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3.63

Presonus HD7 Der perfekte Zweithörer fürs Monitoring?

Im Test muss der halboffene Monitoring-Kopfhörer Presonus HD7 beweisen, ob er klanglich in die Fußstapfen treten kann, die sein Design heraufbeschwört.

4.25

Presonus HD9 Monitoring Over-Ear mit schlichtem Auftritt – aber überzeugend in der Praxis

Kann der Presonus HD9 trotz vergleichsweise günstigem Preis professionellen Ansprüchen gerecht werden? Die Antwort liefert unser Test.

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Carsten Kaiser Carsten KaiserZum Profil

Presonus bewerben den HD9 als Monitoring-Kopfhörer für Profi-Ansprüche, der „akkurates Mischen ermöglicht“. Gemessen am aufgerufenen Verkaufspreis sind das hehre Ziele. Im Test zeigt sich der HD9 dann auch eher als Kopfhörer für Einsteiger und Fortgeschrittene in die Recording- und Mixing-Welt. Tatsächlich erhält der Käufer hier eine für diese Preisklasse differenzierte klangliche Abbildung. Einzig der recht große Einfluss der Subbässe schmälert den ansonsten durchweg positiven Klangeindruck des HD9. Vor allem die Offenheit seiner Höhen begeistert. Da er sich zudem noch mit etlichen Gelenken anpassen lässt und mit geringer Impedanz arbeitet, eignet er sich für eine Vielzahl von Einsatzgebieten. Das kann ebenso im Studio sein, wie beim DJ-Set, bei Live-Beschallung oder für den Musikgenuss an Smartphone oder Tablet.

So ist der Presonus-Kopfhörer unter dem Strich ein Bewerber, der zunächst mit eher unscheinbarem Design auftritt und mit standardmäßigem Lieferumfang daherkommt. Wenn es um Klang und Handling geht, kann er dann aber überzeugen. Das gilt umso mehr mit Blick auf seinen budgetfreundlichen Straßenpreis. Das stille Highlight des Presonus HD9 ist deshalb für mich sein Preis-Leistungs-Verhältnis.

Carsten Kaiser Carsten KaiserZum Profil

Der Presonus HD7 ist für mich trotz einiger Schwächen ein gelungener Einsteiger-Kopfhörer fürs Monitoring. Auch wenn er seinem großen Vorbild klanglich nicht das Wasser reichen kann, bietet er doch für wenig Geld einen durchweg transparenten, offenen Sound und überzeugt mit einem Tragekomfort, der wirklich niemandem wehtut. Gemessen am Verkaufspreis liefert der Presonus HD7 eine gute Soundqualität, die allerdings aufgrund wenig differenzierter Bässen und leichten Verzerrungsanteilen recht enge Grenzen hat.

Wer die Stärken des Presonus HD7 nutzen möchte, kann das am ehesten, wenn er mit ihm Gitarren- und Vocal-Signale in dichten Mixes beurteilt. Wer dagegen einen analytischen, weil ebenen Frequenzgang erwartet, ist hier an der falschen Adresse. Mit seiner einfachen Verarbeitung eignet sich der HD7 vor allem als Zweit-Kopfhörer für zwischendurch oder für Bedroom-Producer, die nur hier und da zu den Headphones greifen. Wer dagegen ein häufig genutztes Arbeitsmittel sucht, dem würde ich empfehlen 20 Euro mehr in die Hand zu nehmen und in das klanglich und fertigungstechnisch qualitativ deutlich hochwertigere Vorbild des HD7 zu investieren.