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Marshall Stockwell III

Tragbarer Bluetooth Speaker mit 40 Stunden Laufzeit

Kurz & knapp

40 Stunden Sound beim Marshall Stockwell III ist eine Ansage! Doppelte Laufzeit, Lossless Audio, modulares Design, Auracast, 96 Watt, 360°-Klang. Alles neu. Alles besser. Und trotzdem: typisch Marshall.

Vorteile:
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Multipoint
  • Guter Rundum-Klang
  • Analoge Steuerung
  • Lossless Audio über USB-C
  • Schutzklasse IP55
  • Reparaturfreundlich
Nachteile:
  • Klang bei hohem Pegel (Bluetooth)
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Lauter, länger, lässiger: Der Marshall Stockwell III bringt trotz kompakter Maße große Räume zum Rocken und bleibt dabei ganz der Alte – Material, Haptik, Emotion inklusive. Ob er hält, was die Marke verspricht, zeigt dieser Test.

Hardware

Auf den Punkt: Kaum verändert im Formfaktor, aber deutlich robuster: Die Schutzklasse steigt auf IP55, der Akku lässt sich selbst tauschen und sorgt für bis zu 40 Stunden Spielzeit bei insgesamt 96 Watt Leistung.


Auf den ersten Blick hat sich beim Marshall Stockwell III wenig gegenüber seinem Vorgänger getan. Mit 1,3 Kilogramm Gewicht und den Maßen 15 x 18 x 7 Zentimetern ist er minimal leichter und schmaler geworden.

Die Schutzklasse ist von IPX4 auf IP55 angewachsen. Der Stockwell III kann jetzt also deutlich mehr ab und auch mal im Regen draußen stehen bleiben. Auf dem messingunterlegten Bedienfeld ist ein neuer Taster zum Ein- und Ausschalten hinzugekommen. Ansonsten dominieren weiterhin die drei griffigen Drehregler mit den LED-Kränzen, die sich jetzt – wie auch die Ladestandsanzeige – in der Helligkeit einstellen lassen.

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Wir packen ihn für dich aus! In diesem Unpacking-Video zeigen wir dir Lieferumfang, Design und die wichtigsten Features des Speakers.

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Mehr Informationen


Das vorder- und rückseitige Soundgitter hält den Weg frei für den True Stereophonic 360°-Sound und ist austauschbar. Der Silikon-Mantel mit Tolex-Maserung ist abstreifbar und ebenso lässt sich der Tragegurt (außen Leder und innen Samt) ganz nach Laune an- oder abclippen.

Hinter einer verschraubten Klappe im Gehäuse liegt der einfach austauschbare Akku, der den Marshall Stockwell III bis zu 40 Stunden mit Strom versorgt. Marshall macht ernst mit der Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit ihrer Produkte.

Im Inneren der Box arbeiten ein 3-Zoll-Tieftöner und zwei 1,75-Zoll-Breitbandtreiber, die jeweils von einer eigenen Class-D-Endstufe mit insgesamt 96 Watt versorgt werden. Nach hinten raus gibt es noch Verstärkung durch eine Passivmembran. An der Seite befindet sich ein 3,5-Millimeter-Aux-In und eine USB-C-Schnittstelle, über die der Stockwell III geladen wird, Ladestrom zur Verfügung stellt (Powerbank) oder Lossless-Audio-Signale zum Abspielen empfangen kann.

Funktion und Bedienung

Auf den Punkt: Bluetooth 5.3 mit Multipoint und Auracast-Unterstützung, dazu ein 5-Band-EQ samt Placement-Compensation in der App – bedient wird der Stockwell III aber am liebsten direkt über seine Regler.


Der Marshall Stockwell III bietet Bluetooth 5.3 mit den Codecs SBC, AAC und LC3. Stotterfrei und stabil bleibt die Verbindung bis etwa 20 Meter. Multipoint ist möglich und auch für Auracast ist der Stockwell III bereit.

In der Marshall App lassen sich nun beim Equalizer fünf Presets und ein 5-Band-EQ zur Soundindividualisierung nutzen. Es gibt die sogenannte „Placement-Compensation“ zur Anpassung an die Begebenheiten bei der Aufstellung der Box. Die M-Taste kann mit zwei EQ-Presets belegt werden und bei Soundstage lässt sich die Stereobreite bearbeiten. Dazu können noch diverse andere Einstellungen zum Beispiel für den USB-C-Port oder beim Timer gemacht sowie Updates angestoßen werden.

Ganz ehrlich: Am liebsten bedient man den Stockwell III natürlich an seinen Reglern und Tastern, die alle wichtigen Funktionen zum Sound und Lautstärke fühl- und greifbar machen. Aber für die letzte Meile und das Feintuning ist die App unverzichtbar.

Sound

Auf den Punkt: Warm, bassig und typisch Marshall. Über Bluetooth, wird der Klang bei sehr hoher Lautstärke aber etwas kreischig – per USB-C-Kabel spielt der Stockwell III dagegen druckvoll und sauber auf.


Der Sound des Marshall Stockwell III besticht durch seine Präsenz und Kräftigkeit bei einem warmen Grundcharakter, der so typisch Marshall ist. Bassig, erdig, mit einem leichten Hang zu den Mitten bekommt man einen gut zeichnenden und markanten Klang, der sowohl elektronische als auch rockige Musik gut unterstützt und zur Geltung bringt.

Dabei regelt das DSP in Form des von Marshall „Dynamic Loudness“ genannten Prozesses permanent nach und trägt den Bass genauso im leisen wie im lauten Volumenbereich mit, was einen sehr guten Höreindruck hinterlässt. Natürlich lässt sich das auch jederzeit mit den Bass/Treble-Reglern am Gerät oder unter EQ-Einsatz in der App dem eigenen Geschmack noch genauer anpassen. Dreht man den Marshall Stockwell III dann mal ganz auf, wird der Klang allerdings etwas kreischig und auch bassärmer, was sehr unaufgeräumt wirkt.

Dieser Eindruck verflüchtigt sich aber augenblicklich, wenn man die Musik in den Speaker via USB-C-Kabel (Lossless) streamt. Dann kracht das aktuelle Album der Rolling Stones in voller Pracht aus dem kleinen Gehäuse, mitten im Raum dank 360° Sound von vorne wie von hinten. Zwar nicht mehr so laut, aber genau richtig.

Fazit

Der Marshall Stockwell III ist ein gelungenes Update seiner Reihe und bringt den kleinen Speaker mit verbessertem DSP, doppelter Akkulaufzeit und Lossless Audio über USB-C einen großen Schritt nach vorne. Klangtechnisch haut dieser Speaker für seine kompakten Maße und sein geringes Gewicht echt rein und kann auch in größeren Räumen richtig rocken.

Was schon immer gut war bei Marshall – Material, Haptik, Emotion und Bedienbarkeit – findet sich auch im Stockwell der dritten Generation wieder. Der Speaker hält, was die Marke verspricht.

FAQ

Wie lange hält der Akku des Marshall Stockwell III?
Der austauschbare Akku versorgt den Marshall Stockwell III laut Hersteller bis zu 40 Stunden mit Strom, doppelt so lange wie beim Vorgängermodell.

Ist der Marshall Stockwell III wasserdicht?
Mit Schutzklasse IP55 ist der Stockwell III staub- und strahlwassergeschützt und kann auch mal im Regen draußen stehen bleiben.

Unterstützt der Marshall Stockwell III verlustfreies Audio-Streaming?
Ja, über die USB-C-Schnittstelle lässt sich der Stockwell III mit Lossless-Audio-Signalen ansteuern, was hörbar mehr Klangqualität als über Bluetooth liefert.

Lässt sich der Akku des Marshall Stockwell III selbst wechseln?
Ja, hinter einer verschraubten Klappe im Gehäuse sitzt ein einfach austauschbarer Akku, was der Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit des Speakers zugutekommt.

Können mehrere Marshall Stockwell III miteinander verbunden werden?
Der Stockwell III unterstützt Multipoint für zwei gleichzeitige Quellen und ist zudem Auracast-bereit für die Kopplung mit weiteren kompatiblen Geräten.

Wie wird der Marshall Stockwell III bedient?
Die wichtigsten Funktionen lassen sich direkt über die Drehregler und Taster am Gerät steuern, für Feintuning wie EQ-Presets oder Placement-Compensation kommt die Marshall App zum Einsatz.

Technische Daten

Treibertyp
dynamisch
Frequenzbereich
54 – 20.000 Hz
Treiber
3-Zoll-Tieftöner, 2x 1,75-Zoll-Breitbandtreiber
Maximaler Schalldruckpegel
86 dB SPL @ 1 m
Gehäusesystem
Abgedichtet mit Passivmembran
Verstärker
Class-D-Verstärker (65 W) für den Basslautsprecher, 2x Class-D-Verstärker (31 W) für Breitbandtreiber
Kabelloser Anschluss
Bluetooth 5.3, Auracast, Multipoint, Codecs SBC, LC3, AAC
Anschluss mit Kabel
Aux 3,5 mm, USB-C
Gewicht
1,3 kg
Maße (B x H x T)
150 x 181 x 72 mm
IP-Schutzklasse
IP55
Farben
Black and Brass, Cream

vor 14 Stunden von Sven Opitz
  • Bewertung: 4.63
  • Sound
  • Handling
  • Preis/Leistung
  • Funktion

Technische Daten

  • BauformLautsprecher
  • Bauweisemobil
  • Wandlerprinzipdynamisch
  • Audio-Übertragungsbereich (Hörer)54 – 20.000 Hz
  • Schalldruckpegel (SPL)@ 1 m: 86 dB
  • Gewicht ohne Kabel1.300 g

Lieferumfang

  • Riemen
  • Ladekabel (USB-C zu USB-C)

Besonderheiten

  • in Black and Brass und Creme erhältlich
  • Bluetooth 5.3, Auracast, Multipoint, Codecs SBC, LC3, AAC

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