Audio-Technica ATH-AL5NC: Erster kabelloser offener Kopfhörer der Marke kommt für 249 Euro
Erstmals bringt der Hersteller einen kabellosen offenen Kopfhörer: Der ATH-AL5NC vereint 53-mm-Treiber, LDAC und bis zu 75 Stunden...
Apple hat auf der Keynote „Staunen und Strahlen“ die AirPods 5 vorgestellt und bringt damit aktives Noise Cancelling erstmals auch in die günstigste AirPods-Generation. Eine neue Multiport-Akustikarchitektur und ein überarbeitetes Adaptive EQ sollen bis zu 50 Prozent mehr Umgebungslärm ausblenden als bei den AirPods 4 mit ANC, dazu kommen Live Translation für die gesamte AirPods-Reihe und Hands-free-Zugriff auf die neue Siri AI.
In Deutschland kosten die AirPods 5 149 Euro, mit kabellosem Ladecase 169 Euro (in den USA 129 respektive 149 US-Dollar). Vorbestellungen starten sofort, die Auslieferung beginnt am 18. September 2026.
Der eigentliche Paukenschlag der Ankündigung steckt im Preis-Feature-Verhältnis: Bislang war aktives Noise Cancelling bei den offenen AirPods der separat aufpreispflichtigen ANC-Version der AirPods 4 vorbehalten (169 Euro, im kopfhoerer.de-Test mit 4,5 von 5 Sternen bewertet). Mit den AirPods 5 wandert ANC nun serienmäßig auch ins günstigste Modell.
Wir freuen uns, mit den AirPods 5 aktives Noise Cancelling – eines unserer beliebtesten Features – in unsere günstigsten AirPods zu bringen“, wird Dave Pakula, Apples Vice President of Hardware Engineering, in der Pressemitteilung zitiert.
Ob das bisherige AirPods-4-Modell ganz ohne ANC damit ausläuft oder parallel im Sortiment bleibt, lässt die Pressemitteilung offen.
Technisch stützt sich die versprochene ANC-Verbesserung auf eine komplett neue Multiport-Akustikarchitektur in Kombination mit verbesserten Computational-Audio-Algorithmen. Laut Apple werden dadurch bis zu 50 Prozent mehr Außengeräusche entfernt als bei den AirPods 4 mit ANC, ein direkter Herstellervergleich, der sich ohne eigenen Hörtest nicht nachprüfen lässt. Parallel dazu soll ein natürlicherer Transparenzmodus Stimmen und Umgebungsgeräusche realistischer wiedergeben, Adaptive Audio blendet je nach Umgebung automatisch zwischen ANC und Transparenz, und die Conversation-Awareness-Funktion senkt automatisch die Medienlautstärke, sobald der Träger selbst zu sprechen beginnt.
Bei der Klangqualität verweist Apple explizit auf die AirPods Pro 3 als Vorbild: Die dort entwickelte Akustik wurde für die AirPods 5 neu konstruiert und soll gemeinsam mit einem „Next-Generation Adaptive EQ“ für mehr Detailtreue über eine größere Bandbreite an Ohrformen sorgen. Inklusive intensiverem Personalized Spatial Audio. Als Chip verbaut der Hersteller den bereits bekannten H2-Prozessor; mehrere Vorab-Berichte hatten im Vorfeld einen neuen H3-Chip vermutet.
Zusammen mit einem Apple-Intelligence-fähigen iPhone sollen die AirPods 5 freihändigen Zugriff auf die neue, deutlich gesprächigere Siri AI ermöglichen, die mit iOS 27 als Beta ab dem 14. September ausgerollt wird. Zunächst nur auf Englisch, mit Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch ab Oktober. Per Siri Interactions lässt sich Siri auch durch Kopfnicken oder -schütteln beantworten, ganz ohne Sprachbefehl.
Live Translation, bereits von den AirPods Pro 3 bekannt, steht Apple zufolge nun über die komplette AirPods-Reihe zur Verfügung und lässt sich per Doppeldruck auf beide Bügel, per Sprachbefehl oder über die Action-Taste des iPhones aktivieren.
Wer 20 Euro mehr investiert, bekommt mit den AirPods 5 mit kabellosem Ladecase zwei handfeste Zusatzfeatures: einen Kraftsensor mit Volume-Swipe-Geste am Bügel. Laut Apple ist ein Novum für die offene AirPods-Bauform. Zudem gibt’s mehr Akkulaufzeit dank neu konstruierter Batterie. Bis zu fünf Stunden Wiedergabe mit aktiviertem ANC sind es pro Ladung, eine Stunde mehr als bei den AirPods 4 mit ANC, insgesamt bis zu 22 Stunden mit dem Ladecase. Das kabellose Ladecase unterstützt neben Qi-Ladern auch Apple-Watch-Ladegeräte und USB-C. Das günstigere Basismodell für 149 Euro kommt ohne diese beiden Funktionen aus, konkrete Akkuwerte für die Basisvariante nennt die Pressemitteilung nicht gesondert.
Beide Modelle sollen laut Apple widerstandsfähiger gegen Staub, Schweiß und Wasser sein als ihre Vorgänger. Eine konkrete IP-Schutzklasse nennt Apple allerdings nicht. Beim Material setzt Apple auf 40 Prozent recycelte Werkstoffe insgesamt, darunter 70 Prozent recyceltes Plastik im kabellosen Ladecase und 100 Prozent recyceltes Kobalt in der Batterie. Die Fertigung soll zu 35 Prozent mit erneuerbaren Energien erfolgen, die Verpackung ist vollständig faserbasiert.
Die Apple AirPods 5 kosten in Deutschland 149 Euro, die AirPods 5 mit kabellosem Ladecase 169 Euro (USA: 129 respektive 149 US-Dollar). Vorbestellungen sind laut Apple ab sofort möglich, der Verkaufsstart in den Geschäften ist für Freitag, den 18. September 2026 angesetzt.
| Modell | Apple AirPods 5 |
| Typ | Kabellose In-Ears, offene Bauform, mit ANC |
| Chip | H2 |
| Akustik | Neue Multiport-Akustikarchitektur, Next-Generation Adaptive EQ |
| ANC | Bis zu 50 % mehr Geräuschreduktion laut Apple (Vergleich zu AirPods 4 mit ANC) |
| Weitere Audiofunktionen | Adaptive Audio, Conversation Awareness, Personalized Spatial Audio |
| Assistent | Siri AI (Beta mit iOS 27), Live Translation, Kopfgesten-Steuerung |
| Schutzklasse | Verbesserter Staub-/Schweiß-/Wasserschutz, keine konkrete IP-Klasse genannt |
| Bedienung (Basismodell) | Ohne Force-Sensor-Volume-Swipe |
| Recyclinganteil | 40 % insgesamt, 70 % recyceltes Plastik im Ladecase, 100 % recyceltes Kobalt in der Batterie |
| Preis | 149 € (Deutschland); 129 US-Dollar (USA) |
| Modell | Apple AirPods 5 mit kabellosem Ladecase |
| Zusatzfeatures ggü. Basismodell | Force-Sensor mit Volume Swipe am Bügel, neu konstruierte Batterie |
| Akkulaufzeit (ANC an, ohne Case) | bis zu 5 Std. (1 Std. mehr als AirPods 4 mit ANC) |
| Akkulaufzeit (ANC an, mit Case) | bis zu 22 Std. |
| Ladecase | Kabellos, kompatibel mit Qi, Apple-Watch-Ladegeräten und USB-C |
| Preis | 169 € (Deutschland); 149 US-Dollar (USA) |
| Verfügbarkeit | Vorbestellung ab sofort, Verkaufsstart 18. September 2026 |
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