House of Marley Zion Midnight

In-Ear-Hörer nicht nur für Reggae-Fans

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Kurz & knapp

Wie den Sound auch kann ich den Test mit zwei Worten zusammenfassen: „Passt scho!“ Der House of Marley Zion Midnight ist ein typischer Mittelklasse-Kopfhörer und das ist nicht negativ gemeint! Im Gegenteil, ich bin mal wieder überrascht, wie viel Kopfhörer man heutzutage für moderates Geld bekommt.

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Der Zion Midnight aus dem Hause Marley ist ein In-Ear-Hörer mit gutem Sound bei moderatem Preis.

Mein erster Gedanke, als ich den House of Marley Zion Midnight aus der Verpackung nehme, ist: Die sind aber klein! Zwei Zentimeter Alu-Holz-Optik, die richtig was hermachen.

Sound

Mancher Test ließe sich in zwei Worten abhandeln: Passt scho! Nix zum Aufregen, in positiver wie negativer Hinsicht. Ich höre die House-Of-Marley-typischen Bässe, die zwar betont sind, aber nicht alles über-wummern. Ebenfalls typisch ist der Abfall der Höhen, etwas mehr Auflösung und Transparenz im Hochtonbereich würden dem Hörer gut tun. Andererseits: Da man den Zion vornehmlich als mobilen Kopfhörer am Smartphone nutzen dürfte sind die fehlenden Höhen gar nicht so schlecht: Ein Mp3 mit geringer Auflösung oder ein Stream minderer Qualität lässt sich bei dieser Abstimmung noch schmerzfrei anhören.

Nachhaltigkeit

Im Hause Marley wird Wert auf ein grünes Image gelegt. Umweltfreundliche und wiederverwertbare Materialien sind Standard beim grün-rot-gelben Kopfhörer-Hersteller. Wiederverwertete Materialien wären halt richtig cool und ich frage mich, wie umweltfreundlich der Einsatz von Tropenholz an einem Produkt ist, das bisher sehr gut ohne eben dieses auskam … Im Zweifel für den Angeklagten; also gehen wir mal davon aus, dass die Öko-Schiene ehrliche Gesinnung und nicht nur Marketing ist.

Reggae-Optik

Das Reggae-Thema wird jedenfalls vom Namen bis zum Stoffkabel konsequent durchgezogen. Die vorliegende Midnight-Version mit dunklem Holz und Alu sieht edel aus. Damit der Hörer für die Zielgruppe nicht zu spießig wird, steuert die Kabelummantelung in Schwarz und Rasta-Farben, plus das graue Leinentäschchen den nötigen Schuss alternativen Charme bei. „Midnight“ heißt der Hörer übrigens, weil das Alugehäuse schwarz ist, es gibt auch eine silberne Version, die dann “mist“ heißt.

Bedienung

Erfreulich gut funktioniert die Einbindung der Kabel-Fernbedienung an meinem iPhone. Ich hatte wesentlich teurere In-Ear-Hörer im Test die hier geschlampt hatten. Track-Navigation, Lautstärken und natürlich telefonieren, das klappt wunderbar, das Smartphone kann weitestgehend in der Tasche bleiben. Das es bei der Bedienung und Berührung am Kabel zu deutlich hörbaren Griffgeräuschen kommt ist in dieser Preisklasse leider immer noch Usus.

Fazit

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Über den Autor:

Von Chris Reiss
Redakteur

Chris Reiss hat Jazz-Bass studiert und hat ein Diplom als audio-engineer der SAE in der Tasche. Neben seiner Tätigkeit vor und hinter der Regieraumscheibe arbeitet er als Musik-Journalist und hat unter anderem das Fachbuch „Guitar Recording“ (erschienen (www.wizoobooks.com) verfasst. Wenn dann noch Zeit ist, mischt er als Haustechniker im „Club des Jahres 2014“, dem Milla-Club in München.

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