EarFun Wave Pro X: Codec-Fülle zum Kampfpreis
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Statt im schwarzen Hochglanz-MDF-Gehäuse steckt die Technik in einem transparenten Gehäuse, das den Blick auf Force-Cancelling-Treiber, Ferrit-Magnete und Verstrebungen freigibt. Technik identisch, aber Aufpreis ist deftig: 1.999 Euro statt 999 Euro für die Standardversion.
Unter dem Acrylglas arbeitet exakt dieselbe Konfiguration wie in der schwarzen Standardversion: Ein proprietärer 8-Zoll-Langhubtreiber als aktives Element, gegenüberliegend ein 8-Zoll-Passivradiator. Die Force-Cancelling-Anordnung sorgt dafür, dass sich die Gehäuseschwingungen beider Treiber gegenseitig aufheben. Die 2-Zoll-Schwingspule mit vierlagiger Kupferwicklung treibt eine Class-D-Endstufe des Velodyne MiniVee X mit 350 Watt RMS (600 W bei 2 % THD, bis zu 800 W Spitzenleistung). Der Frequenzgang reicht laut Velodyne von 18 bis 300 Hz gesamt, bei ±3 dB von 32 bis 180 Hz.
Wer den Velodyne MiniVee X kennt, weiß: Der Würfel mit seinen knapp 29 cm Kantenlänge ist kaum größer als eine LP-Hülle und wiegt 15 kg. Mit der Acrylglas-Version liegt er nun nicht mehr unter 1.000 Euro, die akustischen Qualitäten bleiben aber identisch.
Das transparente Gehäuse ist mehr als nur eine optische Spielerei – es verwandelt die Konstruktion in ein Designobjekt. Die massiven Ferrit-Magneten, die gegenüberliegenden Treiber und die zusätzlichen Gehäuseverstrebungen werden sichtbar. Velodyne hat das Acrylglas-Gehäuse mit Extra-Verstrebungen versehen, um trotz des anderen Materials eine resonanzarme Wiedergabe zu gewährleisten. Die Idee, Audiotechnik bewusst sichtbar zu machen, kennt man aus dem Hi-Fi-Segment von Herstellern wie Harman Kardon (SoundSticks) oder aus dem Custom-Install-Bereich. Bei einem Subwoofer in dieser Leistungsklasse ist es aber ungewöhnlich.
Die umfangreiche Konnektivität des Velodyne MiniVee X bleibt erhalten: Cinch- und LFE-Eingänge (unsymmetrisch), XLR-Ein- und -Ausgänge (symmetrisch), Lautsprecherklemmen, 3,5-mm-Trigger-In/Out und ein USB-Anschluss für das optionale WiConnect-System. Die Steuerung erfolgt über die Velodyne Acoustics Auto EQ App inklusive mitgeliefertem Messmikrofon. Damit lassen sich Lautstärke, Übergangsfrequenz (30–200 Hz, 12 dB/Oktave), Phase (0–180°) und die automatische Raumkorrektur einstellen.
Die ehrliche Frage: 1.000 Euro Aufpreis für ein anderes Gehäusematerial – bei identischer Technik – ist sicherlich ein Statement. Wer seinen Subwoofer sichtbar positionieren will und die Technik als Teil des Interieurs versteht, bekommt ein einzigartiges Stück. Wer den Velodyne MiniVee X unter dem TV-Board verstecken möchte, spart sich den Aufpreis.
Die Acrylglas-Version des Velodyne MiniVee X ist ab sofort für 1.999 Euro (inkl. MwSt.) über den Velodyne-Fachhandel erhältlich. Die Standardversion in schwarzem Hochglanz bleibt weiterhin für 999 Euro im Programm.
| Typ | Aktiver Subwoofer, geschlossen |
| Treiber | 8 Zoll (aktiv, Langhubtreiber) + 8 Zoll (passiv, Passivradiator), Force-Cancelling-Design |
| Schwingspule | 2 Zoll, 4-lagige Kupferwicklung |
| Magnete | Dual-Ferrit-Motor |
| Verstärker | Class D, 350 W RMS (0,5 % THD) / 600 W (2 % THD) / 800 W max. |
| Frequenzgang (gesamt) | 18 – 300 Hz |
| Frequenzgang (±3 dB) | 32 – 180 Hz |
| Tiefpass-Frequenzweiche | 30 – 200 Hz, 12 dB/Oktave |
| Phase | 0 – 180° |
| Eingänge | Cinch Stereo/LFE, XLR Stereo/LFE (symmetrisch), Lautsprecherklemmen, 3,5 mm Trigger, USB 5 V/1 A (für WiConnect) |
| Ausgänge | Cinch Stereo/LFE, XLR Stereo/LFE (Daisy Chain), 3,5 mm Trigger Out |
| App | Velodyne Acoustics Auto EQ (iOS/Android), inkl. Messmikrofon |
| Gehäuse | Acrylglas, transparent, mit Verstrebungen |
| Abmessungen | 30 × 29 × 29 cm (H × B × T, inkl. Füße und Anschlüsse) |
| Gewicht | ca. 15 kg (Standardversion; Acrylglas-Version keine separate Angabe) |
| Farbe | transparent (Acrylglas); Standardversion: Black (Hochglanz-MDF) |
| Preis (UVP) | 1.999 € (Acrylglas) / 999 € (Standard) |
| Verfügbarkeit | ab sofort |
Velodynes Flaggschiff-Subwoofer mit 18-Zoll-Treiber und Digital-Drive-Technologie – hinunter bis 7 Hz. Wer den MiniVee X als Einstieg in die Velodyne-Welt sieht, findet im 1824 das andere Ende der Skala.
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