Unterstützt werden Windows 7 bis 11, Smartphones, PS4, PS5, Xbox Series und Nintendo Switch 2.
Sony macht professionelles In-Ear-Monitoring erschwinglich: Der Sony IER-M500 positioniert sich deutlich unter den etablierten IER-M7 und IER-M9 und richtet sich an Musikerinnen und Musiker, die einen zuverlässigen Bühnen-Monitor suchen, ohne in Custom-Molds investieren zu müssen. Hohe passive Isolierung, ein abnehmbares MMCX-Kabel und Wetterfestigkeit gehören zur Ausstattung. Ab August 2026 für 115 Euro.
Unter dem Radar: Sonys neue Einstiegsstufe im IER-Programm
Sonys IER-Serie umfasst bislang den IER-M7 (Balanced-Armature, ca. 500 €) und den IER-M9 (Hybrid, ca. 1.000 €), beide geschätzt, aber für viele Bühnenmusikerinnen und -musiker preislich vielleicht auch jenseits des Budgets.
Der Sony IER-M500 setzt auf einen dynamischen Treiber statt auf Balanced-Armature-Technik und kommt mit 115 Euro in eine Region, die bisher von Shure, Sennheiser und Beyerdynamic besetzt wird.
Isolierung und Sitz
Die versiegelte Bauweise mit einer großen Akustikkammer soll auch in lauten Live-Umgebungen für hohe passive Geräuschisolierung sorgen. Die mitgelieferten Ohrpassstücke aus Polyurethan (in L, M, S, XS) haben eine dünne Wandstärke, die laut Sony sowohl Isolierung als auch Tragekomfort bei langen Sets verbessert. Flexible Ohrbügel und Clips sichern den Sitz zusätzlich.
Monitoringenieur Noel Edwards, der auf Tourneen weltweit bekannter Künstler arbeitet, wurde in die Entwicklung einbezogen. Sein Kommentar: Die Klangqualität komme seinen maßgefertigten In-Ears nahe.
- Monitoringenieur Noel Edwards
Klang und Technik
Der dynamische Treiber arbeitet in Kombination mit der optimierten Akustikkammer. Sony gibt einen Frequenzbereich von 10 bis 40 kHz an (Hi-Res-kompatibel), eine Impedanz von 16 Ohm und eine Empfindlichkeit von 103 dB. Das abnehmbare 1,6-m-Kabel nutzt einen Sony-eigenen, MMCX-kompatiblen Stecker – ein Pluspunkt für den Bühneneinsatz, wo Kabel regelmäßig gewechselt werden.
Bühnentauglich: Wetterfest und robust
Der Sony IER-M500 ist gegen Schweiß, Regen und Spritzwasser geschützt. Ein relevantes Detail für den Live-Einsatz unter Scheinwerfern oder bei Outdoor-Festivals. Das Kabel ist auf häufiges Ein- und Ausstecken ausgelegt. Eine genaue IP-Schutzklasse nennt Sony nicht.
Drei Farbvarianten
Der Sony IER-M500 ist in Klar (transparent), Schwarz und einer Rot/Blau-Kombination erhältlich. Letztere dient der eindeutigen Links-Rechts-Zuordnung – auf der Bühne, wo es schnell gehen muss, ein praktisches Detail.
Nachhaltigkeit
Das Gehäuse enthält laut Sony 35 Prozent erneuerbaren Kunststoff auf Biomassebasis (Massenbilanzansatz).
Preis und Verfügbarkeit
Der Sony IER-M500 ist ab August 2026 für 115 Euro (UVP) erhältlich.
Technische Daten des Sony IER-M500 (Herstellerangaben):
| Typ | Kabelgebundener In-Ear-Monitor |
| Treiber | Dynamisch |
| Frequenzbereich | 10 – 40.000 Hz (Hi-Res-kompatibel) |
| Impedanz | 16 Ω |
| Empfindlichkeit | 103 dB |
| Kabel | 1,6 m, abnehmbar (Sony-Original, MMCX-kompatibel) |
| Gewicht | 6,9 g (ohne Kabel) |
| Bauweise | geschlossen (versiegelt) |
| Ohrpassstücke | Polyurethan in L, M, S, XS |
| Wetterfest | Ja (Schweiß, Regen, Spritzwasser) |
| Farben | Klar, Schwarz, Rot/Blau |
| Recyclinganteil | 35 % erneuerbarer Kunststoff |
| Preis | 115 € (UVP) |
| Verfügbarkeit | Ab August 2026 |
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