Bowers & Wilkins PI7

Premium True Wireless In-Ears

Bowers & Wilkins lässt sich im Wettbewerb der Neuigkeiten gerne etwas Zeit und versucht nicht immer sofort auf den technikgetriebenen Zug aufzuspringen. Lieber spät, dann aber richtig, war mein Gedanke, als B&W mit den PI5 und PI7 ihre ersten True Wireless In-Ears ankündigten.

Das teurere Modell PI7, um das es in diesem Test geht, kommt dabei mit hochauflösenden und schnellen Bluetooth Audio Codecs, adaptivem Noise Cancelling sowie einem Hybrid-Treibermodell aus dynamischen sowie Balanced-Armature-Treibern daher. Dass das britische Traditionsunternehmen darüber hinaus auch noch die ein oder andere Überraschung im Köcher hat, hebt den PI7 von der Konkurrenz ab.

Case-Studie

Gewöhnlich werden In-Ears mit einer Aufbewahrungs-/Auflade-Kombination geliefert. Bowers & Wilkins verleibt dem Case aber noch eine äußerst praktische Zusatzfunktion ein: Man kann entweder Audio-Streams via USB an die Hörer übermitteln, oder aber jegliches analoge Audiosignal auf die Ohrhörer bringen. Man hat also eine Art Audio-Interface in der Hosentasche – mit einigen Vorteilen: So lassen sich z. B. Kopfhörerausgänge am Fernseher elegant zu einem Drahtlos-Kopfhörer-System wandeln. Oder ihr könnt die gute alte Stereo-Anlage mit den PI7 wiederbeleben und zum kabellosen Hören nutzen.

Zudem bietet es sich an, bei Audio- oder Video-Arbeiten am Rechner ganz einfach das Lade-Case über USB-C zu verbinden und dieses dann als Ausgabe-Gerät zu definieren. Die Latenz – also Verzögerung – war so gering, dass sowohl Videos schauen als auch Audio-Editings ohne weiteres möglich waren. Und – wenn das Reisen wieder möglich wird – ist die Freude über die analoge Anschlussmöglichkeit an ein Bordsystem im Flugzeug oder in der Bahn ebenfalls groß.

Einzig der Versuch, die PI7 via Kopfhörerausgang über das Lade-Case als drahtlosen Piano-Kopfhörer zu nutzen, funktionierte leider nicht wirklich gut. Dafür war die Verzögerung zwischen Spielen und Hören dann doch um ein paar Millisekunden zu groß – aber dafür wurden die PI7 auch nicht gebaut, weswegen es auch nicht zum Punktabzug kommt.

Rahmendaten

Die Bowers & Wilkins PI7 leisten auf dem Papier Großes: Sie beherrschen (außer LDAC) SBC, AAC, aptX Classic, aptX HD, aptX Low Latency sowie aptX Adaptive und somit also auch hochauflösendes Audio, was man beim Hörtest weiter unten nachlesen kann. Auch die Liste der Bluetooth-Profile zeigt, dass das Handling der TWS-Kopfhörer mit allen erdenklichen Geräten komfortabel ausfallen sollte.

Das Lade-Case kann – neben der Streaming-Funktion – auch drahtlos geladen werden. Über eine Schnellladefunktion (15 Minuten ergeben zwei Stunden Musikgenuss), sind auch extreme Leerstände des Akkus schnellstens geheilt, zumal das Case das maximal Vierfache der vierstündigen Kapazität der beiden Hörer nachladen kann.

Die PI7 sind pro Seite mit einem dynamischen sowie einem Balanced-Armature-Treiber ausgestattet. Fürs Noise-Cancelling, aber auch für bestmögliche Verständlichkeit bei Audio- und Video-Calls sind insgesamt sechs Mikrofone, drei pro Seite, verbaut.

Anprobe

Im Karton nistet das Lade-Case mit In-Ears sowie ein wenig Papierkram und zwei weiteren Ohrpassstücken in Gehäusefarbe.

Über touch-sensitive Außenseiten werden die wichtigsten Befehle schnell erlernt. „Pause“, „Stop“, „Titel vor“, „Titel zurück“ sind inzwischen gewohnte Bedienschritte, die trotz Miniaturbauweise gut funktionieren. Was über die Gestensteuerung nicht geht, ist die Veränderung der Lautstärke.

Koppeln

Die PI7 müssen für die erste Bekanntschaft mit einem Spielpartner im Case sein. Beim Wiederanziehen wird die Verbindung automatisch aufgebaut, wobei sich in der App auch noch ein bevorzugtes Gerät aus der Verbindungshistorie anwählen lässt.

Im Test habe ich die PI7 sowohl mit Android-, iOS- wie auch einem MacBook per Bluetooth verbunden, was in der Regel zuverlässig und zügig vonstattenging.

Die maximale Bluetooth-Reichweite erschien mir bei den Bowers & Wilkins PI7 etwas kürzer als gewohnt zu sein. Mit dem Rechner verkoppelt, gab es schon auf dem halben Weg zur Kaffeemaschine (ca. neun Meter) erste Aussetzer. Trotzdem möchte ich hier von einer stabilen und im Alltag ausreichend weitreichenden Audioverbindung sprechen.

Noise Cancelling und Transparenz

In-Ears mit Noise Cancelling sind für die Entwickler keine leichte Aufgabe, die beim PI7 aber bravourös gelöst wurde. Via App lässt sich die Geräuschunterdrückung ein- und ausschalten. Alternativ tut‘s auch die 1-sekündige Berührung des linken Ohrstöpsels. Schaltet man „Auto“ in der App dazu, passt sich das Noise Cancelling der akustischen Umgebung an, was bei stetig wechselnden Ereignissen wie Verkehrsgeräuschen schon eine gewisse Herausforderung darstellt, da sich durch die dynamische Maskierung des „Draußens“ auch der Sound leicht ändert. In der Regel aber macht der PI7 hier seine Sache sehr gut und erlaubt dem Hörer auch bei äußeren Unruhen ein relativ gechilltes Hören.

Ein weiterer Punkt ist der Transparenzmodus, was vor allem als Verkehrsteilnehmer überlebenswichtig sein kann. Auch hier kann der PI7 über einen Schieberegler in der App über „wenig durchlassen“ über „natürlich“ bis hin zu „verstärkt“ recht fein und individuell den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Ich selbst habe bei meinen Tests außerhalb gerne die Geräuschunterdrückung eingeschaltet gelassen, diese auf „Auto“ und den Transparenzmodus auf Mittelstellung (also „natürlich“) gestellt.

Die PI7 im Alltag

Bei meiner alltäglichen Morgenrunde mit Hund durch Stadt, Land und Wald, wurden zumeist Podcasts gehört, oder leichtere Kost wie meine Lieblings-Elektronik-Playlist angeworfen. Hier machte der PI7 eine souveräne Figur, wobei auch eingehende Anrufe durch Fingertipp rechts spontan angenommen werden konnten. Voice-Assistant-Befehle konnten durch einen kurzen Tipp rechts ebenfalls nach ein- bis zweimaliger Übung problemlos getätigt werden. Gegenüber Windgeräuschen zeigten sich die PI7 relativ unempfindlich; zudem war der Tragekomfort zu jeder Zeit gegeben. Die Ohrhörer sind außerdem noch vor Spritzwasser geschützt (nach IP54), so dass ihnen dieses „Draußen“ im Zweifel weniger anhaben als den Trägern selbst.

Was manchmal irritierend war: die App verabschiedete sich das ein oder andere Mal aus unerfindlichen Gründen und musste neu gekoppelt werden, was aber viele Ursachen haben kann, z.B. eine überfüllte Bluetooth-Liste im iPhone.

Die PI7 konnten intuitiv aus dem Case genommen und in die Gehörgänge gesetzt werden. Sie spielten an der zuletzt gemerkten Stelle weiter, was vor allem bei Podcasts sehr komfortabel ist.

Lobend erwähnt habe ich bereits die Streaming-Funktion via Lade-Case. So habe ich eine kleine Audioproduktion in Verbindung mit einem Bowers & Wilkins PI7 problem- und drahtlos editiert. Wer will (und hat) kann im Übrigen einen weiteren Kopfhörer aus der Bowers-&-Wilkins-Familie drahtlos mit dem Streaming-Case verbinden. Dies klappte im Test problemlos mit einem PX7 (zum Test), der sich erst dann koppeln ließ, nachdem die PI7 im Case lagen. Beide parallel betreiben – das wäre es noch gewesen.

Die PI7 sind nicht Multipoint-fähig, was ich ehrlich gesagt das ein oder andere Mal vermisst habe. Das Fast Pairing klappte aber recht zuverlässig, so dass ich hier bei der Kritik ein Auge zudrücken will.

In puncto Akkulaufzeiten kann ich nur Gutes berichten. Da bei Nichtnutzung das Lade-Case eh der beste Aufbewahrungsort ist und die Hörer automatisch nachgeladen werden, kam ich im Alltagsgebrauch nie unter 50% Ladestand bei den Hörern. Und da ich das Case fürs Audiostreaming auch gerne am Rechner hatte, war dieses auch stets mit frischem Strom versorgt.

Musikhören

True Wireless In-Ears sind vor allem praktisch und waren für mein Verständnis bisher für den reinen Musikgenuss eher die zweite Wahl – zu gerne höre ich mit Over-Ears und möglichst offener Bauweise meine Lieblingsmusik. Diese recht feste Haltung hat sich seit den PI7 etwas verschoben. Abgesehen von den rein physischen Vor- und Nachteilen von Over- und In-Ears machte mir der Rückzug aufs Sofa zum vergnügten Musikhören bei den Bowers-&-Wilkins-Neulingen Spaß.

Zunächst: das ANC bleibt hier natürlich aus, auch wenn die Klangveränderungen zwischen beiden Betriebszuständen eher marginal sind. Da die PI7 bei mir schon recht dicht im Gehörgang abschlossen, habe ich beim Musikgenuss den Transparenzmodus auf „natürlich“ gestellt. Ohne Rauschen oder sonstiger Klangbeeinflussungen konnte man trotzdem nicht das Klingeln des Paketboten verpassen.

Allgemein zeigen die PI7 eine neutrale Wiedergabe. Bässe werden erstaunlich definiert und tiefreichend wiedergegeben, Mitten und vor allem ereignisreiche Gitarrenbretter zeigen sich eher rund als aggressiv, und die Höhen habe ich als klar und offen empfunden.

Überaus beeindruckt war ich von der Basswiedergabe. „Vitamin“ von Kraftwerk bietet in seine Remaster-Version von 2009 eine weiche, in den Tiefbass reichende Synthesizer-Line, welche die PI7 in Gänze zu übertragen vermochten. Gerade bei Elektronik-Tracks macht das Schallwandlergespann aus dynamischem und Balanced-Armature-Treiber seinen Job erstaunlich gut. Manchmal ist mir die präzise und punktgenaue Wiedergabe fast zu viel des Guten: so klopft die Kickdrum bei „The Donut oft the Heart“ von J Dilla fast schon zu arg am Trommelfell.

Auch das Ticken der Uhren im Intro des Pink-Floyd-Epos „Time“ auf „The Dark Side Of The Moon” ist mir persönlich zu nah an meiner Hörmembran. Was den Bowers & Wilkins PI7 adelt: er fährt bei Hi-Res-Audio-Signalen seine Reserven aus und konnte unter dem aptX-HD-Codec auch bei hochwertigen Klassikaufnahmen punkten. Räumlichkeit und Detailreichtum sind für einen In-Ear schon beeindruckend. Streicher klangen sanft in leisen Passagen und konnten bei Staccati Akzente setzen, ohne sich in den Vordergrund zu spielen. Auch bei Aufnahmen großer Orchester konnte man die einzelnen Instrumente gut orten und genüsslich in das Klanggeschehen eintauchen.

Ralf Willke
vor 2 Wochen von Ralf Willke
  • Bewertung: 4.88
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Die Bowers & Wilkins PI7 überzeugen. Auch wenn mit knapp 400 Euro der Preis zunächst hoch erscheint, sind die ersten True Wireless In-Ears des englischen Traditionsherstellers ihr Geld wert. Der Sound setzt die Messlatte für die Mitbewerber höher und revidiert (m)ein Vorurteil, dass TWS-Hörer für den reinen Musikgenuss nicht gut genug sind. Was ebenfalls gefällt, ist die Möglichkeit des Audio-Streamings sowohl via USB als auch Miniklinkenkabel. So bieten die PI7 ein drahtloses Hören am Fernseher, sind Zuspieler von Bordsystemen bei Flugzeug und Bahn, und selbst Medien-Kreatoren könnten sich dank der USB-Streaming-Funktion damit anfreunden, einen True-Wireless-Kopfhörer in den Arbeitsprozess einzubinden. Ein überzeugender Einstand im True-Wireless-Segment!

Technische Daten

  • BauformIn-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch + Balanced-Armature-Treiber
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)10 - 20.000 Hz
  • Gewicht ohne Kabelje 7 g, Case 61 g
  • Kabellänge20 cm

Lieferumfang

  • 3 Paar Ohrpassstücke (S, M, L)
  • 20 cm USB-C auf 3,5mm Audio-Kabel
  • 20 cm USB-C auf USB-C Ladekabel

Besonderheiten

  • in Anthrazit und Weiß erhältlich
  • BT-Codecs: SBC, AAC, aptX Classic, aptX HD, aptX Low Latency, aptX Adaptive
  • BT-Version: 5.0
  • BT-Profile: A2DPv1.3.1, AVRCPv1.6.1, HFPv1.7.1, HSPv1.2, BLE GATT

14 Antworten auf “Bowers & Wilkins PI7”

  1. Avatar Simon Mueller sagt:

    Haben die eine ähnliche Soundsignatur wie die WF-1000XM3? Ich habe nämlich den Fehler gemacht die CTM CE320 auszuprobieren und muss sagen, die sind so verdammt blutleer und der Bass … gar nicht zu vergleichen.

    Klar sind die präzise und haben eine höhere Auflösung, aber der Spaß kommt mir eindeutig zu kurz.

    Gibt es einen InEar mit Kabel der klingt wie ein WF-1000XM3?

    Liebe Grüße und weiterhin so tolle Arbeit!

  2. Avatar Marcel Hahn sagt:

    So, inzwischen habe ich sowohl Sennheiser Momentum TW 2 als auch die B&W PI7 hier.
    Haben die PI7 klanglich den halben Stern mehr als die TW2 verdient? Ja, würde ich mitgehen. Die TW2 sind toll, aber die Balanced Armature Treiber machen sich schon bemerkbar in den Höhen.
    Aber sind die PI7 den Aufpreis von 150-220€ (je nach Angebot der TW2) wert? Nie und nimmer!

    Die schlechtere Akkulaufzeit lässt sich vielleicht noch mit den zusätzlichen Treibern verschmerzen, aber ansonsten haben die PI7 leider essenzielle Mängel aufzuweisen. So ist die Reichweite wirklich unterirdisch. Das Handy muss ich neuerdings in der rechten statt der linken Hosentasche halten, da ich sonst immer mal wieder Verbindungsabbrüche habe (rechts ist der Master) und das Case ist eine ziemliche Frechheit für diesen Preis.
    Der Deckel klappert von Beginn an und das ganze Material ist extrem empfindlich und alles andere als hochwertig in der Anmutung. Ich erinnere daran, dass die Dinger 400€ kosten.
    Auch, dass sich der Transparent Mode nicht via Geste einschalten lässt, ist absolut untauglich. Da kann man nur hoffen, dass nachgebessert wird, aber irgendwie glaube ich nicht daran, denn wenn man sich die PlayStore Bewertungen ansieht, besteht hier keine sonderlich gute Produktpflege.

    Ansonsten sind die PI7 definitiv hübscher und filigraner als die TW2 und sehr bequem im Ohr (kein Vergleich zu meinen Soundcore Liberty 2 Pro) aber subjektiv trotzdem im Gleichstand mit den TW2.

    Schlussendlich merkt man einfach, dass die TW2 viel ausgereifter sind als die PI7.
    Letztere sind also nur eine ernsthafte Option, wenn man entweder die Case-Funktion braucht und/oder keine Kompromisse beim Sound eingehen will, dafür aber sehr viele Kompromisse im Handling eingehen kann.
    Deswegen kann ich die 5 Sterne im Handling von euch auch echt nicht nachvollziehen.

    • Ralf Willke Ralf Willke sagt:

      Hallo Marcel,
      bezüglich der Möglichkeit, den Transparenz-Modus per Geste steuern zu können, gehe ich mit dir. Das ist mir beim Testen aber nicht als Mangel aufgefallen, da mir der Transparenzmodus in der Einstellung „natürlich“ in Verbindung mit dem ANC halt extrem gut gefallen hat. Man konnte einerseits recht ungestört hören, war andererseits in natürlicher akustischer Umgebung unterwegs.
      Nicht nachvollziehen kann ich die Probleme mit den Verbindungsabbrüchen. Ich habe die PI7 fast eine Woche mit dem Smartphone in der Hosentasche getestet und vielleicht ein oder zweimal Drop-Outs gehabt, aber nie gänzliche Abbrüche.
      Das Case habe ich als hochwertig empfunden. Geklappert hat da nichts. Es hatte für mich eine hohe Fertigungsqualität.

      • Avatar Marcel Hahn sagt:

        Presse-Sample vielleicht? Ansonsten würde ich das an deiner Stelle wirklich nochmal nachtesten. Der Magnet im Deckel ist zum einen nicht sonderlich stark und außerdem hat das Scharnier wirklich viel Spiel.

        Die Verbindungsschwierigkeiten sind zwar vielleicht von Gerät zu Gerät unterschiedlich, aber ich habe ja den direkten Vergleich zu diversen anderen Bluetooth Kopfhörern und da ist der Unterschied wirklich extrem.

        Zur Kombination ANC + Ambient Sound. Dass das überhaupt möglich ist, halte ich persönlich ja mehr für ein Bug als für ein Feature. Immerhin können die selben Mikrofone ja kaum gleichzeitig den Sound canceln und durchlassen. Sowieso führt das ja das ganze Noise Cancelling Konzept ad absurdum. ANC will ich, wenn ich Ruhe haben will, nicht wenn ich so halb halb Ruhe plus Lärm haben will.
        Das einzige, was ich als wesentlich angenehmer mit dieser Kombination empfunden habe, war meine eigene Stimme beim Reden. Die war so viel natürlicher als nur im Ambient Modus.

        All meine Kritikpunkte hat im Übrigen auch der bisher erste Amazon Rezensent so bestätigt wie ich sie erlebt habe.

        • Avatar Marcel Hahn sagt:

          Noch eine Ergänzung einer weiteren Seltsamkeit: In Zoom Meetings stellen die Kopfhörer automatisch in den Transparenzmodus (wie zu erwarten), allerdings komischerweise nur für den Master (rechts). Der Slave bleibt passiv, der Master verstärkt das Mikro dafür aber so unnatürlich stark, dass ich schon leichte ASMR Vibes hatte 😅 (als Veranschaulichung). So eine starke Durchlässigkeit lässt sich in der App garnicht einstellen.

          Ich kann mich nur wiederholen. Der Klang ist absolut Klasse, genauso wie Optik und Tragekomfort, aber in der B-Note kranken die PI7 einfach an zu vielen Stellen, um die hier vergebene Bestnote zu rechtfertigen, geschweige denn den Preis.

        • Ralf Willke Ralf Willke sagt:

          Hallo Marcel,
          wir haben die PI7 von der Agentur als Presse-Sample für 7 Tage zur Verfügung gestellt bekommen. Im Moment können wir deine Anmerkungen nicht überprüfen, erwarten aber in Bälde ein weiteres Sample, da wir das Foto-Shooting noch nicht machen konnten, dann werden wir uns die PI7 nochmal genauer anschauen.
          Wir halten es aber so gut wie ausgeschlossen, dass man uns ein Produkt geschickt hat, das nicht dem der Serie entspricht. Es war auch normal und jungfräulich verpackt inkl. Seriennummer.

  3. Avatar Günther sagt:

    …stehe gerade vor der Entscheidung i5
    oder doch i7 ???
    Wichtiger Punkt ist für mich auch die Telefonie wo liegen die Unterschiede ?
    Stressfreier Call ohne Dosenstimme und wenig Nebengeräusche wäre mir ganz Lieb …

  4. Avatar Raymon sagt:

    Mich würde es interessieren ob die Lautstärkeregelung als Update nachgereicht wird. Für mich ist das wirklich essential, da ich keine Lust habe immer das Smartphone hervorzukramen.
    Und 4h sind für 399. – Euro schon arg wenig.
    Und ob zu den Sennheiser tws2, Technics, iPi5 ein so großer Unterschied zu erhören ist.

    • Ralf Willke Ralf Willke sagt:

      Die Lautstärkeregelung als Update nachzureichen, halte ich durch aus für möglich, indem man dies per Konfiguration via App erledigt. Bisher liegt dort bei längerer Betätigung die Aktivierung des Noise-Cancellings bzw. des Voice-Assistenten – worüber natürlich auch „Lauter-„ oder „Leiser“-Befehle gegeben werden könnten.
      Zum Thema Akkus-Laufzeit: Die Akkus brauchen Platz, und da die PI7 mit platzbrauchenden Balanced-Armature-Treibern ausgestattet sind, halte ich es für angemessen, die Laufzeit auf 4 Stunden zu begrenzen, da ansonsten die Kopfhörer größer und schwerer geworden wären. Ich persönlich gehe davon aus, dass man die InEars nicht solange im Ohr lässt und auch mal ablegt, was in dem Fall dann das Case ist. Während der Testphase waren sie dann so schnell wieder nachgeladen, dass ich die Laufzeit nicht als kritisch empfunden habe.
      Zum Thema Hörvergleich: Leider ist das auch für uns nicht immer einfach, da zumeist verschiedene Autoren die Hörer testen, und selbst bei Test desselben Autors reicht das „Hörgedächtnis“ nicht so weit, dass man immer eine aussagekräftige vergleichende Beurteilung des Sounds abgeben kann.
      Im Falle des PI7 war es aber auch so, dass dieser klanglich schon herausragt. Ich habe den Vergleich mit einigen InEars außer Konkurrenz (Marke, Preis, technische Features) und auch Over-Ears (Apple AirPods Max, Beats Solo Pro, Bowers & Wilkins PX7) gemacht: Erstmals konnte mich ein TWS-Kopfhörer bezüglich „Musikgenuss“ überzeugen.

  5. Avatar K.Biener sagt:

    Hallo.
    Ich hatte die Sennheiser True Wireless 2
    schon im Gebrauch. Also der Klang war Spitze,sehr klar und rein. Leider ist die Bluetooth Reichweite ähnlich kurz. Abruch ins andere Zimmer reichte schon aus. Leider habe ich sie wieder zurück geben müssen. Habe kleine Ohren und sie drückten leider aufs Ohr. Es lag nicht an den austauschbaren Ohrmuscheln. Es war die Form vom Kopfhörer. Schade. Weis nicht ob die Bowers & Wilkins PI7” auch so sind.

  6. Avatar Marc sagt:

    Toller Bericht…vielen Dank. Ich habe seit 1 Woche den B&W P15 und bin sehr zufrieden. Mich hätten die klanglichen Unterschiede zwischen P15 und P17 interessiert. Falls es welche gibt…? Oder auch ein Test des P15…kommt da eventuell noch was?

  7. Avatar Marcel Hahn sagt:

    Am meisten interessieren würde mich ja der direkte Klangvergleich zwischen den PI7 und den Sennheiser True Wireless 2.
    Klar, in den Tests haben die PI7 einen halben Stern mehr erhalten, aber die wurden ja auch von unterschiedlichen Testern durchgeführt.

    • Redaktion Redaktion sagt:

      Das werden wir nachholen, sobald sich die Testsituation beruhigt hat, da momentan alle PI7 quasi „ausgebucht“ sind.

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