Beats by Dr. Dre EP

Leichter Casual-Kopfhörer mit Schwächen in der Abschirmung

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Kurz & knapp

Beats bietet mit dem Modell EP einen trendigen Kopfhörer, der sich mit Kabelanschluss und Freisprecheinrichtung an Nutzer wendet, die für den Mobileinsatz nach ausgewogener Klangqualität suchen und On-Ear-Konstruktionen schätzen. Verarbeitung und Design stimmen, ebenso der ausgewogene Frequenzgang. Dennoch könnte es gerade unterwegs noch lauter und druckvoller tönen. Gleichzeitig hätte der Hersteller mehr Wert auf eine bessere Abschirmung des Schalls nach außen achten sollen.

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Der Beats EP ist ein stylischer, kabelgebundener On-Ear-Kopfhörer mit ausgewogenem Klangbild und integrierter Freisprechvorrichtung.

Beats by Dr. Dre EP – Auftreten

Der schmucke EP von Beats ist in den Farben Schwarz, Blau, Weiß und Rot erhältlich. Die kabelgebundene leichte Konstruktion sitzt dank Größenverstellbarkeit, gepolstertem Kopfbügel und drehbarer Ohrmuscheln sicher und bequem am Ohr. Einzig das Kunstleder neigt bei längerem Tragen zum Schwitzen.

Der Hörer findet über eine dreipolige Miniklinke unmittelbar Anschluss an allen gängigen Smartphones und mobilen Playern – das breite Kabel beugt dabei möglichem Verknoten vor. Ebenfalls eingebaut ist eine Freisprechfunktion, die über eine Ein-Tasten-Fernbedienung gesteuert wird und die neben der Anrufannahme, der Steuerung der Wiedergabe (Start/Pause/Titel vor und zurück) auch Siri-kompatibel ist.

So klingen die Beats by Dr. Dre EP

Der erste Eindruck des Beats by Dr. Dre EP ist eher zurückhaltend. Der Kopfhörer klingt weder besonders laut noch besonders druckvoll. Nach einer Phase der Eingewöhnung entpuppt sich das Testgerät allerdings ausgewogen im positiven Sinne. Hier gibt es keine ausgeprägten Überbetonungen, beispielsweise in Form eines Bassboosts. Tatsächlich liefert der Hörer im Tiefbass, Bass, den Mitten und im Hochtonbereich ein stimmiges Klangbild. Auch Härten sind hier kein Problem. Mit steigender Wiedergabelautstärke erhöht sich zudem auch der Hörspaß.

Raumabbildung und Stereopanorama fallen nicht vordergründig aus, sondern reproduzieren die Eigenschaften des Quellsignals. Lediglich in der Darstellung der Raumtiefe gibt es Abzüge. Die Dämmung von Außengeräuschen ist hinreichend, die Abschirmung des Schalls nach außen hingegen nicht vollständig – damit ist der EP leider ein kleiner Störenfried. Auch die Sprachqualität des Freisprechmikrofons überzeugt leider nicht und ist der Preisklasse nicht wirklich angemessen. Gleiches gilt für den Verzicht auf nahezu jede technische Angabe seitens des Herstellers. Das ist typisch für Hersteller wie Beats oder SMS Audio – ob uns Verbraucher so wichtige technische Daten verheimlicht werden?

Fazit

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Über den Autor:

Von Ulf Kaiser
Editor

Ulf Kaiser ist seit 1997 in unterschiedlichen Positionen in der professionellen Audiobranche und seit 1998 als Fachautor, Übersetzer und Redakteur tätig. Neben dem Musizieren gehören die Tonstudiotechnik, Synthesizer, Gitarren aber auch der HiFi-Sektor zu seinen Interessensgebieten.

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