Kurz & knapp: Die Sony IER-M500 bieten Musikern auf der Bühne und im Studio dank geschlossener Bauweise und hoher passiver Schallunterdrückung präzises Monitoring. Obendrein geben die dynamischen 5-mm-Treiber der In-Ear-Monitore Audio bis in den Superhochtonbereich von 40 kHz hinauf aus.
- Hohe passive Außenschalldämpfung
- Flexible Ohrbügel
- Abnehmbares Y-Kabel
- Silikonbügel für Passformunterstützung in fünf Größen
- Keine IP-Zertifizierung
Die Sony IER-M500 sind kabelgebundene, geschlossene In-Ear-Monitore, die präzises Monitoring auf der Bühne und im Studio ermöglichen.
Die Entscheidung für In-Ear-Monitore ist hoch-individuell. Wie gut, dass mit den Sony IER-M500 neue kompakte In-Ear-Monitore erhältlich sind, die individuell ans Ohr angepasst werden können und den Profiansprüchen von Musikern gerecht werden wollen. Ihre geschlossene Bauweise, hohe passive Schallunterdrückung und großer Frequenzumfang sollen konzentriertes Monitoring ermöglichen. Dazu kommen flexible Ohrbügel, Y-Kabel und ein drehbarer Kabelhalteclip für hohen Tragekomfort. Aber halten die IER-M500 was sie versprechen?
- Die Sony IER-M500 gibts in Gojischwarz, Rot/Blau und Transparent.
Sony IER-M500 – Lieferumfang für Bühne und Studio
Die Sony IER-M500 werden mit schallisolierenden Ohrpasstücken aus Memory-Schaumstoff geliefert, die in vier verschiedenen Größen vorliegen. Außerdem liegen fünf unterschiedlich große Bügel bei, die es ermöglichen, die Passform der In-Ears zu individualisieren. Zusammen mit einem Kabelclip und einer Bedienungsanleitung kommt alles im beiliegenden Softcase mit Reißverschluss unter.
- Der Lieferumfang der Sony IER-M500.
Professionelles Wechselkabel inklusive
Das wechselbare Audiokabel ist als Y-Kabel ausgeführt. Das Kabel hat einen vergoldeten Winkelstecker im Miniklinkenformat, der für dauerhaft gute Leitfähigkeit sorgt und zugleich platzsparend ist. An den anderen Enden halten MMCX-kompatible Steckverbinder die Kabelenden sicher in den In-Ear-Gehäusen und sind dennoch schnell und leicht wechselbar.
Material und Aufbau der Sony IER-M50
Die kompakten Kunststoffgehäuse der Sony IER-M500 können mithilfe der beiliegenden ergonomischen Passformunterstützung individuell an die Ohrmuschelform angepasst werden. Dazu werden diese Silikonhilfen einfach in einer Führungsnut über die In-Ear-Gehäuse gezogen. Durch ihre fünf unterschiedlichen Größen sorgen die kleinen Helfer für eine hervorragende Passung und einen ebenso angenehmen wie sicheren Sitz.
Die Ohrbügel des Kabels enthalten keinen starren Biegedraht, sondern sind gekrümmt vorgeformt und durchweg flexibel. Dadurch umklammern sie die Ohrmuscheln komfortabel. Zwar sind Kabel und Ohrbügel so konzipiert, dass Schweiß und Feuchtigkeit den Sitz nicht beeinträchtigen – eine IP-Zertifizierung fehlt den IER-M500 jedoch.
Großer Audioumfang und bühnentaugliche Lautstärke
In den Sony IER-M500 arbeiten dynamische 1-Wege-Treiber mit 5 mm Durchmesser, die Audio von tiefen 10 Hz bis hin zu superhohen 40 kHz ausgeben. Damit übersteigen sie den typischen menschlichen Hörbereich an beiden Enden des Spektrums. Sony spricht hier von „High-Resolution-kompatibel“.
Dank ihrer niedrigen Impedanz von 16 Ohm können die IER-M500 auch an spannungsarmen Kopfhörerausgängen eingesteckt werden. Dazu kommt ihre Empfindlichkeit von 103 dB/mW, wodurch die In-Ears für eine bühnentaugliche Lautstärke leicht anzutreiben sind. Außerdem sind sie mit nur 6,9 Gramm ohne Kabel federleicht.
Die Sony IER-M500 im Praxis-Check
Das Handling der Sony IER-M500 ist vorbildlich. Sobald der am Kabel befestigte drehbare Halteclip an einem Kleidungsstück angebracht ist, sorgt er für Zugentlastung. Um Kabelchaos zu vermeiden, ist ein kleiner Spleißschieber vorhanden. Entsprechend aufgeräumt kann das Kabel unter der Kleidung verlegt werden. Das ist auch nötig, da bei einer effektiven Kabellänge von 168 cm Länge viel Leitung übrig bleibt, wenn die In-Ears an einem Bodypack-Receiver zum Einsatz kommen.
Warmes Klangbild der Sony IER-M500
Klanglich zeichnen sich die Sony IER-M500 durch einen vollen und warmen Sound aus. Druckvolle Bässe treffen hier auf kräftigen Subbass, der nicht überbordend erscheint. Die Mittenwiedergabe der IER-M500 sorgt für hohe Sprachverständlichkeit, ohne dabei zu zischeln. Ein Klangprofil, das insbesondere für Gitarristen interessant ist. Darüber liegen seidige Höhen und ein weiter Superhochtonbereich. Er sorgt dafür, dass der Klang am oberen Ende der Frequenzausgabe ohne harte Begrenzung erscheint.
Lebhafter IEM-Sound, auch fürs Studio
Passend zu diesem Klangprofil erfolgt die Wiedergabe von Transienten druckvoll, aber weich statt mit kühler Präzision. Musik mit starken Dynamiksprüngen geben die Sony IER-M500 lebhaft aus. Die Tiefenstaffelung ist angemessen für IEM-Hörer, die für den Bühnenalltag konzipiert sind. Nicht zuletzt bieten sie eine ebenso starke Dämpfung von Außengeräuschen wie akustische Isolation nach außen. Entsprechend eignen sich die IER-M500 auch für den Recording-Einsatz im Studio.
Fazit
Die Sony IER-M500 halten ihr Versprechen im Praxis-Check. Die kleinen Silikonbügel, die den In-Ears zur Unterstützung ihrer Passform beiliegen, sorgen für einen komfortablen und sicheren Sitz. Ihr abnehmbares Y-Kabel hält Features wie MMCX-kompatible Stecker, vergoldete Anschlüsse, einen drehbaren Kabelclip und flexible Ohrbügel bereit. Dazu kommen eine hohe passive Außenschalldämpfung und Schallisolation nach außen.
Zu guter Letzt übertrifft der ausgegebene Frequenzumfang denjenigen etlicher Konkurrenzprodukte. Was den IER-M500 gegenüber vielen Konkurrenzprodukten fehlt, ist dagegen eine IP-Zertifizierung. Der Sound der IER-M500 wird unter dem Strich all jene ansprechen, die keine chirurgische Audioabbildung, sondern eine Kombination aus klanglicher Wärme und viel Punch suchen.
Aufgrund ihrer Features sowie ihres Lieferumfangs, Klangprofils und Handlings sind die Sony IER-M500 eine gute Wahl für fortgeschrittene Nutzer und Einsteiger in das professionelle In-Ear-Monitoring, ohne dafür ein Vermögen ausgeben zu müssen. Insbesondere Gitarristen werden hier angesprochen. Musiker finden in ihnen druckvoll und warm klingende Ohrhörer, die sich auch hinter etablierten Modellen nicht verstecken müssen. Deshalb ist am Ende auch das Preis-Leistungs-Verhältnis der Sony IER-M500 ansprechend.
FAQ
Sind die Sony IER-M500 wasserdicht?
Nein, die IER-M500 verfügen über keine IP-Zertifizierung, auch wenn Kabel und Ohrbügel so konzipiert sind, dass Schweiß und Feuchtigkeit den Sitz nicht beeinträchtigen.
Lässt sich das Kabel der Sony IER-M500 austauschen?
Ja, das Y-Kabel ist über MMCX-kompatible Steckverbinder abnehmbar und lässt sich schnell und einfach wechseln.
Wie schwer sind die Sony IER-M500?
Ohne Kabel wiegen die In-Ears rund 6,9 Gramm, mit Kabel rund 26 Gramm.
Für wen eignen sich die Sony IER-M500 besonders?
Dank ihres druckvollen, warmen Klangprofils eignen sich die IER-M500 besonders für Gitarristen sowie für fortgeschrittene Nutzer und Einsteiger ins professionelle In-Ear-Monitoring.
Welchen Übertragungsbereich haben die Sony IER-M500?
Laut Hersteller reicht der Übertragungsbereich von 10 Hz bis 40 kHz und übersteigt damit den typischen menschlichen Hörbereich an beiden Enden.
Eignen sich die Sony IER-M500 auch fürs Studio?
Ja, dank hoher passiver Außengeräuschdämmung und Schallisolation nach außen eignen sich die IER-M500 neben dem Bühneneinsatz auch für Recording-Sessions im Studio.
Technische Daten
- Bauform
- In-Ear
- Bauweise
- Geschlossen
- Wandlerprinzip
- Dynamisch
- Audio-Übertragungsbereich
- 10 Hz – 40 kHz (Herstellerangabe)
- Impedanz
- 16 Ohm (Herstellerangabe)
- Kennschalldruck
- 103 dB SPL/mW @ 1 kHz (Herstellerangabe)
- Gewicht (ohne Kabel)
- 6,9 g
- Gewicht (mit Kabel)
- 26 g
- Kabellänge
- 168 cm
- Lieferumfang
- Ergonomische Passformunterstützung (5 Paare), Ohrpasstücke (4 Paare), Wechselkabel, Kabelclip, Softcase, Bedienungsanleitung
- 118,00 € *Zum Angebot
Technische Daten
- BauformIn-Ear
- Bauweisegeschlossen
- Wandlerprinzipdynamisch
- Audio-Übertragungsbereich (Hörer)10 Hz - 40.000 Hz
- Impedanz16 Ohm
- Gewicht mit Kabel26 g
- Gewicht ohne Kabel6,9 g
- Kabellänge168 cm
Lieferumfang
- Passformunterstützung (5 Paare)
- Ohrpasstücke (4 Paare)
- Wechselkabel
- Kabelclip
- Softcase
Besonderheiten
- in Rot/Blau, Transparent und Gojischwarz erhältlich







