für dieses Modell begeistern. In der Preisklasse knapp über 50 Euro bewegt sich der NI meiner Meinung nach im Mittelfeld, die Kabelqualität und die Fernbedienung wirken jedoch störanfällig.

Affiliate-links:

Mit "*" gekennzeichnete Preise sind Affiliate Links. Diese Werbelinks helfen uns bei der Finanzierung unserer Seite. Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision, der Preis bleibt für euch aber immer gleich. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Die Tasche des NI ist aufgemacht wie eine kleine Schmuckschatulle, der Kopfhörer ist dazu passend eckig und dezent designed. Wie der wohl klingt? 

Mitten und Höhen recht spitz

Ein so auffällig schick designter Kopfhörer weckt in mir die Vorstellung, dass mich auch edel abgestimmter Klang verwöhnen wird. Das trifft in diesem Fall leider nicht so ganz zu. Mein klangliches Problem mit diesem Modell sind die sehr scharfen und spitzen oberen Mitten und Höhen. Bei lauterem Hören empfand ich diese Überbetonung schon fast als schmerzhaft. Durch diesen Klangfehler in der Abstimmung der Frequenzbereiche gehen die Bässe ein wenig unter. Mit dem EQ im Smartphone kann man den Klangeindruck zwar ein wenig neutralisieren und hören, dass der Bassbereich ordentlich klingen kann, das hat aber keinen wesentlichen Einfluss auf das Klangurteil.

Stylish

Angefangen bei der mit Samtstoff ausgekleideten Schatulle aus Kunstleder bis zur stilvoll gestalteten Gesamtoptik des Kopfhörers ist alles auf Design getrimmt. Das gefällt mir auch, vermutlich aber der Damenwelt noch ein bisschen besser. Selbst der Klinkenstecker ist entsprechend mitgestaltet worden. Bei den Ohrstöpseln gibt es das normale Angebot: drei verschieden große Silikonmodelle, die das Ohr gut abdichten sollen, um maximalen Bass zu gewährleisten. Das Kabel hingegen macht einen nicht besonders hochwertigen Eindruck. Besonders die letzten 30 Zentimeter, wo sich das Kabel in die beiden Kanäle für das linke und das rechte Ohr aufteilt, wirken sehr störanfällig.

Anfällige Fernbedienung

Auch für die am Kabel angebrachte Drei-Tasten-Fernbedienung (Play/Stopp sowie laut und leiser) gilt das Urteil: vermeintlich störanfällig. Schon im Test reagierten die Tasten nicht auf jeden Druck. Es hat den Anschein, dass sie bei regelmäßiger Benutzung schnell den Dienst quittieren könnten. Die Fernbedienung ist für iOS-Produkte optimiert und bietet neben den oben genannten Funktionen auch noch Skip vorwärts (Doppelklick auf Starttaste) sowie Skip rückwärts (Dreifachklick auf die Starttaste). Dank eines eingebauten Mikrofons eignet sich dieser Kopfhörer auch als Freisprechanlage für Smartphones.

Fazit

Affiliate-links:

Mit "*" gekennzeichnete Preise sind Affiliate Links. Diese Werbelinks helfen uns bei der Finanzierung unserer Seite. Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision, der Preis bleibt für euch aber immer gleich. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Artikel teilen:

Über den Autor:

Von Mark Ziebarth
Redakteur

Mark Ziebarth arbeitet als Komponist, Toningenieur und Fachautor in Hamburg. Er schreibt für einige Fachzeitschriften und Portale, mit der Firma advertunes produziert er vorrangig Musik zum Bild (für TV-Werbung, Serien und Spielfilme) und macht Audio-Postproduction. Vorher hat er Jura studiert und trägt den Titel Diplom Jurist.

Zum Anfang