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Yamaha TW-E3C

Praxistaugliche und günstige True Wireless Kopfhörer mit Bluetooth 5.2

Kurz & knapp

Zu einem attraktiven Preis bieten die True Wireless In-Ears Yamaha TW-E3C eine praxistaugliche, einfach bedienbare Ausstattung sowie ein fülliges Klangbild, das für Hörspaß sorgt. Mobil, beim Sport aber auch im Büroalltag liefert der Kopfhörer eine ansprechende Leistung, verbleibt aber klanglich in seiner Klasse.

Vorteile:
  • hoher Tragekomfort
  • günstiger Preis
  • aptX Adaptive mit Game Mode
  • App mit EQ
  • Ambience-Funktion
Nachteile:
  • zu geringe Transparenz
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Die True-Wireless-In-Ears Yamaha TW-E3C gehen inzwischen in die dritte Generation. Das bisher kleinste Modell der Reihe ist der TW-E3C, der zu einem Listenpreis von rund einhundert Euro über den Ladentisch geht. Er platziert sich unterhalb des TW-E5B und des nochmals kostspieligeren TW-E7B mit Noise Cancelling.

Einer vorbildlich kunststofffreien Verpackung entnimmt man ein mattes Lade-Case mit USB-C-Anschluss, das die beiden ergonomisch geformten Hörer enthält. Verfügbar ist das Produkt in gleich sechs unterschiedlichen Farben (Schwarz, Grau, Blau, Grün, Beige, Rot), sodass man hier also eine ganz persönliche Farbpräferenz treffen kann.

Die Kopfhörer sind nach IPX5 gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt und damit durchaus für den Sporteinsatz geeignet.

Auf der technischen Seite nutzt Yamaha dynamische 6-mm-Treiber, unterstützt Bluetooth 5.2 sowie die Audio-Codecs SBC, AAC und aptX Adaptive. Die Laufzeit gibt der Hersteller mit bis zu neun Stunden und ergänzenden 15 Stunden für das Lade-Case an, das sich leider ausschließlich per Kabel betanken lässt. Der Akkustatus lässt sich dabei am Case über vier LEDs ablesen. Die Steuerung des TW-E3C erfolgt über berührungsempfindliche Flächen an den Außenseiten der Hörer sowie über eine kostenlose App für iOS und Android.

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Die Yamaha TW-E3C in der Praxis

Zunächst fällt mir der wirklich gute Tragekomfort auf. Die Hörer sind zumindest für meinen Gehörgang gut geformt und sitzen dauerhaft sicher und druckfrei im Ohr. Die Auswahl an Silikonstöpseln in vier Größen ist ebenfalls gut. Das Pairing erfolgt zügig mit einer stabilen Verbindung. Auch an der Reichweite gibt es nichts zu bemängeln: Die Funkstrecke arbeitet über mehrere Räume.

Über die Touch-Bereiche an den beiden Hörern lassen sich mit Klicks, Mehrfachklicks und langen Berührungen Transportfunktionen für die Musikwiedergabe, Titelsprünge, eine Pegelsteuerung aber auch das Ein- und Ausschalten der Ambience-Funktion auslösen, mit der sich Umgebungsgeräusche für einen besseren Austausch mit der Umgebung in den Hörkanal einblenden lassen. Das funktioniert zwar nicht regelbar, ist aber im Alltag wenigstens bei ausgeschalteter Musik eine praxistaugliche Hilfe. Schließlich lässt sich auch ein Sprachassistent direkt aufrufen.

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Hinzu kommt die App Headphone Control. Hier gibt es die Möglichkeit zu Firmware Updates (Stand: 3.07), Konfigurationen zu den Funktionen „Listening Care“, „Game-Mode“, dem automatischen Ausschalten in Ruhephasen und für eine mögliche Multipoint-Verbindung. Hinzu kommt ein 5-Band-Equalizer mit etlichen Presets und zwei User-Speichern, mit dem sich der Klang an den eigenen Geschmack und das Genre anpassen lässt.

Positiv möchte ich an dieser Stelle den zuschaltbaren Game-Mode benennen, der bei Videos und Spielen tatsächlich für einen geringeren Versatz zwischen Ton- und Bildwiedergabe sorgt und somit die Synchronizität dieser Elemente erhöht.

In der Praxis entpuppt sich die angegebene Laufzeit als völlig praxistauglich. Für lange Zugfahrten und Flüge sind die TW-E3C also bestens gerüstet. Die Ladezeit für das Case beträgt zwei Stunden inklusive Schnellladefunktion für den Zwischenstopp. Für den Einsatz bei Telefonaten und Konferenzen punktet das Testgerät mit überzeugender Sprachqualität, die laut Hersteller von angepassten Mikrofonen und die Qualcomm cVc (Clear Voice Capture)-Technik zur Nebengeräuschunterdrückung profitiert. Bei Bedarf lässt sich auch mit nur einem Hörer arbeiten. Auch das Pairing mit zwei Geräten funktionierte im Test, sodass ich zwischen der Wiedergabe von Computerton und eingehenden Anrufen auf dem Smartphone wechseln konnte.

So gut klingen die Yamaha TW-E3C

Die Yamaha TW-E3C liefern eine ansprechende Klang-Performance. Gemessen am günstigen Preis klingt der Hörer ausgewogen und macht zudem Spaß. Zwar bietet die Konstruktion kein Noise Cancelling, wohl aber eine durchaus überzeugende passive Dämpfung, die den Höreindruck intensiviert.

Die generelle Abstimmung ist druckvoll und dabei eher füllig als schlank und analytisch. Obwohl der Bass weit hinab reicht und eher etwas überbetont ausfällt, bleibt er konturiert und überdeckt nicht störend den Mittenbereich. Stimmen und zentrale Instrumente (akustisch, elektrisch und elektronisch) werden allesamt stimmig und dazu dynamisch reproduziert. Auch im Rock-/Metal-Bereich liefern die Yamaha TW-E3C eine gute Vorstellung ab.

In den Höhen sind unsere Testkopfhörer nicht hart, eher ein wenig bedeckt. Mir fehlt hier ein wenig „Luft nach oben“. Das allerdings ist durchaus mischungsabhängig.

Die Yamaha TW-E3C bieten eine der Preisklasse angemessene Detailauflösung, die auch die Stereobühne gut ausleuchtet. Ergänzend kann man mit dem EQ nachhelfen und auch den Bass geschmacklich anpassen. Angesichts des Preises ist das eine gute Leistung. Audiophile Ansprüche sollte man allerdings nicht an die Kopfhörer stellen.

Weniger überzeugend finde ich die zuschaltbare Funktion „Listening Care“. Laut Yamaha soll sie dafür sorgen, dass man auch bei geringeren Lautstärken in den Genuss von höherer Klangfülle kommt – eine dynamische Loudness-Schaltung gewissermaßen. Der Effekt fällt allerdings eher dezent aus und ist nur bei wirklich leisen Abhörpegeln für mich wahrnehmbar: Bassbereich und das Klangbild allgemein treten etwas weiter in den Vordergrund. Und so klingen die Yamaha TW-E3C tatsächlich auch bei leisen Pegeln noch gut. Bei mittleren und höheren Pegeln sind die Unterschiede kaum noch wahrnehmbar. Mir persönlich hätte eine regelbare Lösung besser gefallen. An dieser Stelle lässt sich aber auch schlicht der Equalizer nutzen.

Fazit

Die Yamaha TW-E3C entpuppen sich als praxistaugliche und günstige True Wireless In-Ear-Kopfhörer für den täglichen Einsatz. Die Funktionalität ist geradlinig und durchaus ansprechend, sofern man auf ein Noise Cancelling verzichten kann. Klanglich wird druckvolle, ausgewogene Kost serviert, die eher warm als luftig offen ausfällt.

Die Yamaha TW-E3C sind Kopfhörer, die im mobilen Alltag vor allem bei Pop, Rock und Elektronik eine gute Performance für ein attraktives Budget ermöglichen.

vor 1 Jahr von Ulf Kaiser
  • Bewertung: 3.88
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformIn-Ear
  • Bauweisegeschlossen
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)20 - 20.000 Hz
  • Gewicht ohne Kabelje 6 g g
  • Kabellänge30 cm

Lieferumfang

  • 4 Paar Ohrpassstücke (XS, S, M, L)
  • USB-C-Ladekabel
  • Lade-Case

Besonderheiten

  • in Schwarz, Grau, Rot, Beige, Blau, Grün erhältlich
  • BT-Codecs: SBC, AAC, aptX Adaptive
  • BT-Version: 5.2
  • BT-Profile: A2DP, AVRCP, HFP, HSP

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