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Jabra Evolve3: Drei neue Headsets mit ANC in Calls und KI-Spracherfassung

Von Peter Schloßnagel vor 4 Stunden

Der Hersteller erweitert die Jabra Evolve3 Serie um drei neue Business-Headsets:

Das Evolve3 65 Flex (299 Euro), das Evolve3 65 (253 Euro) und das Evolve3 45 (199 Euro) richten sich an unterschiedliche Arbeitsstile – vom hybriden Arbeiten über das Großraumbüro bis zum festen Schreibtischplatz. Alle drei Modelle setzen auf ClearVoice-Technologie, ANC in Calls und Sidetone. Marktstart ist September 2026.

Drei Modelle, drei Arbeitsstile

Mit den drei Neuzugängen vervollständigt Jabra die Evolve3 Serie, deren Premium-Modelle Evolve3 85 und Evolve3 75 bereits Anfang 2026 vorgestellt wurden. Die neue Generation löst die 2020 eingeführte Evolve2 Serie ab. Statt eines Einheits-Headsets für alle Einsatzzwecke setzt Jabra auf spezialisierte Modelle: Das Evolve3 65 Flex richtet sich an hybrid arbeitende Nutzer, das Evolve3 65 an Beschäftigte im Open Office und das Evolve3 45 an Vieltelefonierer am Schreibtisch.

Gemeinsame Technik-Basis

Alle drei Headsets teilen sich zentrale Technologien: ClearVoice isoliert die Stimme per KI-gestütztem Deep Learning von Hintergrundgeräuschen, ANC in Calls unterdrückt Umgebungslärm auch während Telefonaten, und Sidetone gibt die eigene Stimme über die Ohrmuscheln wieder, um unbewusst lautes Sprechen zu vermeiden. Jabra gibt eine Spracherfassungs-Genauigkeit von über 99 Prozent in Open-Office-Umgebungen an – relevant für Speech-to-Text und KI-gestützte Meeting-Zusammenfassungen.

Weitere gemeinsame Merkmale sind Bluetooth Low Energy, Dual Connectivity (PC und Mobilgerät gleichzeitig), ein USB-Adapter für sofortige Einrichtung sowie Zertifizierungen für Microsoft Teams, Zoom und Google Meet. Die Verwaltung erfolgt zentral über Jabra Plus Management. Austauschbare Akkus und Ohrpolster sollen die Lebensdauer verlängern.

Evolve3 65 Flex: faltbar und ohne Mikrofonarm

Das Evolve3 65 Flex ist als portables Headset für hybrides Arbeiten konzipiert. Es verzichtet auf einen Mikrofonarm und setzt stattdessen auf vier Mikrofone mit KI-basierter Spracherfassung, die auch Wind herausfiltern soll. Jabra gibt hier eine Genauigkeit von über 95 Prozent in jeder Umgebung an. Das faltbare Design passt samt Etui in kleine Taschen. Adaptive 4-Mikrofon-ANC, Spatial Sound und Super Wideband gehören zur Ausstattung. Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller bis zu 16 Stunden Gesprächszeit oder 80 Stunden Musikwiedergabe.

Evolve3 65: drei Mikrofone für laute Büros

Das Evolve3 65 zielt auf Beschäftigte in belebten Büroumgebungen. Es nutzt drei Mikrofone mit ClearVoice-Technologie und einen vollständig drehbaren Mikrofonarm mit Flip-up-to-mute-Funktion. Adaptive 4-Mikrofon-ANC passt sich dynamisch an die Trageposition und die Umgebungslautstärke an. Spatial Sound und Super Wideband sollen bei langen Gesprächen die Ermüdung reduzieren. Die Akkulaufzeit gibt Jabra mit bis zu 31 Stunden Gesprächszeit oder 59 Stunden Musikwiedergabe an.

Evolve3 45: leichtestes Modell der Serie

Mit rund 100 Gramm ist das Evolve3 45 das leichteste On-Ear-Headset der Evolve3 Reihe. Es richtet sich an Nutzer, die den Großteil ihres Arbeitstags am Schreibtisch verbringen. Auch hier kommen drei Mikrofone mit ClearVoice und ein drehbarer Mikrofonarm mit Flip-up-to-mute zum Einsatz. In-Call ANC ist an Bord, die adaptive Variante mit vier Mikrofonen bleibt den teureren Modellen vorbehalten. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 21 Stunden Gesprächszeit oder 36 Stunden Musikwiedergabe.

Preise und Verfügbarkeit

Alle drei Modelle von Jabra erscheinen ab September 2026 zunächst in Schwarz:

  • Jabra Evolve3 65 Flex: 299 Euro (UVP)
  • Jabra Evolve3 65: 253 Euro (UVP)
  • Jabra Evolve3 45: 199 Euro (UVP)
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