House of Marley Uplift Drift

In-Ear Lifestyle Kopfhörer optimiert für iPhone, iPad, iPod

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Kurz & knapp

Zur Top-Riege der In-Ear-Kopfhörer fehlt es dem Sound des Uplift an Präzision. Dennoch bekommt man zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis einen ausgeglichenen und überdurchschnittlichen HiFi-Kopfhörer. Und das schöne Design hebt beim Uplift die Stimmung und macht selbst an First-Class-Handys wie iPhone, Samsung Galaxy oder Moto X eine gute Figur.

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Der Uplift Drift empfiehlt sich als günstiges Sound-Update für mitgelieferte Smartphone-In-Ear-Kopfhörer wie etwa Apples EarPods. Das „earthfriendly“ Future-Design ist selbst am iPhone ein cooler Eyecatcher.

Everyday-Begleiter für Casual-Hörer

Der Uplift bespielt als In-Ear die Fliegengewicht-Klasse bei den House of Marley Modellen. Nicht immer muss es ja auch ein großes Kopfhörer-Modell beim Trip in die City oder auf der Flugreise sein. Vom Look her macht sich der Uplift edel: der Materialmix am Hörer aus Alu-Optik und dem eingelassen Holzstück aus Buchenholz geben ihm etwas Besonderes. Das seidige Textilkabel stresst einen weniger mit Kabelgewirr und fühlt sich angenehmer an, als die oft bei In-Ears verwendeten gummierten Flachbandkabel.

Die kleine 3-Button-Fernbedienung am Kabel ist ein praktischer Shortcut, um das Telefon in der Tasche zu lassen. Die Sprachqualität des Mikrofons passt. Die Lautstärkensteuerung von Spotify und Musik klappt reibungslos. Mit einem Doppelklick springt man einen Track weiter, bei dreimal nach hinten. Ein längerer Druck auf die Stopp-Taste aktiviert an einem iPhone unter iOS 9 die Sprachsteuerung für Anrufe.
Mit drei verschiedenen Aufsätzen kann man den Hörer rutschfest im Ohr einpassen. Wie bei In-Ears üblich, besitzt der Uplift eine hohe passive Geräuschisolierung, die allerdings immer noch ein wenig Wahrnehmung für die Umwelt gibt.

High-Energy-Sound

Die kleinen Treiber haben einen potenten Output. Selbst bei weniger guten Kopfhörer-Ausgängen hat der Uplift so genügend Lautstärkereserven und kann an hochwertigen Smartphones ziemlich laut geregelt werden. Der Bass ist kräftig aber nicht zu überbetont. Mitten wirken ausgeglichen und entwickeln präsenten HiFi-Klang. Der etwas gedämpfte Höhenbereich schwingt sich im Mittelfeld ein, zur Elite der In-Ears fehlt da noch einiges.

Fazit

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Über den Autor:

Von Jan Bruhnke
Redakteur

Jan Bruhnke, ehemaliger Chefredakteur KEYS & DIGITAL PRODUCTION. In seinem Homestudio ist ein Set an Kopfhörern Pflicht, damit Kind und Anwohner tief schlafen und Papa trotzdem in der Nacht den Mix fertig machen kann. Als Synthesizer-Lover sind seine Ohren auf Electronica-Beats geeicht. Im Berufsalltag müssen seine Kopfhörer beim Schnitt auch Postpro-tauglich sein, damit Sprache und Sound-Design sitzen.

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