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Google Preferred Sources: So holst du mehr aus deinem Discover-Feed

Von Peter Schloßnagel vor 27 Sekunden

Google hat ein Feature ausgeweitet, das direkten Einfluss darauf hat, welche Inhalte du in deinem Discover-Feed siehst. Mit den sogenannten Google Preferred Sources kannst du Google mitteilen, von welchen Webseiten du mehr sehen möchtest. Wir erklären, wie das funktioniert und wie du es für dich nutzt.


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Was sind Preferred Sources überhaupt?

Google Preferred Sources ist eine Funktion innerhalb der Google-Suche, mit der du gezielt Webseiten als bevorzugte Quellen markieren kannst. Diese Auswahl wirkt sich vor allem auf zwei Bereiche aus: die Top-Stories-Box in den Suchergebnissen und dein persönliches Google-Discover-Feed. Inhalte von Seiten, die du als bevorzugt markiert hast, werden dir dort künftig häufiger angezeigt.

Wichtig dabei: Die Funktion hebelt keine Relevanzkriterien aus. Eine Webseite muss weiterhin aktuelle und für dich thematisch passende Inhalte veröffentlichen, damit sie überhaupt im Feed auftaucht. Preferred Sources ist also kein Freifahrtschein, sondern ein zusätzliches Signal, das neben den bestehenden Algorithmen von Google Discover läuft.

Das hat sich geändert

Bislang war Google Preferred Sources nur für englischsprachige Inhalte verfügbar. Seit dem Ende April gilt die Funktion in allen Sprachen, die Google Search unterstützt. Und damit auch vollständig auf Deutsch. Google hat außerdem offizielle Badges zum Download bereitgestellt, mit denen Webseitenbetreiber ihre Leserinnen und Leser auf die Funktion hinweisen können.

So richtest du es in zwei Minuten ein

Die Einrichtung ist denkbar einfach und dauert nur wenige Sekunden. Du musst dafür kein Google-Konto-Setting durchforsten, sondern kannst direkt über einen Link oder Button gehen, den dir die jeweilige Webseite anbietet, oder das Google-eigene Einstellungstool nutzen.

Klicke dazu einfach auf den Button weiter oben in diesem Artikel, oder rufe das Google-Tool direkt unter google.com/preferences/source auf. Dort kannst du nach beliebigen Webseiten suchen und sie mit einem Klick als bevorzugte Quelle hinzufügen oder wieder entfernen. Die Auswahl ist jederzeit änderbar und nicht auf eine bestimmte Anzahl von Seiten begrenzt.

Warum sich das für dich lohnt

Wenn du regelmäßig nach Kopfhörer-Tests, Vergleichen oder Audio-News suchst, sorgt die Funktion dafür, dass relevante Inhalte dich zuverlässiger erreichen. Gerade bei einem Nischenthema wie Audio-Equipment kann der Feed sonst schnell von größeren, generischen News-Quellen überlagert werden. Google Preferred Sources gibt dir die Möglichkeit, das aktiv zu steuern, statt dich allein auf den Algorithmus zu verlassen.

Der Vorteil gilt natürlich für jede Webseite, die dir wichtig ist – nicht nur für uns. Es lohnt sich, die Funktion auch für andere Quellen zu nutzen, die du regelmäßig liest, damit dein Feed insgesamt besser zu deinen Interessen passt.

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