Studie zeigt: Jeder fünfte Deutsche hört Podcasts

Podcasts stehen hoch im Kurs. Rund 22 Prozent der Deutschen, also ungefähr jeder fünfte Bundesbürger, gab an, diese digitalen Audiobeiträge zu hören. Im Jahr 2016 waren es noch 14 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt der Digitalverband Bitkom, der in einer repräsentativen Umfrage 1.006 Personen ab 14 Jahren befragt hat.

Dabei sind die digitalen Radioshows nicht nur bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahre beliebt (30 Prozent), auch 30 Prozent der 30- bis 49-Jährigen konsumieren Podcasts. Danach wird’s erfahrungsgemäß etwas „ruhiger“: Jeder vierte 50- bis 64-Jährige (24 Prozent) ist demnach Podcast-Hörer, bei Senioren ab 65 hören nur 4 Prozent diese Art von Beiträgen. Türöffner in die Podcast-Welt ist für viele das Smartphone, über das sieben von zehn Hörern (74 Prozent) auf die Inhalte zugreifen.

„Podcasts haben einen festen Platz in der Medienwelt eingenommen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Das thematische Spektrum reicht von Meditation bis Tatort und spricht damit alle an, die maximale Flexibilität beim Hören haben wollen.“

Besonders auf Reisen oder unterwegs greift knapp jeder zweite Podcast-Hörer (49 Prozent) auf das Medium zu. 37 Prozent hören beim Putzen und Aufräumen Podcasts, 35 Prozent zum Einschlafen. Beim Sport greifen 27 Prozent auf die Inhalte zu, die Langeweile vertreiben sich 16 Prozent damit.

Rohleder: „Podcasts sind Allrounder, weil sie einfach jederzeit nebenbei gehört werden können und nicht die volle Aufmerksamkeit beanspruchen wie zum Beispiel Videos.“

Für jeden fünften Podcast-Hörer gehören die Audioinhalte mittlerweile zur täglichen Routine (19 Prozent). Die meisten greifen mehrmals pro Woche (38 Prozent) auf Podcasts zu, 23 Prozent hören sie mehrmals pro Monat. Die beliebteste Tageszeit, um Podcasts zu hören, ist für jeden zweiten Hörer abends (52 Prozent). 20 Prozent hören auch gerne morgens, 13 Prozent mittags und 11 Prozent nachts. Die Themen Nachrichten und Politik (43 Prozent) sowie Film und Fernsehen (41 Prozent) sind besonders beliebt. Jeder Dritte (34 Prozent) hört gerne Comedy. Auch Angebote zu Sport und Freizeit (30 Prozent), Musik (24 Prozent), Gesellschaft und Kultur (24 Prozent) sowie Bildung (24 Prozent) stehen hoch im Kurs. 21 Prozent hören Podcasts aus Wissenschaft und Medizin, 19 Prozent widmen sich Technologien und 18 Prozent Gesundheitsthemen.

Weitere Infos unter: www.bitkom.org

 

 

Onkyo & Pioneer Corporation übertragen Geschäftsaktivitäten in Europa an Aqipa GmbH

Aqipa erwirbt Assets von Pioneer & Onkyo Europe* und übernimmt Vertrieb in Europa

Osaka (Japan) und Kundl (Österreich), 2. Juli 2018:
Die Onkyo & Pioneer Corporation und die Aqipa GmbH, ein Value Added Distributor im Bereich Unterhaltungselektronik, haben einen Asset Deal abgeschlossen, der die Übertragung der Geschäftsaktivitäten der HiFi- und Heimkino-Marken Pioneer, Onkyo, Integra, TEAC und Esoteric auf Aqipa vorsieht. Der Asset Deal hat ein Umsatzvolumen von rund 140 Millionen Euro und bezieht sich auf alle europäischen Märkte.

Im Rahmen dieser Vereinbarung werden mit Wirkung zum 1. Oktober 2018 alle Geschäftsaktivitäten in den Bereichen Vertrieb, Marketing, After-Sales-Service, Kundenbetreuung, Finanzen, Ersatzteile und Distribution für die Marken Pioneer, Onkyo, Integra, Teac und Esoteric in Europa auf Aqipa übertragen.

Aqipas Geschäftsführer Christian Trapl gab die Vereinbarung am 22. Juni 2018 am Hauptsitz in Kundl, Österreich, bekannt:

„Wir freuen uns sehr, dass Pioneer & Onkyo Europe und alle verwandten Marken wie Integra, TEAC und Esoteric sowie alle ihre europäischen Mitarbeiter nun ein Teil der Aqipa-Familie werden. In diesem Prozess werden wir hochwertige Produkte anerkannter Marken mit erstklassiger Value-Added-Distribution, Sales Intelligence und marktführenden IT-Systemen zusammenbringen. Ich bin absolut zuversichtlich, dass sowohl die Marktposition und das Portfolio von Aqipa als auch der Produktvertrieb von Pioneer & Onkyo enorm von dieser Bündelung der Kräfte profitieren wird.“

Auch Susumu Shiotsuka, Geschäftsführer von Pioneer & Onkyo Europe, betont die Vorteile dieser Transaktion für alle Beteiligten:

„Die Vereinbarung zwischen der Onkyo & Pioneer Corporation und der Aqipa GmbH macht es möglich, den Vertrieb unserer Produkte zu optimieren, die Vertriebskanäle zu erweitern und unsere Markenpräsenz in Europa deutlich zu stärken. In Zukunft können wir uns auf unsere Kernkompetenzen in den Bereichen Entwicklung, Produktion und Markenpflege konzentrieren. Wir sind zuversichtlich, dass wir zusammen mit Aqipa ein noch höheres Leistungsniveau erreichen können, das allen unseren Kunden in Europa zugute kommen wird.“

*Die Pioneer & Onkyo Europe GmbH ist eine europäische Tochtergesellschaft der Onkyo & Pioneer Corporation.

Über die Aqipa GmbH:
Die 1990 gegründete Aqipa GmbH konzentriert sich auf den Vertrieb und die Vermarktung von hochwertigen Zubehörprodukten im Bereich der Unterhaltungselektronik und ist darauf spezialisiert, ihren Kunden ein hervorragendes Produkt- und Serviceportfolio zu bieten, das sich flexibel an deren Bedürfnisse anpasst und sie vom Wettbewerb abhebt. Logistik, Außendienst und Channel-Marketing sind nur einige der angebotenen Dienstleistungen. Alle vertriebenen Produkte gehören zu den Top-Marken in ihrem jeweiligen Segment!
Von kleinen Geschäften über große Elektronikmärkte bis hin zu Großkonzernen deckt das Kundennetzwerk von Aqipa alle Segmente und Kanäle im Einzel- und Online-Handel ab – von Unterhaltungselektronik über Telekommunikation bis hin zu Mode. Mit Niederlassungen in ganz Europa und Australien hat es sich Aqipa zum Ziel gesetzt, ihre Vision in die Tat umzusetzen und den „Aqipa Spirit“ in die Welt zu tragen.
Weitere Informationen: https://www.aqipa.com/

Über die Onkyo & Pioneer Corporation:
Die Onkyo & Pioneer Corporation ist ein weltweit führender Anbieter von HiFi- und Heimkino-Elektronik. Das Produktportfolio des Unternehmens ist vielseitig und reicht von klassischen HiFi-Geräten wie Verstärkern, Tunern oder CD-Playern über Heimkino-Komponenten wie AV-Receiver und Blu-ray-Player bis hin zu Mini-Systemen, Lifestyle-Geräten oder All-in-One-Lösungen. Die Onkyo & Pioneer Corporation ist außerdem einer der weltweit größten OEM-Hersteller von Lautsprecherchassis für die Automobil-, Telekommunikations- und Unterhaltungselektronikindustrie.
Weitere Informationen: http://www.onkyo.com/

Wie gut hört Deutschland? Erste deutschlandweite Auswertungen von Mimi Hearing Technologies und Barmer

Das Hörvermögen der Deutschen unterscheidet sich offenbar je nach Region.

So sollen Menschen in Oldenburg Geräusche, Musik und Gespräche um etwa fünf Dezibel besser wahrnehmen als in Rostock. Zumindest sollen das erste Auswertungen des deutschlandweiten „Healthy Hearing Index“ von Mimi Hearing Technologies belegen, die anlässlich des „Welttags des Hörens“ am 3. März präsentiert werden.

Der Index entstand im Rahmen der gemeinsamen Initiative mit der Krankenkasse BARMER zum gesunden Hören und basiere auf statistischen Daten, die mit den  Apps „Mimi Hörtest“ und „Mimi Music“ gesammelt wurden.

Individuell statt laut

Mit Hilfe der Apps „Mimi Hörtest“ und „Mimi Music“ soll Musik auf dem Smartphone an individuelle Stärken und Schwächen des Gehörs so angepasst werden können, dass Nutzer Musik in besserer Qualität hören, und zwar bei geringerer Lautstärke. Damit könne die präventive Idee eines gesunden Hörens in den Alltag integriert werden.

Die Technik kommt auch beim Bluetooth-Kopfhörer Beyerdynamic Aventho Wireless zum Einsatz, einen Testbericht findet ihr hier.

Infos rund um „gesundes Hören“ von Mimi finden Sie ab dem 2. März hier: https://gesundes-hoeren.mimi.io

Alle Infos zur Initiative zum gesunden Hören und zum Index von der BARMER ab dem 2. März auf:  www.barmer.de/hoeren

 

Musik für deine Kopfhörer: Unsere Spotify-Playlist

Wie klingt eigentlich ein Kopfhörer?

Abseits unserer ganzen Messungen, die wir durchführen, ist das Wichtigste bei einem Kopfhörertest das Hören.

Und zwar mit Referenzmusik. Was aber ist Referenzmusik? Das ist vor allem Musik, die man selbst sehr gerne hört und daher genau weiß, wie sie klingt. Zudem gibt es Musikstücke, die besondere Merkmale aufweisen (beispielsweise besondere Hallräume oder bestimmte Anschlaggeräusche von Saiten) und sich daher gut zum Testen eignen.

Schließlich haben wir unsere Autoren gefragt:

„Welche Musik hört ihr besonders gerne, um Kopfhörer zu testen?“ Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten.

Hier sind sie nun: 115 ausgewählte Tracks, die euch beim Testen von Kopfhörern helfen sollen. Neben euren Lieblings-Songs, die ihr immer dabei haben solltet, wenn ihr euch unterschiedliche Kopfhörer anhört, findet ihr hier von Klassik bis hin zu Electronica Stücke, die euch ebenfalls beim Beurteilen des Klangs von Kopfhörern unterstützen wollen. Hier einige Beispiele aus unserer Playlist „MUSIK FÜR DEINE KOPFHÖRER“:

Artist: Michael Jackson

Album: Thriller – Track: Thriller

Dieser Track ist perfekt gemischt. Denn Mixing-Legende Bruce Swedien hat hier gewissermaßen für alle Zeiten den Standard für eine gelungene Stereoverteilung aller Signale gesetzt und erreicht eine fast schon dreidimensionale Raumwirkung. Auf einem richtig guten Kopfhörer sollten alle Instrumente und Effektsounds absolut klar differenziert hörbar sein: Die Schritte am Anfang gehen durch den Raum von rechts nach links, die Cowbell sitzt rechts im Ohr, während die Rhythmusgitarre links ihren Groove verteilt, Bläser springen einen von vorne an, die Flächen scheinen sich vom Fußraum bis weit über den Kopf zu bewegen und die Wölfe kommen sowieso von allen Seiten.

Artist: Norah Jones

Album: Feels Like Home – Track: What Am I To You?

Eine Top-Band, feinste analoge Studiotechnik und ein Mann (Jay Newland), der weiß, wie man sie bedient – mehr braucht es nicht, um einen derartig plastischen, organischen Sound zu zaubern, der auf guten Kopfhörern wirkt, als hätte sich die Band im Wohnzimmer vor einem aufgebaut und die bezaubernde Frau Jones würde einem ein Privatkonzert geben.

Artist: Amon Tobin

Album: ISAM – Track: Goto 10

„Goto 10“ von Amon Tobin ist so etwas wie die schwarze Piste für jeden Kopfhörer, denn der Track (wie eigentlich das ganze Album) geht in die Grenzbereich dessen, was tontechnisch überhaupt machbar ist: Frequenzverteilung, Stereobreite, Tiefenstaffelung, Transientenschärfe – hier wird alles abgerufen, was geht. Ein schlechter Kopfhörer streckt hier schnell die Membran und liefert nur noch Matsch. Auf einem richtig guten Modell dagegen ist es wie Kino für die Ohren.

Artist: Pole

Album: 3 – Track: Überfahrt

Mit seiner RGB-Album-Trilogie hat Stefan Betke nicht nur einen Beweis seines Könnens als Musiker und Engineer abgeliefert, er hat auch klangliches Neuland betreten und das Herausarbeiten von Patina, Ambiance, Rauschen und hörbaren Defekten von Geräten (in diesem Fall ein kaputtes, knacksendes Filter) zum Stilelement erhoben. Gerade diese kleinen Knackser und Knistergeräusche sind es, die den Reiz seiner Musik ausmachen und die im klanglichen Tiefkeller von einem mächtigen Subbass zusammengehalten werden. Kopfhörer können hier sowohl ihre Bassleistung wie auch die Präzision der Transientenwiedergabe hervorragend unter Beweis stellen.

 

„MUSIK FÜR DEINE KOPFHÖRER – unsere Spotify Playlist“

Und wer bereits seinen Traumkopfhörer gefunden hat, bekommt hier einfach eine traumhafte Playlist mit allerlei Stars, aber auch weniger bekannten Künstlern.

Und wer weiß: vielleicht entdeckt ihr hier sogar neue Lieblinge!

P.S.: Bitte vergesst nicht in den Spotify-Einstellungen die Streaming- und Download-Qualität auf „Hoch“ zu setzen.

House of Marley unterstützt Wiederaufforstungs-Projekt „One Tree Planted“

Positive Vibrationen und Wiederaufforstungsprojekte für 2018:

Wie The House of Marley bekannt gibt, soll mit jedem im Jahr 2018 verkauften MARLEY-Produkt das Wiederaufforstungs-Projekt „One Tree Planted“ finanziell unterstützt werden.

Somit will The House of Marley Bob Marleys Vision von universeller Liebe und Respekt für die Natur umsetzen, indem es Projekte fördere, mit denen Umweltschutz und Lösungen für soziale Probleme vorangetrieben werden sollen. Mit im Boot ist die Non-Profit-Initiative „One Tree Planted“, die Wiederaufforstungsprogramme rund um den Globus steuert. So fließe 1 Prozent des Erlöses eines verkauften The House of Marley-Produkts in diese Kooperation, um innerhalb des nächsten Jahres die Pflanzung von 75.000 Bäumen umsetzen zu können, heißt es weiter.

Mehr Infos gibt es unter www.onetreeplanted.org und www.thehouseofmarley.com.

Ex-AKG Mitarbeiter gründen neue Firma „Austrian Audio“

Nachdem Harman bereits im letzten Jahr die Schließung des AKG Werks in Wien angekündigt hatte (wir berichteten), folgten in den letzten Monaten Taten und so mussten nicht nur in Österreich, sondern auch weltweit (über 650) Angestellte entlassen werden.

Dieser Schritt sei nötig gewesen, so Harman, da die Ausrichtung auf die Bereiche „Infotainment“ und „Automotive“ stärker fokussiert werden sollten.

Aus dieser Entscheidung heraus gründete das Engineering-Team des Wiener AKG-Werks ein neues Unternehmen mit dem Namen „Austrian Audio“.

„Es ist unser entschlossenes Bestreben, die 70-jährige Tradition der überragenden Wiener Audio-Expertise und -Produkte fortzusetzen und neu zu beleben“, teilt Thomas Gmeiner, Chief Technology Officer, dem Online-Magazin PSNEurope mit. „Wir haben das Team, das sich für einige der beliebtesten […] Mikrofone und Kopfhörer im Pro-Audio-Bereich verantwortlich zeigt. Das gleiche Team ist auch für Patente und proprietäre Technologien in den Bereichen Audio-, Akustik-, Luftfahrt-, Transducer-, Telekommunikations-, Lärmschutz- und Messgeräte verantwortlich, die weltweit und in vielen Marktsektoren verwendet werden.“

Nachdem in den letzten Monaten ein passendes Gebäude gesucht und schließlich auch in unmittelbarer Nähe des alten AKG-Werkes gefunden wurde, werde bereits an Einrichtungen und Ausrüstung gearbeitet, damit Austrian Audio nach eigenen Angaben bald mit der Entwicklung hochwertiger Audio-Tools für ein noch breiteres Spektrum von Kunden beginnen kann. Zudem soll die neue Firma Vereinbarungen zur Zusammenarbeit mit anderen bekannten Audiomarken getroffen haben.

Das neue Team soll derzeit aus 17 Ingenieuren und einem sechsköpfigen Admin-/Management-Team ehemaliger AKG-Mitarbeiter bestehen.

Weiter Infos unter: https://www.austrian.audio

YouTube Top 25: Das sind die Sommerhits 2017

Der Sommer scheint vorbei zu sein und auch wenn das Wetter momentan nicht mitmacht, gibt’s zum Wochenende von uns nochmal richtiges Sommer-Feeling.

Das YouTube-Team hat eine Liste der Top-25-Sommerhits zusammengestellt ‒ basierend auf weltweiten Views.

Wenig überraschend: Der Megahit ‘Despacito’ landet auf Platz 1 – und hat insgesamt sogar schon über 3,6 Milliarden Aufrufe. Luis Fonsi und Daddy Yankee sind aber nicht die einzigen Latino-Künstler, die in diesem Sommer ziemlich angesagt sind. Insgesamt 16 der diesjährigen 25 globalen Sommerhits kommen von oder featuren lateinamerikanische Künstler.

Methodik: Das Ranking basiert auf Aufrufzahlen von Musikvideos, die weltweit zwischen dem 29. Mai und dem 4. September 2017 die meisten Views verzeichnen konnten.

  1. Luis Fonsi – Despacito ft. Daddy Yankee
  2. Ed Sheeran – Shape of You
  3. Maluma – Felices los 4
  4. J. Balvin, Willy William – Mi Gente
  5. Clean Bandit – Rockabye ft. Sean Paul, Anne-Marie
  6. Jason Derulo – Swalla ft. Nicki Minaj, Ty Dolla $ign
  7. Shakira – Chantaje ft. Maluma
  8. Chris Jeday – Ahora Dice ft. J. Balvin, Ozuna, Arcángel
  9. Wisin – Escápate Conmigo ft. Ozuna
  10. DJ Khaled – I’m the One ft. Justin Bieber, Quavo, Chance the Rapper, Lil Wayne
  11. Bruno Mars – That’s What I Like
  12. Enrique Iglesias – Súbeme La Radio ft. Descemer Bueno, Zion & Lennox
  13. DJ Khaled – Wild Thoughts ft. Rihanna, Bryson Tiller
  14. Charlie Puth – Attention
  15. BLACKPINK – As If It’s Your Last
  16. CNCO – Reggaetón Lento
  17. J Balvin – Si Tu Novio Te Deja Sola ft. Bad Bunny
  18. Nicky Jam – El Amante
  19. The Chainsmokers & Coldplay – Something Just Like This
  20. Danny Ocean – Me Rehúso
  21. Daddy Yankee – La Rompe Corazones ft. Ozuna
  22. Major Lazer – Sua Cara ft. Anitta, Pabllo Vittar
  23. Ozuna – Tu Foto
  24. Shakira – Me Enamoré
  25. French Montana – Unforgettable ft. Swae Lee

Kabellose Kopfhörer weiterhin auf Erfolgskurs

Eines kann man bereits jetzt festhalten: 2017 gehört zu den bemerkenswertesten und erfolgreichsten Jahren in Sachen „Kopfhörer“.

Vor allem für den US-amerikanischen Markt, wie jüngst das Marktanalyse-Unternehmen NPD Group mitteilte. So stiegen im Juli die Umsätze (in US-Dollar) um satte 22 Prozent und die Durchschnittspreise um ganze 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Kabellose Kopfhörer weiterhin auf Erfolgskurs

Einen besonders hohen Anteil an diesem Wachstum haben dabei Bluetooth-Kopfhörer, vor allem von Branchengrößen wie Beats, Bose und Sony, aber auch innovative Konzepte, die so genannten „True-Wireless-Kopfhörer“ (komplett kabellose Hörer), tragen ihren Teil dazu bei. Während in diesem Segment unter anderem das Münchner Start-up Bragi mit The Dash als Vorreiter gilt, sorgten aber gerade die Tech-Giganten Apple mit ihren AirPods (zum Test) und Samsung mit dem Gear Icon X für eine deutliche Absatzsteigerung. Laut dem NPD Group Retail Tracking Service sollen in den USA seit Januar 2017 mehr als 900.000 True-Wireless-Kopfhörer verkauft worden sein. Und wie sollte es auch anders sein: Seit Apple den Verkaufsstart seiner AirPods im Dezember 2016 eingeläutet hat, zeigt sich das Unternehmen für 85 Prozent der Umsätze in dieser Kategorie verantwortlich. Besonders die einfache Einbindung in das bestehende Apple-Ökosystem mit dem hauseigenen W1-Chip oder die nahtlose Integration des Sprachassistenten Siri machen die AirPods zur idealen Erweiterung des iPhones.

Und auch die letzte Internationale Funkausstellung in Berlin zeigte deutlich: Der Markt der komplett kabellosen Kopfhörer boomt. Alles was Rang und Namen hat, zeigte neue Modelle aus dieser Kategorie: Samsungs Neuauflage der Gear Icon X merzt Kinderkrankheiten der ersten Generation aus, kommen Ende des Jahres auf den Markt und verbinden Fitness Tracker mit Stand-alone-Musik-Player. Sonys neuer WF-1000X besitzt eine intelligente Geräuschminimierung und JBL setzt mit dem Free ebenfalls auf (kabellose) Freiheit.

Hier merkt man also schnell: Die meisten dieser Produkte gehen über das reine Abspielen von Musik weit hinaus und verfolgen quasi ein „höheres Ziel“. Apple arbeitet mit Siri, Bragi mit IBM Watson und alle haben gemein, dass Audioqualität zwar enorm wichtig ist, aber nicht das Wichtigste. Vielmehr sollen Kopfhörer intelligente Wearables sein und die Einbindung von Sprachassistenten, Fitness Trackern oder anderen IoT-Diensten der nächste logische Schritt.

Dieser Markt wird also rasant wachsen und es scheint so, dass diese Art von Kopfhörern eine zentrale Rolle in der Interaktion mit unseren digitalen Endgeräten werden wird. Und – wie oben bereits erwähnt – durch Apples sehr frühe Dominanz in dieser noch sehr jungen Produktkategorie wird eben diese in den nächsten Jahren von konkurrierenden Marken extrem befeuert werden.

Goodbye MP3: Fraunhofer Institut beendet Lizenzprogramm und was das für uns bedeutet

Der überwiegende Teil der Deutschen hat in den letzten Dekaden immer wieder mit dem wohl bekanntesten Audioformat zu tun gehabt.

Nur ein weitaus geringerer Teil weiß allerdings, dass dieses Format Anfang der Achtziger von Wissenschaftlern des Fraunhofer Instituts bei uns in Deutschland entwickelt wurde.

Diese Technologie der Audiokompression wurde schnell zu einem Phänomen und zu einer Erfolgsgeschichte. Im Vergleich zu einem unkomprimierten Musikstück benötigt eine MP3-Datei nur rund 10 Prozent des Speicherplatzes.

Der Rest ist Geschichte

Das Fraunhofer Institut begann damals mit der Vermarktung, Stichwort „Virales Marketing“, und bot eine kostenpflichtige Software zum Umwandeln ins MP3-Format an. Diese Software wurde allerdings von einem australischen Studenten mit gefälschten Kreditkartendaten gekauft und das Programm anschließend öffentlich verfügbar gemacht. MP3s verbreiteten sich wie ein Lauffeuer, der Traum vom großen Software-Geschäft platzte wie eine Seifenblase.

Das tat dem Erfolg keinen Abbruch, ganz im Gegenteil

Als Weltstandard etabliert, summieren sich die durch MP3 induzierten Steuereinnahmen für Bund und Länder auf jährlich mindestens 300 Millionen Euro. Und so sind, so das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS weiter, mindestens 9.000 Arbeitsplätze in Deutschland direkt durch MP3 bedingt, zum Beispiel im Handel oder bei Herstellern von MP3-Playern.

Fraunhofer Institut beendete am 23. April 2017 das Lizenzmodell

Ende April, mit dem Ablauf einiger MP3-Patente, wurde das Lizenzprogramm von Technicolor und dem Fraunhofer IIS offiziell beendet. Aber was heißt das für uns? Zunächst einmal nur: Das Format wird nicht mehr weiterentwickelt und die Forschung verlegt ihre Prioritäten auf andere Technologien. MP3s lassen sich aber nach wie vor erstellen, anhören und speichern.

Allerdings ergänzen Matthias Rose vom Fraunhofer IIS, Leiter Marketing und Kommunikation, Audio und Medientechnologien und seine Kollegen:

„Heutige Medien wie Streaming, Fernsehen oder Radio nutzen jedoch modernere ISO MPEG-Verfahren der AAC-Familie oder in Zukunft auch MPEG-H Audio. Diese bieten erweiterte Einstellungsmöglichkeiten und eine bessere Audioqualität bei viel geringeren Bitraten im Vergleich zum MP3-Format.“

[Update] Bose-App überträgt Nutzerdaten: Konzern reagiert erneut auf Kritik

 

[Update] Das am 3.5.2017 veröffentlichte Update der Bose Connect Anwendung erlaubt es euch nun die Erfassung der Daten abzulehnen.

Somit reagiert Bose zum Glück kundenfreundlich und meint dazu sinngemäß:

„… Wir erfassen mit der App Diagnose- und Nutzungsdaten, um unsere Produkte und Services ständig verbessern zu können. Wenn Sie diese Erfassung nicht wünschen, können Sie in der App unter ‚Datenschutz‘ nun die entsprechende Einstellung vornehmen.“

Der Audio-Spezialist Bose hat erneut auf die laut gewordenen Vorwürfe von letzter Woche reagiert.

Bose wird vorgeworfen seine Connect-App sammle „alle verfügbaren Medieninformationen“ und leite diese an Drittanbieter wie das Analyseunternehmen Segment.io weiter.

Angeblich telefoniere die App beispielsweise bei jeder Aktion der Spotify-App nach Hause und sende beim Wechseln von Songs oder beim Ändern der Lautstärke nicht nur sämtliche Songs-Infos, sondern auch Seriennummern, Geräte- sowie Herstellernamen, WLAN- und LTE-Status inklusive Netzbetreibernamen an entfernte Server.

Die Nachrichtenagentur Reuters sorgte mit einem Bericht über eine entsprechende Klage für Aufsehen.

Bose selbst reagierte letzte Woche mit einem ersten Statement auf seiner (amerikanischen) Webseite:

[…] Nichts ist uns wichtiger als Ihr Vertrauen. Wir arbeiten seit 50 Jahren unermüdlich daran dieses zu verdienen und zu behalten. […] Die Bose Connect App zeichnet weder Ihre Kommunikation auf, noch verkaufen wir diese Informationen. Alle Daten, die wir von Ihnen sammeln, werden nicht dazu genutzt, um Sie zu identifizieren. Wenn es etwas anderes gibt, dass Sie wissen sollten, erfahren Sie es direkt von uns.

Das ging vielen Kunden nicht weit genug und der Konzern erntete erneut Kritik. Nun ergänzte das US-amerikanische Unternehmen mit einem neuen Kommentar die oben genannte, recht unverbindliche Aussage:

[…] Wir haben Ihre Fragen beantwortet, aber wenn Nachrichtenmagazine irreführende Informationen aus einer Klage wiederholen, müssen wir unsere Antwort wiederholen, um Missverständnisse aufzuklären.[…] Unsere Datenschutzerklärung findet jeder in unserer Connect App. Sie werden feststellen, dass die Connect App Standard-Informationen sammelt, um Ihr Nutzererlebnis und unsere Produkte zu verbessern. Wir sammeln Daten wie Geräteinformationen, über die App-Performance sowie über die Benutzung von Apps und Produkten. Dazu gehören auch Informationen über die auf Ihrem Gerät abgespielten Songs, die Lautstärke und andere Nutzungsdaten. Sie müssen aber die Connect App mit einem Bose-Produkt verwenden, damit dies auch geschieht. Wollen Sie das nicht, können jedes Bose Bluetooth-Produkt auch ohne Connect App verwenden.

Dass Daten über das Nutzungsverhalten bei der Verwendung eines Smartphones oder bestimmter Apps / Dienste gesammelt werden, ist inzwischen normal. Dies lässt sich meist in den entsprechenden Datenschutzbestimmungen nachlesen und man akzeptiert diese selbst auch, wenn man sie nicht durchliest, das entsprechende Produkt aber benutzt.

Ob Bose gesammelte Daten allerdings wirklich an einen externen Dienstleister verkauft, ist noch unklar. Viele erhoffen sich nun ein weitaus klareres Statement von Bose. So oder so scheint bei vielen aber ein enormer Vertrauensbruch stattgefunden zu haben.