JBL E25BT

Leichte Bluetooth In-Ear-Kopfhörer mit Freisprechmöglichkeit

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Kurz & knapp

Mit einem Preis von knapp 70 Euro platziert JBL den E25BT in der Mittelklasse der drahtlosen In-Ear-Kopfhörer. Das Gerät funktioniert einwandfrei, ist leicht zu bedienen und ein zuverlässiger Partner im täglichen Mobileinsatz – auf Reisen, im Fitnessstudio oder für unkomplizierte Smartphone-Telefonate. Die Klangleistung entspricht der Preisklasse, erfüllt aber keine audiophilen Ansprüche.

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JBL gehörte zu den ersten Anbietern von In-Ear-Hörern mit Bluetooth. Mit der E-Serie hat der amerikanische Traditionshersteller nun gleich mehrere neue drahtlose Kopfhörer im Portfolio.

Angenehm leicht und mit gutem Tragekomfort gibt sich der in den vier Farben Rot, Schwarz, Weiß und Blau verfügbare E25BT, der sich mit drei Passstücken an die eigenen Lauscher justieren lässt und zudem über ein integriertes Mikrofon zum Freisprechen verfügt. Transportetui und Ladekabel gehören ebenfalls zum Lieferumfang.

Über ein Bedienteil mit drei Tasten nahe des rechten Hörers nimmt man das Pairing vor, schaltet die Hörer ein und aus, startet und stoppt die Musikwiedergabe, erwidert und beendet Anrufe und kontrolliert die Lautstärke. Das Empfangsteil in der Mitte sorgt für eine Zentrierung und dient per mitgeliefertem Clip der Befestigung an der Kleidung.

Klang

Im Praxisbetrieb bieten die Hörer eine gute Dämmung des ausfallenden Schalls, während die Isolierung einfallender Außengeräusche eher mittelmäßig ist. Im Unterschied zum kabelgebundenen Modell E15 wirkt der E25BT leicht angestrengter und klanglich weniger ausgewogen: Er weist im Bass eine tendenzielle Überbetonung auf und hat auch in den Höhen etwas zu viel Biss. So klingt es zwar stets fett, aber im zentralen Mittenbereich, etwa bei Stimmen, eher zurückhaltend im Grundtonbereich. Grenzwertig scharfe Aufnahmen tönen zudem aggressiv, dafür allerdings drückt und knallt es bei ausgewogenen Produktionen plakativ.

Die feine Transparenz deutlich teurerer Produkte erreicht der E25BT nicht. Und auch die Abbildung von Stereobild und Raumtiefe würde ich lediglich im Mittelbereich einordnen. Dafür produzieren die dynamischen 8-mm-Treiber einen erstaunlich gut wahrnehmbaren Tiefbass ohne Überbetonung. Die Sprachverständlichkeit im Freisprechmodus ist beidseitig zufriedenstellend.

Die angegebene Betriebszeit des Akkus von acht Stunden konnte ich im Dauertest bei mittlerer Lautstärke nicht ganz erreichen – hier war nach circa sieben Betriebsstunden Feierabend. Immer noch ein guter Wert.

Fazit

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Über den Autor:

Autor Ulf Kaiser

Von Ulf Kaiser
Redakteur

Ulf Kaiser ist seit 1997 in unterschiedlichen Positionen in der professionellen Audiobranche und seit 1998 als Fachautor, Übersetzer und Redakteur tätig. Neben dem Musizieren gehören die Tonstudiotechnik, Synthesizer, Gitarren aber auch der HiFi-Sektor zu seinen Interessensgebieten.

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