JLab präsentiert JBuds Open Headphones mit offenem Design und LabSpatial Audio
Offene Over-Ears mit Stil: Die JLab JBuds Open Headphones verbinden ergonomischen Komfort mit dynamischer Klangsignatur.
Sony bringt mit dem Inzone H6 Air den ersten Open-Back-Kopfhörer der Inzone-Gaming-Linie. Die Treibertechnologie stammt direkt vom MDR-MV1, Sonys professionellem Studio-Monitor-Kopfhörer, weiterentwickelt für den Einsatz am Gaming-Setup. Das kabelgebundene Headset Sony Inzone H6 Air ist kompatibel mit PS5 und PC und ab dem 21. April 2026 in Schwarz für 199,99 € erhältlich.
Geschlossene Gaming-Headsets sind seit Jahren der Standard – aus nachvollziehbaren Gründen: Sie dämmen Umgebungsgeräusche ab und halten den Klang im Ohr. Sony geht mit dem Inzone H6 Air einen anderen Weg und begründet das mit Spieler-Nachfrage: offener, natürlicher Klang und Langzeit-Tragekomfort seien die Kernargumente. Beides sind klassische Stärken offener Bauweisen, die im audiophilen Bereich längst etabliert sind, im Gaming-Segment aber nach wie vor die Ausnahme darstellen.
Ein kurzer Hinweis zum Produktnamen: Das „Air“ steht hier nicht für Wireless. Der Inzone H6 Air ist ein kabelgebundenes Headset. Die Bezeichnung dürfte sich auf die offene Bauweise und den damit verbundenen Klangcharakter beziehen.
Das technische Herzstück sind Treiber, die auf der Technologie von Sonys MDR-MV1 basieren und gezielt für das Inzone H6 Air weiterentwickelt wurden. Der MDR-MV1 ist Sonys professioneller Studio-Monitor-Kopfhörer, ebenfalls ein Open-Back-Modell. In die Treiber integrierte Reflexkanäle sorgen laut Sony für eine tiefe, kontrollierte Basswiedergabe bei gleichzeitig klarer Trennung von Mitten und Tiefen. Das Aluminium-Gehäuse mit gestuftem Lochmuster arbeitet als offene akustische Struktur, die interne Reflexionen reduziert und eine präzisere Schallfeld-Wiedergabe ermöglichen soll.
Der Sony MDR-MV1 ist ein offener Studiokopfhörer für professionelle Musikwiedergabe bei Mix und Mastering. In unserem Praxis-Check fühlen wir diesen hohen Ansprüchen auf den Zahn.
Für räumlichen Klang setzt Sony auf 360 Spatial Sound for Gaming – ein Software-basiertes 7.1-Virtual-Surround-Processing. Zugänglich ist diese Funktion über die INZONE Hub App in Verbindung mit der USB-C-Audiobox. Die App bietet zudem einen anpassbaren EQ sowie vorgefertigte Presets. Darunter ein RPG/Adventure-Preset, das Sony gemeinsam mit Sound Designern der PlayStation Studios bei Sony Interactive Entertainment entwickelt hat. Weitere Presets: Bass Boost und Music/Video.
Das Boom-Mikrofon ist abnehmbar und über einen langen, flexiblen Arm einstellbar. Es arbeitet mit einem unidirektionalen Kardioid-Richtmuster, das die eigene Stimme fokussiert und Hintergrundgeräusche reduziert. Die offene Bauweise des Inzone H6 Air sorgt zusätzlich dafür, dass die eigene Stimme natürlicher wahrnehmbar ist, ein bekannter Effekt bei Open-Back-Kopfhörern, der im Team-Chat-Kontext einen spürbaren Unterschied machen kann.
Mit 199 Gramm – gemessen ohne Mikrofon und Kabel – ist das H6 Air laut Sony das bislang leichteste Gaming-Headset der Inzone-Linie. Das Kopfbügel-Design wurde vom Inzone H9 II übernommen, das eine kompakte Bauweise bei gleichzeitig hohem Tragekomfort ermöglicht.
Sony bewirbt das H6 Air mit einer Empfehlung von Kojima Productions – im Zusammenhang mit Death Stranding 2: On the Beach. Kojima-Produktionen stehen für atmosphärisches, detailreiches Sound Design.
Die Inzone-Gaming-Linie umfasst bislang ausschließlich geschlossene Modelle – vom Einstieg mit dem Inzone H3 über den Inzone H7 bis zum Flaggschiff Inzone H9 mit ANC. Der H6 Air ist das erste Modell mit offener Bauweise und positioniert sich damit als eigene Kategorie innerhalb des Portfolios.
Das Sony Inzone H6 Air ist ab dem 21. April 2026 in Schwarz erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 199,99 €.
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