Sennheiser HD 407

Offener On-Ear-HiFi-Kopfhörer

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Kurz & knapp

Ein jugendlicher HiFi-Kopfhörer, der primär für den Einsatz in den eigenen vier Wänden gedacht ist und sich an ein Black-Music- und Elektronik-Publikum wendet.

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Mit dem HD 407 wendet man sich an ein junges Hörpublikum.

Haptisch macht der Kopfhörer einen guten Eindruck: Er sitzt fest auf den Ohren, ohne jedoch zu viel Druck auszuüben. Der gepolsterte Bügel unterstützt dies tatkräftig und sorgt für einen komfortablen Halt. Die niedrige Impedanz garantiert, dass er sich problemlos und mit ordentlicher Lautstärke an allen erdenklichen portablen Geräten betreiben lässt.

Sobald man den HD 407 hört, fällt eines direkt auf: Bass

Hiervon hat der Kopfhörer jede Menge. Wobei dieser eher in den Bereich der unteren Mitten kippt und nicht in den Tiefbassbereich. Gerade bei Black Music und Elektronik kommt diese Gewichtung gut zu tragen. Dadurch, dass er sich im ganzen tiefen Bereich etwas zurückhält, klingen die Bassdrums für diese Preisklasse druckvoll. Da die Mitten ebenfalls betont sind, neigen die Bassdrums dazu etwas zu schwimmen. Für den hervorragenden Rap-Genuss fehlt es leider etwas an Höhen. Die HiHats könnten ruhig noch einen Hauch durchsetzungsfähiger klingen.

Filigrane Sounds sind nicht ganz die Stärke des Sennheiser-Hörers

Klassik oder Folkmusik wirkt durch die Betonung des unteren Bereichs etwas gedrängt und brummig – hier fällt auch die Absenkung des oberen Frequenzbereichs deutlicher auf. Unterm Strich also eher ein Kopfhörer, der sich primär an ein junges Publikum wendet, das viel Fundament und wuchtigen Sound sucht. Feingeister sollten vielleicht ihren Blick in andere Richtungen schweifen lassen.

Da der Kopfhörer offen gebaut ist, eignet er sich leider nur bedingt für den mobilen Hörgenuss, dringt doch bauweisebedingt recht viel an die Außenwelt. Auch der starre Bügel, der sich nicht falten lässt, legt eher eine stationäre Nutzung nahe. Er scheint jedoch stabil genug gebaut zu sein, um mit pfleglichem Umgang auch den rauen „Straßenalltag“ mitmachen zu können. Eine Transporttasche würde dieses Problem sicherlich erleichtern; leider fehlt diese ebenso wie ein Adapter auf große Stereoklinke, um den Kopfhörer an die heimische Stereoanlage anzuschließen. Vermutlich ist die anvisierte Zielgruppe aber eher MP3-Player-affin, so dass eine Miniklinke vollkommen ausreicht. Unter dieser Prämisse macht der HD 407 für ein paar gemütliche Stunden zu Hause eine gute Figur.

Fazit

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Topics:

HiFi Home Audio

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Über den Autor:

Von Nils Neuneier-Quak
Redakteur

Nils Neuneier-Quak ist Redakteur, Autor und Musiker mit Fokus auf modulare Synthesizer und Computer-basierten Produktionen. Zudem ist er leidenschaftlicher Musikhörer zwischen Experiment, Noise und elektronischer Musik.

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