55 Jahre und kein bisschen leise: Technics SL-1200M7G feiert mit Gold-Edition in sieben Farben
Der SL-1200 ist einer der erfolgreichsten Plattenspieler der Musikgeschichte. Zum 55. Geburtstag legt Technics ihn limitiert mit Goldakzenten...
LG stellt mit der xboom Power Serie drei neue Party-Lautsprecher vor: Der Power 9000 bringt 440 Watt und zwei 10-Zoll-Woofer, der Power 7000 liefert 340 Watt, der Power 5000 kompaktere 260 Watt. Im Zentrum steht der AI Karaoke Master, der Gesangsspuren aus beliebigen Songs per KI entfernt und die Tonart an die eigene Stimme anpasst. Preise: 399 bis 599 Euro (UVP), ab Anfang September 2026 in Deutschland erhältlich.
Das auffälligste Feature der LG xboom Power Serie ist kein klangliches, sondern ein funktionales: Der AI Vocal Remover filtert per KI die Gesangsspur aus jedem beliebigen Track, spezielle Karaoke-Versionen sind nicht nötig. Der Key Changer passt zusätzlich die Tonart an die Stimmlage des Sängers an. Zwei Mikrofoneingänge ermöglichen Duette, und der sogenannte Smart Stand hält ein Smartphone oder Tablet als Liedtext-Display in Position.
Wie gut der Vocal Remover in der Praxis funktioniert, hängt laut LG vom Ausgangsmaterial ab. Erfahrungsgemäß arbeiten KI-basierte Vocal Remover bei Studio-Produktionen mit klarer Trennung von Gesang und Instrumenten deutlich besser als bei live eingespielten oder stark komprimierten Tracks.
Die Serie staffelt sich primär über die Ausgangsleistung und die Bestückung:
Der xboom Power 9000 (599 Euro UVP) ist das Topmodell mit 440 Watt RMS, zwei 10-Zoll-Woofern und zwei 1-Zoll-Horn-Tweetern. Laut LG deckt er eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern ab. Da sind etwa fünf Basketballfelder, wohlgemerkt unter idealen Bedingungen im Freien. Das Gewicht: 26,2 Kilogramm, deshalb bringt LG eingebaute Rollen mit. Dazu kommen umlaufende LED-Beleuchtung und zwei Stroboskop-Lichter.
Der xboom Power 7000 (499 Euro UVP) richtet sich an große Zusammenkünfte auf Terrassen und im Garten. 340 Watt RMS, ein 10-Zoll-Woofer und zwei 1-Zoll-Horn-Tweeter. Das ist eine Stufe unter dem Topmodell, aber mit identischem Feature-Set.
Der xboom Power 5000 (399 Euro UVP) ist die kompakteste Variante mit 260 Watt RMS, einem 8-Zoll-Tieftöner und zwei 2-Zoll-Hochtönern für Familienfeiern und kleinere Runden. Hier setzt LG auf konventionelle Hochtöner statt Horn-Treiber. Mit 14,8 kg und seitlichen Tragegriffen ist er noch halbwegs transportabel.
Allen drei gemein: AI Sound passt die Klangeinstellungen automatisch an das erkannte Genre an, Space Calibration Pro misst den Raum und optimiert die Wiedergabe, und über Auracast (Bluetooth LE Audio) lassen sich mehrere kompatible xboom-Lautsprecher kabellos koppeln. Sound Field Enhance soll die Bühne verbreitern. Als EQ-Presets stehen Standard, Bass Boost, Clear Voice und Custom zur Verfügung. DJ-Effekte und die mehrfarbige AI-Beleuchtung runden das Party-Paket ab.
Wie schon bei den kleineren xboom-Modellen – dem xboom Grab (Test), dem xboom Bounce (Test) und den xboom Buds (Test) – zeichnet der Grammy-Gewinner will.i.am für das Klang-Tuning verantwortlich. Bei den tragbaren xboom-Modellen hatte kopfhoerer.de den Sound als warm, aber in den Höhen etwas zurückhaltend beschrieben. Ob die Power Serie mit ihren Horn-Tweetern hier nachschärft, wird ein Test zeigen müssen.
Die direkte Konkurrenz kommt von JBL: Die PartyBox 310 (rund 400 Euro Straßenpreis) liefert 240 Watt mit einem 10-Zoll-Woofer, die PartyBox 710 (rund 600 Euro) schiebt 800 Watt nach. LGs Power 9000 positioniert sich leistungsmäßig dazwischen, bringt aber den Karaoke-Fokus mit Vocal Remover und Key Changer mit. Das sind Funktionen, die JBL in dieser Form nicht bietet.
Die Pressemitteilung schweigt sich über einige relevante Details aus: Weder Bluetooth-Version noch unterstützte Codecs werden genannt. Eine Akku-Option oder IP-Schutzklasse erwähnt LG ebenfalls nicht – angesichts des Gewichts von 14,8 bis 26,2 kg dürften die Geräte primär für den Netzbetrieb konzipiert sein. Auch Frequenzangaben fehlen.
Die LG xboom Power Serie soll ab Anfang September 2026 in Deutschland erhältlich sein. Die UVP: 399 Euro (Power 5000), 499 Euro (Power 7000) und 599 Euro (Power 9000).
| Merkmal | Power 5000 | Power 7000 | Power 9000 |
| Typ | Party-Lautsprecher | Party-Lautsprecher | Party-Lautsprecher |
| Ausgangsleistung (RMS) | 260 W | 340 W | 440 W |
| Beschallungsfläche | ca. 400 m² | ca. 800 m² | ca. 2.000 m² |
| Tieftöner | 1× 8″ | 1× 10″ | 2× 10″ |
| Hochtöner | 2× 2″ | 2× 1″ Horn | 2× 1″ Horn |
| Beleuchtung | 360° | 360° + 1 Stroboskop | 360° + 2 Stroboskope |
| Transport | seitliche Tragegriffe | seitliche Tragegriffe | Leichtlaufrollen + Griff |
| Karaoke | AI Karaoke Master (AI Vocal Remover, Key Changer), 2× Mikrofon-Eingang | ||
| KI-Funktionen | AI Sound (Genre-Erkennung), Space Calibration Pro, Sound Field Enhance | ||
| EQ-Presets | Standard, Bass Boost, Clear Voice, Custom | ||
| Konnektivität | Auracast (Multi-Speaker), Bluetooth (Version keine Herstellerangabe) | ||
| Sound-Tuning | xboom Signature Sound by will.i.am | ||
| Abmessungen | 365 × 730,5 × 347,2 mm | 365 × 879,5 × 347,5 mm | 375 × 1.154,5 × 389,5 mm |
| Gewicht | 14,8 kg | 18,7 kg | 26,2 kg |
| Preis (UVP) | 399 € | 499 € | 599 € |
| Verfügbarkeit | ab Anfang September 2026 (Deutschland) | ||
Robuster Bluetooth-Lautsprecher mit 30 Stunden Laufzeit, Lichteffekten und Auracast – wetterfest und bassstark, aber in den Höhen etwas zurückhaltend, getestet von der kopfhoerer.de-Redaktion.
Kompakter Bluetooth-Lautsprecher mit Auracast, bunten Lichteffekten und warmem Klang – handlich, aber im Bass ohne EQ-Nachhilfe etwas zurückhaltend, getestet von der kopfhoerer.de-Redaktion.
Verwandte News
55 Jahre und kein bisschen leise: Technics SL-1200M7G feiert mit Gold-Edition in sieben Farben
Der SL-1200 ist einer der erfolgreichsten Plattenspieler der Musikgeschichte. Zum 55. Geburtstag legt Technics ihn limitiert mit Goldakzenten...
Sennheiser Momentum True Wireless 5: offizieller Teaser des Herstellers
Ein Leak verrät Details zu den Sennheiser MTW5: Kunststoff-Case statt Stoff, keine Stabilisierungsflosse mehr, gleicher Preis von 299,90...
AirPods mit Kamera geleakt: macOS-Code zeigt „AirPods Ultra“
Ein Demovideo im macOS-Code verrät AirPods mit integrierter Infrarotkamera. Laut Gurman könnten sie bereits im September 2026 erscheinen...
Reloop tauscht beim Einsteiger-Dreher RP-2000 MK4 das Herzstück aus
Statt Audio-Technica liegt dem RP-2000 MK4 jetzt ein handgefertigtes Ortofon OM Black bei – ein Upgrade, das sich...
FiiO SNOWSKY Echo Nano: Dieser 33-Gramm-Player will dein Handy beim Musikhören ersetzen
Der Echo Nano bringt Cirrus-Logic-DAC und DSD256-Support in ein 33,5-Gramm-Gehäuse im Walkman-Look. Ohne Apps, ohne Ablenkung.
Ratgeber - Alles rund um Kopfhörer
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen