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Sony ULT TOWER 5

Partybox mit viel Power und sehr sattem Bass.

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Kurz & knapp

Bis zu 300 Watt Leistung, 20 Stunden Akkupower und ein sehr kraftvoller Bass machen den Sony ULT TOWER 5 super geeignet für Party und Karaoke auch in abgelegeneren Gegenden. Neben dem kabellosen Bluetooth-Weg bietet die gut transportable Box noch zahlreiche andere Anschlüsse wie USB-C, Cinch, XLR und Klinke. Für den Gig in der Fußgängerzone fehlt zwar ein Stativanschluss für Hochständer, aber als Sitzgelegenheit genutzt kann’s auch dort schön laut werden.

Vorteile:
  • Kraftvoller Sound mit viel Bass
  • Partymodus und TWS über Auracast
  • Günstig
  • Zahlreiche Anschlüsse
  • DJ- und Karaoke-Funktionen
  • Abwechslungsreiche Lightshow (56 LEDs)
Nachteile:
  • Retro-Stromanschlusskabel
  • Keine Stativaufnahme
  • Moderate Akkulaufzeit
  • Nur Schutzklasse IPX4 (vertikal)
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Hardware

Auf den Punkt: Kompakt, robust und clever gepackt – 12,7 kg, vier Griffe, USB-C/USB-A, Cinch, XLR und Klinke hinter Gummiklappen. Nur Schutzklasse IPX4 und ein exotischer Netzstecker trüben das mobile Bild.


Der Sony ULT TOWER 5 ist schlicht, aber formschön gestaltet. Mit den Maßen von 35,8 x 53,4 x 28 Zentimetern und einem Gewicht von 12,7 Kilogramm ist der Speaker mit seinen vier Tragegriffen gut zu transportieren.

Dank robuster Gummifüße unterhalb und seitlich am Gehäuse kann er sowohl stehend als auch liegend betrieben werden. Auf dem metallenen Frontgitter befindet sich der visuell markante ULT-Regler zur schnellen Lautstärkeregelung und zum Durchwechseln der vier Klangprofile. Oben sind Power-, Bluetooth- und Play/Stop-Taster vorhanden. Auf der Rückseite lassen sich die Eingangsquellen umschalten sowie Einstellungen für Lightshow, Auracast-Features, Stromsparoptionen und das Karaoke-Erlebnis vornehmen.

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Hinter einem Gummideckel verborgen kommen dann sämtliche Anschlüsse zum Vorschein: USB-C für den digitalen Zugang, USB-A für Sticks, Cinch, XLR-In und -Out sowie ein regelbarer Klinkenanschluss für ein Mikrofon. Beide USB-Ports können auch zum Laden von Gerätschaften genutzt werden.

Dann ist da noch der Netzstromanschluss, den Sony in Form eines unüblichen Revox- oder Roland-Steckers verbaut. Das heißt: Wer unterwegs den Akku des ULT 5 nachtanken möchte, sollte immer das mitgelieferte Kabel dabeihaben oder bei jemandem sein, der alte Revox-Geräte oder Roland-Synthies sein Eigen nennt. Herkömmliche Kaltgerätestecker sind geräteseitig ohne Adapter inkompatibel. Oder man wechselt schnell den Akku, der hinter einer weiteren Klappe einfach zu erreichen ist.

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Sind alle Klappen fest verschlossen, reicht es für Schutzklasse IPX4 (bei vertikaler Aufstellung), was für eine auf Mobilität getrimmte Box eher bescheiden anmutet. Ein paar Wasserspritzer am Pool, der Schweiß der Menschenmenge beim Keller-Rave – das war’s. Bei stärkerem Regen sollte die Box besser reingeholt oder abgedeckt werden.

Maße und Leistung der verbauten Treiber waren zum Testzeitraum noch Verschlusssache; bis auf die Tatsache, dass der ULT 5 bis zu 300 Watt Leistung liefert, gibt es vorerst keine weiteren Angaben. Durch das Frontgitter lassen sich aber gut ein etwa 230 mm großer Woofer und zwei nach außen gewinkelte, ca. 60 mm große Speaker erkennen.

Features und Bedienung

Auf den Punkt: Bluetooth-Multipoint, Auracast-Stereopairing und Partylink für mehrere Sony-Boxen, dazu vier Klangprofile und 10-Band-EQ in der App feinjustierbar.


Über Bluetooth 5.3 ist der Sony ULT TOWER 5 schnell und einfach gekoppelt. Zwei Quellen können dabei via Multipoint verbunden sein. Codec-seitig werden SBC, AAC und LDAC unterstützt.

Dank Auracast lassen sich zwei seiner Art über TWS zu einem echten Stereopaar koppeln. Besitzt man weitere kompatible Sony-Boxen (wie zum Beispiel die neuen Sony ULT TOWER 7 oder ULT TOWER MAX), können diese mit dem ULT TOWER 5 via Partylink zusammengeschaltet werden. An der Box selbst lassen sich diese und andere Funktionen direkt über Taster aufrufen und steuern. Komfortabler und für erweiterte Features wird die Sound-Connect-App benötigt.

Zur besseren Übersichtlichkeit lässt sich in der App der Startbildschirm mit den eigenen Funktions-Favoriten zusammenstellen. Als Erstes ist da die Kachel „Klangeffekt“ platziert, wo sich neben einem 10-Band-EQ auch vier Soundmodi einstellen lassen. In der Pressemitteilung werden sie so beschrieben:

  • FLAT gibt Musik möglichst originalgetreu wieder und sorgt für ein ausgewogenes Hörerlebnis.
  • ULT1 erweitert die tiefen Frequenzen und sorgt für einen besonders satten Bass.
  • ULT2 liefert noch mehr Leistung und erzeugt einen besonders kraftvollen Bass sowie einen hohen Schalldruck.
  • LIVE erzeugt die Atmosphäre einer Live-Performance und bewahrt dabei die Klarheit der Stimmen.

Meine beiden Favoriten FLAT und ULT2 lassen sich dann auch für die ULT-Taste am Drehregler auf der Front der Box auswählen und abrufen. Wer andere Vorlieben hat, wählt eben andere oder probiert einfach alle Presets durch. Zusammen mit der schaltbaren Klangfeldoptimierung, die im Hintergrund stetig ihre DSP-Arbeit verrichtet, klingt das alles schon sehr amtlich.

Dazu kommen Features wie Akkupflege, Stamina (ein Stromsparmodus), Multipoint-Verwaltung und Einschalten mit Bluetooth, das die Box in einen Standby-Zustand versetzt, aus dem sie sich per Bluetooth aktivieren lässt.

Unterhaltungs-Features

Auf den Punkt: Lightshow, DJ-Pad mit Samples und Effekten sowie eine umfangreiche Karaoke-Sektion mit Vocal-Removal, Pitch- und Echo-Effekten machen die Box partytauglich.


Lightshow

Die boxumrahmende Beleuchtung aus 56 LEDs hinter dem Frontgitter hat drei einstellbare Waber- und Flackermodi. Diese können mit dem Regler „Party Light“ farblich manipuliert werden und bieten so einen stimmungsvollen Hintergrund oder dynamische Stimulanz – je nach Musikgenre und passender Voreinstellung.

Etwas unpraktisch gelöst ist hierbei die Abschaltung der Beleuchtung, deren Schalter etwas verborgen im Submenü „System“ hinter „Alle Geräteeinstellungen“ liegt. Schneller geht’s da über den Taster auf der Rückseite der Box.

DJ-Effekte

Der Sony ULT TOWER 5 verfügt über ein umfangreiches Repertoire an DJ-Effekten, die mit der Funktion „Party Pad“ aktiviert und durchprobiert werden können. Zahlreiche Vocal-Samples, Soundeffekte und Drums können hier in die laufende Musik geschossen werden. Mit dem Isolator und dem Flanger lassen sich interessante Soundveränderungen erzeugen, indem man mit dem Finger auf einem Pattern herumswipt.

Karaoke

In der sehr umfangreich bestückten Karaoke-Sektion lassen sich nach Anschluss eines Mikrofons zahlreiche Voice-Effekte einstellen, die Musik in ihrer Tonhöhe transformieren und in zwei Schritten die Vocals aus der Musik entfernen, damit die eigene Stimme die Führung übernimmt. Diese lässt sich zusätzlich mit einem mehrstufigen Echo aufhübschen. Echo und Transformationen lassen sich dabei auch direkt an der Box regeln.

Performance

Auf den Punkt: Druckvoller, bassbetonter Sound mit vier klar unterscheidbaren Charakteren von ausgewogen (FLAT) bis Bass-Monster (ULT1). Bei Maximallautstärke wird’s etwas diffus, sonst bleibt der Klang stabil und kräftig.


Der Sony ULT TOWER 5 hat einen markanten und wuchtigen Auftritt, bei dem vor allem der Bass eine große Rolle spielt. In der Einstellung FLAT gelingt es dem kompakten Gerät, ein druckvolles und klares Bild zu vermitteln, das Bass, Mitten und Höhen ausgewogen zur Geltung bringt. Auch bei maximaler Lautstärke fällt der Sound nicht auseinander, wobei es dort oben etwas verwaschen und diffus wird.

Mit dem Preset ULT1 bekommt man den Eindruck, dass der Bass dem Rest des Sounds geradezu davoneilt und ein gewisses Eigenleben entwickelt, welches für tanzbare Elektronik ideal, für klassisches Crossover aber etwas zu heftig ist. Den krassen Bass senkt das Preset ULT2 wieder ab, bringt grundsätzlich mehr Kraft und Klarheit hervor und wirkt dabei ein wenig wie die FLAT-Einstellung auf Steroiden.

Das Preset LIVE, das besonders für Live-Aufnahmen geeignet sein soll, macht die Live-Aufnahmen von Glen Hansard eher nicht besser, sondern nur dünner. Dafür matcht dieses Preset hervorragend mit dem aktuellen Studio-Album von Poppy Ackroyd, indem es dessen Sound mehr Raum verleiht.

Grundsätzlich klingt der Sony ULT TOWER 5 kräftig und ausgesprochen voluminös aus diesem mittelgroßen Gehäuse und bringt mit seiner Leistung die Party auf jeden Fall nach vorne. Welches Preset dabei zu welcher Aufnahme passt, kann jeder für sich selbst rausfinden.

Fazit

Der Sony ULT TOWER 5 als kleinste Ausführung der neuen ULT-Reihe liefert ausdrucksstarken Klang mit mitunter mehr als sattem Bass. Dank guter DSP-Mechanik und den schnellen Presets bzw. der Möglichkeit, über den 10-Band-EQ seinen eigenen Sound zu finden, bietet dieser Speaker gute Sound-Setups für die größere Party, das Karaoke-Event mit Freunden oder die Performance vor Publikum.

Dazu kommen die umfangreichen DJ-Effekte, die Lightshow und die Hilfsmittel für das gepflegte Mitsingen, die richtig Laune machen und für einen spaßigen Abend sorgen. Und das alles gibt es für 399 Euro.

FAQ: Häufige Fragen zum Sony ULT TOWER 5

Was kostet der Sony ULT TOWER 5?
Die UVP liegt bei 399 Euro.

Wie lange hält der Akku des Sony ULT TOWER 5?
Bis zu 20 Stunden, laut Datenblatt.

Ist der Sony ULT TOWER 5 wasserdicht?
Nein, er ist nach IPX4 nur gegen Spritzwasser bei vertikaler Aufstellung geschützt, nicht gegen stärkeren Regen.

Kann der Sony ULT TOWER 5 als Karaoke-Maschine genutzt werden?
Ja, über den Klinkenanschluss lässt sich ein Mikrofon anschließen, dazu gibt es Vocal-Removal, Pitch- und Echo-Effekte.

Lassen sich mehrere Sony ULT TOWER 5 miteinander koppeln?
Ja, per Auracast zu einem Stereopaar oder über Partylink mit weiteren kompatiblen Sony-Boxen.

Welche Anschlüsse hat der Sony ULT TOWER 5?
USB-C, USB-A, Cinch, XLR-In und -Out sowie einen regelbaren Klinkenanschluss für ein Mikrofon.

Technische Daten des Sony ULT TOWER 5 (Herstellerangaben):

Bauform
Tragbarer Partylautsprecher
Ausgangsleistung
bis zu 300 W
Tieftöner
1 (laut Tabelle), 230 mm Woofer plus zwei Tweeter
360° Party Sound
Nein
Klangmodi
ULT1, ULT2, FLAT, LIVE
Klangfeldoptimierung
Ja
Anschlüsse
USB-C, USB-A, Cinch, XLR-In/-Out, 3,5-mm-Klinke (Mikrofon)
Bluetooth
Ja, inkl. Multipoint und Auracast. Version 5.3. Codecs: SBC, AAC, LDAC
Akkulaufzeit
bis zu 20 Stunden
IP-Schutzklasse
IPX4 (nur vertikal)
Aufstellung
vertikal / horizontal
Beleuchtungsmodi
BEAT, WAVE, MELLOW
Karaoke
Ja (ULTMIC1 optional erhältlich)
Party Chain (Auracast)
Ja
Recycling-Kunststoff
ca. 20 %
Gewicht
12,7 kg
Abmessungen
35,8 x 53,4 x 28 cm
Preis (UVP)
399 Euro

vor 11 Stunden von Sven Opitz
  • Bewertung: 4.5
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformLautsprecher
  • Bauweisemobil
  • Gewicht ohne Kabel12.700 g

Lieferumfang

  • Netzkabel

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