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EarFun Clip 2

Bequeme Open-Ears mit LDAC und KI-Übersetzung

Kurz & knapp

Die EarFun Clip 2 sind ein leichtes Open-Ear-Modell, das im Alltag und beim Sport viel Komfort bietet. Zur attraktiven Ausstattung zählen neben dem hochauflösenden Audiocodec LDAC, ein Theater-Modus mit 3D-Sound, ein latenzarmer Gaming-Modus und eine KI-gestützte Übersetzungsfunktion. Welche Unterschiede zur ersten Generation bestehen und für wen sich welches Modell eignet, schauen wir uns im Testbericht genauer an.

Vorteile:
  • hoher Tragekomfort
  • Hörer gemäß IP55 staub- und wasserbeständig
  • Case unterstützt drahtloses Laden
  • Sprachverständlichkeit beim Telefonieren (bis auf laute Umgebungen)
  • latenzarmer Gaming-Modus
  • unterstützen AAC und LDAC
Nachteile:
  • basslastiges Soundprofil
  • KI-Übersetzung erfordert Registrierung
  • kein manuelles Ein- und Ausschalten möglich
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Womit die EarFun Clip 2 glänzen können, sind ein hoher Tragekomfort, eine einfache Handhabung und eine zuverlässige Steuerung per Drucktaster. Angesichts der Preisklasse vermittelt auch die Verarbeitungsqualität einen ansprechenden Eindruck, zumal die leichten Open-Ears gemäß IP55 vor Staub, Wasser und Schweiß geschützt sind. Neue Einsatzbereiche eröffnet die KI-gestützte Übersetzung, auch wenn die Funktion momentan durch den zeitlichen Versatz noch Geduld erfordert und die Ergebnisse recht fehleranfällig erscheinen.

Tipp: Zum Release können die EarFun Clip 2 zu einem Einführungsangebot von 55,99 € anstelle von 79,99 € (UVP) erworben werden. Neben einem Rabatt von 20 Prozent gewährt EarFun einen zusätzlichen Preisnachlass von 10 Prozent durch den Code „ECLIP2KF“, wodurch sich insgesamt 30 Prozent sparen lassen.

Tragekomfort

Das Clip-Format bringt pro Seite lediglich 5,5 Gramm auf die Waage und gewährleistet einen stabilen, sporttauglichen Halt, ohne ein Druckgefühl zu erzeugen. Nach dem unkomplizierten Anklippen werden die Open-Ears quasi nicht mehr wahrgenommen, wodurch der Tragekomfort auch bei mehrstündigen Einsätzen hoch ist. Dabei vermitteln die Hörer einen wertigen Eindruck, sind gemäß IP55 staub-, wasser- sowie schweißbeständig verarbeitet und unterstützen einen aktiven Lebensstil.

Akkulaufzeit

Pro Ladung erreichen die EarFun Clip 2 eine Laufzeit von acht Stunden, wenn das AAC-Format bei einer gehobenen Lautstärke genutzt wird. Darüber hinaus können die Hörer im Case zweieinhalb Mal aufgeladen werden bis die Akkureserve ausgeschöpft ist. Während eine zehnminütige Schnellladung Kapazität für gute eineinhalb Stunden bereitstellt, sind die Open-Ears nach 45 Minuten vollständig aufgetankt. Gute zwei Stunden sollten eingeplant werden, wenn alle Akkus leer sind und das Case mitsamt der Hörer über das mitgelieferte USB-C auf USB-A-Ladekabel zur Stromaufnahme angeschlossen ist. Alternativ kann auch ein drahtloses Auftanken per Ladepad erfolgen.

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Vergleich: EarFun Clip und EarFun Clip 2

Beide Hörergenerationen unterstützen die Bluetooth-Version 6.0, Google Fast Pair und Multipoint-Verbindungen mit zwei Geräten gleichzeitig. Auch die Auswahl an Audiocodecs ist mit SBC, AAC und LDAC identisch. Darüber hinaus zählt bei beiden Modellen ein latenzarmer Gaming-Modus zur Ausstattung.


EarFun Clip

Die erste Generation mit längerer Akkulaufzeit – ohne KI-Übersetzung, optimierte BassSurge-Technologie und drahtloses Laden für alle, die auf neue Features verzichten können.

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Neu bei den Clip 2 ist die KI-Übersetzung. Außerdem wurden die BassSurge-Technologie zur Bassverstärkung und die räumliche Wiedergabeoption im Theater-Modus merklich optimiert. Bei der Akkulaufzeit schneiden dagegen die EarFun Clip (zum Test) besser ab, wobei die zweite Generation über mehr Lautstärkereserven verfügt und drahtloses Laden via Qi unterstützt.

Bedienung

Die Tastersteuerung der EarFun Clip 2 ermöglicht eine zuverlässige Bedienung und kann über die App-Anbindung an die eigenen Vorlieben angepasst werden. In der Werkseinstellung ist ein Steuern der Wiedergabe, das Regeln der Lautstärke sowie ein Vor- und Zurückspringen zur Titelauswahl vorgesehen. Außerdem lassen sich Telefonate abwickeln und der Sprachassistent aufrufen.

Als zusätzliche Optionen stehen über die App der Gaming-Modus, eine Wahlwiederholung oder ein Achtsamkeitsmodus zur Wahl. Letztgenannte Funktion senkt auf Knopfdruck automatisch die Lautstärke ab, um den Fokus durch die offene Clip-Konstruktion auf natürlichem Wege auf die Umwelt legen zu können. Nicht möglich ist hingegen ein manuelles Ein- oder Ausschalten der Hörer über die Taster, wodurch das Case stets benötigt wird.

EarFun Audio App

Zur Klanganpassung bietet die App-Anbindung (Android und iOS) vielseitige Möglichkeiten. Neben 15 Settings für Musikrichtungen von Hip-Hop über Pop bis zu Klassik, stehen auch sechs Voreinstellungen zum Anheben oder Absenken von Bässen, Mitten und Höhen bereit. Außerdem lassen sich eigene Einstellungen über einen EQ mit zehn Bändern vornehmen, die als Presets speicherbar sind.

Optional kann außerdem ein Hörtest absolviert werden, um ein individuelles Soundprofil zu erzeugen. Allerdings fallen die Ergebnisse leider sehr basslastig aus, was ein Manko darstellt. Gut umgesetzt ist hingegen, dass die L/R-Balance per Regler angepasst werden kann und sich der maximale Ausgabepegel mehrstufig begrenzen lässt, wenn ein Gehörschutz eingerichtet werden soll.

Auch die Sprachansagen sind neben der Tastersteuerung über die App konfigurierbar. Des Weiteren kann eine Suchfunktion per Piepton beim Auffinden der Hörer behilflich sein und es lassen sich der Gaming-, Theater- sowie Achtsamkeitsmodus zuschalten. Aktivierbar ist zudem ein Energiesparmodus, der die Akkulaufzeit um 25 Prozent erhöhen soll, indem die Lautstärke um drei Dezibel reduziert wird. Darüber hinaus dient die App zur Aktualisierung der Firmware und auf entsprechenden Android-Geräten besteht die Option, LDAC einzurichten.

Die KI-Übersetzung der EarFun Clip 2

Eine weitere App-Funktion stellt das KI-basierte Dolmetschen dar, was allerdings eine Registrierung voraussetzt. Zur Auswahl steht entweder eine Face-to-Face-Übersetzung für Gespräche oder eine sogenannte Echtzeit-Übersetzung für einseitiges Dolmetschen bei Vorträgen oder Ähnliches, was als „zeitlich begrenzt kostenlos“ deklariert ist. Insgesamt werden über 100 Sprachen unterstützt und nach der entsprechenden Auswahl ist die Software einsatzbereit.

Zunächst wird das Gesprochene mit einem gewissen Versatz in der Originalsprache transkribiert, im Anschluss in schriftlicher Form übersetzt und in einem weiteren Schritt wahlweise mit weiblicher oder männlicher Stimme vorgelesen. Die Zeitverzögerung ist daher nicht zu unterschätzen, was bei einer einfachen Verständigung auf Reisen oder im Urlaub mit kurzen Sätzen und etwas Geduld funktionieren mag. Für das Dolmetschen in Echtzeit erscheint der zeitliche Versatz allerdings zu langwierig. Zumal die Fehleranfälligkeit ziemlich hoch wirkt. Bei Gesprächen sollte außerdem darauf geachtet werden, dass die Aufnahmezeit pro Redebeitrag maximal 60 Sekunden beträgt.

Sprachverständlichkeit beim Telefonieren

Den Herstellerangaben zufolge soll ein Vierfach-Mikrofonarray mit KI-gestützter ENC-Technologie (Environmental Noise Cancellation) für eine klare Sprachübertragung sorgen. Von Vorteil ist, dass die eigene Stimme durch das offene Clip-Design mitgehört werden kann, wodurch eine natürliche Gesprächssituation besteht. Darüber hinaus ist die Abnahme für das Gegenüber tadellos zu verstehen. Windgeräusche im Freien stellen dabei kaum eine Beeinträchtigung dar und werden von der Mikrofontechnik größtenteils gefiltert. Bei lauten Umgebungsgeräuschen erfolgt hingegen eine leichte, konstante Abschwächung, wodurch die eigene Stimme vordergründig übertragen wird und verständlich bleibt.

Theatermodus

Der Theatermodus wurde überarbeitet und bietet bei den EarFun Clip 2 eine räumlichere Wiedergabeoption an. Dabei verschiebt sich die virtuelle Bühne etwas tiefer in den Raum hinein, was unterschiedliche Ergebnisse bewirken kann. Während moderne Musikstile oftmals etwas blechern klingen, funktionieren ruhigere Rockballaden oder sphärische Soundtracks merklich besser. Recht ordentliche Resultate lassen sich auch beim Gaming oder Filmeschauen erzielen, wobei der Grundklang bei Dialogen die höhere Sprachverständlichkeit besitzt. Außerdem muss im Theatermodus auf die Klangregelung und den LDAC-Codec verzichtet werden.

Sound

Die EarFun Clip 2 verfügen über große, dynamische 12-mm-Titantreiber mit Dual-Magnet-Technologie, wovon sich der Hersteller eine tiefe Basswiedergabe und ein immersives Klangerlebnis verspricht. Bestätigt werden kann eine weiträumige Darstellung, der es bei Liveübertragungen und Konzertaufnahmen gut gelingt, Atmosphäre zu transportieren.

Recht typisch für Open-Ear-Hörer wirkt das Bassfundament im Vergleich zu vielen In-Ear-Systemen eher schlank, zumal bei cluborientierten Produktionen der Tiefbass fehlt. Kraftlos ist die Basswiedergabe allerdings nicht und wer eine vollere Wiedergabe wünscht, kann beispielsweise die vorkonfigurierte Bassanhebung mit der selbstentwickelten BassSurge-Technologie nutzen. Verzerrungen sind dabei nicht zu befürchten, sodass sich der Spaßfaktor bei Bedarf erhöhen lässt. Lediglich für Club-Musik sind die Open-Ears nicht unbedingt zu empfehlen.

Im mittleren Frequenzbereich spielt die offene Konstruktion ihre Vorzüge aus, was sich in einer aufgeräumten, weitläufigen Darstellung widerspiegelt. Selbst bei komplexeren Arrangements besteht ein durchaus luftiger Klangeindruck, der Platz zur Entfaltung bietet und in einer ruhigen, entspannten Hörumgebung viele Details preisgibt. Gesangsstimmen werden dabei nicht gezielt in den Vordergrund gestellt, sondern eher im Halbfeld platziert, wodurch eine ganzheitlichere Perspektive als bei der ersten Generation besteht, die mehr auf ein kraftvolles, direktes und involvierendes Hörerlebnis ausgerichtet ist.

Die Höhenwiedergabe wirkt präsent und elanvoll, wodurch Akzente gesetzt werden. Im gewöhnlichen Hörbereich kann es dabei ab und zu leicht im Ohr kitzeln, ohne einen anstrengenden oder aufdringlichen Eindruck zu erwecken. Allerdings verstärkt sich die Präsenz in den oberen Lagen bei höheren Lautstärkepegeln, was zu einem harschen, höhenlastigen Hörempfinden führen kann. Ist dies der Fall, lässt sich mit der Voreinstellung zur Höhenabsenkung entgegenwirken. Einen etwas entspannteren Eindruck vermittelt die Wiedergabe auch, wenn die Bassverstärkung genutzt wird.

Fazit

Die EarFun Clip 2 empfehlen sich als preiswerte Open-Ears mit einer tollen Ausstattung und gutem Klang. Überzeugen kann das wetterfeste Clip-Format mit einem hohen Tragekomfort, der unkomplizierten Handhabung und einer zuverlässigen Tastersteuerung. Darüber hinaus runden LDAC, Surround Sound, Multipoint-Verbindungen und ein latenzarmer Gaming-Modus das vielseitige Gesamtpaket ab. Die KI-gestützte Übersetzungsfunktion kann die Einsatzmöglichkeiten im Urlaub und auf Reisen erweitern, erfordert durch den zeitlichen Versatz jedoch Geduld und erscheint recht fehleranfällig.

FAQ: Häufige Fragen zu den EarFun Clip 2

Wie lange hält der Akku?

8 Stunden pro Ladung mit AAC bei gehobener Lautstärke, im Case zweieinhalb Mal aufladbar. Schnellladung: 10 Minuten für 1,5 Stunden. Vollladung nach 45 Minuten. Drahtloses Laden via Qi möglich.

Sind die EarFun Clip 2 wasserfest?

IP55 – staub-, wasser- und schweißbeständig für aktiven Lebensstil. Clip-Format mit 5,5 g pro Seite, stabiler sporttauglicher Halt ohne Druckgefühl.

Welche Bluetooth-Codecs werden unterstützt?

Bluetooth 6.0 mit SBC, AAC und LDAC. Multipoint für zwei Geräte gleichzeitig, Google Fast Pair, latenzarmer Gaming-Modus.

Was ist die KI-Übersetzung?

KI-basiertes Dolmetschen mit über 100 Sprachen – Face-to-Face für Gespräche oder Echtzeit für Vorträge. Zeitverzögerung nicht zu unterschätzen, recht fehleranfällig. Maximal 60 Sekunden pro Redebeitrag.

Was ist der Theatermodus?

Räumlichere Wiedergabeoption mit tieferer virtueller Bühne. Funktioniert bei ruhigeren Rockballaden und sphärischen Soundtracks besser als bei modernen Musikstilen. Im Theatermodus kein LDAC und keine Klangregelung verfügbar.

vor 14 Minuten von Maike Paeßens
  • Bewertung: 4.25
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformOpen-Ear
  • Bauweiseoffen
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Gewicht ohne Kabelje 5,5 g, Case 38 g

Lieferumfang

  • Lade-Case
  • USB-C auf USB-A-Ladekabel

Besonderheiten

  • in Schwarz und Weiß erhältlich
  • Bluetooth Version: 6.0
  • Bluetooth Codecs: LDAC, SBC, AAC

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