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Sennheiser stellte gestern mit dem Orpheus die Neuauflage des Klassikers aus dem Jahre 1990/91 vor und präsentiert ihn vollmundig als „besten Kopfhörer der Welt“. Auch preislich hängt die Messlatte hoch: 50.000 Euro muss man für das Orpheus-System auf den Tisch legen.
Zweifelsohne gehört das 1990/91 vorgestellte High-End-System, eine Kombination aus Kopfhörer und Verstärker, zu den Meilensteinen der Sennheiser Firmenhistorie. Damals kostete das auf 300 Stück limitierte System ca. 15.000 Euro.
Der Kopfhörer – platinbedampfte Membranen mit einer Stärke von 2,4 Mikrometern
Der Kopfhörer arbeitet, wie sein Vorgänger auch, nach dem elektrostatischen Prinzip. Die extrem dünne und Strom leitende Membran wird mit einer Vorspannung versorgt und ist zwischen zwei durchlöcherten Metallplatten eingespannt. Diese Bauart erfordert aber eine hohe Spannung, damit die Membran wirkungsvoll schwingen kann. Da die Membran aber nur wenige Mikrometer dick ist, besitzt ein Kopfhörer mit dieser Bauart einen viel größeren Frequenzumfang. Der Orpheus soll Frequenzen von 8 Hz bis 100.000 Hz wiedergeben können. Um eine optimale Leitfähigkeit zu gewährleisten, verbaut Sennheiser ein versilbertes Kupferkabel. Zudem sollen die Ohrmuscheln hypoallergen und atmungsaktiv, aus echtem Leder und in Deutschland handgefertigt sein.
Der Verstärker – Hochvolt-Röhren-Transitor aus Carrara Marmor
Nach Druck auf den Lautstärkeregler sollen sich zunächst die aus Messing gedrehten und mit Chrom überzogenen Bedienelemente langsam aus dem Marmorgehäuse heraus bewegen, bevor die mit Quarzglas ummantelten Vakuumröhren nach oben fahren und zu glühen beginnen. Schließlich hebe sich eine Glasabdeckung und lege den Kopfhörer frei. Der Marmor, den Sennheiser für das Verstärkergehäuse wählte, stamme aus dem italienischen Carrara und sei die gleiche Marmorart, aus der Michelangelo einst seine Skulpturen schuf.
Auch preislich over the top
Stattliche 50.000 Euro soll der Orpheus kosten und ab Mitte 2016 erhältlich sein.
Eine Antwort zu “Der beste Kopfhörer der Welt – Sennheisers Orpheus will alles in den Schatten stellen”
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Lecko-Mio – 50.000 Bucks? Die einzigen, die ich kenne, die solche Preise aufahren, sind Dolce&Gabana Headphones- und das liegt eher an den Diamonds, als an der Technik 🙂