Yurbuds Inspire 300 for Women

Günstiger Sport-In-Ear-Kopfhörer für Frauen

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Kurz & knapp

Die Yurbuds Inspire 300 sind ein toller Laufbegleiter, wenn man Kopfhörer sucht, die halten sollen. Für Sportlerinnen, die sich durch Musik motivieren wollen, bestens geeignet. Sportlerinnen, die sich auch einen überzeugenden Klang wünschen, sollten sich andere In-Ear-Kopfhörer anhören. Für meine Bedürfnisse reichen die Inspire 300 aber vollkommen aus.

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Speziell für die Ohren von Frauen angepasstes Design und 1-Knopf-Bedienkabel mit Mikrofon.

Die Verpackung der Inspire-300-Earphones kommt schick daher: Mit einer Klappe kann man die Schachtel öffnen und einen Blick ins Innere werfen – das wirkt sehr wertig und erhöht die Vorfreude auf die Kopfhörer.

Der kleine Beutel, der beigelegt ist, ist ein praktisches Zusatz-Gimmick. Denn endlich weiß ich, wohin mit den Stöpseln nach dem Gebrauch. Ebenfalls sehr praktisch: Ein Magnet hält die Stecker zusammen, die Kabel verwickeln sich dadurch kaum noch. Die Ohrpolster sind außerdem in zwei Größen im Paket enthalten. Für mich ideal, die kleineren saßen nämlich viel besser.

Etwas störend empfinde ich die Geräusche, die durch die Kabelbewegung verursacht werden. Wenn die Musik nicht auf voller Lautstärke ist oder gerade Songpausen sind, irritierte mich das. Dagegen weiß die im Kabel integrierte Freisprecheinrichtung zu gefallen. Diese unterstützt die meisten Smartphones und bietet mit dem eingebauten Mikrofon die klassischen Telefonfunktionen. Der Ein-Klick-Modus nimmt Telefonate an und steuert die Musikwiedergabe. Das klappte während meiner Laufrunden problemlos.

Klang

Zum Laufen höre ich immer meine Lieblingssongs. Die die klingen mit den Inspire 300 leider nicht perfekt: Von Peter Fox bis zu Klassikern aus den 80ern wirkte alles zu leise und matt. Gitarrenlastige Songs gefallen mir dabei am besten, Drums und Bass klingen durch das so genannte JBL-Signature-Sound-System mit PureBass knackiger und druckvoller. Bei Solo-Sing-Stimmen wirkt der Klang blechern. Entscheidend ist auch hier der richtige Sitz der Ohrstöpsel im Ohr. Durch die spezielle TwistLock-Technologie müssen die Hörer ins Ohr gedreht werden und wenn das nicht genau gemacht wird, leidet der Klang. Aber wie gesagt, auch wenn man den Dreh raus hat, kann der Sound mich nicht überzeugen.

Tragekomfort

Die Inspire 300 for nervten nicht im Ohr, der weiche Kunststoff schmiegte sich gut an. Übrigens sind die Kopfhörer wasser- und schweißresistent, somit überstehen sie auch schmuddeliges Herbstwetter und Marathonläufe.

Fazit

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Über den Autor:

Von Katrin Jäger
Redakteur

Am 28. April 1970 wurde ich in Münster als gesundes, schwarzhaariges, ziemlich propperes Mädchen mit ganz normalen, nicht abstehenden Ohren geboren. Was meine Mutter sehr freute. Denn ich hätte – was die Hörorgane angeht - auch nach meinem Vater geraten können. Seine Segelohren waren geradezu legendär. Wenn er sich vor eine Lampe stellte, glühten sie hellorange vor sich hin. Mein Bruder und ich konnten von diesem Anblick nie genug bekommen.

Dafür erbte ich von meiner Mutter die große Zahnlücke, in der kein Strohhalm klemmen blieb und durch die ich jedes Lied pfeifen konnte. Inzwischen reicht es leider nur noch zu einem schrillen Ton, mit dem ich allenfalls Hunde beeindrucken kann.

Als es aufs Abitur zuging, und Jedermann fragte, was wir werden wollten, konnte ich nichts sagen. Denn „Journalistin oder Autorin“ wäre mir nie über die Lippen gekommen. Zu unerreichbar, zu großartig, zu angeberisch. Man sagt ja auch nicht „ich will Hollywoodstar werden“.

Also zuckte ich mit den Schultern und begann im nahen Münster mein Publizistik-Studium. Meine Chance kam. Unsere Lokalzeitung suchte freie Mitarbeiter, ich meldete mich. Und so schickte man mich überall hin. Kegeljubiläen, Weihnachtsfeiern, Nikolausfeiern, Flohmärkte, Pfarrer-Einführungen und immer wieder zu Schützenfesten. Dort wartete ich mit den betrunkenen Schützenbrüdern unter der Vogelstange, machte das Jubelfoto und versuchte, möglichst wenige Schnäpse mitzutrinken. (Dass zwei Jahrzehnte später mein erster Krimi Schützenkönig heißen würde, ahnte ich damals nicht.)

Kurz vor Ende meines Studiums bewarb ich mich mit einer Reportage an der Berliner Journalistenschule. Bingo! Über Nacht war ich Großstädterin und eine von 16 streng ausgesuchten, hoffnungsvollen Jungschreibern. Ich ergatterte ein Praktikum beim Stern, war ein paar Wochen bei der Deutschen Welle TV und als letzte Station bei der Berliner B.Z., wo ich blieb. So besuchte ich kleine Provinzmaus die Familie von Big-Brother-Zlatko, ich flog nach Mosambik zur Flutkatastrophe, ich wohnte nach dem Türkei-Erdbeben in dem Zelt eines der Opfer. Ich suchte die besten Prediger Berlins, ich streichelte eine zahme Wölfin mit dem Namen Ingrid, meditierte in Österreich und schrieb über meinen Lieblingsonkel aus Kanada.

Doch es kamen neue Chefs, neue Aufgaben und ich war plötzlich selber eine Chefin. Ich redigierte die Texte meiner Mitarbeiter, statt selber zu schreiben. Irgendwann betrachtete ich ein paar ältere, kinderlose Kolleginnen in teuren Stiefeletten und wusste, dass es Zeit war, zu gehen.

Dann lernte ich meinen Mann kennen, der aus meinem Heimatdorf stammt. Ich kündigte und zog mit ihm zurück nach Hause. Wir wohnen mit unseren beiden Söhnen mitten auf einer Wiese im Münsterland.

Jetzt bin ich ein Hollywoodstar ... Ne, äh. Natürlich nicht. Ich bin Autorin. Und das ist viel besser.

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