JLab JBuds Air ANC
Mit den JBuds Air ANC erweiterte jüngst JLab ihr In-Ear-Portfolio um ein Modell mit aktiver Rauschunterdrückung, das auch durch seinen kräftigen, per EQ-Modi wechselbaren Klang und die Spielzeit zu überzeugen weiß.
Kein Kabel zwischen den Ohrstöpseln, kein Kabel zum Gerät. True Wireless In-Ears sind heute der meistgekaufte Kopfhörer-Typ weltweit – von Apple über Sony bis Samsung hat jeder Hersteller mindestens ein Modell im Programm, die meisten gleich eine ganze Familie davon.
Das Problem: Die Auswahl ist unübersichtlich geworden. Zwischen 30 und 400 Euro, mit und ohne ANC, mit LDAC oder ohne, offene oder geschlossene Passform, sechs oder zwölf Stunden Laufzeit – wer nicht weiß, worauf es ankommt, kauft am Ende das falsche Modell. Dieser Text hilft dabei, das zu vermeiden.
Bestes ANC in der TWS-Klasse, nahtlose iPhone-Integration, Spatial Audio, H2-Chip. Wer im Apple-Ökosystem lebt, kauft diese – ohne Diskussion.
Der häufigste Fehler beim TWS-Kauf: zu viel Aufmerksamkeit für Specs, zu wenig für die Passform. Ein In-Ear der nicht sitzt, klingt schlecht, fällt beim Sport heraus und wird nach drei Wochen nicht mehr getragen – egal wie gut die Testwerte sind.
Die meisten Hersteller legen drei Größen Silikon-Ohrstöpsel bei (S, M, L). Wer unsicher ist, welche Größe passt, sollte im Zweifelsfall die kleinere wählen – ein zu großer Ohrstöpsel drückt und schmerzt nach einer Stunde. Ein richtig sitzender In-Ear hält auch beim Laufen, ohne dass man nachdrücken muss.
Semi-offene Modelle wie die Soundcore Liberty Buds oder Samsung Galaxy Buds verzichten auf die abdichtende Passform und sitzen locker im Ohr. Weniger Isolation, dafür kein Druckgefühl – für viele der angenehmere Kompromiss im Alltag.
Aktives Noise Cancelling in True-Wireless-Form hat sich in den letzten drei Jahren dramatisch verbessert. Die besten Modelle – Apple AirPods Pro 3, Sony WF-1000XM5, Bose QuietComfort Earbuds II – erreichen eine Dämpfung, die mit einfachen Over-Ear-Modellen mithalten kann.
Wichtig zu wissen: ANC kostet Akkulaufzeit. Wer ANC dauerhaft aktiv hat, rechnet mit 20 bis 30 Prozent weniger Laufzeit als angegeben. Adaptive ANC-Systeme passen die Intensität automatisch an die Umgebung an und sparen dadurch Energie – ein Feature, das sich bei regelmäßigem Pendeln schnell auszahlt.
Wer kein ANC braucht, spart Geld und Gewicht. Für Sportler oder Nutzer in ruhiger Umgebung ist ANC oft kein Kaufkriterium.
Bei True Wireless In-Ears kauft man immer zwei Dinge: die Ohrstöpsel und das Ladecase. Das Case schützt, lädt und bestimmt die Gesamtlaufzeit entscheidend mit – ein Ohrstöpsel mit sechs Stunden Eigenakku und einem Case für weitere 24 Stunden ergibt 30 Stunden Gesamtlaufzeit.
Worauf beim Case achten:
Kabelloses Laden (Qi) ist inzwischen bei Modellen ab 100 Euro Standard und spart täglich kleinen Aufwand. MagSafe-Kompatibilität ist für Apple-Nutzer praktisch. USB-C sollte 2026 bei jedem neuen Modell selbstverständlich sein – wer noch Lightning anbietet, verkauft ein veraltetes Produkt. Casegröße variiert stark: Wer das Case täglich in der Hosentasche trägt, sollte auf kompakte Modelle achten.
Für Alltagshörer ist der Codec weniger entscheidend als die Qualität der Treiber und die Passform. Für HiFi-Hörer und alle, die ihre Musik in hoher Auflösung streamen, ist LDAC der entscheidende Faktor – er überträgt Hi-Res-Audio nahezu verlustfrei und ist bei Modellen von Sony, EarFun und Technics verfügbar.
AAC ist der Standard für Apple-Nutzer und liefert gute Ergebnisse. SBC funktioniert universell, aber mit hörbaren Kompromissen bei Detailreichtum. aptX Lossless, verfügbar bei neueren Qualcomm-Chips, überträgt verlustfrei – wenn Sender und Empfänger es beide unterstützen.
Grundregel: Unter 100 Euro ist LDAC keine realistische Erwartung. Zwischen 100 und 200 Euro ist es ein klares Kaufargument. Über 200 Euro sollte es Standard sein.
Fast alle TWS-Modelle haben einen Spritzwasserschutz – aber nicht alle gleich. IPX4 schützt gegen Spritzwasser aus allen Richtungen und reicht für Sport und Regen. IP55 oder höher schützt auch gegen Strahlwasser. Wer schwimmen will, braucht IP67 oder IP68 – eine Minderheit der TWS-Modelle bietet das.
Wichtig: Der IP-Schutz gilt fast immer nur für die Ohrstöpsel, nicht für das Ladecase. Das Case sollte also nie nass werden.
Solider Einstieg. ANC vorhanden, aber begrenzt. Laufzeit und Codec-Unterstützung eingeschränkt. Für Gelegenheitsnutzer und als Zweit-Kopfhörer vollkommen ausreichend. Stärkste Modelle: EarFun Air Pro 4+, Soundcore Liberty 4, JBL Tune Flex.
Hybrid-Treiber, LDAC, aptX Lossless, adaptives ANC, 11,5 Stunden Laufzeit – für unter 80 Euro. Wer das kauft, zahlt kein Aufgeld für den Markennamen.
Das beste Preis-Leistungs-Segment. Ernstzunehmendes ANC, LDAC, gutes Mikrofon, Multipoint. Wer nicht das Maximum will, aber auch keinen Kompromiss eingehen möchte, kauft hier. Stärkste Modelle: Samsung Galaxy Buds 3, Jabra Elite 8, Technics EAH-AZ60M2.
Angesichts der Preisklasse bieten die Soundcore Liberty 5 eine tolle Ausstattung mit einer effektiven Geräuschunterdrückung, hochauflösendem LDAC-Codec, individuellem Hör- und Klangprofil sowie Dolby 3D-Audio. An ausdauernden Akkus und einer leistungsfähigen Mikrofontechnik zum Kommunizieren wurde bei den kabellosen In-Ears ebenfalls nicht gespart.
Premium-Klang, bestes ANC der Klasse, ausgereifteste Ökosystem-Integration. Sinnvoll für tägliche Vielnutzer, Pendler und audiophile Ansprüche. Stärkste Modelle: Apple AirPods Pro 3, Sony WF-1000XM5, Technics EAH-AZ100, Bose QuietComfort Earbuds II.
LDAC, Multipoint, adaptives ANC und ein Klang, der In-Ears neu definiert. Der EAH-AZ100 ist unser aktueller Testsieger – und das plattformunabhängig.
| Kriterium | Warum wichtig | Worauf achten |
|---|---|---|
| Passform | Klang, Halt, Komfort | Ohrstöpsel-Größen testen, Semi-offen vs. abdichtend |
| ANC | Ruhe im Alltag | Adaptiv besser als statisch |
| Akkulaufzeit | Praxistauglichkeit | Ohrstöpsel + Case zusammenrechnen |
| Codec | Klangqualität | LDAC für HiFi, AAC für Apple |
| IP-Schutz | Sport & Wetter | IPX4 Minimum, IP55+ für intensiven Sport |
| Ladecase | Alltag | USB-C, kabelloses Laden, Größe |
| Mikrofon | Telefonate | Oft unterschätzt – im Test prüfen |
Stand: März 2026 – wird halbjährlich aktualisiert
Mit den JBuds Air ANC erweiterte jüngst JLab ihr In-Ear-Portfolio um ein Modell mit aktiver Rauschunterdrückung, das auch durch seinen kräftigen, per EQ-Modi wechselbaren Klang und die Spielzeit zu überzeugen weiß.
Der dynamische True-Wireless-Kopfhörer Melomania 1 von Cambridge Audio hat einen Nachfolger erhalten. Das neue Modell, Melomania 1+, setzt auf die gleichen dynamischen Treiber und ein identisches Gehäuse, die schon im Vorgänger zu einer überzeugenden Gesamtbewertung führten. Neuerungen sind bei gleichem Preis die mögliche App-Steuerung, aus der sich ein höherer Bedienkomfort ergeben soll, der sogenannte „High Performance Mode“ für eine verbesserte Klangqualität und USB-C-Anschlüsse am Lade-Case.
In den Epic Air ANC bringt der amerikanische Hersteller JLabs etliche Eigenschaften unter, auf die der mobile Anwender schwört: lange Spielzeit, aktive Rauschunterdrückung, bequeme Musiksteuerung und Telefonie. Zudem gefällt sein homogener Klang mit selbstbewusstem Bass, der sich per einstellbaren grafischen EQ in vier Modi dem persönlichen Geschmack unterwirft.
Bowers & Wilkins lässt sich im Wettbewerb der Neuigkeiten gerne etwas Zeit und versucht nicht immer sofort auf den technikgetriebenen Zug aufzuspringen. Lieber spät, dann aber richtig, war mein Gedanke, als B&W mit den PI5 und PI7 ihre ersten True Wireless In-Ears ankündigten.
Der britische Traditionshersteller von HiFi-Lautsprechern KEF hat mit den Mu3 seine ersten vollständig kabelbefreiten In-Ears auf den Markt gebracht, die sehr musikalisch klingen, eine lange Akkulaufzeit bieten und sowohl über eine aktive Geräuschunterdrückung als auch einen Transparenzmodus verfügen. Das von Ross Lovegrove stammende Design zeichnet sich zudem durch einen hohen Tragekomfort aus.
Mit ihrem ultraportablen Kopfhörer-Klassiker Porta Pro hat sich der amerikanische Kopfhörer-Hersteller Koss über bald drei Jahrzehnte viele Freunde in der Hifi-Szene gemacht. Und obwohl der kabelgebundene Klassiker weiterhin in unveränderter Form erhältlich ist, geht der aktuelle Trend im Bereich der portablen Individualbeschallung natürlich ohne Frage in Richtung der schnurlosen In-Ears. Mit dem TWS150i bringen Koss eine sehr preisgünstige Variante auf den Markt, die mit langer Laufzeit, schlankem Design und – natürlich – gutem Sound auftrumpfen will. Schauen wir also mal, ob Koss auch In-Ear und Bluetooth genauso gut (oder besser) kann, wie Over-Ear.
Mit den FreeBuds 4i stellt Huawei eine günstigere und technisch abgespeckte Version der FreeBuds Pro vor. Die neuen Kopfhörer bieten ein geschmeidiges Design, aktives Noise-Cancelling und eine lange Laufzeit. Verzichtet wird hingegen auf das dynamische ANC der FreeBuds Pro. Wo die weiteren Unterschiede liegen, finden wir hier für euch heraus ...
Lyperteks SoundFree S20 setzt auf ein durchaus ansprechendes minimalistisches Design und eine geradlinige funktionale Umsetzung. Geboten werden soll ein gut klingender True Wireless Kopfhörer, der ohne App und Noise Cancelling auskommt, dafür aber zu einem attraktiven Preis zu haben ist. Das Gehäuse aus schwarzem Kunststoff fällt angenehm leicht aus. Dabei finden die ergonomisch geformten Schalltrichter für die dynamischen Treiber mit Neodym-Antrieb über eine Auswahl aus insgesamt sechs Silikon-Passstücken (drei davon als Doppellamellen-Variante) sicher im Ohrkanal Platz. Bei der Funkstrecke setzt Lypertek auf Bluetooth 5.0 mit Unterstützung der Codecs SBC und AAC.
Die US-Company Skullcandy hat mit den Dime gut klingende, kabelbefreite In-Ears zu einem attraktiven Preis im Angebot, die sich durch ein ultraportables Design im Hosentaschenformat auszeichnen und per Remote-Taster eine umfangreiche Gerätesteuerung bieten.
Die kabelbefreiten In-Ears Outlier Air V2 von Creative zeichnen sich durch eine herausragende Akkulaufzeit aus, sind für den Alltagsgebrauch universell abgestimmt und unterstützen neben dem Bluetooth-Standard 5.0 auch hochwertige Audiocodecs wie aptX oder das AAC-Format. Über die App-Anbindung kann zudem ein „holografisches“ Hörerlebnis via Super X-Fi Technologie genutzt werden.
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