Sonos Ace Ultra und Beam Ultra: Sonos verbindet erstmals Kopfhörer und Soundbar direkt miteinander
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Der Hersteller bringt mit dem JBL Cove ein neues Multiroom-System auf den Markt, das gezielt auf einfache Bedienung setzt. Die drei WLAN-Lautsprecher M1, P1 und X1 lassen sich einzeln, als Stereopaar oder als komplettes Whole-Home-System über die JBL-One-App steuern, zwei Modelle unterstützen Dolby Atmos. Der P1 ist zusätzlich akkubetrieben und mit IP56 spritzwassergeschützt. Die Preise liegen zwischen 229,99 und 499,99 Euro, Verfügbarkeit ist für Oktober 2026 angekündigt.
JBL positioniert Cove als Einstieg in ein größeres Whole-Home-Audio-Ökosystem, ein Feld, auf dem Sonos, Bose und die BluOS-Allianz (Bluesound, NAD) bereits etabliert sind. Der Ansatz ist vertraut: drei Lautsprecher in unterschiedlichen Größen und Preisklassen, die sich beliebig kombinieren lassen.
Der Cove M1 ist das Einstiegsmodell mit zwei 30-mm- und einem 20-mm-Seidenkalotten-Hochtöner sowie einem 4-Zoll-Tieftöner. Es besitzt zwar kein Dolby Atmos, dafür ist es der günstigste Einstieg für 229,99 Euro.
Der Cove P1 positioniert sich als portables Modell mit eingebautem Akku (bis zu 14 Stunden Laufzeit, Ladung per Dock) und IP56-Schutzklasse – JBL zielt hier klar auf den Außeneinsatz, etwa auf der Terrasse. Trotz der kompakteren Bauform unterstützt der P1 Dolby Atmos, unter anderem durch einen nach oben abstrahlenden Hochtöner. Preis: 449,99 Euro.
Das Topmodell Cove X1 verzichtet auf den Akku, bietet dafür mit vier 30-mm-Hochtönern (davon einer nach oben abstrahlend) und zwei 4-Zoll-Tieftönern die aufwendigste Treiberbestückung und ebenfalls Dolby Atmos. Preis: 499,99 Euro.
Das zentrale Verkaufsargument von JBL Cove ist die Bedienung: Über die JBL-One-App lassen sich Lautsprecher zu Gruppen zusammenschalten, ohne dass man sie vorher trennen oder zurücksetzen muss. Wer in einem einzelnen Raum hören will, startet dort einfach das Streaming, die Gruppierung bleibt für später erhalten. JBL nennt das intern „Music Follows Me“: Per Tastendruck auf den sogenannten Moment-Button folgt die aktuelle Wiedergabe (oder auch TV-Ton) dem Nutzer von Raum zu Raum, ganz ohne Smartphone oder App.
Für die klangliche Anpassung an unterschiedliche Räume und Aufstellungssituationen setzt JBL auf drei hauseigene Technologien: Automatic Self-Tuning optimiert den Klang je nach Standort, Constant Sound Field soll für ein ausgewogenes Klangbild im gesamten Raum sorgen, und AI Sound Boost reduziert Verzerrungen bei hoher Lautstärke. Wie bei vergleichbaren Herstellerangaben lässt sich die tatsächliche Wirkung dieser Marketingbegriffe nur im Praxistest beurteilen.
Ein praktisches Detail für Nutzer mit bestehendem JBL-Setup: Cove P1 und M1 lassen sich ab Marktstart als Rear-Kanäle mit den Soundbars der Bar-Serie MK2 (Bar 300/500/800/1000/1300MK2 – 300MK2 (Test), 500MK2 (Test) und 800MK2 (Test) haben wir bereits getestet) koppeln und ergänzen so ein Dolby-Atmos-Heimkino um echte Surround-Lautsprecher. Der Cove X1 ist in dieser Rolle laut JBL zunächst nur für Multiroom-Musikwiedergabe vorgesehen, nicht als Rear-Kanal.
Bei der Konnektivität deckt JBL Cove praktisch das komplette Feld ab: WLAN, Bluetooth, AirPlay 2, Google Cast, Roon Ready, Spotify Connect, TIDAL Connect und Qobuz Connect. Eine Spotify-Tap-Funktion erlaubt den Zugriff auf Spotify per einfachem Druck auf den Moment-Button. Sprachsteuerung über Alexa+ soll per Update folgen – zunächst allerdings nur in den USA.
Die JBL-Cove-Serie soll ab Oktober 2026 in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich sein:
JBL Cove M1: 229,99 €
JBL Cove P1: 449,99 €
JBL Cove X1: 499,99 €
| Modell | JBL Cove M1 | JBL Cove P1 | JBL Cove X1 |
| Positionierung | Kompakter Wi-Fi-Lautsprecher | Portabler Wi-Fi-Lautsprecher | Raumfüllender Wi-Fi-Lautsprecher |
| Treiber | 2× 30 mm + 1× 20 mm Seidenkalotte + 1× 4″ Tieftöner | 3× 30 mm + 1× 20 mm Seidenkalotte (1 up-firing) + 1× 4″ Tieftöner | 4× 30 mm Seidenkalotte (1 up-firing) + 2× 4″ Tieftöner |
| Dolby Atmos | Nein | Ja | Ja |
| Akku | Nein | Ja, bis zu 14 Std. | Nein |
| IP-Schutzklasse | k. A. | IP56 | k. A. |
| Self-Tuning | Ja | Ja | Ja |
| Constant Sound Field | Ja | Ja | Ja |
| AI Sound Boost | Ja | Ja | Ja |
| Stereo-Pairing | Ja | Ja | Ja |
| Whole-Home-Audio | Ja | Ja | Ja |
| Rear-Kanal für JBL Bar MK2 | Ja | Ja | Nur Multiroom-Musik |
| Konnektivität | Wi-Fi, Bluetooth, AirPlay 2, Google Cast, Roon Ready, Spotify Connect, TIDAL Connect, Qobuz Connect | identisch | identisch |
| Sprachsteuerung | Alexa+ (später, zunächst nur USA) | Alexa+ (später, zunächst nur USA) | Alexa+ (später, zunächst nur USA) |
| Farben | Schwarz, Weiß | Schwarz, Weiß | Schwarz, Weiß |
| Preis | 229,99 € | 449,99 € | 499,99 € |
| Verfügbarkeit | Oktober 2026 | Oktober 2026 | Oktober 2026 |
Besonders relevant für JBL Cove: Die Serie lässt sich mit den JBL-Bar-MK2-Soundbars koppeln. Alle drei Modelle haben wir bereits getestet:
JBL Bar 800MK2 – Soundbar mit abnehmbaren Surround-Lautsprechern
→ Zum Test
JBL Bar 500MK2 – Kompakte Dolby-Atmos-Soundbar
→ Zum Test
JBL Bar 300MK2 – Einstiegs-Soundbar mit Dolby Atmos
→ Zum Test
Weitere JBL-Lautsprecher im Test:
JBL Authentics 500 – WLAN- und Bluetooth-Lautsprecher im Retro-Design
→ Zum Test
JBL L42MS Music System – Kompaktes Hi-Fi-Lautsprechersystem
→ Zum Test
JBL Xtreme 5 – Portabler Bluetooth-Lautsprecher
→ Zum Test
JBL Go 5 – Mini-Bluetooth-Lautsprecher
→ Zum Test
JBL Go 4 – Mini-Bluetooth-Lautsprecher (Vorgänger)
→ Zum Test
JBL Live Pro+ TWS – True-Wireless-In-Ears
→ Zum Test
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