Shure SRH145

Klappbarer On-Ear für kabelgebundenes Unterwegshören

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Kurz & knapp

„Den kannste bedenkenlos nehmen“, würden wir sagen, wenn die Frage nach einem gut klingenden, ausreichend lauten und praktisch zu handhabenden On-Ear für Straße, Tram und Pausen in ruhigen Ecken von Smartphone-Nutzern gestellt wird. Der in dieser Preisklasse fast sehr gute Klang und die robuste Verarbeitung des Shure SRH145 sprechen dann auch für längere Freuden mit dem Gerät.

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Shure führt schon seit geraumer Zeit den SRH145 als nach unten abrundendes Produkt im durchweg hochwertigen Portfolio. Während Studio-Profis die SRHs höherer Ordnungszahlen lieben, und Musiker vor allem von den In-Ear-Monitor-Dingen des amerikanischen Herstellers extrem viel halten, buhlt der kleine On-Ear bei Nutzung mobiler Zuspieler um Kundschaft.

So wirbt Shure dann auch selbstbewusst mit der „legendären Shure-Qualität“, was unserer Erfahrung nach auch nicht gelogen ist.
Reingehört haben wir immer wieder in den SRH145, den es auch in einer Plus-Version mit Inline-Mikro und Musiksteuerung für iOS gibt. Die ansonsten baugleichen Hörer sind gut verarbeitete Bügelkopfhörer mit stabilem Klappmechanismus, welche die 150-Gramm-Leichtgewichte ab Handtaschen aufwärts platzsparend verschwinden lassen.
Die Scharniere sind stabiler Bauart, ein merklicher Widerstand kurz vor „voll ausgeklappt“ gewährleistet sicheren Halt auf den Köpfen dieser Welt. Die Ohrmuscheln sind flexibel auf einer 5 cm langen Schiene gelagert, welche als Verschiebebahnhof für die beiden Ohraufleger dienen. Auf diversen Testerköpfen fanden die SRH145 jeweils bequemen Halt. Die Kopfpolster hinterließen, wie auch die austauschbaren Ohrpolster, keine Druckstellen. Im Gegenteil: das längere Tragen wurde nie zur Last. Die 3 cm breiten Bügel haben eine Oberfläche aus gebürstetem Metall und lassen den Hörer als durchaus „tragbare“ Variante modernen Kopfschmucks erscheinen.

Sauber Klang mit Tiefgang

Dank geschlossener Bauweise dichten die SRH145 zunächst einmal recht ordentlich ab. Umgebungsgeräusche, aber auch abgehende Emissionen sind erfreulich gut gedämpft.
Der Sound der ehrlicherweise mit 25 Hz bis 18 kHz Frequenzbereich angegebenen Hörer ist kompakt und kräftig, mit einem deutlich wahrnehmbarem, aber nie zu kräftigen Bass. Bei Elektronik- und gut ausproduzierten Pop-Produktionen machen die kleinen Shures am meisten Spaß. 36-mm-Neodym-Magneten bringen eine in dieser Preisklasse überaus gelungene Performance mit angenehm hohen Schalldrücken ermüdungsfrei auf die Ohren. Je mehr Akustik und tiefengestaffelte Räume ins Spiel kommen, desto weniger lässt sich der Daumen in der Höhe halten – aber in der 50-Euro-Klasse sollte man da mit Kritik vorsichtig sein.

Fazit

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Über den Autor:

Autor Ralf Willke

Von Ralf Willke
Redakteur

Ralf Willke – Redakteur für HiFi & Studio

Seit 2014 gehört Ralf Willke zum festen Team von kopfhoerer.de und widmet sich mit Begeisterung dem guten Ton – von HiFi- und Studio-Kopfhörern bis hin zu modernen Home-Audio-Systemen. Beruflich ist er mit Studiokopfhörern bestens vertraut, privat genießt er kabellose Klangqualität mit den Apple AirPods Max oder den Technics EAH-AZ100.

Sein Soundtrack des Lebens? Keith Jarretts legendäres Köln Concert. Wenn er mal nicht testet, taucht Ralf in Serien wie Dark ein oder lauscht der Filmmusik zu Konklave von Volker Bertelmann.

Schon als Teenager feierte er auf seinem klobigen weißen Wharfdale-Kopfhörer die Stereo-Effekte von Emerson, Lake & Palmer. Heute sagt er: Guter Sound gehört zum guten Leben.

Musiker, Medien-Nerd und Familienmensch – Ralf hört genauer hin, damit andere besser hören. ☕🎧

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