Audio-Technica ATH-M20x

Budget-Kopfhörer für Producer- und DJ-Einsteiger

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Kurz & knapp

Mit angenehmem Sitz, ausgewogenem Grundklang und ordentlicher Bassabstimmung punktet der ATH-M20x. Wer berufsbedingt besonders analytisch auf Frequenzjagd gehen muss, muss sicherlich in einer höheren Liga einsteigen. Newcomer finden in dieser Preisklasse wenig Alternativen, die besser klingen.

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Mit dem ATH-M20x hat Audio-Technica ein preisgünstiges Headphone-Modell für Studio- und DJ-Newcomer im Portfolio. Der schwarze Allrounder punktet mit ausgewogenem Frequenzbild, aufgeräumter Stereoauflösung und Tragekomfort.

Black is beautiful …

…so könnte das Style-Motto für den ATH-M20x lauten, denn das Design ist komplett in Schwarz gehalten. Keine schlechte Wahl, das Modell kann man so überall mit Profi-Understatement tragen: beim DJing, am Schnittplatz oder Knöpfchendrehen im Projektstudio. Die leichten Kunststoffmaterialen am Bügel fühlen sich nicht über-hochwertig an wie bei denTop-Modellen, trotzdem wirkt der Gesamteindruck robust und „tourtauglich“. Vorteil der 190-Gramm-Konstruktion: Der ohrumschließende Kopfhörer ist im Vergleich zu mächtigen Studioklassikern leicht und bohrt sich auch nach 3 bis 4 Stunden nicht in die Schläfen.

Seine passive Abschirmung nach außen ist ordentlich und so macht man mit dem ATH-M20x auch im Office oder bei Film- und Schnittproduktion in Ruhe seinen Job.
Das 3-Meter-Klinkenkabel ist lang genug für jede Arbeitsplatzsituation aber leider nicht austauschbar. Die Ohrmuscheln kann der Anwender schwenken, fancy Faltmechanismen, damit der ATH-M20x magisch in einem Mini-Case verschwindet, gibt’s nicht.

Klang

Das gesamte Frequenzspektrum des ATH-M20x präsentiert sich durchweg gut definiert und so empfiehlt er sich für Pop genauso wie für ruhigere Akustik-Musikstile, deepe Electronica und Spoken Word. Bässe beugen sich warm und punktuell in die Hörmuscheln. Die tieferen Frequenzen werden hierbei nicht protzig überbetont, wie es bei vielen gängigen Fashion- und Consumer-Kopfhörern der Fall ist. Zugegeben, wer es hier etwas mehr „Low“ mag und in die DJ- und Techno-Richtung tendiert, der sollte ein Upgrade in eine der höheren Audio-Technica-Klassen ins Auge fassen und den ATH-M50x probieren. Mitten und der Hochtonbereich werden beim ATH-M20x ordentlich und akkurat widergespiegelt und wirken nicht aufdringlich oder künstlich aufgesetzt. Bei der Stereo-Auflösung ist er allerdings etwas limitiert: Mixe klingen eher dicht und direkt. In seiner Preisklasse ist die Klangqualität aber mehr als beachtlich.

Einsatzgebiete

Trotz des günstigen Preises kann der ATH-M20x mit „erwachsenen“ und professionellen Sound aufwarten: DJ-Set, Abhören am Schnittplatz, Monitoring, schneller Projektmix – alles ist damit gut möglich. Der Kopfhörer konzentriert sich ohne Ausstattungs-Schnick-Schnack auf seine Klangeigenschaften.

Fazit

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Über den Autor:

Von Jan Bruhnke
Redakteur

Jan Bruhnke, ehemaliger Chefredakteur KEYS & DIGITAL PRODUCTION. In seinem Homestudio ist ein Set an Kopfhörern Pflicht, damit Kind und Anwohner tief schlafen und Papa trotzdem in der Nacht den Mix fertig machen kann. Als Synthesizer-Lover sind seine Ohren auf Electronica-Beats geeicht. Im Berufsalltag müssen seine Kopfhörer beim Schnitt auch Postpro-tauglich sein, damit Sprache und Sound-Design sitzen.

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