Audio-Technica ATH-M50xBT2 DS
Präziser, ausgewogener Grundklang, bequemer Sitz, robustes Design, hohe Akkulaufzeit – Audio-Technica hat bei den M50xBT2 DS aus meiner Sicht so gut wie alles richtig gemacht.
„Studio-Kopfhörer” klingt nach einer klaren Kategorie. Ist es aber nicht. Der Begriff beschreibt mindestens drei grundverschiedene Einsatzszenarien — mit teils gegensätzlichen Anforderungen. Wer das nicht weiß, kauft am Ende das falsche Werkzeug für seine Arbeit.
Der Sänger braucht einen Kopfhörer, über den er sich selbst hört, während er ins Mikrofon singt. Der Schlagzeuger braucht einen, der auch bei 110 Dezibel Eigenlautstärke noch klare Signale liefert und nichts ins Mikrofon abstrahlt. Das sind Monitorkopfhörer — und ihre wichtigste Eigenschaft ist nicht Klangperfektion, sondern Zuverlässigkeit, Isolation und Robustheit.
Hier ist fast ausschließlich geschlossene Bauweise sinnvoll. Offene Kopfhörer würden das Mikrofonsignal mit dem Kopfhörersignal vermischen — ein klassischer Fehler beim Heimstudio-Einstieg.
Wer Spuren schneidet, Effekte setzt und eine Abmischung formt, braucht einen Kopfhörer der nicht schmeichelt, sondern informiert. Fehler im Mix müssen hörbar sein, nicht versteckt. Zu viel Bass, zu wenig Präsenz im Hochton, ein Rauschen im Hintergrund — ein guter Mixing-Kopfhörer zeigt das schonungslos.
Hier kommen sowohl geschlossene als auch offene Modelle in Frage. Offene klingen oft natürlicher und weniger ermüdend bei langen Sessions. Geschlossene schirmen besser ab, was in lauten Umgebungen oder bei gleichzeitiger Aufnahme wichtig ist.
Mastering ist die letzte Qualitätskontrolle vor der Veröffentlichung. Hier konkurriert der Kopfhörer direkt mit Studiomonitoren — und muss deren Ehrlichkeit mitbringen. Akkurate Frequenzwiedergabe, saubere Transienten, keine Eigenfarbe. Fehler die ein schlechter Kopfhörer versteckt, hört das Publikum später auf anderen Geräten.
Für diesen Zweck wird fast ausschließlich offene Bauweise empfohlen. Modelle wie der HEDD HEDDphone D1, der Audeze MM-500 oder der Sennheiser HD 800 S haben sich in professionellen Mastering-Studios etabliert.
Offene Bauweise, AMT-Technologie und eine Detailauflösung, die nichts versteckt. Der HEDDphone D1 ist das ehrlichste Werkzeug für Mixing und Mastering, das wir bisher getestet haben.
Bevor Budget, Marke oder Modell eine Rolle spielen, sollte diese Frage geklärt sein — sie ist wichtiger als alle anderen.
Geschlossene Kopfhörer dichten den Gehörgang nach außen ab. Vorteile: gute Isolation, kein Übersprechen ins Mikrofon, nutzbar in lauten Umgebungen. Nachteil: Der Klang wirkt oft enger, die Bühne kleiner, Bass kann sich leicht aufstauen.
Offene Kopfhörer lassen den Schall nach außen durch. Vorteile: natürlicherer, luftigerer Klang, weniger Ermüdung bei langen Sessions, breitere Bühnenabbildung. Nachteil: Keine Isolation — im selben Raum hören andere mit, und Umgebungsgeräusche kommen herein.
Halboffene Modelle versuchen einen Kompromiss — mit unterschiedlichem Erfolg. Für dedizierte Aufnahme-Situationen meist nicht die erste Wahl.
Viele der besten Studio-Kopfhörer sind hochohmig: Der AKG K702 hat 62 Ohm, der Beyerdynamic DT 990 Pro 250 Ohm, der Sennheiser HD 800 S sogar 300 Ohm. An einem normalen Smartphone oder Laptop liefern diese Kopfhörer weit unter ihrem Potenzial — zu leise, zu farblos, zu wenig Kontrolle.
Seit Jahren ein Benchmark im Mixing: Der K702 klingt kristallklar, bildet eine breite Bühne ab und ermüdet auch bei langen Sessions nicht. Offen, ehrlich, zeitlos.
Wer ein Audio-Interface im Studio verwendet (und das sollte jeder, der ernsthaft aufnimmt), ist in der Regel gut versorgt. Wer keines hat, braucht entweder einen separaten Kopfhörerverstärker oder sollte zu niederohmigen Modellen (unter 80 Ohm) greifen. Das gilt besonders für Einsteiger, die den Kopfhörer direkt am Rechner betreiben.
→ Mehr dazu in unserem Ratgeber: Was bedeutet Impedanz?
Geschlossen, robust, isoliert stark. Wer während der Aufnahme Kopfhörer trägt, trägt sehr wahrscheinlich diesen. Ein Klassiker mit gutem Grund.
Wer anfängt, Musik zu produzieren oder aufzunehmen, braucht keinen 500-Euro-Kopfhörer. Solide Klassiker wie der Audio-Technica ATH-M50x oder der Beyerdynamic DT 770 Pro (80 Ohm) liefern in dieser Klasse faire Ehrlichkeit ohne zu überfordern. Geschlossene Bauweise macht hier meistens mehr Sinn — Flexibilität vor Perfektion.
Hier öffnet sich das Feld. Der Sony MDR-MV1 ist ein offenes Modell, das Spatial-Audio-Workflows unterstützt und klanglich deutlich über seinem Preis spielt. Der AKG K702 ist seit Jahren ein Referenzpunkt fürs Mixing. Der Beyerdynamic DT 900 Pro X wurde speziell für Mixing und Mastering entwickelt und hat einen sehr ausgewogenen Frequenzgang.
In dieser Klasse trennt sich Werkzeug von Instrument. Der HEDD HEDDphone D1 mit AMT-Technologie, der Audeze MM-500 mit planaren Treibern oder der Sennheiser HD 800 S für raumgreifende Bühnenabbildung — hier geht es um Entscheidungen, die im Mastering den Unterschied machen. Häufig ist ein hochwertiger Kopfhörerverstärker oder DAC zwingend.
Ein häufiges Missverständnis: „Neutral” bedeutet nicht langweilig oder bassarm. Es bedeutet, dass der Kopfhörer das Signal so wiedergibt, wie es ist — ohne schmeichelhafte Überhöhungen und ohne störende Senken. Ein zu heller Kopfhörer verführt dazu, den Bass im Mix hochzuziehen. Ein zu bassbetonter Kopfhörer versteckt Muddiness. Beides kostet Zeit bei der Nachkorrektur.
Kein Kopfhörer ist perfekt neutral — aber manche sind ehrlicher als andere. Und genau das ist der Maßstab für Studio-Einsatz.
Stand: März 2026 – wird halbjährlich aktualisiert
| Kriterium | Warum wichtig | Worauf achten |
|---|---|---|
| Bauweise | Bestimmt Einsatzszenario | Geschlossen für Aufnahme, offen für Mix/Master |
| Impedanz | Lautstärke & Klangqualität | Unter 80 Ohm ohne Verstärker, höher mit Interface |
| Frequenzgang | Ehrlichkeit des Klangs | Möglichst linear, keine starken Peaks |
| Tragekomfort | Lange Sessions | Polstermaterial, Gewicht, Anpressdruck |
| Austauschbare Teile | Langlebigkeit | Polster und Kabel separat erhältlich? |
| Kabellänge | Studioflexibilität | 3 m+ für Aufnahmeraum, kürzer für Desktop |
Präziser, ausgewogener Grundklang, bequemer Sitz, robustes Design, hohe Akkulaufzeit – Audio-Technica hat bei den M50xBT2 DS aus meiner Sicht so gut wie alles richtig gemacht.
Präziser, ausgewogener Grundklang, bequemer Sitz, robustes Design, hohe Akkulaufzeit – Audio-Technica hat bei den M50xBT2 aus meiner Sicht so gut wie alles richtig gemacht.
Professionelle In-Ear-Kopfhörer für die Bühne müssen einem harten Alltag gerecht werden. Gleichwohl sind vergleichsweise filigrane Geräte wie In-Ear-Kopfhörer nötig, da ihre dezente Optik nicht von der Performance ablenkt und eine erhöhte Bewegungsfreiheit auf der Bühne ermöglicht. Dazu sollten solche Lösungen möglichst überzeugend klingen und in der Lage sein, mit hoher Ausgangslautstärke aufzuspielen. Löst der Audix A10X diese Aufgaben?
Kopfhörer sind auf der Bühne einem strapaziösen und harten Alltag unterworfen. Um ihre Aufgabe zu erfüllen, sollten sie entsprechend robust ausgeführt sein. Der Einsatz vergleichsweise filigraner In-Ear-Monitore erscheint auf den ersten Blick widersprüchlich, dient aber der unauffälligen Optik bei der Performance. Sollen die entsprechenden Geräte aber auch noch den Anspruch an eine neutrale Klangwiedergabe und hoher Ausgangslautstärke erfüllen, ist schnell das Ende der Fahnenstange erreicht. Übernimmt jedoch ein alter Hase der Audiobranche diese Aufgabe, darf man auf das Endergebnis gespannt sein.
Es ist genau sieben Jahre her, da debütierte der SMB-02 von der damals gerade neu gegründeten Kopfhörer-Firma „Phonon“. Das Gründungstrio der Firma bestand (und besteht, denn die drei leiten Phonon noch immer) aus Isao Kumano, Yusuke Uchiyama und Alex Prat, die allesamt aktive Musiker, Produzenten, Engineers und DJs sind – beste Voraussetzungen also, um ordentliche Kopfhörer zu entwickeln. Und in der Tat konnte der SMB-02 aufgrund seines ausgesprochen detailreichen und linearen Klangs innerhalb kürzester Zeit eine begeisterte Anhängerschaft (der Autor gehört dazu) für sich gewinnen. In dieser Traditionslinie will sich nun der neue SMB-01L einreihen. Wobei das „L“ im Namen für „large“ steht, denn seine erklärte Zielsetzung ist „big studio sounds in your ears”. Bei so einer Ansage sind wir natürlich sofort hellwach und unterziehen ihn einem ausgiebigen Test.
Der offene, ohrumschließende Kopfhörer Austrian Audio Hi-X65 bietet ein hochauflösendes Klangbild für Profis und Liebhaber.
Der Clear Mg Professional aus dem Hause Focal ist der Nachfolger des Clear Professional. Er entstammt der Professional-Serie des französischen Herstellers und wendet sich somit explizit an professionell arbeitende und anspruchsvolle Tonschaffende, während Focal für das audiophile Marktsegment der Musikhörer unter anderem den Clear MG im Angebot hat.
Der deutsche Hersteller ESI offeriert unterschiedlichste Produkte für den Einsatz in Ton- und Heimstudios. Dabei adressiert man mit attraktiven Preisen und praxisnaher Ausstattung sowohl Einsteiger als auch eine Kundschaft im mittleren Preissegment. Mit dem Modell eXtra 10 debütiert der Hersteller nun im heiß umkämpften Kopfhörerbereich.
Die 32-Ohm-Variante des Superlux HD660 Pro soll den geschlossenen Over-Ear-Kopfhörer auch zum Tool an leistungsschwachen Headphone-Amps machen.
Mit dem HD 820 hat Sennheiser dem überragenden HD 800 S ein geschlossenes Spitzenmodell für eine besonders anspruchsvolle Klientel zur Seite gestellt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen