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OneOdio Studio Max 2

Drahtloser DJ-Kopfhörer mit extrem niedriger Latenz & ausgewogenem Klang

Kurz & knapp

Die OneOdio Studio Max 2 sind ein Rundum-Sorglos-Paket für alle, die einen Kopfhörer mit einer verzögerungsfreien Drahtlosverbindung zu einem – im Vergleich zum Marktumfeld – sehr günstigen Preis suchen. Die Geschwindigkeit der Audioübertragung, ihre Stabilität und Reichweite empfehlen den Hörer für professionelle Anwendungen im Bereich Bühne und Studio. Die zweite Generation der Studio Max spielt mit ihren neuen Treibern dabei klanglich deutlich in einer höheren Liga als das Vorgängermodell und gibt keinen Anlass zur Kritik.

Vorteile:
  • Quasi latenzfreie Übertragung (<9 ms mit M2-Sender)
  • Reichweite via Wi-Fi größer und stabiler als über Bluetooth
  • Viele Anschlussmöglichkeiten
  • Sehr lange Akkulaufzeit und extrem kurze Ladezyklen
  • Gute passive Außengeräuschdämpfung
  • Schwenkbare Ohrmuscheln ermöglichen flexible Hörpositionen
Nachteile:
  • Sitz (je nach Kopfform) etwas locker
  • Transmitter schaltet beim Laden ab
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Die OneOdio Studio Max 2 ermöglichen für unter zweihundert Euro eine nahezu latenzfreie Audioverbindung für zeitkritische Aufgaben wie DJing, Musikproduktion oder Gaming.

Einleitung

Schon mit der ersten Version ihrer Studio-Max-Kopfhörer konnten sich OneOdio erfolgreich im noch recht jungen Marktsegment der drahtlosen DJ-Kopfhörer positionieren. Der Booster für die ultraschnelle Audioverbindung ist dabei ein dedizierter Audio-Transmitter, der den eher gemächlichen Bluetooth-Standard links liegen lässt und stattdessen eine Punkt-zu-Punkt-WiFi-Verbindung aufbaut.

Die zweite Generation will das noch toppen und die Geschwindigkeit steigern, dabei deutlich besser klingen und noch länger laufen.


OneOdio Studio Max

Die erste Generation mit 50-mm-Treibern – etwas bedeckte Höhen, aber bewährtes RAPID WILL+ Protokoll für alle, die das Vorgängermodell günstiger erwerben können.

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Hardware & Verarbeitung

Der OneOdio Studio Max 2 ist ein ohrumschließender, dynamischer Kopfhörer, der wahlweise über Standard- oder Miniklinke, Bluetooth oder den mitgelieferten Transmitter (OneOdio M2) mit Audiomaterial versorgt wird.

Dieser Transmitter arbeitet im 2,4-GHz-WLAN-Band und schafft mit dem herstellerseitig RAPID WILL+ genannten Protokoll (Rapid Wireless Low Latency Link) eine vernachlässigbare Übertragungsverzögerung von gerade mal 9 Millisekunden (0,009 Sekunden) und lässt damit das – mit 200 bis 300 Millisekunden – eher träge Bluetooth-Protokoll weit hinter sich.

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Wir haben das nachgemessen und können den Wert bestätigen. Damit zieht OneOdio mit Branchenprimus AlphaTheta und ihrem Sonic-Link-Protokoll gleich – und das zu einem deutlich günstigeren Preis. Ein weiterer Vorteil der 2,4-GHz-Technik ist ihre Reichweite: Im Test strich die Bluetooth-Verbindung nach ungefähr zwei Altbauwänden und einer Distanz von 15 Metern die Segel – ein Wert, der auch für andere Bluetooth-Hörer typisch ist.


AlphaTheta HDJ-F10

Der AlphaTheta HDJ-F10 ist ein extrem robuster, druckvoll klingender DJ-Kopfhörer, der mit SonicLink nahezu latenzfrei kabellos arbeitet. Teuer, aber für Pioneer-User und Club-DJs bis jetzt mit die stärkste Wireless-Option.


Die WiFi-Verbindung dagegen blieb auch noch zwei Stockwerke darüber stabil. Das verwundert nicht, denn die meisten Mobiltelefone (wenn man sie als Zuspieler verwendet) senden in der Bluetooth-Klasse 2 und somit mit gerade mal 2,5 Milliwatt Sendeleistung. Der M2-Sender geht mit seinen 100 Milliwatt dagegen an die Grenze der – in Deutschland – gesetzlich erlaubten Sendeleistung und schickt in etwa so viel Leistung in den Äther wie ein ausgewachsener Router.

Im regulären Bluetooth-Betrieb (ohne M2-Adapter) erfolgt die Verbindung zwar mit der bekannten Latenz, aber immerhin wird hier mit LDAC kodiert, so dass auch hier der Hi-Res-Standard erfüllt wird. Zudem wird Bluetooth in der aktuellen Version 6.0 unterstützt, was beispielsweise auch den Trick ermöglicht, die Kopfhörer via App laut klingeln zu lassen, wenn man sie mal verlegt hat.

Der zweiten Generation des Studio Max wurde ein komplett neues Treiber-Design spendiert: OneOdio sind hier von 50 auf 45 Millimeter umgestiegen, was ein deutliches klangliches Upgrade mit sich bringt, wie wir später noch hören werden.

Die Schallwandler bespielen den vollen Audiobereich von 20 Hz bis 40 kHz und liefern einen Spitzenschallpegel von satten 118 dB. Im kabelgebundenen Betrieb stellen sich die Treiber mit einem schlanken Widerstand von 34 Ohm dem Stromfluss entgegen, wodurch der Studio Max 2 auch von leistungsschwächeren Zuspielern noch gut versorgt wird.

Das wird dann relevant, wenn man die dritte Anschlussoption wählt, nämlich ganz altmodisch mit dem mitgelieferten Spiralkabel (ca. 1,5 bis 2 Meter Länge). Dieses hat an einem Ende einen Standard-Klinkenstecker und auf der anderen eine Miniklinke. Da der Hörer wiederum an der linken Lautsprechergondel eine Standard- und an der rechten eine Miniklinke verbaut hat, lassen sich so sämtliche denkbaren Anschluss-Szenarien mit einem einzigen Kabel abdecken – sehr gut.

Anschlüsse, Funktionen und Steuerung

Nicht nur die Treiber wurden erneuert, sondern auch das Gehäuse: Wo bei der ersten Generation ein Taster für die Umschaltung zwischen WiFi- und Bluetooth-Betrieb zum Einsatz kam, sitzt nun ein eindeutig beschrifteter Schieberegler.

Geblieben ist ein Ensemble aus drei Tastern an der Unterseite des rechten Hörers, mit denen sich Lautstärke, Titelabfolge, Telefonfunktionen und die KI-Sprachassistenz des angeschlossenen Mobiltelefons steuern lassen.

Ebenfalls beibehalten wurde der stattliche Formfaktor: Der OneOdio Studio Max 2 ist ein wuchtiger Kopfhörer mit einem Gewicht von rund 350 Gramm, bei dem man zu keinem Zeitpunkt vergisst, dass man ihn trägt.

Bei allem, was sich nicht über die Bedienelemente am Kopfhörer steuern lässt, kommt die OneOdio-App ins Spiel. Und die bietet eine ganze Menge Stellschrauben, um den Hörer an die persönlichen Vorlieben anzupassen: Das beginnt unter anderem bei einem 10-Band-Equalizer, gefolgt von einem Panning-Regler und einer Kopfhörer-Findenfunktion. Eine Option zum Aktivieren des Multi-Pairings, des LDAC-Modus, einer Tragezeit-Erinnerungsfunktion und ein Gamer-Modus sind ebenfalls an Bord.

Diese Funktionen sind allerdings nur im Bluetooth- und nicht im WiFi-Betrieb verfügbar. Was verschmerzbar ist, denn Einstellungen, die man im Bluetooth-Modus beispielsweise am EQ macht, bleiben im Hörer auch dann gespeichert, wenn man wieder in den schnellen 2,4-GHz-Betrieb wechselt.

Nicht ganz so elegant: Lädt man den WiFi-Transmitter, schaltet sich die Verbindung ab. Glücklicherweise ist der Ladestopp aufgrund der langen Akkulaufzeit nur selten erforderlich.

Akkulaufzeit & Telefonie

Im kabellosen Betrieb stehen dem Kopfhörer 1.000 mAh aus dem integrierten Lithium-Ionen-Akku zur Verfügung, die für satte 120 Stunden Spielzeit reichen. Demgegenüber steht ein relativ flinker Ladestopp von 2,5 Stunden für die volle Betankung. Legt man nur eine kurze Schnellladung von fünf Minuten ein, reicht die Akku-Füllung immerhin noch für ganze fünf Stunden – sehr gut.

Der kleine Transmitter bringt es immerhin noch auf eine Laufzeit von 60 Stunden, was auch für ausgedehnte DJ-Sets oder Produktions-Sessions mehr als ausreichend ist.

Klang

Der Hörtest hält direkt vom Start weg eine Überraschung bereit, denn die Klangcharakteristik der zweiten Generation klingt fast spiegelbildlich zur ersten. Empfand ich die Signatur des Vorgängers in den Höhen als etwas bedeckt, spielt der OneOdio Studio Max 2 im Diskant hochmotiviert auf. Hi-Hats und Becken klingen definiert und transientenreich, ohne dabei die Grenze zum Nervösen zu überschreiten. Entsprechend ist auch das Stereofeld weit gespannt und setzt Klangräume gekonnt in Szene.

Der Bass bleibt dabei absolut stabil und fundamentiert das Klanggeschehen darüber bestens. Wenn man dann noch eine winzige Prise des App-internen Equalizers appliziert, komme ich nicht umhin, dem OneOdio Studio Max 2 zu attestieren, dass er eine ideale Balance zwischen Neutralität und Hörspaß hält. Mein persönliches Klangideal trifft der Hörer jedenfalls voll.

Die passive Außengeräuschdämpfung – also das, was der Kopfhörer durch sein schlichtes Aufliegen auf den Ohren an Schall vom Ohr fernhält – liegt bei ungefähr 12 Dezibel. Damit ist man sowohl im Nahverkehr wie auch in der DJ-Booth oder am FOH-Platz schon recht angenehm von der Außenwelt entkoppelt.

Fazit

Schon die erste Generation des Studio Max hat mir gut gefallen, die zweite überzeugt mich nun vollends. Das liegt allen voran am deutlich verbesserten Klang. Denn da, wo es mir beim Vorgänger ein bisschen an Höhen fehlte, hat der OneOdio Studio Max 2 mächtig aufgeholt – und das ohne Einbußen im Bassbereich. Im Ergebnis liefert er über das gesamte Hörspektrum eine wunderbar ausgewogene und präzise Klangdarbietung.

Und die findet dank RapidWill+-Protokoll über den mitgelieferten M2-Transmitter gewissermaßen verzögerungsfrei ihren Weg in die Ohren, was den Studio Max 2 nicht nur für DJ-Anwendungen sehr interessant macht, sondern ihn für alle Aufgaben im Bereich der Musikproduktion prädestiniert, wo man kabellos über längere Distanzen eine Vorhörmöglichkeit braucht. Sei es, dass man direkt vor der Bühne den Soundcheck mit einer Band durchführt und das PFL-Signal (Pre-Fader Listen) auf den Ohren braucht, oder sich in einem großzügigen Aufnahmeraum bewegt und das Playback aus der Regie zuspielen will.

Dass dabei die Akkus noch so dimensioniert sind, dass erst nach tagelangen Produktions- oder DJ-Sessions ein Ladestopp erforderlich ist, professionalisiert die Sache noch mehr. Und der – im Vergleich zu Mitbewerbern – ausgesprochen günstige Preis rundet das Gesamtpaket überzeugend ab.

Kurz: Wer auf der Suche nach einer preiswerten, latenz- und kabelfreien Monitoring-Lösung ist, die lange läuft und hervorragend klingt, ist mit dem OneOdio Studio Max 2 derzeit bestens beraten.

FAQ: Häufige Fragen zum OneOdio Studio Max 2

Wie gering ist die Latenz beim OneOdio Studio Max 2?

9 Millisekunden (0,009 Sekunden) über RAPID WILL+ Protokoll mit M2-Transmitter – vernachlässigbar gering. Bluetooth-Latenz liegt bei 200-300 Millisekunden. Messwert vom Hersteller bestätigt.

Wie lange hält der Akku?

120 Stunden Spielzeit mit 1000 mAh Lithium-Ionen-Akku. Schnellladung: 5 Minuten für 5 Stunden. Vollladung nach 2,5 Stunden. M2-Transmitter: 60 Stunden Laufzeit.

Welche Bluetooth-Codecs werden unterstützt?

Bluetooth 6.0 mit LDAC – erfüllt Hi-Res-Standard. Im WiFi-Betrieb mit M2-Transmitter: RAPID WILL+ Protokoll (2,4 GHz).

Wie schwer ist der OneOdio Studio Max 2?

350 Gramm – wuchtiger Kopfhörer mit stattlichem Formfaktor. 45-mm-Treiber (statt 50 mm beim Vorgänger), 20 Hz – 40 kHz, 118 dB Spitzenschallpegel, 34 Ohm Impedanz.

Wie groß ist die Reichweite?

Bluetooth: ca. 15 Meter (zwei Altbauwände). WiFi mit M2-Transmitter: zwei Stockwerke – deutlich höher. M2-Sender: 100 Milliwatt Sendeleistung (gesetzliche Grenze in Deutschland).

vor 22 Stunden von Numinos
  • Bewertung: 4.63
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformOver-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)20 Hz – 40.000 Hz
  • Impedanz34 Ohm
  • Schalldruckpegel (SPL)98118 dB
  • Gewicht ohne Kabel354 g

Lieferumfang

  • USB-C-Ladekabel
  • M2-Sender
  • Standard-/Mini-Spiralkabel
  • Kurzes Mini-auf-Miniklinken-Anschlusskabel
  • Miniklinken-Adapter
  • Tasche

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