Apple AirPods Max 2: Was der H2-Chip im Alltag wirklich verändert
Neuer High-Dynamic-Range-Verstärker, Konversationserkennung, Stimmisolation bei Anrufen und Siri-Steuerung per Kopfbewegung: Die AirPods Max 2 setzen auf KI-Features.
Tragbare Geräte wie das Notebook oder Smartphone beschränken oft die Wiedergabequalität, da hilft auch ein High-End-Kopfhörer nicht viel. Dieses Problem hat der Heilbronner Audiospezialist Beyerdynamic erkannt und den Impacto essential entwickelt: Als mobiler USB-DAC klinkt er sich zwischen Player und Kopfhörer in die Übertragungskette ein. Sein Gehäuse ist kaum größer als eine Kabel-Fernbedienung. Darum erledigt der Digital-Analog-Converter mit eingebautem Kopfhörerverstärker diese Aufgabe auch gleich mit: Tasten für Lautstärke, Play/Pause und Titelsprung steuern bequem die Musikwiedergabe.
Die vielleicht kleinste High-End-Musikanlage der Welt
Im Innern arbeite eine Technik, die auch exklusiven HiFi-Anlagen gut zu Gesicht stehen würde, so der Hersteller. Der Sabre32 Mobile Reference DACTM entschlüsselt High-Resolution-Audiosignale bis zu einer Auflösung von 32 Bit und 384 Kilohertz. Üblich sind in dieser Geräteklasse maximal 24 Bit/192 kHz.
Selbst DSD-Signale (Direct Stream Digital) mit bis zu 5,6 Megahertz soll der kompakte USB-DAC unterstützen, ein Format, das normalerweise stationären Wandlern vorbehalten bleibt. Für die Nutzer heißt das: Sie benötigen keine wuchtigen HiFi-Geräte und keine ausgesprochenen Hi-Res-Player mehr. Ein High-End-Kopfhörer von Beyerdynamic und der Impacto essential sollen genügen, um Musik von Smartphone oder Notebook in kompromissloser Qualität zu genießen.
Dank seines integrierten, praktisch rauschfreien Verstärkers soll sich der Klangverbesserer gut für den Betrieb an nieder- und hochohmigen Kopfhörern eignen. Drei Beyerdynamic-Kopfhörer sollen dabei „als Spielpartner“ in Frage kommen: der T 1 (2. Generation) [zum Testbericht], seine portable Variante T 5 p (2. Generation) [zum Testbericht] und der neue Amiron home [zum Testbericht].
Alle drei verfügen über beidseitige Klinkenbuchsen an den Ohrmuscheln – Voraussetzung für einen direkten Anschluss des Impacto essential.
Passt an PC, Mac und Android-Geräte
Als Zuspieler kommen Computer und Player mit USB-Ausgang in Frage. Drei Anschlusskabel sollen zum Lieferumfang gehören: Das Exemplar mit großem Stecker (USB-A) ist vor allem für Notebooks und PCs gedacht. Die USB-C-Variante findet zunehmend auch an Smartphones und Tablets Anschluss. Für klassische Android-Geräte gibt es den gewohnten Micro-USB-Standard. Apple-Nutzer müssen sich wohl noch etwas gedulden. Eine eigene Lösung für den Lightning-Anschluss ist laut Angaben des Herstellers in Vorbereitung.
Der Impacto essential funktioniere an allen Geräten, die über eine USB-Host-Funktion verfügen, heißt es. Bei Notebooks sei das grundsätzlich der Fall. Aber auch die meisten modernen Android-Smartphones und -Tablets sollen entsprechend ausgestattet sein. Bei ihnen heißt die Funktion „USB-On-The-Go“.
Einmal verbunden übernimmt der Digital-Analog-Converter die komplette Audiosignal-Verarbeitung des Players. Das heißt: Die Klangqualität hängt nicht länger von den Bauteilen des Abspielgeräts ab. Stattdessen wandelt der DAC die hochaufgelösten Musikdaten zurück ins analoge Format und verstärkt sie.
Zur Kontrolle verfügt der DAC über eine Hi-Res-LED. Leuchtet sie, schickt der Player auch wirklich hoch auflösende Audioinformationen zum Digital-Analog-Wandler. Als Abspielprogramm kann der Nutzer eine entsprechende Hi-Res-Player App seiner Wahl verwenden.
Der Impacto essential soll seine Weltpremiere vom 29. bis 30. April 2017 auf dem Tokyo Headphone Festival erleben. Auf der High End in München soll er dann vom 18. bis 21. Mai 2017 am Beyerdynamic-Messestand zu testen sein: Halle 4, Stand V02/W03. Ab Juni wird der USB-DAC zum Preis von 329 Euro im autorisierten Fachhandel und auf www.beyerdynamic.de erhältlich sein, kündigt der Hersteller an.
Technische Daten
Lieferumfang
Unverbindliche Preisempfehlung
Weitere Infos
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