Kurz & knapp
Der Sonos Ace Ultra punktet mit hervorragendem Klang, gutem ANC und hohem Tragekomfort. Seine räumliche TV-Wiedergabe macht ihn besonders für Besitzer einer kompatiblen Sonos-Soundbar interessant. Die Musikübergabe per Headphone Linking wirkt dagegen noch unausgereift: Verbindungsprobleme und eine unklare Nutzerführung trüben den versprochenen Komfort im Sonos-System.
Vorteile:
-
Sehr guter Klang bei Musik
-
Sehr überzeugende räumliche TV-Wiedergabe über Sonos-Soundbars
-
Hoher Tragekomfort
-
Sehr gutes ANC
-
Umfangreiche Klangregelung
Nachteile:
-
Headphone Linking noch nicht ausgereift
-
Teilweise unübersichtliche Bedienung und unklare Dokumentation (Stand Nov 2026)
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Kein Auracast
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Leichtes Rauschen im Transparenzmodus
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Inhaltsverzeichnis
- Was muss der Ace Ultra besser machen?
- Ausstattung und Neuerungen: Was bringt die Ultra-Version?
- Testbedingungen
- Verarbeitung und Tragekomfort: Ein Kopfhörer für den ganzen Filmabend?
- Einrichtung und App
- Bedienung ohne App
- Headphone Linking noch Baustelle
- Bluetooth, Multipoint und Kabelbetrieb
- So klingt der Sonos Ace Ultra bei Musik
- So klingt der Sonos Ace Ultra beim Filme schauen
- Verbessertes ANC und Aware-Modus mit leichtem Rauschen
- Ladezeiten und Laufzeiten des Sonos Ace Ultra
- Eine kleine Einordnung: Des Sonos Ace Ultra im Vergleich zu Mitbewerbern
- Fazit
- FAQ: Häufige Fragen zum Sonos Ace Ultra
- Technische Daten
Der Sonos Ace Ultra ist nicht der erste Kopfhörer des US-amerikanischer Herstellers. Der Ace in seiner ersten Version hatte in der Sonos-Fan-Gemeinde nicht so gezündet, wie der Hersteller es eigentlich gedacht hatte. Vor allem die App war ein stetes Ärgernis, und der ansonsten sehr gute Kopfhörer vermochte die Vorteile einer Integration in den Sonos-Cosmos nur durch die Audio-Swap-Funktion in Verbindung mit den Soundbars Beam und Arc (Test) auszuspielen.
Was muss der Ace Ultra besser machen?
In diesem Test versuchen wir zu klären, welche Vorteile der Sonos Ace Ultra zum Vorgängermodell hat:
- Wie gut klingt der Ultra bei Musik und Film?
- Welche Fortschritte gibt es gegenüber dem Ace?
- Wie zuverlässig funktionieren die Übergänge im Sonos-System?
- Lohnt sich der Kopfhörer auch ohne weitere Sonos-Geräte?
Ausstattung und Neuerungen: Was bringt die Ultra-Version?
Auf den Punkt: Gegenüber dem Ace bleibt die Hardware weitgehend unverändert. Neu sind überarbeitete Treiber, zehn Mikrofone, Bluetooth 6.0, ein achtbandiger EQ und Headphone Linking als Systemfunktion, die aber noch unfertig wirkt.
Zunächst: Die Hardware ist gegenüber dem Vorgänger weitestgehend gleichgeblieben. Das mit Filz bezogene Hardcase ist identisch zum Vorgänger, inkl. der kleinen Hülle für die beiden mitgelieferten Kabel, die nun durch einen schwachen Magneten in Position bleiben und mir beim Öffnen der Schatulle nicht entgegenpurzeln. Der Reißverschluss klemmt gerne mal, das wertvolle Stück Audiotechnik ist ansonsten auf Reisen gut geschützt.
Der Kopfhörer ist auch weiterhin nicht IPX-zertifiziert. Beim Musikgenuss draußen lohnt also ein Blick auf die Wetter-App, wobei der Sonos Ace Ultra ja auch eher als Home-Audio-Produkt gedacht ist, plus natürlich für Flug- und Bahnreisen.
Vom Vorgänger kaum zu unterscheiden: Links der Sonos Ace Ultra, rechts der Vorgänger.
Sonos Ace und Sonos Ace Ultra im Vergleich
| Merkmal | Sonos Ace | Sonos Ace Ultra |
|---|---|---|
| Treiber | 40 mm | 40 mm (neuentwickelt) |
| Mikrofone | 8 | 10 |
| Noise Cancelling | ANC mit dynamischer Anpassung | Adaptives ANC (bis 65 Hz) |
| Transparenzmodus | Aware-Modus | Aware-Modus mit Voice Boost |
| Manuelle Klangregelung | Bass, Höhen und Loudness | 3-Band- oder 8-Band-EQ sowie Loudness |
| Adaptive EQ | Nicht ausgewiesen | Automatische Anpassung an Sitz und akustische Undichtigkeiten |
| Bluetooth | Version 5.4 | Version 6.0 |
| Lossless-Wiedergabe | USB-C; Bluetooth | USB-C; |
| Kabelbetrieb | digital; analog | digital; analog |
| TV Audio Swap | Ja | Ja |
| TrueCinema | Ja | Ja |
| Dynamisches Headtracking | Ja | Ja |
| Headphone Linking | Nicht unterstützt | ja; Stand 10/26 nicht in Gänze unterstützt |
| Akkulaufzeit mit ANC | Bis zu 30 Std. | Bis zu 35 Std. |
| Schnellladen | Bis zu 3 Std. nach 3 Min. Laden | Bis zu 3 Std. nach 3 Min. Laden |
| Vollständiges Laden | Bis zu 3 Std. | Bis zu 3 Std. |
| Gewicht | 312 g | 312 g |
| Ohrpolster | Austauschbar | Austauschbar |
| Akkuwechsel | Kein nutzerseitiger Wechsel vorgesehen | Ersatzakku-Kit und Anleitung für Selbstreparatur |
| Farben | Schwarz, Soft Weiß | Schwarz, Soft Weiß, Agave, Sand |
| Lieferumfang | Reiseetui mit Kabeltasche, USB-C- und USB-C-/3,5-mm-Kabel | |
Spannend ist beim Sonos Ace Ultra vor allem der Mehrwert für die Sonos-Gemeinde, deren Habitat schon vollgestopft mit Lautsprechern des Multi-Room-Audio-Pioniers ist. In meinem bescheidenen Heim sind das die Play1 der ersten Generation, die leider noch nicht Apples AirPlay-Protokoll verstehen und als Küchenradio zwingend per Sonos-App gesteuert werden müssen. Im Arbeitszimmer steht bei mir ein Sonos Roam-Paar der ersten Generation. Im Wohnzimmer wird mein Fernsehton über eine Sonos Beam ebenfalls der ersten Generation gepimpt, hinzugesellt hat sich später ein Sonos Era 100-Paar, welches ich im TV-Setup als Rear-Speaker definiert habe, als Stereo-Paar aber auch ohne TV-Beteiligung laufen. Diese Kombination ermöglicht sowohl ein hochwertiges Fernseherlebnis als auch eine erstklassige Musikwiedergabe.
Der Sonos Ace der 1. Generation liegt stets bereit, wenn ich per Audio-Swap den Fernseh-Ton auf den Kopfhörer lenken will. Zugegeben: Man kann über Apple TV recht smooth via AirPlay 2 auf Apple-Kopfhörer umswitchen, aber das ist, wie wir später noch erfahren werden, einfach etwas anderes.
Sonos Ace
Over-Ear mit starkem ANC, Headtracking und Kino-Ton aus der Sonos-Soundbar.
Testbedingungen
Im gut zweiwöchigen Zeitfenster habe ich mit der App-Version 27.1 agiert, sowohl der Sonos Ace Ultra als auch der zum Vergleich dienende Vorgänger befanden sich jeweils im aktuellen Software-Status mit Stand Oktober 2026. Als Zuspieler diente weitestgehend ein Apple iPhone 16 mit in der Sonos App eingebundenem Spotify, diverse Radio-Programme sowie Apple Music.
Als analogen Zuspieler habe ich meinen bewährten Pioneer DAC XDP-30R, vollgepackt mit FLAC-Audiofiles, bemüht, via MacBook Air wurden dieselben Files digital via USB-C-Audio abgespielt. Zusätzlich wurden zum Testen der Lossless-Streams der Sennheiser BTD 700 Bluetooth-Adapter in mein MacBook gestöpselt, da Apple weiterhin nur AAC als höchsten Audio-Codec bietet.
Verarbeitung und Tragekomfort: Ein Kopfhörer für den ganzen Filmabend?
Auf den Punkt: Das Chassis gleicht dem Vorgänger, trägt sich und trägt sich über einen ganzen Spielfilm angenehm. Anpressdruck und Sitz überzeugen auch im Liegen; das USB-Kabel mit 75 Zentimetern ist im Alltag allerdings zu kurz.
Das Chassis des Ace Ultra ist weitestgehend baugleich zum Vorgänger. Geändert hat sich bei meinem Test lediglich das Wetter. Während der Ace V1 im Hitzesommer 2024 zwei Wochen mein Haupt zierte und bei längeren Hörsessions nach spätestens einer halben Stunde eine Pause zum Lüften bedurfte, hält der mit gleicher Materialbeschaffenheit versehene Ace Ultra im milden Herbst 2026 locker eine Spielfilmlänge durch, ohne unangenehm zu werden.
Hochwertige Verarbeitung und Materialien, ein mit wenig Kraftaufwand einstellbarer Bügel, und ausreichend Platz der Ohren in der Hörschale wissen bei mir zu punkten. Auch Brillenbügel umschließen die beiden mit weichem Kunstleder bezogenen Ohrpolster, ohne den Sound zu verändern oder das ANC zu beeinträchtigen. Der Anpressdruck wird trotz meines großen Kopfumfangs als ausgewogen empfunden. Mit angelehntem Kopf auf dem Sofa und selbst in waagerechter Lage verrutscht der Hörer nicht.
Einen Komfortgewinn oder -verlust gegenüber dem Vorgänger vermag ich nicht festzustellen. Die beiden Kabel können in dem kleinen Mäppchen in der Schatulle in aufgerolltem Zustand gut verwahrt werden. Im Einsatz sind mir die 75 cm des USB-Kabels allerdings zu kurz. Die analoge Audioverbindung auf USB-C ist mit 120 cm etwas länger.
Einrichtung und App
Auf den Punkt: Die Einrichtung klappt nach App- und Firmware-Update reibungslos, TV Audio Swap und TrueCinema funktionieren. Die App erklärt aber nicht, welche Einstellungen für Swap und Headphone Linking gelten und wie Bluetooth und WLAN zusammenspielen.
Frisch ausgepackt benötigt der Sonos Ace Ultra für einen ordnungsgemäßen Dienstbeginn zunächst nur eine Bluetooth-Verbindung oder eines der beiden Kabel. Bevor wir den Ace Ultra als Mitglied der heimischen Sonos-Familie begrüßen konnten, musste jedoch zunächst die neueste Version der Sonos-App heruntergeladen und aktualisiert werden, was mit meinem iPhone 16 problemlos funktionierte.
Sehr wichtig zu verstehen ist, dass Sonos den Ace Ultra sowohl über Bluetooth als auch WLAN adressieren kann. Bereits der erste Sonos Ace nutzte WLAN zur Übertragung des Fernsehtons von einer kompatiblen Sonos-Soundbar. Der Ace Ultra erweitert die Systemanbindung um Headphone Linking: Damit lässt sich auch die Musikwiedergabe zwischen kompatiblen Sonos-Lautsprechern und dem Kopfhörer übergeben.
Dies stiftet zunächst auch ein wenig Verwirrung: Adressiert man den Sonos Ace Ultra via AirPlay 2, wird zwischen den dort hinterlegten Lautsprechern hin und her geschaltet. Der Ace Ultra erscheint zusätzlich auch als Bluetooth-Kopfhörer.
In der Sonos App erscheinen die zu „Räumen“ zusammengefassten Systeme zur Auswahl und auch hier wird der Ace Ultra zunächst nur als „normaler“ Bluetooth-Kopfhörer erkannt.
Falls der Ace Ultra nicht im WLAN ist, wird der Kopfhörer ebenfalls als normales Bluetooth-Device erkannt.
Hier gibt es die üblichen Verdächtigen wie ANC und Aware-Modus, einen ausgefeilten Equalizer (siehe unten) und zuschaltbares Headtracking. Einige Fragen lässt die App allerdings offen. Im Abschnitt „System“ steht unmittelbar unter dem Early-Access-Hinweis zur Kopfhörerverknüpfung ein bedienbarer 3D-Audio-Schalter. Erst die Beschreibung von TrueCinema nennt ausdrücklich die Soundbar-Übertragung. Welche Einstellungen bei TV Audio Swap und welche bei Headphone Linking tatsächlich wirksam sind, wird nicht ausreichend dokumentiert.
Erfolgreich ausprobieren konnte ich TV Audio Swap mit meiner Beam-Soundbar. Der Fernsehton lässt sich damit auf den Kopfhörer übertragen: Das funktionierte allerdings bereits beim ursprünglichen Ace. Auch die TrueCinema-Kalibrierung ließ sich mit dem Ace Ultra in meinem TV-Setup aus einer Beam der ersten Generation durchführen. Eine kurze Kalibrierungsprozedur soll die räumliche Wiedergabe des Kopfhörers mit dem heimischen Setup abgleichen. Ziel ist ein möglichst stimmiger Übergang vom Lautsprecherklang zum Hören über den Kopfhörer, was im Übrigen auch überzeugend funktioniert hat.
Die erforderlichen Updates sowohl der App (AppStore) als auch der Ace Firmware funktionierten im üblichen Rahmen einer solchen Prozedur reibungslos.
Die Sonos App selbst hat nach einigen Updates inzwischen ein branchenübliches Niveau erfahren, wobei ich die Überfrachtung mit Inhalten im täglichen Umgang weiterhin nicht feiere. Mühsam ist z.B. herauszufinden, welche Audiostreams gerade über welche Wege ausgespielt werden. Als Nutzer der „ARD Sounds“ App spiele ich gerne Podcasts über die früher „ARD Audiothek“ genannte App ab, was aber nur über die App geht, nicht über den Sonos (Um-)weg. Über „Sonos Radio“ lassen sich wiederum diverse öffentlich-rechtliche Sender und diverse private Radiostationen einbinden. Auch Spotify ist als großer Player in den Sonos einzubinden, wie auch Apples Music App sowie Amazon Music.
Bedienung ohne App
Auf den Punkt: Das haptische Bedienkonzept überzeugt: Schieber und Tasten sind gut ertastbar und decken Lautstärke, Wiedergabe, Anrufe und ANC ab. Ist der Kopfhörer im Sonos-Netzwerk, löst ein langer Druck auf den Content Key den Audio-Swap aus.
Der Sonos Ace Ultra hat ein für meine Begriffe gutes haptisches Bedienkonzept. An der rechten Hinterseite gibt’s einen leicht ertastbaren „Schieber“, der nach oben oder unten geschoben die Lautstärke anhebt oder absenkt, ein Druck auf den silberfarbenen kombinierten Schieber/Taster startet, stoppt oder skipt die Tracks, bei Anrufen wird per Tastendruck angenommen und aufgelegt. Der in unmittelbarer Nähe befindliche, ebenfalls leicht ertastbare Knopf schaltet zwischen ANC- und Aware-Modus bzw. keines von beidem um.
Ist der Ace Ultra im Sonos-Netzwerk angemeldet, wird das schon erwähnte Audio-Swap von einer kompatiblen Soundbar über den auch „Content Key“ genannten Schieberegler durch längeres Drücken ausgelöst. Der Ace Ultra übernimmt somit das Audio-Signal der Soundbar. Auf der linken Unterseite befindet sich der Einschalttaster, welcher auch zum Pairing genutzt wird und dem eine kleine LED zugewiesen ist, um den Pairing- und Batteriestatus anzuzeigen.
Bilder: Sonos
Headphone Linking noch Baustelle
Auf den Punkt: Die Übergabe vom Lautsprecher funktioniert nur mit Diensten aus der Sonos-App, braucht rund fünf Sekunden und klappte zunächst nur in eine Richtung. Gruppen werden aufgelöst und nicht wiederhergestellt; Sonos nennt die Funktion selbst Early Access.
Meistens werde ich als Tester schlauer durch Ausprobieren und ggfls. auch Nachlesen in Bedienungsanleitungen. Beim Sonos Ace Ultra wurde ich aber erst schlauer, nachdem ich recherchiert hatte. Als wichtiges Feature des neuen Ace Ultra wurde die „Übergabe“ des Tons von Lautsprechern auf den Kopfhörer angekündigt. Das könnte eine elegante Methode sein, laufende Audiostreams per Knopfdruck auf den Kopfhörer zu legen. Das funktioniert aber erstens nur mit neueren Sonos-Lautsprechern und zweitens im Moment nur mit Einschränkungen und diversen Komplikationen.
- Voraussetzung 1 ist: Die Übergabe der Inhalte vom Lautsprecher zum Sonos Ace Ultra funktioniert nur über die in der Sonos-App eingebundenen Dienste. Meine Vorlieben für Podcasts über ARD Sounds bleiben schonmal außen vor.
- Voraussetzung 2 ist das Verständnis dafür, dass sich der Ace Ultra lediglich das Signal von den Sonos-Speakern stiehlt. Parallel laufen können sie nicht, der Stream schaltet nach einer für meine Begriffe zu langen Umschaltzeit von ca. fünf Sekunden einfach um.
In der Praxis hat das bei meinen Tests mit den Era 100 und den Roam zunächst nur in eine Richtung geklappt: vom Lautsprecher zum Ace. Zurück ging es aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen nicht. Dazu kommt: Sonos weist auf seinen Hilfeseiten darauf hin, dass Headphone Linking den Ton als verlustbehaftet komprimierten Stereo-Stream überträgt. Lossless und 3D-Audio werden über diesen Wiedergabeweg derzeit nicht unterstützt.
Es gibt noch viele andere Dinge, die während des Tests eines auf dem Markt befindlichen Produkts eigentlich nicht sein dürften: So wird eine aktive Gruppe, in meinem Fall z.B. „Wohnzimmer und Küche“, bei der Übergabe an den Kopfhörer einfach aufgelöst und auch nicht wiederhergestellt, wenn man den Headphone Link über den „Content Key“ (Schieberegler am Hörer) an die Lautsprecher zurückgibt. Über die App kann man dies allerdings tun, muss aber auch hier die Gruppe, wo man schonmal in der App ist, neu zusammenstellen.
Wohlwollend kann man sagen, dass Sonos noch viel Entwicklungsarbeit in das System stecken muss, bis der Sonos Ace Ultra zu dem wird, was versprochen wurde. Wobei Letzteres auch im Vagen liegt, denn was genau geplant ist, wird gar nicht genau formuliert. Sonos lädt über die App unverhohlen ein, „Teil des frühzeitigen Zugangs“ zu sein. Da muss man schon großer Fan oder Beta-Tester sein, um diese Erfahrung machen zu wollen.
Folgende Lautsprecher sind zum Zeitpunkt Oktober 2026 kompatibel zu Headphone Linking: Beam Gen 1/2, Amp, Arc, Arc SL, Arc Ultra, Five, Roam/Roam SL/Roam 2, Move 2, Ray, Era 100/100 Pro/100 SL, Era 300, Sonos Play und Beam Ultra sind alle kompatibel, es sei denn, sie sind als Surround-Lautsprecher konfiguriert. Dann befindet sich aber wahrscheinlich ohnehin eine kompatible Soundbar im Raum. Und der Audio-Swap von der Sonos Soundbar auf den Sonos Ace Ultra gelang reibungslos; das funktionierte aber schon beim Ace der ersten Generation.
Bilder: Sonos
Bluetooth, Multipoint und Kabelbetrieb
Auf den Punkt: Als Bluetooth-Kopfhörer arbeitet der Ace Ultra mit Version 6.0 und wechselt sauber zwischen Mac und iPhone. Schwierig wird es vor allem beim Zusammenspiel von WLAN und Bluetooth im Sonos-System; Auracast fehlt.
Außerhalb des Sonos-Universums funktioniert der Ace Ultra, wie man es von einem Kopfhörer seiner Preisklasse erwarten kann. Gegenüber BT Version 5.4 beim Vorgänger kommt der Ace Ultra mit der Version 6.0 daher, was sich im Testalltag als komplikationsarmes Handling zwischen iPhone, MacBook Air und meinen via AirPlay 2 angesteuerten Sonos-Devices zeigte. Schwierig wurde es wie oben beschrieben, wenn der Sonos Ace Ultra über die App via WLAN eingebunden war. Hier konnte es schonmal passieren, dass plötzlich irgendein Audiostream im Hörer loslegte, ohne zu wissen, wo er eigentlich herkam.
Wenn ein erfahrener Audioredakteur und Tester hier ein manches Mal vor einem Rätsel steht, wird ein erwartungsfreudiger User aufgrund der Parallelwelten im Sonos-Universum verzweifeln. Sonos muss hier ganz dringend nachlegen und einerseits besser dokumentieren, aber auch die Nutzerführung grundlegend überdenken.
Ein letzter Fun Fact diesbezüglich zum Schluss. Ich habe bestimmt zehn Minuten verzweifelt versucht, den Audio-Swap mit meiner Beam zu reaktivieren und erst nach geraumer Zeit gemerkt, dass sich mein iPhone heimlich per Bluetooth mit dem Ace verbunden hat und somit die Kommunikation mit meiner Soundbar verhinderte.
Der Wechsel zwischen Mac und iPhone funktionierte reibungslos, auch Telefonanrufe konnten komfortabel jederzeit angenommen werden. Die Reichweite liegt beim Sonos Ace Ultra im üblichen Rahmen, innerhalb der Wohnung konnte über eine Geschossdecke oder zwei Leichtbauwände ohne Aussetzer weitergehört werden. USB Audio funktionierte sowohl am Handy als auch beim MacBook. Eine kleine Testaufnahme über die Sonos-Mikrofone zeigte die übliche minimale Latenz, welche ich auch von meinen AirPods Max gewohnt bin. Die analoge Zuspielung via Kabel machte vor allem Spaß mit einem externen DAC. Der Ace Ultra spielte die Audiotracks klaglos in hoher Qualität ab, unter Beibehaltung von ANC und Aware-Modus.
Auracast bietet Sonos mit dem Ace Ultra nicht an, auch der Verbund mit einem zweiten Ace ist bisher auch nur im Verbund mit einer Sonos-Soundbar vorgesehen. Ich finde, wer in 2026 einen Kopfhörer lanciert, sollte Auracast nicht einfach ignorieren.
Bei den Bluetooth-Codecs unterstützt der Sonos Ace Ultra laut Hersteller SBC, AAC, aptX HD, aptX Adaptive einschließlich eines Low-Latency-Modus sowie aptX Lossless. Letzteres setzt eine entsprechend kompatible Android-Quelle voraus; am iPhone ist eine verlustfreie Bluetooth-Übertragung nicht möglich. Über USB-C lässt sich ebenfalls verlustfrei hören. Die WLAN-Anbindung per Headphone Linking bleibt dagegen derzeit wie oben beschrieben auf verlustbehaftetes Stereo beschränkt. Welchen Codec Sonos dafür verwendet, legt der Hersteller in seiner aktuellen Dokumentation nicht offen.
So klingt der Sonos Ace Ultra bei Musik
Auf den Punkt: Der Ace Ultra klingt detaillierter als der Ace, mit mehr Auflösung, zurückhaltenderen Höhen und pointierterem Bass. Der neue achtbandige EQ ist hilfreich, lässt sich aber nicht speichern.
Zum Hörvergleich stand uns der Vorgänger Sonos Ace aus 2024 zur Verfügung, wie auch die Apple AirPods Max sowie ein Bowers & Wilkins PX8 S2.
Der Sonos Ace Ultra hat innerhalb der Sonos-Linie einen Evolutionssprung erfahren. Der Höreindruck ist detaillierter, zeigt gerade bei immersiven Aufnahmen eine höhere Auflösung und Tiefenstaffelung, was unter anderem in Spielpausen bei Klassikaufnahmen anhand der Nebengeräusche aus dem Orchestergraben oder auch des Publikums wahrzunehmen ist. Ich selbst hatte beim Test des „alten“ Ace glatte fünf Punkte vergeben, was beim Nachfolger selbstredend Bestand haben soll.
Meinen ersten Track findet ihr in unserer kopfhoerer.de-Spotify Liste: Time (2011 Remastered Version) von Pink Floyd. Das rauschfreie Hörvergnügen eines meiner Lieblingsalben, wiederzugeben als aptX-Lossless-Stream über den Sennheiser BTD 700 bei eingeschaltetem ANC, ist schon ein Träumchen.
Interessant ist hier der Vergleich zum Ace 1: Beim Ultra sind die Höhen ein wenig zurückhaltender, lassen die oberen Mitten im Gegenzug besser zur Entfaltung kommen, was eine für meine Begriffe höhere Informationsdichte zur Folge hat. Die Bässe sind weiterhin eher dezent gesetzt, aber ein Stück weit pointierter. Bei den Hörtests waren die Lautstärke, eine neutrale EQ-Einstellung, aktivierte Loudness, wie auch das eingeschaltete ANC identisch.
Sehr hilfreich ist der neu hinzugekommene EQ, der über acht Bänder den Klang individuell an die eigene Hörgewohnheit anpassen lässt. Leider gibt es keine speicherbaren EQ-Einstellungen. Eine leichte Verstärkung im Bereich 46 Hz würde meinen Vorlieben am besten treffen, ansonsten empfinde ich die Textur des Ace Ultra als überaus gelungen.
Ein weiteres Hörerlebnis mit dem Sonos Ace Ultra möchte ich beim Track „La femme d’argent“ von Air beschreiben. Dessen gechillte Produktion in 16 Bit/44,1 kHz wurde ebenfalls als aptX-Lossless von Spotify via BTD 700 Dongle ins Gehör gespült, und dabei feiere ich die diffizilen Verzerrungen des Rhodes-E-Pianos, weil sie im Ace Ultra als Sound und nicht als Fehler wahrgenommen werden.
Falls härtere Gangarten unter den Ace Ultra Löffeln gewünscht sind: „Repentless“ von Slayer interpretierte der Sonos Ace Ultra schon leise, energiegeladen und auf „volle Pulle“ ohne eine Verzerrung mehr, als das Gitarrenbrett es vorsah. Auch hier kann man seinen Spaß haben.
Den Sonos Ace Ultra gibt’s in Schwarz, Soft Weiß, Agave und Sand. | Bilder: Sonos
So klingt der Sonos Ace Ultra beim Filme schauen
Auf den Punkt: Beim Fernsehen spielt der Ace Ultra über Audio-Swap seine Stärken aus: Konzertfilme, Serien und Dialoge gewinnen an Räumlichkeit und Atmosphäre. Das Headtracking funktioniert nur mit einem Hörer, was beim ruhigen Sitzen kaum stört.
Um den Ace Ultra beim Filmegucken zu testen, habe ich den Kopfhörer in mein TV-Setup eingebunden, um via Audio-Swap den Sound der Soundbar auf den Kopfhörer legen zu können. Da ich auch den „alten“ Ace als zweiten Hörer einbinden ließ, konnte ich sehr gut vergleichen, wie der Sonos-Kopfhörer Filmtonaufnahmen wiedergeben konnte. Und hier kann Sonos wirklich seine Stärken ausspielen.
Zunächst habe ich die arte Mediathek über Apple TV ausgesucht und das Klavierkonzert Nr. 2 von Sergei Rachmaninow gesehen/gehört und fleißig zwischen Ace „alt“ und Ace „neu“ gewechselt, beide über Audio-Swap mit meiner Sonos Beam verbunden. Im Cinema-Modus kam ich so in den Genuss der zu zwei Kanälen downgemixten 5.1 Dolby-Produktion, die vom Sonos-System in sehr überzeugender Weise auf die Kopfhörer übertragen wurde. Hier hörte man alle Details der großartigen Akustik des Kurhaus Wiesbaden.
Und wer meinen ultimativen Hörspaß mit dem Ace Ultra nachvollziehen will, sollte sich ebenfalls auf arte TV das Orgelkonzert der britischen Organistin Anna Lapwood aus der Elbphilharmonie anhören. Ein großartiges Konzerterlebnis, das wahrscheinlich nur in der Elfi selbst mit noch höherem Genuss gefeiert werden kann.
Ach so, und Seriengucken ging mit den beiden Sonos Ace natürlich auch. Zur Beurteilung diente mir die Netflix Serie „Dark“, die neben der beeindruckenden Filmmusik, die Dialoge und die räumliche Atmosphäre unter dem Kopfhörer sehr angenehm auffiel. Beim Schauen zu zweit muss man mit einer Limitation leben: Das Headtracking geht nur mit einem Hörer. Da ich in der Regel beim Fernsehen sitze und meinen Kopf nicht groß bewege, kann ich diese verschmerzen.
Verbessertes ANC und Aware-Modus mit leichtem Rauschen
Auf den Punkt: Das ANC dämpft mit zehn Mikrofonen seitliche Störgeräusche und tiefe Frequenzen spürbar besser und passt sich an wechselnde Geräusche an. Im Aware-Modus stört nur das bei Stille hörbare Rauschen.
Das Noise Cancelling des Ace Ultra ist gegenüber dem Vorgänger „erwachsener“ geworden. Die nun zehn Mikrofone ermöglichen es, auch seitlich eintreffende Störsignale besser zu dämpfen. Ebenfalls verbessert ist die Eindämmung tiefer Frequenzen. Sonos hat dem Ace Ultra auch ein adaptives ANC implementiert, was spürbar wechselnde „Nebengeräusche“ wie z.B. fahrende Autos akustisch fernhält.
Der Aware-Modus genannte Transparenzmodus überträgt die akustische Gemengelage weitestgehend 1:1. Lediglich das bei Stille deutlich wahrnehmbare Rauschen sollte ggfls. für die nächste Update-Runde nochmal angefasst werden. Beim Draußen-Einsatz wusste der Ultra Windgeräusche im Transparenzmodus nicht gänzlich zu ignorieren. Bei ANC war der Wind dann eher nur noch zu spüren, als zu hören.
Ladezeiten und Laufzeiten des Sonos Ace Ultra
Auf den Punkt: Die Akkulaufzeit überzeugt mit im Schnitt 30 Stunden bei aktivem ANC und über 50 Stunden ohne. Das Schnellladen blieb im Test deutlich hinter der Herstellerangabe zurück.
Schon der Vorgänger konnte mit bis zu 30 Stunden Akkulaufzeit bei eingeschaltetem ANC punkten, beim Ace Ultra sollen es sogar 35 Stunden sein. Ich habe den Kopfhörer nach dreitägiger Nutzung bewusst „leerlaufen“ gelassen, um zu überprüfen, wie schnell er wieder einsetzbar ist. Nach fünf Minuten Nachladen über die USB-Buchse meines MacBook Air wollte er den Betrieb noch nicht wieder aufnehmen, zehn weitere Minuten zeigten 14 % Ladestand und zwei Stunden zu erwartende Spielzeit. Der gemessene Wert wich doch stark von den angegebenen Werten ab. Trotzdem: Mit im Schnitt 30 Stunden Laufzeit mit ANC und über 50 ohne dürfte der Akku den Spaß mit dem Sonos Ace Ultra nicht trüben.
Während des Ladevorgangs behält der Ace Ultra im Übrigen seine komplette Funktionalität.
Eine kleine Einordnung: Der Sonos Ace Ultra im Vergleich zu Mitbewerbern
Auf den Punkt: Im Sonos-Umfeld hat der Ace Ultra keine Konkurrenz. Als reiner Bluetooth-Over-Ear bleiben Bowers & Wilkins mit offenerem Klangbild und die AirPods Max aus meiner Sicht starke Alternativen.
Aufgrund der Features ist der Ace Ultra für Nutzer eines Sonos Multiroom-Systems zunächst einmal konkurrenzlos. Und wenn die beschriebenen fast schon frühkindlichen Irritationen eines eigentlich als erwachsen anzusehenden Produktes einmal beseitigt sind, würde ich jedem Besitzer einer Sonos-Soundbar einen Ace Ultra empfehlen.
Als reiner Bluetooth Over-Ear gibt es natürlich Alternativen. Zum Beispiel den Bowers & Wilkins PX8 S2, der aufgrund seines offenen Klangbildes weiterhin mein Favorit ist. Auch meine AirPods Max lege ich bei Weitem noch nicht beiseite, die trotz ihrer sechs Jahre klaglos ihre Dienste als Alltags-Kopfhörer bei mir leisten. Einen Sennheiser Momentum kenne ich persönlich zu wenig, und bei den Sony Over-Ears gefällt mir die Klangtextur nicht so gut, beim Technics A1000 wiederum, der als nächster Testkandidat schon bereitsteht, würde ich auf jeden Fall mein genaueres Urteil abwarten wollen; aber wie gesagt, Sonos-Fans dürfen in Sachen Kopfhörer ruhig auch bei Sonos bleiben.
Fazit
Der Sonos Ace Ultra überzeugt mit hervorragendem Klang, gutem Tragekomfort und wirksamem Noise Cancelling. Besonders gelungen ist die räumliche TV-Wiedergabe über eine kompatible Sonos-Soundbar. Wer bereits eine solche besitzt und häufig mit Kopfhörer fernsieht, findet hier eine überzeugende Ergänzung. Auch gemeinsames Fernsehen mit zwei Sonos-Kopfhörern funktioniert: Dafür muss ein vorhandener Ace allerdings nicht durch den Ultra ersetzt werden.
Weniger überzeugend fällt die erweiterte Systemintegration aus: Headphone Linking verlangt im getesteten Softwarestand noch Geduld, und die App erklärt das Zusammenspiel der verschiedenen Wiedergabewege nicht ausreichend. Wer gerade wegen der Musikübergabe zwischen Lautsprechern und Kopfhörern zugreifen möchte, sollte weitere Verbesserungen abwarten. Als Musik- und TV-Kopfhörer überzeugt der Ace Ultra bereits heute; als nahtlose Erweiterung des gesamten Sonos-Systems bleibt er hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Sonos Play
Der tragbare Lautsprecher, der mitwandert: vom TV-Abend in die Küche, aufs Rad und ans Bett.
FAQ: Häufige Fragen zum Sonos Ace Ultra
Was ist neu am Sonos Ace Ultra gegenüber dem Sonos Ace?
Die Hardware bleibt weitgehend gleich, neu sind Treiber, Mikrofone, Bluetooth und Software-Funktionen. Der Ace Ultra bringt überarbeitete 40-mm-Treiber, zehn statt acht Mikrofone, ein adaptives ANC, einen EQ mit drei oder acht Bändern, Bluetooth 6.0 und Headphone Linking mit.
Was ist Headphone Linking beim Sonos Ace Ultra?
Headphone Linking übergibt laufende Musik von kompatiblen Sonos-Lautsprechern per WLAN an den Kopfhörer. Das funktioniert nur mit Inhalten aus den in der Sonos-App eingebundenen Diensten, braucht im Test rund fünf Sekunden und überträgt nur verlustbehaftetes Stereo. Im getesteten Stand (Oktober 2026) ist die Funktion noch nicht ausgereift.
Funktioniert der Sonos Ace Ultra auch ohne andere Sonos-Geräte?
Ja, außerhalb des Sonos-Systems arbeitet er als normaler Bluetooth-Kopfhörer. Er lässt sich außerdem per USB-C digital oder per mitgeliefertem USB-C-/3,5-mm-Kabel analog betreiben, ANC und Aware-Modus bleiben dabei aktiv.
Kann der Sonos Ace Ultra verlustfrei übertragen?
Ja, über USB-C und per Bluetooth mit aptX Lossless. Für Bluetooth braucht es eine kompatible Quelle, etwa ein Android-Gerät; am iPhone ist eine verlustfreie Bluetooth-Übertragung nicht möglich. Über Headphone Linking wird ebenfalls nur verlustbehaftetes Stereo übertragen.
Wie lange hält der Akku des Sonos Ace Ultra?
Sonos gibt bis zu 35 Stunden mit ANC an, im Test waren es im Schnitt rund 30 Stunden mit ANC und über 50 ohne. Das Schnellladen blieb im Test hinter der Herstellerangabe zurück: Nach insgesamt 15 Minuten Laden zeigte der Kopfhörer 14 % Ladestand.
Hat der Sonos Ace Ultra Auracast?
Nein, Auracast bietet der Sonos Ace Ultra nicht an. Auch der Betrieb mit einem zweiten Ace ist bisher nur zusammen mit einer Sonos-Soundbar vorgesehen.
Technische Daten der Sonos Ace Ultra
| Bauform | Bluetooth Over-Ear |
| Treiber | Neu entwickelte 40-mm-Treiber |
| Mikrofone | 10 |
| Noise Cancelling | Weiterentwickeltes adaptives ANC, unterdrückt Frequenzen bis 65 Hz deutlich stärker |
| Transparenzmodus | Aware-Modus mit Voice Boost |
| Klangregelung | 3-Band- oder 8-Band-EQ sowie Loudness; Adaptive EQ (automatische Anpassung an Sitz und akustische Undichtigkeiten) |
| Bluetooth | Version 6.0 |
| Bluetooth-Codecs | SBC, AAC, aptX HD, aptX Adaptive (inkl. Low-Latency-Modus), aptX Lossless |
| Multipoint | Multipoint |
| WLAN | Ja, zur Anbindung an das Sonos-System (TV Audio Swap, Headphone Linking) |
| Auracast | Nein |
| Lossless-Wiedergabe | USB-C; Bluetooth mit kompatibler Quelle |
| Kabelbetrieb | USB-C digital; analog über mitgeliefertes USB-C-/3,5-mm-Kabel |
| Kabellängen | USB-C-Kabel 75 cm, analoges Kabel 120 cm |
| Sonos-Funktionen | TV Audio Swap (kompatible Sonos-Soundbar erforderlich), TrueCinema, dynamisches Headtracking, Headphone Linking (Stand 10/26 nicht in Gänze unterstützt) |
| Frequenzgang | keine Herstellerangabe |
| Impedanz | keine Herstellerangabe |
| Akkulaufzeit | Bis zu 35 Stunden mit ANC (Hersteller); im Test im Schnitt rund 30 Stunden mit ANC, über 50 Stunden ohne |
| Laden | Schnellladen: bis zu 3 Stunden Wiedergabe nach 3 Minuten Laden; vollständiges Laden bis zu 3 Stunden; volle Funktion beim Laden |
| Gewicht | 312 g |
| Ohrpolster | Austauschbar |
| Akkuwechsel | Ersatzakku-Kit und Anleitung für Selbstreparatur |
| Schutzklasse | Nicht IPX-zertifiziert |
| Farben | Schwarz, Soft Weiß, Agave, Sand |
| Preis (UVP) | 449 Euro |
| Lieferumfang | Reiseetui mit Kabeltasche, USB-C-Kabel und USB-C-/3,5-mm-Kabel |
Fazit
Vorteile / Nachteile:
Vorteile:
-
Sehr guter Klang bei Musik
-
Sehr überzeugende räumliche TV-Wiedergabe über Sonos-Soundbars
-
Hoher Tragekomfort
-
Sehr gutes ANC
-
Umfangreiche Klangregelung
Nachteile:
-
Headphone Linking noch nicht ausgereift
-
Teilweise unübersichtliche Bedienung und unklare Dokumentation (Stand Nov 2026)
-
Kein Auracast
-
Leichtes Rauschen im Transparenzmodus
Affiliate-links:
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