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V-Moda M-10

Robuster DJ-Kopfhörer mit druckvollem, hochauflösendem und leicht bassbetontem Klangbild

Kurz & knapp

Mit dem V-Moda M-10 betritt ein preisgünstigeres DJ-Kopfhörermodell das Spielfeld, das mit seinem hochauflösenden Klang und der hochwertigen robusten Konstruktion in einer gehobenen Liga spielt. Mit seinem leicht betonten Bass trifft er die Hörgewohnheiten der DJs, die genauso großen Wert auf einen sicheren Halt und angenehmen Tragekomfort legen.

Vorteile:
  • auf DJ-Ansprüche angepasster Klang
  • sehr robuste Metallkonstruktion
  • bequemer, sicherer Sitz
  • gute Schallisolation
  • austauschbares Kabel
Nachteile:
  • keine austauschbaren Earpads
  • nicht für große Ohren geeignet
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Der V-Moda M-10 richtet sich an DJs, die großen Wert auf robuste geschlossene und ohrumschließende Kopfhörer für den harten Club-Alltag legen. Die ikonische Metallkonstruktion spricht für sicheren Sitz. Die 50 Millimeter großen Treiber liefern ein recht detailliertes Klangbild mit einer leicht betonten Bassnote, das dank der geschlossenen Kapseln von einer lautstarken Umgebung gut isoliert wird.

Ikonisches Design mit robuster Verarbeitung

Der V-Moda M-10 präsentiert sich smart und kompromisslos. Denn die komplett schwarzen, sechseckigen Kapseln mit ihren angeschraubten mattschwarzen Metallschildern suchen ihresgleichen und sprechen für hohe Robustheit.

Wo man auch hinschaut, es wurde geschraubt und genietet, sodass der Kopfhörer wie aus einer besonders harten Schmiede wirkt. Auch bei der Bügelkonstruktion mit ihren „Greifarmen“ setzt V-Moda auf Metall, eine Stärke des M-10 im doppelten Sinne, die sich auch auf das Gewicht von 275 Gramm niederschlägt. Dennoch trägt der V-Moda M-10 beim Hören nicht unangenehm auf. Dafür sorgt auch das über die gesamte Länge gleichmäßig gepolsterte und zum Teil mit Kunstleder überzogene Kopfband, das auf der kopfaufliegenden Innenseite mit atmungsaktivem Stoff bezogen ist.

Die ikonische Form der Kapseln spricht für sich, sodass V-Moda ein plakatives Branding gar nicht nötig hat. Lediglich auf dem Kopfband schimmert das Logo samt Schriftzug etwas hervor.

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Sehr solider Sitz

Der V-Moda M-10 sitzt straff und sicher dank des engen Kopfbandes, woraus auch seine generell sehr kompakt wirkende Form resultiert. Um sich verschiedenen Kopfgrößen anzupassen, verlängert sich das Kopfband in zehn einrastenden Stufen. Die ohrumschließenden geschlossenen Kapseln umzingeln regelrecht das Ohr und verhindern damit ein Verrutschen selbst bei heftigen Bewegungen wie beim energischen Kopfwackeln hinter dem DJ-Pult.

Zwar eine recht starre Konstruktion, aber …

Gegenüber dem deutlich teureren Modell V-100 Pro musste V-Moda qualitative Zugeständnisse machen. Entsprechend spart der Hersteller an dem Gelenk zwischen Bügelverlängerung und Kapselaufhängung. Nur die Muscheln lassen sich in ihrer Aufhängung etwas vertikal neigen, um sich der Kopfform anzupassen.

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Zwar wirkt der Kopfhörer damit etwas starr, allerdings das sehr flexible Kopfband kompensiert, sodass ich beim Auflegen dieses Gelenk nicht vermisse. Auch einseitiges Monitoring meistert der V-Moda M-10 mit einem leicht vom Ohr abgedrehten Bügel souverän, ohne dabei zu verrutschen.


V-Moda M-100 Pro

DJ-Kopfhörer mit hochauflösendem und leicht bassbetontem Klangbild.


Nicht für jedes Ohr passend

Der recht kleine, damit enge Innenraum in den Earpads, der Sicherheit verleiht, geht allerdings auf Kosten des Platzes. Denn meine mittelgroßen Ohren kommen buchstäblich an ihre Grenzen. Bei noch größeren Ohren könnten die ohrumschließenden Polster mutmaßlich schon auf dem Ohr aufliegen. Ob die eigenen Ohren in die Polster passen, sollte man daher vorher testen.

Ohrpolster mit Memory-Foam

Die sehr weichen Memory-Foam-Polster, die sich förmlich anschmiegen, sind ebenfalls mit Kunstleder bezogen und tragen maßgeblich zum sehr angenehmen Tragekomfort und zur guten Schallisolation bei. Schade, dass sie nicht austauschbar sind. Schließlich ist der aufgerufene Verkaufspreis kein Pappenstiel und verschlissene Polster gelten neben dem Kabel zu den häufigsten Gründen beim Ableben eines DJ-Kopfhörers.

Das Handling

Der V-Moda M-10 verzichtet auf eine einklappbare Konstruktion, um den Kopfhörer sicher und platzsparend in der beigelegten Synthetik-Tasche zu transportieren. Das auswechselbare, wahlweise als 1,5 Meter langes, gerades Kabel sowie ein 3 Meter langes Spiralkabel wird an der linken Muschel angeschlossen und ist daher auswechselbar.

Die Specs

V-Moda stattet den M-10 mit 50 Millimeter großen Dual-Diaphragm-Treibern samt in Japan gefertigten hochauflösenden CCAW-Spulen aus, die das Signal in den Frequenzen 5 bis 40.000 Hz ausspielen. Ihre Impedanz beziffert der Hersteller mit 32 Ohm, die Empfindlichkeit mit 102 Dezibel.

Im DJ-Booth ein Volltreffer

Dass der V-Moda M-10 für die DJ-Kanzel und nicht für audiophiles Listening mit der Ehrlichkeit aus dem Studio konzipiert ist, hört man. Schließlich liefert er das, worauf DJs stehen: Prägnanter Bass und angemessene Mitten und Höhen, die die Treiber selbst bei einem lautstarken Pegel nicht in die Verlegenheit bringen, zu scheppern oder zu zischeln. Das kostet ihm allerdings ein natürliches Klangverhalten, das aber weniger einem Radikalschnitt, sondern eher einer moderaten Anpassung gleicht.

Klartext: Die verbauten Treiber liefern einen druckvollen, präzise konturierten Bass, dem der Hersteller vor allem zwischen 20 bis 50 Hz etwas mehr Boost gönnt, womit er sich aber nicht gänzlich in den Vordergrund drängt.

Seine Mitten und mittleren Höhen präsentieren sich von einer recht linearen Seite, mit der sie sich vom Bass sehr gut hörbar, aber nicht nervig übertrieben abgrenzen. Lediglich bei 4.000 Hz verzeichnet das Spektrum einen deutlichen Einbruch, auf dessen Wert er bis 7.000 Hz verharrt und danach weiter abfällt. Darunter leidet etwas die Brillanz, Luftigkeit und letztlich die Transparenz, was ich lediglich beim bewussten Musikhören jenseits der DJ-Kanzel etwas vermissen würde. Erst ab 10.000 Hz bis 14.000 Hz drehen die Treiber erneut überdurchschnittlich auf.

Musikstile wie House, Techno oder Urban, die am häufigsten in der Playlist der DJs stehen, profitieren von dieser Abstimmung des M-10, da sie Beats und Transienten klar herausgearbeitet und sich damit auch in lauter Umgebung zuverlässig verfolgen lassen.

Die Schallisolation

Dank der geschlossenen Bauweise, der kompakten Kapseln und des geringen Abstands zwischen Treiber und Ohr brilliert der V-Moda M-10 mit einer sehr guten Abschirmung. Selbst bei moderaten Lautstärken werden Umgebungsgeräusche effektiv gedämpft, was das Cueing im Club hörbar erleichtert.

Fazit

Der V-Moda M-10 überzeugt als robuster, sicher sitzender DJ-Kopfhörer mit markantem Design und einem durchsetzungsfähigen, auf DJ-Ansprüchen zugeschnittenem Klang. Seine Stärken liegen klar im Club-Einsatz: hohe Schallisolation, druckvoller Bass und zuverlässiger Halt auch bei intensiven Bewegungen. Trotz leicht schwächelnder Brillanz liefern die Treiber ein recht homogenes und aufgeräumtes Klangbild mit wohlproportionierter Bass-Dosis, dem man auch gern jenseits der DJ-Kanzel lauscht.

V-Moda verzichtet zwar auf Drehgelenke zwischen Bügel und Kapselaufhängung. Dennoch erweist sich der Kopfhörer als flexibel und bequem. Letztlich sind nur die fehlenden austauschbaren Polster zu bemängeln. Wer einen langlebigen, kompromisslosen DJ-Kopfhörer zu einem recht attraktiven Preis sucht, findet im M-10 einen verlässlichen Begleiter.

vor 9 Stunden von Dirk Duske
  • Bewertung: 4.13
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformOver-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)5 Hz - 40.000 Hz
  • Impedanz32 Ohm
  • Schalldruckpegel (SPL)102 dB ± 3 dB
  • Gewicht ohne Kabel275 g
  • Kabellänge150 cm

Lieferumfang

  • 1,5 Meter gekordeltes Kabel
  • 3 Meter langes Spiralkabel
  • Tragetasche

Schlagworte

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