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Sony WF-1000XM5

Üppig ausgestatteter True-Wireless-Kopfhörer mit Noise Cancelling

Kurz & knapp

Sonys WF-1000X ist seit Jahren Anwärter auf den Titel der flexibelsten True-Wireless-In-Ears am Markt. Das gilt auch für die aktuelle Generation WF-1000XM5, die das üppige Ausstattungspaket nochmals aufstockt und somit eine Rundumausstattung in Sachen Musikwiedergabe, Kommunikation und Noise Cancelling bietet. Ein Komfort-Kopfhörer, der bestens klingt, aber eben noch deutlich mehr auf dem Kasten hat.

Vorteile:
  • Klangqualität
  • effektives Noise Cancelling & flexible Ambient-Funktion
  • lange Laufzeit
  • LC3 & LDAC
  • erstklassige Sprachqualität bei Telefonaten
Nachteile:
  • unnötig umständliche Nutzung des Headtrackings
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Alle Jahre wieder darf man sich bei Sony auf die neueste Kopfhörergeneration freuen. Der beliebte True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer WF-1000X geht inzwischen in die fünfte Runde. Besser ausgestattet denn je …

Die Features des Sony WF-1000XM5

Sony zeigt eine umfassende Aktualisierung seines beliebten portablen In-Ear-Kopfhörers, der in einer umweltschonenden Pappverpackung ausgeliefert wird. Dabei fällt das in Silber und Schwarz erhältliche neue Modell 25 % kleiner und 20 % leichter als der Vorgänger WF-1000XM4 (Test) von 2021 aus. Wie dort ist die Funktionalität beachtlich und sogar noch erweitert. Sony versteht diesen Kopfhörer offenbar nicht nur als portablen Lautsprecher, sondern als täglichen Begleiter, der den Anwender im Alltag, bei der Kommunikation und im Büro unterstützt. Weitere Verbesserungen findet sich bei den Treibern, im Bereich Noise Cancelling, hinsichtlich der Qualität der Telefongespräche sowie beim Tragekomfort.

Insbesondere in Mattschwarz sehen die federleichten und nach IPX4 geschützten Kopfhörer mit dem zugehörigen ebenfalls nochmals verkleinerten Lade-Case mit USB-C-Schnittstelle und Status-LED schmuck aus. Weniger gut gefällt mir der „Silber“ getaufte Farbton. Hörer und Lade-Case bestehen aus Kunststoff. Die Verarbeitung stimmt, wie es sich bezüglich der Langlebigkeit und der Robustheit verhält, vermag ich hingegen nicht zu sagen.

Wie in den Vorgängermodellen setzt Sony auf Touch-Funktionen an beiden Hörern, eine mögliche Sprachsteuerung, eine leistungsstarke App sowie mehrere Automatikfunktionen. Hinzu kommt eine neue mögliche Gestensteuerung bei Anrufen.

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Für die Übertragung kommt inzwischen Bluetooth 5.3 zum Einsatz. Bezüglich der Audio-Codecs wird neben SBC, AAC auch die neue energieeffiziente Lösung LC3 unterstützt. Beste Klangqualität liefert die LDAC-Variante, natürlich nur auf kompatiblen Geräten – so ist bei Apple-Fabrikaten leider weiterhin bei AAC Schluss. LDAC unterstützt Abtastfrequenzen hin bis 96 kHz und Bitraten bis 990 kBit/s. Hinzu kommt die hauseigene Klangverbesserung DSEE Extreme, die komprimierte Dateien automatisch aufwerten soll.

Der Sony WF-1000XM5 in der Praxis

Hervorzuheben ist zunächst der hohe Tragekomfort. Der WF-1000XM5 ist herrlich leicht und sitzt auch dauerhaft bequem und sicher im Ohr.

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Das Pairing erfolgt über eine Taste am Lade-Case. In der Praxis wird eine bereits vorhaltende Verbindung schnell wieder aufgerufen, wobei sich die Kopfhörer auch einzeln nutzen lassen. Inzwischen ist auch ein Multi-Point-Pairing vorgesehen (auch im LDAC-Betrieb), was allerdings beim Vorgänger auch per Update nachgereicht wurde. Dabei lässt sich der Kopfhörer mit mehreren Sendern verbinden und man kann trotz Streaming vom Laptop den Geschäftsanruf annehmen.

Im Test ermöglichte die Funkstrecke eine praxistaugliche Reichweite über mehrere Räume. Ab und an kam es zu kleinen Rucklern. Mit dem Sony Xperia 10 oder auch mit dem portablen Shanling M3X kommt man dann auch in den Genuss der erweiterten Bandbreite von LDAC, die sich mit entsprechend hochwertigem Quellmaterial in kompatiblen Playern durchaus bemerkbar macht.

Akkulaufzeit: So lange hält der Sony WF-1000XM5 durch

Bei der Akkukapazität hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan. Dennoch sind die Werte beachtlich, erst recht, wenn man bedenkt, dass sich Größe und Gewicht deutlich verringert haben. Die volle Ladezeit beträgt circa 1,5 Stunden und kann auch induktiv, also kabellos erfolgen. Auch eine Schnellladefunktion ist vorhanden. Hieraus ergeben sich acht bis zwölf Stunden Laufzeit (ANC an/aus) beziehungsweise sechs bis sieben Stunden Gesprächszeit. Das Lade-Case fügt nochmals bis zu 16 Stunden Kapazität hinzu. Mit diesen Wert ist der Sony WF-1000XM5 für den täglichen Gebrauch, den Büroeinsatz sowie für längere Reisen in Bahn und Flugzeit bestens gerüstet. Geht dem Akku die Luft aus, wird man in mehrfacher Hinsicht rechtzeitig benachrichtigt.

Telefonieren mit dem Sony WF-1000XM5

Ein wichtiger Fokus des Sony WF-1000XM5 liegt auf einer hohen Sprachverständlichkeit bei Telefonaten, die bereits im Vorgänger überzeugte. Sony greift inzwischen auf eine Kombination von Richtmikrofonen, Knochenleitungssensoren und einem KI-basierten Algorithmus zur Rauschunterdrückung sowie eine Unterdrückung von Windgeräuschen zurück. In der Praxis bestätigte mir mein Testpartner tatsächlich eine außergewöhnlich hohe Sprachverständlichkeit, die effektiv Nebengeräusche von Wind, eines Ventilators und sogar anderen Geräuschquellen ausblendete und auf die Stimme reduzierte.

Die Bedienung des Sony WF-1000XM5

Die Funktionssteuerung am Gerät erfolgt zunächst über die beiden Touch-Flächen an den Außenseiten der Kopfhörer. Die Funktionen werden über die App in zwei Gruppen für den linken und rechten Hörer zugewiesen, sind aber nicht völlig frei zuweisbar. Möglich sind jeweils Einfach-, Doppel- und Dreifachklicks sowie längeres Halten. Vierfachklicks dienen stets der Pegelsteuerung. So kann man alle gängigen Funktionen von der Musiksteuerung, der Anrufabwicklung bis hin zum Umschalten des Noise Cancelling schnell abwickeln. Die Sensoren sprechen leicht an. Damit nimmt man zwar gelegentliche Fehlbedienungen in Kauf, kommt aber mit etwas Übung um störendes „Poppen“ bei der Bedienung herum. Noch recht frisch ist die sogenannte „Quick-Access“-Funktion, mit der sich aktuell einzelne Funktionen aus Spotify und der App Endel abrufen lassen.

Praktisch ist auch die Gestensteuerung: Bei eingehenden Anrufen führt ein Nicken zur Annahme, ein Kopfschütteln zum Ablehnen. Schließlich lässt sich auch ein Sprachassistent nutzen.

Die Automatikfunktionen kennt man vom Vorgänger. So lässt sich die Smart-Ambient-Funktion (siehe unten) auch durch Sprechen aktivieren (Speak to Chat), mitsamt einer (etwas trägen) Rückkehr zum Noise Cancelling und zur Musikwiedergabe. Auch gibt es die Möglichkeit zum automatischen Pausieren der Musikwiedergabe, wenn man einen Hörer aus dem Ohr nimmt. Und auch ein automatisches Abschalten ist vorgesehen. Weitere Automatikfunktionen widmen sich dem Bereich Noise Cancelling.

Etliche weitere Funktionen ruft man über die bewährte App „Headphones Connect“ für iOS und Android auf. Sie hat inzwischen eine lange Historie und wird konsequent fortentwickelt. Sie ist auch für Firmware-Updates zuständig (Stand: 2.01), wobei ein entsprechendes Update unter macOS nahezu 60 Minuten benötigte! Hier finden sich etliche Optionen zur Konfiguration des Kopfhörers, etwa der Pegel und die Sprache der Sprachnachrichten.

Weiterhin findet sich hier auch der bewährte speicherbare graphische 5-Band-Equalizer mit zusätzlichem Bassregler. Neu ist die Möglichkeit, eine EQ-Einstellung automatisch bestimmen zu lassen, in dem der Kopfhörer eine Reihe von Optionen miteinander vergleicht. In meinem Fall gelangte ich dabei zur linearen Neutraleinstellung, was für die Abstimmung des Kopfhörers spricht.

So effektiv arbeitet das Noise Cancelling des Sony WF-1000XM5

Das Noise Cancelling von Sony bietet eine effektive, breitbandige Unterdrückung von Nebengeräuschen, mit Fokus auf statische und tieffrequente Geräusche. Das Noise Cancelling ist nicht in der Intensität regelbar, liefert aber eine spürbare und stimmige gute Abschirmung von der Umwelt, ohne dabei durch einen Tauchglockeneffekt zu stören.

Rauschen ist nicht festzustellen und ebenso wenig eine Klangdegradation. Fahrgeräusche in einem ICE sind ebenso wie ein Knarzen des Wagens aber weiterhin hörbar, sodass ich mir mitunter eine schaltbare höhere Intensitätsstufe gewünscht hätte. Gleichwohl erfüllt das Testgerät die Anforderungen an einen verbesserten Ruheraum (im Sinne einer Umgebungsisolierung im Mobileinsatz oder im Büro) sowie das Schaffen eines deutlich verbesserten Störgeräuschabstands beim Musikgenuss mustergültig. Dafür sorgen zwei dedizierte Prozessoren (QN2e, V2), zwei Feedback-Mikrofone sowie die gute passive Isolierung. Windgeräusche werden passabel unterdrückt, führen aber bei höheren Intensitäten erwartungsgemäß zu Nebengeräuschen.

Der Transparenzmodus des Sony WF-1000XM5

Umfassend konfigurierbar ist der Ambient-Sound-Modus (Transparenzmodus). Hier werden die Geräusche der Umgebung wieder auf die Kopfhörer eingespeist und führen so zu einer besseren Wahrnehmung der Außenwelt. Die Funktion erlaubt aber auch eine Kommunikation bei aufgesetzten Kopfhörern. So lässt sich der Umgebungspegel in 20 Stufen regeln und bei Bedarf auf das Frequenzband der Sprache begrenzen. Ergänzend lässt sich aber auch zwischen vier Bewegungsmustern mit eigenen Einstellungen (Ruheposition, Gehen, Laufen oder Personenverkehr) unterscheiden und automatisch umschalten. Gleiches gilt für eine mögliche Umschaltung, die an gespeicherte Orte der App per Standorterkennung stattfinden kann.

Schließlich gibt es noch die besagte Funktion „Speak to Chat“, bei der der Ambient-Sound-Modus durch die eigene Sprache ausgelöst wird. Wer das alles nicht mag, berührt zur Umschaltung zwischen den beiden Modi einfach den Kopfhörer. Ausschalten lässt sich das Noise Cancelling natürlich auch in der App beziehungsweise über die Automatikfunktionen.

Weiterhin ist es möglich, den Ambient-Sound-Modus auch nur temporär zu aktivieren, solange man den entsprechenden Hörer berührt.

So klingen die Sony WF-1000XM5

In der nunmehr fünften Generation gelingt Sony ein hervorragend klingender True-Wireless-Kopfhörer, der für viel Hörspaß sorgt. Grundvoraussetzung für einen vollen Frequenzgang sind die richtigen Passstücke, die in drei Größen beiliegen und aus Polyurethan gefertigt sind. Ergänzend hierzu steht eine Messung des Luftdrucks mit Rückschluss auf den Abschluss der Hörer im Ohr zur Verfügung.

Die größeren, dynamischen 8,4-mm-Treiber bieten eine überzeugende Klangqualität, die eine hohe Detailauflösung, ein ausgewogenes Frequenzspektrum, Dynamik und Hörspaß miteinander verbindet. In Kombination mit der guten passiven Außenisolierung und dem effektiven Noise Cancelling ergibt sich ein bemerkenswertes Klangergebnis in dieser Preisklasse. Weitgehend ungestört kann man sich dem Musikvergnügen hingeben. Die generelle Abstimmung ist weniger audiophil schlank, sondern eher füllig. Man sollte nicht vergessen, dass es sich um eine Bluetooth-Konstruktion handelt, die für den mobilen Alltag konzipiert wurde.

Im Bassbereich tönt es druckvoll und straff definiert bei gleichzeitigem Tiefgang bis in den Subbereich. Dynamik, Tonalität und ein Ausklingverhalten lassen sich auch bei tiefen Tönen gut nachvollziehen. Der satte Bassbereich ist nicht gänzlich linear, eine störende Überbetonung wie bei einigen Mitbewerbern ist jedoch nicht vorhanden. Ohne direkten Vergleich meine ich, dass der neue Treiber des WF-1000XM5 etwas mächtiger und gleichzeitig stabiler aufspielt, etwa in Nick Caves Bassorgie „Galleon Ship“. Bei Bedarf lässt sich das Bassfundament über den EQ und den Clear-Bass-Regler aber jederzeit an den eigenen Geschmack anpassen.

Der Mittenbereich bleibt klar erkennbar und arbeitet die zentralen Details der Mischung gut heraus: Stimmen, akustische, elektrische und elektronische Instrumente. Von modernem Pop bis hin zu orchestralen Werken ist die Wiedergabe stimmig sowie die Detailauflösung hoch und auch die nötige Dynamik ist klar erkennbar (Esbjörn Svensson Trio „Strange Place For Snow“). Auch in diesem Frequenzband klingt der Kopfhörer eher füllig-warm als explizit analytisch. Bei Rockmusik wird der nötige Druck und Biss bestens rübergebracht. Das gilt in gleicher Weise für schweres Geschütz aus dem Metal-Bereich (Meshuggah „Bleed“). So wird Musik zum Genuss.

Auch nach oben heraus darf man sich über eine gute Auflösung und Transparenz freuen, die perkussiven Elementen und der Raumausleuchtung zur Seite steht, die aber keine störenden Härten aufweist. Den silbrigen Schimmer vielfach teurerer kabelgebundener Konstruktionen sollte man hingegen nicht erwarten. Schließlich werden auch Halleffekte und das jeweilige Stereopanorama samt zugehöriger Animation gut reproduziert (Whitney Houston „Exhale“, Robert Plant/Alison Krauss „Can’t Let Go“, Yello „Pan Blue“).

Das Sony-eigene Immersive-Format 360 Reality Audio wird unterstützt und ist beispielsweise über Tidal oder Nugs verfügbar. Grundsätzlich sind solche Aufnahmen dank HRTF mit jedem Kopfhörer hörbar. Allerdings bietet Sony eine nicht näher erklärte Optimierung der Wiedergabe in Bezug auf den Anbieter. Die entsprechenden Produktionen klingen oft besonders räumlich. Sie stellen damit eine interessante Alternative zur Stereomischung dar.

Prinzipiell warten die WF-1000XM5 sogar mit dynamischem Headtracking auf. Allerdings funktionierte dies mit meinen Testgeräten nicht. Laut Sony sind die Voraussetzungen hierfür Android 13 oder das Xperia 1 V mit der App 360 Reality Audio Live. Besagte App benötigt eine Anmeldung und bot anschließend noch immer kein Headtracking. Ich wage zu bezweifeln, dass man mit derlei Aufwand Anwender vom Nutzen dieses Formats begeistern kann.

Schließlich bleibt die Schaltung zur automatischen Klangverbesserung, DSEE Extreme, zu erwähnen. Diese beließ ich durchgängig in der Automatikposition. Während des Tests nutzte ich hochwertiges Quellmaterial aus Tidal HiFi Plus, sodass der Algorithmus inaktiv bleiben sollte und es in für mein Gehör auch tut. Die dahinter stehende Technik wird durch Sony leider nicht näher beleuchtet.

Sony WF-1000XM5 und Sony WF-1000XM4 im Vergleich

  • verkleinerter, leichterer Kopfhörer
  • verkleinertes Lade-Case
  • neue, größere Treiber
  • Headtracking
  • erweiterte Funktionalität
  • Preissteigerung

Fazit

Mit dem WF-1000XM5 bringt Sony seinen besten kompakten True-Wireless-Kopfhörer auf den aktuellen Stand. Der ohnehin leistungsstarke Vorgänger wird um Verbesserungen in etlichen Bereichen weiter aufgewertet – vom Tragekomfort über das Noise Cancelling und der Sprachverständlichkeit bis hin zu einer erstaunlichen Klangqualität über einen größeren Treiber. Das Ergebnis ist ein bemerkenswerter Kopfhörer mit langer Laufzeit, der den mobilen Alltag bis hin zum Sport bestens bewältigt und abseits des Musikvergnügens auch im Arbeitseinsatz und bei der Kommunikation vollauf überzeugt.

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 319 Euro hat Sony den Preis für den WF-1000XM5 gegenüber dem Vorgänger erhöht. Hatte dieser bei seiner Markteinführung 2021 einen Listenpreis von 279 Euro, ist er heute signifikant günstiger zu haben.

vor 6 Monaten von Ulf Kaiser
  • Bewertung: 4.75
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformIn-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)20 - 40.000 Hz
  • Gewicht ohne Kabelje 5,9 g, Case 39 g

Lieferumfang

  • 4 Paar Ohrpassstücke (SS, S, M, L)
  • USB-C-Ladekabel
  • Lade-Case

Besonderheiten

  • in Schwarz und Silber erhältlich
  • BT-Codecs: SBC, AAC, LDAC, LC3
  • BT-Version: 5.3
  • BT-Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP, TMAP, CSIP, MCP, VCP, CCP

4 Antworten auf “Sony WF-1000XM5”

  1. Martin L. sagt:

    Moin.
    Erst einmal dankeschön für den ausführlichen Test.
    Ich habe die XM5 ganz frisch bekommen, als Austausch per Garantie für die Vorgänger. Dort hatte sich das bekannte Akkuproblem nach dem Software-Update eingestellt.
    Ich bin trotz anfänglicher Skepsis (Hochglanzoberfläche/kleinere Bauform=Fallsucht) begeistert von den XM5ern. Subjektiv hat sich der Klang verbessert, ist ausgwogener, vor allem ist die Sony-typische Basslastigkeit von vornherein etwas gebremst worden. Wer dennoch kräftige Bumsmucke mag, kann sich an dem Equalizer austoben. Letztlich gibt es nur ein Detail, was mich tatsächlich etwas stört, und das ist eben das Noisecancelling. Die Funktion an sich ist gut umgesetzt, aber bleibt doch deutlich hinter den XM4ern zurück. Meiner Meinung nach liegt das vor allem an den neuen Schaumstoffstöpseln. Die sind zwar bestimmt für emfpindlichere Ohren angenehmer zu tragen, da weicher als die der XM4, aber sie sind eben auch dünner, was mehr Schall durchlassen könnte. Die Stöpsel der Vorgänger würden theoretisch passen. Bei den XM5 ist nun der Schutz gegen Fremdkörper nicht mehr im Hörer verbaut, dafür haben die Stöpsel ein Gaze eingebaut. Beim XM4 war das anders herum. Sonst würde ich vermutlich die alten verwenden. Fazit: sehr ausgewogene Kopfhörer, und wenn man dann auch noch im Sony-Universum mit dem Mobiltelefon unterwegs ist und Wert auf hervorragenden Klang legt (und soviel Kohle locker machen will), für mich alternativlos. Müsst ihr wissen 😉

    • Martin L. sagt:

      Mahlzeit. Kleines Update.
      Ich habe mich noch einmal mit den Schaumstoffaufsätzen beschäftigt, und siehe da, anscheinend ist mein rechter Gehörgang etwas größer. Ich habe dort den XL-Aufsatzt benutzt, und seitdem gibt es auch keine Beanstandung mehr bei dem ANC. Also ein klassischer Benutzerfehler.

  2. Holger sagt:

    Ehrlich gesagt kann ich die Bewertung nicht nachvollziehen. Durch die Einschränkung, das wichtige Funktionen wie die freie Sensortastenbelegung für Lautstärke nicht sind, sondern eine der bringen Sensortasten nur mit kostenpflichtigen Drittanbieter Apps belegt werden kann, z.B. Ingress Prime, Endel, verfügt der wf-1000-xm5 im Grunde genommen nur über eine nutzbare Sensortaste. Sony liefert ein Produkt für 319 € mit solchen Einschränkungen und Kostenfallen. Das muss zwangsweise zur Änderung führen! Ich habe das Produkt zurück geschickt und bin sehr enttäuscht, aufgrund der Funktionseinschränkungen!

    • Ulf Kaiser sagt:

      Hallo Holger, danke für die Rückmeldung.
      Ich empfand die Funktionalität das Gerätes während des Tests als beachtlich und deutlich überdurchschnittlich.

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